DE80781C - - Google Patents

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DE80781C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1633Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
    • B65D51/1644Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Farsspund.
Der nachstehend beschriebene Spund ist für Fässer bestimmt, welche gegohrene, flüchtige und andere Druck entwickelnde Flüssigkeiten enthalten; seine Einrichtung ist derart, dafs er wiederholt verwendet werden kann, nur einzelne sehr billige Theile sind der Abnutzung ausgesetzt und werden ab und zu durch neue ersetzt.
In beiliegender Zeichnung ist der Spund in Seitenansicht und Schnitt (Fig., 1 und 2) und in Oberansicht und Unteransicht (Fig. 3 und 4) dargestellt, Fig. 5 zeigt den unteren Ventilsitz abgeschraubt, ohne Ventilplatte.
Der Körper A des Spundes, von Holz oder ähnlichem für Spunde verwendbaren Material, hat die Gröfse der gewöhnlichen Fafsspunde. Er ist von oben bis unten ausgebohrt, und zwar ist der obere Theil α der Bohrung etwas weiter wie der untere Theil, so dafs ein Ansatz aL gebildet wird.
Ein metallischer Einsatz B füllt mit seinem Obertheil B1 die Bohrung α aus und findet gegen den Ansatz α1 eine feste Lagerung. Der untere Theil S2 des Einsatzes ist mit einigen radial heraustretenden Zähnen versehen, welche sich in entsprechende Nuthen a2 des Holzspundes A einlegen und somit das Drehen der Theile A und B gegen einander verhindern. Das unterste, durch den Spund hindurchtretende Ende b des Einsatzes ist mit grobem Schraubengewinde versehen. ' Oben ist der Metalleinsätz ausgedreht, und ein Kanal b1 zieht sich nach unten hindurch. Eine metallene Kappe C oder Ventilsitz mit Muttergewinde c wird fest mit dem Einsatz B verschraubt, und eine Gummioder Lederscheibe c1 wird dabei abdichtend zwischen Spund A und Kappe C eingelegt.
Die Unterseite der Kappe C ist für die Aufnahme des Ventils so ausgebildet, wie Fig. 5 zeigt. D ist· der Ventilsitz mit einer Bohrung d, die nach dem Kanal b1 hin vom Innern des Fasses,eine Verbindung herstellt, d1 sind radiale Erweiterungen der Bohrung d, damit die gegen D abschliefsende Ventilplatte sich leichter löst und nicht etwa festklebt. Diese Ventilplatte G, welche aus Gummi, Leder und dergl. sein kann, wird durch eine Schutzkappe E überdeckt, deren gelochter Rand oder Flantsch e1 den Rand der Lederplatte G gegen Verschieben sichert und in der einen Oeffnung e der Flüssigkeit im Fasse Zutritt gewährt, so dafs die Lederplatte abschliefsend gegen den Ventilsitz an-' gedrückt wird, so lange Druck im Innern des Fasses vorhanden ist. Erst wenn beim Abziehen Druckverminderung eintritt, streicht Luft von aufseh durch den Kanal b1 und das Ventil. Das eine Ende F der Kappe E ist U-förmig umgebogen, und in der Biegung ist die Verlängerung g der Leder- oder Gummiplatle G eingelegt und verkeilt oder verkittet, so dafs sie leicht ausgewechselt werden kann, wenn sie schlecht wird. Die Figuren zeigen deutlich diese Einrichtung, auch wie zwei seitlich heraustretende Lappen der Umbiegung F zum Anschrauben der Kappe E benutzt werden.
H ist ein Blättchen feiner Drahtgaze, welches zwischen dem Einsatz B und dem Theil C eingelegt wird, um das Ventil vor Verstopfung
zu schützen. Noch ist zu bemerken, dafs die obere Ausdrehung B1 des Einsatzes B mit Muttergewinde versehen ist, was das Eindrehen eines geeigneten Schlüssels gestattet, mit dem man alsdann den Spund leicht aus dem Spundloch entfernen kann. Für gewöhnlich ist eine Scheibe /, wie Fig. 2 und 3 zeigen, eingeschraubt, die den Eintritt von Staub und Schmutz nach innen verhindern. Ein Loch in der Platte / an beliebiger Stelle gestattet der nöthigen Luft Zutritt nach dem Ventil. Statt des Gewindes in B1 kann man auch in beliebiger Weise eine starke Oese anbringen, so dafs man mit einem Haken das Ausziehen des Spundes bewirken kann.
Man sieht aus Vorstehendem, dafs der Spund mit Lüftung aus einem billigen, leicht zu ersetzenden Holztheil besteht, der den unzerstörbaren Metallkern umschliefst, wobei der letztere zum Ausziehen des Holzspundes dient und ihn derartig verstärkt, dafs er wie ein gewöhnlicher voller Holzspund behandelt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Ein Fafsspund mit innerer Lüftung, dadurch gekennzeichnet, dafs der gewöhnliche Spund aus Holz (A) mit einer stufenweisen Durchbohrung versehen und in diese eine entsprechend gestaltete Buchse (B) gebracht ist, welche durch die das Lüftungsventil enthaltende Mutter (C) fest und dicht im Spund A gehalten wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform des unter 1. bezeichneten Fafsspundes, dadurch gekennzeichnet, dafs die Buchse (B) mit zahnartigen Erhöhungen (a?) versehen ist, welche in entsprechende Vertiefungen des Spundes (A) greifen, zwecks Verhinderung des Drehens der Buchse im Spund.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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