DE2901660C2 - Druckreduzierventil für fließfähige Medien - Google Patents

Druckreduzierventil für fließfähige Medien

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DE2901660C2
DE2901660C2 DE19792901660 DE2901660A DE2901660C2 DE 2901660 C2 DE2901660 C2 DE 2901660C2 DE 19792901660 DE19792901660 DE 19792901660 DE 2901660 A DE2901660 A DE 2901660A DE 2901660 C2 DE2901660 C2 DE 2901660C2
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valve
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reducing valve
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DE19792901660
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Michel Lyon Cocherel
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Desbordes SA
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0655Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
    • G05D16/0658Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane characterised by the form of the obturator

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Description

Die Erfindung betrifft ein Druckreduzierventil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-AS 16 50 411 ist ein Druckreduzierventil bekannt das ein zwei Anschlußöffnungen aufweisendes Ventilgehäuse besitzt Zwischen den Anschlußöffnungen ist ein Ringkörper eingeschraubt der einen Ventilsitz aufweist, wobei der mit dem Ventilsitz zusammenwirkende Verschlußkörper als Ventilmembran aus Gummi ausgebildet ist die an ihrem Rand eingespannt ist Die Ventilmembran wird zwischen zwei Scheiben gehalten, die mit einer Ventilspindel verbunden sind. Die Ventilspindel ist mit einer das Ventilgehäuse abschließenden Steuermembran befestigt Ein derartiges Druckreduzierventil bringt den Nachteil mit sich, daß bei einem Druckabfall aufgrund der zwangsläufig offengehaltenen Membran eine Umkehr des Flüssigkeitsstromes auftreten kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Druckreduzierventil zu schaffen, das eine Umkehr des Flüssigkeitsstromes oder ein unerwünschtes druckloses Fließen infolge von Druckabfällen verhindert. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
Dadurch, daß die Ventilmembran ein Rückschlagventil bezüglich des druckseitigen Rohrstutzens bildet, wird die Ausflußöffnung bei einem Druckabfall trotz der Verschiebung der Steuermembran und des Bügels durch die Federkraft der Einstellfeder im geschlossenen Zustand gehalten, so daß eine Umkehr des Flüssigkeitsstromes nicht auftreten kann. Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch das Druckreduzierventil,
F i g. 2 einen teilweisen Schnitt gemäß Linie H-II nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Aufsicht auf den länglichen Flansch, der mit dem gabelförmigen Bügel verbunden ist und die Ventilmembran in Anlage an der Ausflußöffnung des druckseitigen Rohrstutzens hält, und
Fig.4 abgewandelte Darstellung gemäß Fig. 2 mit einem als Rückschlagventil dienenden Stößel.
Das in F i g. 1 dargestellte Druckreduzierventil besitzt
in üblicher Weise einen oberseitig offenen Kessel 1, der durch eine elastische Membrane 2 verschlossen ist, die am Umfang durch eine unterseitig offene Kappe 3 eingespannt ist
In der Mitte ist die Membrane 2 durchbrochen und wird durchgriffen von dem Fuß Aa eines gabelförmigen Bügels 4, der an der Unterseite der Membrane 2 anliegt während auf der Oberseite der Membrane 2 eine Tellerscheibe 5 und eine mit dem gabelförmigen Bügel 4 verbundene Schale angeordnet sind. Das obere Ende der Kappe 3 besitzt eine Gewindebohrung 3a, in der ein Stopfen 7 eingeschraubt ist, dessen Unterseite eine der Schale 6 entsprechende und dieser gegenüberliegende Ausnehmung besitzt Zwischen der Schale 6 und der Ausnehmung sind zwei Druckfedern 8, 9 angeordnet deren Spannung verändert werden kann, um den Gebrauchsdruck des fließfähigen Mediums durch Betätigung des Stopfens 7 zu verändern, das heißt den Druck, der stromabwärts eines druckseitigen Rohrstutzens 10 herrscht der in dem Kessel 1 angeordnet ist
Der Rohrstutzen 10 besitzt eine nach abwärts gerichtete Ausflußöffnung 10a, die durch eine Ventil-Membrane 11 geschlossen ist deren Umfang zwischen einem unteren Deckel 12 und dem unteren offenen Ende des Kessels 1 eingespannt ist Die oberseitige Oberfläche der Ventil-Membrane 11 befindet sich auf der Ebene der Ausflußöffnung 10a des Rohrstutzens 10 und wird an der Ausfli'ßöffnung 10a in Anlage gehalten durch einen länglichen Flansch 13 (F i g. 3), der an seinen beiden Enden Bohrungen 13a, 13£> besitzt die von Schrauben .14 durchgriffen sind, deren Schaft in Gewindebohrungen eingreift die an den freien Gabelenden des Bügels 4 angeordnet sind (F i g. 2), um den Flansch 13 fest mit dem gabelförmigen Bügel 4 zu verbinden. Die Gabelschenkel des Bügels 4 durchgreifen Bohrungen 11a der Membrane 11, die noch weitere Durchbrechungen 116 besitzt durch die das fließfähige aus der Ausflußöffnung 10a austretende Medium in die durch den unteren Dekkel 12 gebildete Kammer eintreten kann.
In der Mitte des Flansches 13 ist zweckmäßigerweise ein ringförmiger Vorsprung 13c angeordnet dessen Durchmesser annähernd dem Durchmesser der Ausflußöffnung 10a des Rohrstutzens 10 entspricht um die Zusammenwirkung der Ventil-Membrane 11 und der
Ausflußöffnung 10a zu verbessern.
Der Flansch !3 ist zweckmäßigerweise derart abgebördelt daß er einen der Verstärkung dienenden Umfangsrand 13c/besitzt.
Wie Fig.2 zeigt ist die Kappe 3 mit dem Kessel durch Schrauben 15 verbunden. Der untere Deckel 12 ist in gleicher Weise mit der Unterseite des Kessels 1 verbunden, das heißt durch Schrauben 15', die gestrichelt in F i g. 1 gezeigt sind.
Wie die Fig.4 erkennen läßt, kann die Mitte des Flansches 13 ausgeschnitten sein, um einen Stößel 16 aufzunehmen, dessen Kopf mit seiner Oberseite an der Unterseite der Ventil-Membrane 11 und mit seiner Unterseite auf der Oberseite des Flansches 13 anliegt Der Schaft 16a des Stößels 16 ist gleitend in einer Sackbohrung eines hutförmigen Körpers 17 aufgenommen, der an dem unteren Deckel 12 befestigt ist. Der hutförmige Körper 17 besitzt einen Endteil 17a geringeren Durchmessers, der ein Außengewinde besitzt und eine mittige Bohrung des unteren Deckels 12 durchgreift und eine Befestigungsmutter 13 trägt. Eine Dichtung ist zwischen der Unterseite des unteren Deckels 12 und dem hutförmigen Körper 17 angeordnet.
Der Schaft 16a des Stößels 16 besitzt eine Sackboh-
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rung, in der eine Druckfeder 20 angeordnet ist, die sich mit einem Ende an dem Boden der Sackbohrung abstützt und mit ihrem anderen Ende auf dem Boden des hutförmigen Körpers 17 aufliegt
Bei normalem Betrieb, das heißt, wenn in eiern Rohrstutzen 10 ein Druck anliegt, und wenn in dem Kessel 1 ein vielfach geringerer Druck herrscht, bildet die Ventil-Membrane Jl ein Absperrventil, wenn der Druck in dem Kessel 1 seinen festen Wert überschreitet
Wenn dagegen die hochdruckseitige und die niederdruckseitige L°Uung leer sind, wird die Membrane 2 des Druckreduzierventils in dem Kessel 1 nach innen verformt und der gabelförmige Bügel 4 öffnet die Ausflußöffnung 10a des druckseitigen Rohrstutzens 10. Wenn in diesem Falle beispielsweise das Absperrventil der Druckleitung nicht dicht ist fließt das Medium in die Niederdruckleitung und von hier ins Freie, wenn die Entnahmeschieber der Niederdruckleitung geöffnet sind. Um ein solches unerwünschtes druckloses Fließen zu verhindern, ist der Stößel 16 vorgesehen, Jer durch seine Feder 20 die Ausflußöffnung 10λ geschlossen hält und somit als Rückschlagventil wirkt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)

29 Ol 660 Patentansprüche:
1. Druckreduzierventil für fließfähige Medien mit einem Kessel, einer die obere Kesselöffnung mittels einer belasteten Membran verschließenden Kappe, wobei die Membran über einen Bügel mit einem Flansch verbunden ist, und in einer mit elastischer Anlage an der Ausflußöffnungeines im Kessel angeordneten Rohrstutzens gehaltenen Ventilmembran, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilmembran (11) ein Rückschlagventil bezüglich des druckseitigen Rohrstutzens (10) bildet
Z Druckreduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Mitte der Ventilmembran (11) ein an ihrer Unterseite angreifender, von dem Flansch (13) des Bügels (4). diesen durchgreifend, gehaltener, in Richtung der Äusflußötfnung (1Oa^ federnd beaufschlagter Ventilkörper (16) vorgesehen ist
DE19792901660 1979-01-15 1979-01-15 Druckreduzierventil für fließfähige Medien Expired DE2901660C2 (de)

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DE2901660A1 DE2901660A1 (de) 1980-07-17
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105678B (de) * 1955-07-25 1961-04-27 Singer Valve Company Ltd Membrangesteuertes Druckreduzierventil
DE1650411C3 (de) * 1967-10-20 1973-11-22 Hansa Metallwerke Ag, 7000 Stuttgart Membrangesteuerter Druckminderer

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DE2901660A1 (de) 1980-07-17

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