DE808480C - Schraubenverdichter bzw. -motor - Google Patents

Schraubenverdichter bzw. -motor

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DE808480C
DE808480C DEP22051D DEP0022051D DE808480C DE 808480 C DE808480 C DE 808480C DE P22051 D DEP22051 D DE P22051D DE P0022051 D DEP0022051 D DE P0022051D DE 808480 C DE808480 C DE 808480C
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DE
Germany
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thread
screw
valve
screws
sides
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DEP22051D
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English (en)
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Carl Oscar Josef Montelius
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Imo Industri AB
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Imo Industri AB
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/08Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C18/12Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F04C18/14Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons
    • F04C18/16Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type
    • F04C18/165Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with toothed rotary pistons with helical teeth, e.g. chevron-shaped, screw type having more than two rotary pistons with parallel axes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

  • Schraubenverdichter bzw. -motor Schraubenkompressoren unterscheiden sich von Schraubenpumpen für nicht komprimierbare Fluida dadurch, daß bei Schraubenkompressoren das im Gewinderaum zwischen den miteinander zusammenwirkenden Rotoren und dem Gehäuse eingeschlossene Volumen auf geeigneten Druck komprimiert wird, bevor es mit dem Auslaß in Verbindung gesetzt wird. Üblicherweise wird auf der Druckseite das Gewindevolumen durch eine Wand abgeschlossen, die nach den Schraubenenden hin abdichtet, wobei das eingeschlossene Gewindevolumen komprimiert wird. Auf der Saugseite kann bei einem Schraubenkompressor der Einlaß frei sein, indem die Gewindegänge unabhängig von der Schraubenlänge in einer gewissen Winkellage ein Gewindevolumen gegen die Saugseite abschließen, wonach dieses Volumen während der fortdauernden Rotation der Schrauben komprimiert wird, bis eine Auslaßöffnung freigelegt und das komprimierte Volumen ausgetrieben wird.
  • Diese bekannte Anordnung besitzt gewisse Nachteile, in erster Linie infolge der Schwierigkeit, die Auslaßöffnung für das komprimierte Medium in geeigneter `''eise anzuordnen. In gewissen Fällen ist sie in die Endwand selbst verlegt worden, wobei der Abschluß und die Freigabe dadurch erfolgt, daß die Schraubenenden mit einem gewissen erforderlichen Spielraum in gewissen Drehlagen der, Schrauben die Auslaßöffnung abdecken und sie in anderen Lagen freigeben. In anderen Fällen ist der Auslaß radial, d. h. in die zylindrischen Teile des Gehäuses verlegt worden, wobei die Gewindespitzen für die Absperrung des Gewindevolumens von der jeweiligen Verbindung mit dem Auslaß benutzt werden. Man kann auch diese Anordnungen miteinander kombinieren. Keines dieser Verfahren ist indessen befriedigend. Der nur radiale Auslaß ist unzweckmäßig, da ein gewisser Teil des Schraubenvolumens zwischen den Seiten der Schraubenenden und der Wand verbleibt, nachdem ein Teil des Gewindevolumens ausgetrieben und der radiale Auslaß durch die fortdauernde Rotation der Schraubenenden abgeschlossen ist. Für dieses verbleibende Volumen muß somit ein Auslaß geschaffen werden, und zwar entweder dadurch, daß ein weiterer Auslaß in der Wand angebracht wird, oder dadurch, daß Durchtritte in den Schrauben selbst angeordnet werden, was Verluste zur Folge hat.
  • Ein Auslaß durch die Endwand ergibt kein besseres Resultat. Dieser Auslaß muß an einer solchen Stelle angebracht werden, daß man nicht vermeiden kann, daß bei fortdauernder Rotation der Schrauben Gewindegänge mit niedrigerer Kompression, bei kurzen Schrauben sogar die Einlaßseite des Kompressors mit der Druckseite in direkte Verbindung kommen, wodurch große Verluste, störende Geräusche und Vibrationen entstehen.
  • Gemäß der Erfindung, die sich auf solche Schraubenkompressoren bezieht, bei denen miteinander zusammenwirkende Schrauben von einem Gehäuse umschlossen sind, das am Hochdruckende mit einer mit einem Auslaßkanal versehenen Endwand ausgerüstet ist, gegen die die entsprechenden Schraubenenden abdichten, werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die eine von zwei miteinander zusammenwirkenden Schrauben an dem gegen die Endwand abdichtenden Ende mit einem die Gewindegänge abschließenden Ventilorgan versehen wird, das für jeden Gewindegang mit mindestens einer Ventilöffnung ausgerüstet ist, die in der Nähe der einen Gewindeseite so angebracht ist, daß die Ventilöffnungen während eines gewissen Teils jeder Umdrehung sich nach dem in der Endwand angeordneten Auslaßkanal öffnen. Das mit Ventilöffnungen versehene Organ kann entweder an der mit konkaven Gewindeseiten versehenen Schraube angebracht werden, wobei die Ventilöffnungen in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet hinteren Gewindeseiten (vorderer Teil des Gewindeganges) angeordnet werden, oder an der mit konvexen Gewindeseiten versehenen Schraube; wobei die Öffnungen in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet vorderen Gewindeseiten (hinterer Teil des Gewindeganges) angeordnet werden.
  • Zweck der beschriebenen Anordnung ist, in gewissen Gewindelagen dem komprimierten Volumen zu gestatten, möglichst unbehindert durch den Auslaß abzuströmen, jedoch in anderen Gewindelagen zu verhindern, daß das unter Kompression stehende Gas den Gewinderaum während des Kompressionsvorganges v erläßt.
  • Die Erfindung hilft auch einer anderen Schwierigkeit ab. Bei allen Schraubenkompressoren erfolgt die Kompression jedes Gewindevolumens für sich, wobei jedes Gewindevolumen aus mindestens zwei Teilen besteht, nämlich einem Gewindegang in der einen der beiden miteinander zusammenwirkenden Schrauben und einem Gewindegang in der anderen Schraube, und wobei diese beiden Gewindegänge miteinander durch einen verhältnismäßig engen Durchtritt an der Stelle verbunden sind, wo die Schrauben miteinander im Eingriff stehen. Es ist offenbar nicht erwünscht, daß in gewissen Lagen der Auslaß von den beiden Teilen der miteinander verbundenen Gewindegänge nur von dem einen Gang aus erfolgt, da in diesem Fall ein effektforderndes Überströmen durch den engen Durchtritt zwischen den beiden Teilen stattfinden muß.
  • Erfindungsgemäß wird daher der Auslaßkanal außerhalb des Ventilorgans so ausgeformt, daß er sich auch nach den Gewindegängen in der nicht mit einem Ventilorgan versehenen Schraube öffnet. Der an sich bekannte Schraubenkompressor mit einer zentralen Schraube, die zweckmäßig mit konvexen Gewindeseiten versehen ist, welche mit zwei Seitenschrauben zusammenarbeiten, die in diesem Fall mit konkaven Gewindeseiten ausgeführt werden, ist besonders deswegen vorteilhaft, weil jeder Gewindegang bei jeder Umdrehung den Kompressionsvorgang zweimal durchläuft, so daß die Kapazität des Kompressors verdoppelt wird. Weder diese Anordnung und noch weniger eine solche, bei der eine Zentralschraube mit drei oder mehr Seitenschrauben zusammenarbeitet, hat indessen praktische Anwendung gefunden, und zwar deswegen, weil der für den Auslaß zur Verfügung stehende Raum zu klein wird. Durch die besondere Anordnung des Auslasses gemäß vorliegender Erfindung wird diese Schwierigkeit beseitigt, auch wenn es sich um mit hohen Drehzahlen arbeitende Kompressoren handelt. Ein weiterer hierdurch erreichter Vorteil besteht darin, daß es möglich wird, eine ungerade Gewindezahl, zweckmäßig fünf, für die zentrale Schraube zu benutzen, wenn zwei Seitenschrauben zur Anwendung kommen, wodurch die Kompressionen abwechselnd erfolgen. Wendet man fünf Gewinde an, so erhält man zehn Kompressionen während jeder Umdrehung, mit dem Resultat, daß eine gleichmäßigere Ausströmung erreicht wird.
  • Erfindungsgemäß kann man auch durch Vergrößerung der Schraubensteigung für eine gewisse Gewindelänge einen größeren Effekt für ein gewisses Schraubenvolumen dadurch erzielen, daß man an der Niederdruckseite eine entsprechende Ventilanordnung anbringt, wie sie oben für die Hochdruckseite beschrieben ist. Eine derartige Effekterhöhung ist bei bekannten Schraubenkompressoren dadurch erzielt worden, daß man eine dichtende Wand auch an der Niederdruckseite längs eines Teils der Endfläche der Schrauben anordnete, wodurch es möglich wurde, die Gangsteigung zu erhöhen. Eine derartige Wand bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß ein gewisses Gewindevolumen in entsprechender Weise abgesperrt wird, wie oben für das entgegengesetzte Schraubenende beschrieben wurde, aber während am Druckende dieses Volumen während der Rotation der Schrauben sich vermindert, wird der Verlauf am Einlaßende der entgegengesetzte. Das Vakuum, das hierdurch entsteht, und das darauffolgende plötzliche Einströmen, wenn das Volumen vom Einlaß ausgefüllt wird, ist indessen wenig wünschenswert.
  • Erfindungsgemäß wird daher in diesem Fall auch an der Einlaßseite ein Ventilorgan an einer der beiden Schrauben angebracht. Man kann auch hier neben dem Ventilorgan eine Wand anbringen, die mit Einlaßnuten versehen ist, und hat dann die Möglichkeit, das Ventilorgan an der Schraube anzubringen, an der man es wünscht, und zwar in voller Übereinstimmung mit der Anordnung auf der Druckseite und symmetrisch zu dieser.
  • Einfacher ist es indessen, die Endwand fortzulassen und dem Medium die freie Füllung sämtlicher Schraubengänge mit Ausnahme des Ganges bzw. der Gänge zu gestatten, die vom Ventilorgan abgesperrt sind.
  • Erfindungsgemäß wird dabei das Ventilorgan, wenn es an der mit konvexen Gewindeseiten versehenen Schraube angebracht wird, mit mindestens einer Öffnung für jeden Gewindegang ausgerüstet, wobei die Öffnungen in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet vorderen Gewindeseiten, d. h. im hinteren Teil des Gewindeganges, anzubringen sind.
  • Im folgenden ist die Erfindung in ihrer Anwendung als Kompressor näher beschrieben. Sie kann indessen, wie ohne weiteres klar sein dürfte, auch bei Schraubenmotoren Benutzung finden, die von einem expandierenden Medium mit einem gewissen Einlaßdruck getrieben werden, wobei die Strömungsrichtung des Mediums und die Rotationsrichtung der Anordnung denen bei Schraubenkompressoren entgegengesetzt sind.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. i bis 5 veranschaulicht, wobei Fig. i einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i unter Fortlassung der Schrauben, Fig.3 und 4 in etwas größerem Maßstab die Schraubengänge an der Auslaßseite in zwei verschiedenen Lagen und Fig.5 ebenfalls in etwas größerem Maßstab eine Endansicht der Schrauben im Schnitt nach der Linie B-B der Fig. i zeigen; Fig. f> veranschaulicht eine zweite Ausführungsform in gleichem Maßstab wie die vorhergehenden Figuren. In Fig. i ist mit r eine Schraube i bezeichnet, die mit fünf Linksgewinden und einem Antriebsachszapfen 2 versehen ist. Mit 3 und 4 sind zwei Schrauben mit je vier Rechtsgewinden bezeichnet, die mit der Schraube i im Eingriff stehen. Ein Gehäuse 5 ist mit zylindrischen Bohrungen versehen, die dem Schraubenumfang mit erforderlichem Spielraum angepaßt sind. An dem Gehäuse 5 sind zwei Endwände 6, 7 mittels Schrauben i9 befestigt. Mit 8, 9, io und ii sind Kugellager bezeichnet, die die Schrauben i, 3 und 4 mittels Endzapfen tragen. An dem einen Ende der Schrauben sind Zahnräder 12, 13 auf den Endzapfen mittels Muttern 14, 15 befestigt. Die Endwände 6 und 7 sind an der Außenseite durch Schutzdeckel 16, 17 abgedeckt, und auf dem Deckel 16 ist eine dem Antriebsachszapfen 2 angepaßte Dichtung 18 angebracht.
  • Die Lager 8 und 9 werden in der Längsrichtung durch Sicherungsringe 20 und die Endzapfen der Schrauben mittels Muttern 21, 22 an diesen Lagern festgehalten, wodurch sich die Schrauben in ihrer Längsrichtung nicht verschieben können.
  • An dem einen Ende des mit Gewinde versehenen Teils der Schrauben 3 und 4 sind zwei scheibenförmig ausgebildete Ventilorgane 23, 24 befestigt. Die Schrauben 3, 4 werden in einer solchen Lage gehalten, daß ein unbedeutender Spielraum zwischen der Endwand 6 und den Ventilscheiben gebildet wird. jede Ventilscheibe ist mit vier Löchern 25 versehen, wie sich aus Fig. 3 und 4 ergibt. In der Endwand 6 befinden sich zwei Nuten 26, die in Fig. 2 bis 4 dargestellt sind. Von diesen Nuten gehen zwei Auslaßkanäle 27 aus, die mit Gewinde versehene Anschlüsse aufweisen und in Fig. 2 gestrichelt dargestellt sind.
  • Am entgegengesetzten Ende des mit Gewinde versehenen Schraubenteils ist ein als Scheibe 28 ausgebildetes Ventilorgan an der Schraube i so befestigt, daß sich deren innere Fläche bei der Rotation der Schrauben mit unbedeutendem Spielraum der Endfläche der Gewindegänge der Schrauben 3 und 4 anpaßt. In der Ventilscheibe 28 finden sich fünf Öffnungen 29, die in Fig. 5 gezeigt sind. Die Ventilscheibe 28 dichtet nicht gegen die Endwand 7 ab, vielmehr verbleibt ein freier Raum 30, der durch eine Reihe Bohrungen 31 mit der Außenluft in Verbindung steht.
  • Die Anordnung wirkt auf folgende Weise: Wird der Antriebsachszapfen 2 von einer äußeren Kraftquelle in der Pfeilrichtung in Drehung versetzt, rotieren die Schrauben 3 und 4 unter Vermittlung der Zahnräder 12 und 13 in entgegengesetzter Richtung.
  • Die mittlere Schraube i ist mit fünf epizykloidförmigen Gewinden konvexer Form versehen, während die Seitenschrauben 3 und 4 je vier epizykloidförmige Gewinde konkaver Form aufweisen. Die Zahnräder 12 und 13 haben ein Übersetzungsverhältnis 5 : 4; sie besitzen zweckmäßig spiralförmige Zähne und weisen den gleichen Steigungswinkel wie die Gewindegänge in der Nähe des Bodens der Antriebsschraube auf. Die Gewinde sind so ausgeführt, daß sie bei der Rotation mit unbedeutendem Spielraum zusammenarbeiten, wobei die Zahnräder so eingestellt sein sollen, daß Reibung an den Gewindegängen vermieden wird.
  • Bei der Rotation der Schrauben wird Luft oder ein anderes Gas durch die Öffnungen 31 von außen in den Raum 30 eingesaugt. Man kann zweckmäßig auch seitlich Einlässe an den Gewindegängen in gewissen Lagen vorsehen. Die nach dem Raum 3o zu offenen Räume zwischen den Gewindegängen werden dabei ausgefüllt, und bei der Rotation der Schrauben erfolgt ein Abschluß dieser Zwischenräume der Reihe nach durch die Ventilscheibe 28. Ein derartiger Zwischenraum, der aus einem Gewindegang in der Antriebsschraube und einem mit diesem kommunizierenden Gewindegang in einer der beiden Seitenschrauben besteht, wird bei fortdauernder Rotation zwischen den Gewindegängen, dem Gehäuse 5, der Endwand 6 und den Ventilscheiben 23, 24 eingeschlossen. Bei der Rotation der Schrauben wird dieses eingeschlossene Gewindevolumen komprimiert, bis die Öffnungen 25 in einer gewissen Lage das Gewindevolumen mit den Nuten 26 und den Auslässen 27 verbinden, wonach das komprimierte Gas ausgetrieben wird.
  • Der Arbeitsverlauf ergibt sich im einzelnen aus Fig. 3 bis 5.
  • Fig. 3 zeigt die Lage der Gewindegänge an der Auslaßseite unmittelbar nach dem Abschluß des Gewindevolumens von der Einlaßseite. Ein in Fig. 3 mit 33 bezeichneter Gewindegang ist am Einlaßende des Kompressors mit einem Gewindegang 34 der Seitenschraube 3 verbunden.
  • Fig. 5 zeigt das andere Ende der Schrauben in der gleichen Schraubenlage wie in Fig. 3. Die beiden Gewindegänge 33 und 34 sind in dieser Lage durch die mit 35 in Fig. 5 bezeichnete Öffnung zwischen den Gewindegängen verbunden. Die Ventilscheibe 28 der Antriebsschraube i schließt diese Öffnung gegen die Einlaßseite ab, wodurch der Gang geschlossen ist.
  • Bei der fortdauernden Rotation der Gewinde nehmen die beiden Gewindegänge 33 und 34 die Lagen 36 und 37 ein, wobei das Volumen vermindert wird und die Kompression erfolgt. Bei weiterer Rotation nehmen sie die Lage 39 in Fig. 3 ein.
  • Hat die Kompression den in Fig. 4 durch die Lagen 40 und 41 gekennzeichneten Punkt erreicht, treten die Gänge mit dem Auslaß in Verbindung, d. h. die Kompression ist beendet, und es beginnt die Ausstoßung. Der Gang 41 tritt dabei durch die Öffnung 25 in der Ventilscheibe 24 mit dem einen Nutenzweig 26 in Verbindung. Gleichzeitig entsteht eine direkte Verbindung zwischen dem Gang 40 der Schraube i und dem anderen Zweig der Nut 26. Diese in bestimmter Weise ausgebildete Nut öffnet sich mit ihrem einen Zweig nach der Ventilscheibe 24 und mit ihrem anderen Zweig direkt nach dem Ende der Antriebsschraube. Der Zweck ist, daß sich die Gewindegänge der Seitenschraube und der mittleren Schraube gleichzeitig nach dem Auslaß öffnen, damit das komprimierte Gas nicht von dem einen Teil des Gewindeganges nach dem anderen Teil durch den engen Durchtritt zwischen den Schrauben überzuströmen braucht. Während der fortdauernden Rotation der Schrauben steht das eingeschlossene Gewindevolumen gleichzeitig mit den beiden Nutenzweigen 26 bis kurz vor der in Fig.4 unten gezeigten Lage in Verbindung. Außerdem besteht weiterhin eine Verbindung zwischen dem mit 42 bezeichneten eingeschlossenen Gangvolumen und der Öffnung 25, wenn diese die Nut 26 verläßt. Das stets mit der Öffnung 25 in Verbindung stehende Gewindevolumen 42 ist, wenn die Öffnung 25 die NlIt 26 verläßt, so klein, daß es außer Betracht gelassen werden kann.
  • Die Ventilscheiben 23 und 24 sind erforderlich, um ein direktes Durchströmen von der Auslaßnut 26 nach der Einlaßseite zu vermeiden. Dies ist in Fig. 4 unten gezeigt. Die halbmondförmige Öffnung 43 zwischen zwei Gangseiten markiert nämlich den Anfang eines Gangzwischenraums, der sich nach der Einlaßseite zu erweitert. Würde keine Ventilscheibe vorhanden sein, so würde diese Öffnung mit der Auslaßnut 26 in direkter Verbindung stehen und ein kurzes, aber heftiges Zurückströmen des komprimierten Gases die Folge sein.
  • Auf der Saugseite dient die Ventilscheibe 28 dem gleichen Zweck. Sie ist jedoch nicht notwendig, wenn man den Schrauben eine so große Länge gibt, daß die Einlaßseite durch die Gänge selbst verschlossen ist, wenn die Gewindegänge sich in der auf der Druckseite mit 33 und 34 bezeichneten Lage befinden. Die in Fig. 5 gezeigte freie Öffnung 35 verschwindet nämlich, wenn die Schrauben hinreichend verlängert werden. Da indessen das eingesaugte Volumen durch die Verlängerung der Schrauben nur äußerst wenig vergrößert wird, erzielt man einen größeren Gewinn für ein gewisses Gewindevolumen durch Verkürzung der Schrauben und ein Verschließen der Einlaßseite.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, war es bisher üblich, die Endwand 7 so anzuordnen, daß das Einlaßende an dieser Stelle abgedeckt wird. Die abzudeckende Fläche ist indessen gerade der linsenförmige Teil der Endfläche, der dem Eingriff der Gewindegänge ineinander entspricht. Nun wird jedoch an dieser Stelle ein eingeschlossenes Volumen zwischen den Gewindegängen und dieser dichtenden Seitenwand gebildet, das während der Rotation der Schrauben von einem unbedeutenden Wert auf das in Fig. 5 mit 44 bezeichnete Volumen anwächst. Hier muß ein Vakuum entstehen, das plötzlich ausgefüllt wird, wenn dieses Volumen seinen maximalen Wert erreicht hat und, wie in Fig. 5 gezeigt ist, sich nach der Einlaßseite öffnet. Die einzige Möglichkeit, dies zu verhindern, besteht in der Anordnung eines Einlasses, der dem Gas gestattet, dieses Volumen kontinuierlich auszufüllen und ein Vakuum zu vermeiden sowie in der gleichzeitigen Sicherstellung, daß der Gewindegang auf der anderen Seite des Gewindes der konvexen Schraube von der Einlaßseite abgeschlossen wird. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, öffnen die Öffnungen 29 den Zulaß zu dem Volumen 44, wo sonst ein Vakuum entstehen würde, in voll ausreichender Weise, während die Öffnung 35 von der Einlaßseite gleichzeitig abgeschlossen ist. Der Verlauf ist somit dem an der Auslaßseite, der oben beschrieben ist, analog, wo die Öffnungen 25 dem komprimierten Gas gestatten, aus dem Gewindevolumen 45 abzuziehen (Fig. 3), aber den Gangzwischenraum 46 abschließen.
  • Es ist möglich, auch auf der Auslaßseite nur eine Ventilscheibe an der mit konvexen Gängen versehenen Schraube vorzusehen, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Diese Schraube muß dann mit Auslaßöffnungen 47 in der Nähe der Vorderseite des konvexen Gewindes versehen werden. Wie man sehen kann, wird jedoch die Auslaßöffnung 47 klein und erhält eine nicht vorteilhafte Form, weswegen es vorzuziehen ist, statt dessen Ventilorgane an den mit konkaven Gewindeseiten versehenen Schrauben anzuordnen.
  • Die beschriebene Ausführungsform zeigt eine zentrale Schraube mit konvexen Gewindeseiten, die mit zwei Schrauben mit konkaven Gewindeseiten zusammenarbeitet. Die Anordnung wird die gleiche, wenn man die bekannte Kombination einer Schraube des einen Typs mit nur einer Schraube des anderen Typs wählt oder wenn man eine zentrale Schraube einer der beiden Typen anwendet, die mit mehr als zwei Seitenschrauben zusammenarbeitet. Die hier beschriebene Ausführungsform hat jedoch besondere Vorteile, die bereits oben erwähnt sind. :Mehr als zwei Seitenschrauben zu wählen, ist nur bei äußerst geringer Kompression praktisch, da der Drehwinkel der Schrauben während eines Kompressionsverlaufs in diesem Fall zu klein wird, um eine nennenswerte Kompression sowie eine ausreichende Auslaßzeit zu gestatten.
  • Dazu kommt, daß es von wesentlicher Bedeutung ist, eine ungerade Zahl Gewindegänge an der zentralen Schraube zu wählen, da die Auspuffe durch die beiden Auslässe dann abwechseln und die Ausströmung gleichmäßiger wird. Es ist weiter wichtig, keine größere Zahl Gewindegänge als notwendig zu wählen, da die Gangtiefe sonst begrenzt wird.
  • Durch die Anwendung von Ventilorganen am Auslaß und durch die besondere Form der Auslaßöffnung wird die Ausströmgeschwindigkeit gering, auch wenn nur die geringe Zahl von fünf Gängen an der Zentralschraube vorhanden ist, was von wesentlicher Bedeutung ist.
  • Im vorhergehenden ist die Anordnung unter der Voraussetzung beschrieben, daß sie als Kompressor arbeitet. Sowohl die Einzelheiten wie der Arbeitsverlauf der Anordnung bleiben bei Anwendung als Motor gleich, der von einem komprimierbaren Medium unter Druck angetrieben wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Schraubenkompressor, bei dem miteinander zusammenwirkende Schrauben von einem Gehäuse umschlossen sind, das am Hochdruckende mit einer mit einem Auslaßkanal versehenen Endwand ausgerüstet ist, gegen die die entsprechenden Schraubenenden abdichten, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (3 bzw. 4) von zwei miteinander zusammenwirkenden Schrauben (i, 3 bzw. i, 4) an dem gegen die Endwand (6) abdichtenden Ende mit einem die Gewindegänge (33, 34) abschließenden Ventilorgan (23 bzw. 24) versehen ist, das für jeden Gewindegang mit mindestens einer Ventilöffnung (25) ausgerüstet ist, die in der Nähe der einen Gewindeseite so angebracht ist, daß die Ventilöffnungen (25) während eines gewissen Teils jeder Umdrehung sich nach dem in der Endwand (6) angeordneten Auslaßkanal (26, 27) öffnen.
  2. 2. Schraubenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Ventilöffnungen (25) versehene Ventilorgan (23 bzw. 24) an der mit konkaven Gewindeseiten versehenen Schraube (3 bzw. 4) angebracht ist, wobei die Ventilöffnungen in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet hinteren Gewindeseiten, d. h. im vorderen Teil des Gewindeganges angeordnet sind.
  3. 3. Schraubenkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Ventilöffnungen (25) versehene Ventilorgan (23 bzw. 24) an der mit konvexen Gewindeseiten versehenen Schraube (i) angebracht ist, wobei dieVentilöffnungen inder Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet vorderen Gewindeseiten, d. h. im hinteren Teil des Gewindeganges angeordnet sind.
  4. 4. Schraubenkompressor nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilorgan (28) auch an der Niederdruckseite der mit konvexen Gewindeseiten versehenen Schraube (i) angebracht und mit mindestens einer Ventilöffnung (29) für jeden Gewindegang (33) in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet hinteren Gewindeseite, d. h. im vorderen Teil des Gewindeganges versehen ist.
  5. 5. Schraubenkompressor nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilorgan auch an der Niederdruckseite der mit konkaven Gewindeseiten versehenen Schraube angebracht und mit mindestens einer Ventilöffnung für jeden Gewindegang in der Nähe der in der Rotationsrichtung gerechnet vorderen Gewindeseite, d. h. im hinterenTeil des Gewindeganges, versehen Ist.
  6. 6. Schraubenkompressor nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßkanal (26, 27) sich auch nach den Gewindegängen in der Schraube bzw. in den Schrauben öffnet, die nicht mit Ventilorganen versehen sind.
  7. 7. Schraubenkompressor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer ungeraden Zahl, zweckmäßig fünf, Gewindegängen mit konvexen Gewindeseiten versehene Schraube (i) mit zwei Seitenschrauben (3, 4) mit konkaven Gewindeseiten zusammenarbeitet, wobei die Gewinde sich während der Auslaßperiode nach zwei symmetrisch angeordneten Auslaßkanälen (26, 27) öffnen. B. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Motor arbeitet, der von einem expandierenden Medium mit einem gewissen Einlaßdruck getrieben wird.
DEP22051D 1947-11-19 1948-11-19 Schraubenverdichter bzw. -motor Expired DE808480C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2574494A1 (fr) * 1984-12-06 1986-06-13 Girodin Marius Compresseur a satellites roulant sur le rotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2574494A1 (fr) * 1984-12-06 1986-06-13 Girodin Marius Compresseur a satellites roulant sur le rotor

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