DE808997C - Schwungradlichtmagnetzuender fuer Zweizylinder-Brennkraftmaschinen - Google Patents

Schwungradlichtmagnetzuender fuer Zweizylinder-Brennkraftmaschinen

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DE808997C
DE808997C DEN37A DEN0000037A DE808997C DE 808997 C DE808997 C DE 808997C DE N37 A DEN37 A DE N37A DE N0000037 A DEN0000037 A DE N0000037A DE 808997 C DE808997 C DE 808997C
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DE
Germany
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ignition
internal combustion
combustion engines
coils
cylinder internal
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DEN37A
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Ianorisia Zuend Licht A G
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Ianorisia Zuend Licht A G
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/22Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
    • H02K21/222Flywheel magnetos
    • H02K21/225Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schwungradlichtmagnetzünder für Zweizylinder-Brennkraftmaschinen Als Zündeinrichtung für Zweizylinder-Brennkraftmaschinen werden heute entweder eigengelagerte Zündstromdynamos, die auch als Magnetzünder bezeichnet werden, in Verbindung mit einer Zündspule und einem Hochspannungsverteiler benutzt, der den hochgespannten Strom jeder der beiden Zündkerzen zu den sich aus den Kolbenstellungen in den beiden Zylindern ergebenden richtigen Zündungsmomenten zuführt.
  • Diese Ausführung hat den Nachteil, daB sie für Zweizylindermotoren, bei denen die beiden Kolben die gleichen Totpunktlagen zu gleicher Zeit erreichen und bei denen somit die Zündung in beiden Zylindern gleichzeitig erfolgen muB, nicht verwendbar ist. Denn bei den Magnetzündern mit Hochspannungsverteilern müBte in diesem Falle der hochgespannte Strom durch den Verteiler den beiden Zündkerzen im gleichen Zeitpunkt und je zur Hälfte zugeführt werden, was technisch nicht durchführbar ist, da die geringsten mechanischen Veränderungen, wie sie z: B. durch die natürliche Abnutzung gegeben sind, dies unmöglich machen würden. Ferner ist es bekannt, Schwungradmagnetzünder mit zwei Zündspulen, zwei Unterbrechern und zwei Kondensatoren, also mit zwei getrennt und unabhängig voneinander arbeitenden Zündsystemen zu verwenden. Bei diesen Schwungradmagnetzündern mit zwei voneinander unabhängigen Zündsystemen läBt sich die geforderte gleichzeitige Zündung in den beiden Zylindern nicht erreichen, da hier der Zündungszeitpunkt von der Unterbrechung des Primärstromes in den beiden Zylinderspulen abhängig ist und sich die beiden durch Nokken auf der Welle des Magnetzünders gesteuerten Unterbrecher wegen der mechanischen Unvollkommenheiten und der unvermeidlichen Abnutzung der Gleitteile niemals auf gleichbleibende und übereinstimmende Zündungszeiten für beide Zündkerzen einstellen lassen.
  • Im übrigen hat die Anordnung mit zwei Zündspulen, zwei Unterbrechern und zwei Kondensatoren auch noch den Nachteil, daß diese Teile viel Raum in Anspruch nehmen; so daß es bei den beschränkten zur Verfügung stehenden Platzverhältnissen, wie sie beispielsweise bei Motorrädern gegeben sind, schwer möglich ist; das Magnetsystem auch noch zur Erzeugung des Lichtstromes durch Einbau einer dritten Spule für die Beleuchtung des Fahrzeuges auszunutzen.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß im Gehäuse des Magnetzünders, und zwar vorzugsweise auf der Statorplatte, zwei Zündspulen angeordnet werden, deren Primärströme durch ein und denselben Unterbrecher gesteuert werden; während die Sekundärströme der beiden Spulen unabhängig voneinander den beiden Zündkerzen zugeführt werden. Die Steuerung der Primärströme der beiden Spulen durch ein und denselben Unterbrecher kann in einfachster Weise dadurch erreicht werden, daB die beiden Primärspulen hintereinandergeschaltet werden und mit dem Unterbrecher einen Stromkreis bilden. Es ist dann die gleichzeitige Zündung in den beiden Zylindern des Motors gewährleistet.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist, daß durch den Wegfall eines zweiten Unterbrechers und Kondensators so viel Platz gewonnen wird, daß die zur Lichterzeugung notwendige Induktionsspule noch mit in dem Gehäuse des Magnetzünders untergebracht werden kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. i bis 3 dargestellt. Es zeigt Fig. i den Schwungradlichtmagnetzünder in der Draufsicht unter Weglassung der Polradstirnwand, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i und Fig. 3 die Schaltung der Zündeinrichtung.
  • Die Statorplatte i trägt an ihrer Unterseite die Zündspulen 2, 3, die Lichtspule 4 und den Unterbrecher 5. Am Rotor 6, der topfartig ausgeführt ist, sitzen an der Innenseite seiner zylindrischen Wandung sechs Dauermagnete 7, die beim Umkreisen der Spulen 2, 3, 4 starke Induktionsströme in ihren Primärwicklungen hervorrufen. Diese Ströme erfahren bei den Spulen 2 und 3 infolge Hintereinanderschaltung ihrer Primärwicklungen io, i i, die in Reihe mit dem Unterbrecher 5 liegen, eine sich periodisch wiederholende gleichzeitige Unterbrechung, wenn der Unterbrecher durch die Wirkung eines auf der Welle 8 sitzenden Nockens den Strom an seinen Kontakten bei 9 öffnet. Hierdurch entstehen hochgespannte Induktionsströme in den Sekundärwicklungen 12, 13 der Spulen 2 und 3, die zeitlich genau zusammenfallen und den beiden Zündkerzen 14,15 getrennt zugeleitet werden. Durch diese Einrichtung ist daher die gleichzeitige Zündung in den beiden Motorzylindern mit Sicherheit und großer Genauigkeit gewährleistet.
  • Parallel zum Unterbrecher liegt, wie allgemein üblich, ein Kondensator zur Verstärkung der Induktion.
  • Infolge des Wegfalls des zweiten Unterbrechers und Kondensators bleibt genug Platz für die Spule 4, die den Lichtstrom für das Fahrzeug liefert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwungradmagnetzünder für Zweizylinder-Brennkraftmaschinen; bei denen in beiden Zylindern gleichzeitig gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zündspulen (2,3) vorgesehen sind, deren Primärströme durch nur einen Unterbrecher (5) gesteuert werden, während die Sekundärströme der beiden Zündspulen (2,3) den beiden Zündkerzen (14, 15) getrennt zugeleitet werden.
  2. 2. Schwungradmagnetzünder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärspulen (io, ii) der beiden Zündspulen (2, 3) mit dem Unterbrecher (5) in Reihe geschaltet sind.
  3. 3. Schwungradmagnetzünder nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse des Magnetzünders eine weitere Spule (4) zur Erzeugung des Lichtstromes vorgesehen ist.
DEN37A 1949-10-15 1949-10-15 Schwungradlichtmagnetzuender fuer Zweizylinder-Brennkraftmaschinen Expired DE808997C (de)

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DE (1) DE808997C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016499B (de) * 1952-11-29 1957-09-26 Cesare Nassetti Stromerzeugungsanlage fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere fuer solche zum Antrieb von Fahrraedern
DE1180193B (de) * 1955-01-17 1964-10-22 Russell Eastman Phelon Magnetelektrischer Zuendstromerzeuger
JPS492812B1 (de) * 1970-03-11 1974-01-23

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DE1180193B (de) * 1955-01-17 1964-10-22 Russell Eastman Phelon Magnetelektrischer Zuendstromerzeuger
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