DE806689C - Elektrischer Drehschalter, bei dem die Schalttrommel im Boden des Sockels und in einer Bruecke doppelt gelagert ist - Google Patents

Elektrischer Drehschalter, bei dem die Schalttrommel im Boden des Sockels und in einer Bruecke doppelt gelagert ist

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Publication number
DE806689C
DE806689C DEP46195A DEP0046195A DE806689C DE 806689 C DE806689 C DE 806689C DE P46195 A DEP46195 A DE P46195A DE P0046195 A DEP0046195 A DE P0046195A DE 806689 C DE806689 C DE 806689C
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DE
Germany
Prior art keywords
switch
electrical rotary
bridge
rotary switch
switching drum
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Expired
Application number
DEP46195A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Wehner
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Lebronze Alloys Germany GmbH
Original Assignee
Busch Jaeger Ludenscheider Metallwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/02Details
    • H01H19/10Movable parts; Contacts mounted thereon

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Elektrischer Drehschalter, bei dem die Schalttrommel im Boden des Sockels und in einer Brücke doppelt gelagert ist Elektrische Drehschalter werden meistens so gebaut, daß die Schalterachse bzw. die Schalttrommel eine doppelte Lagerung erhält, und zwar im Boden des Sockels und in einer Brücke auf der Oberseite desselben. Bei den neuen Schaltern hat man den Sperrmechanismus vielfach mit der auf der Oberseite des Sockels befindlichen Lagerbrücke vereinigt, um auf diese Weise an Raum zu sparen.
  • Die Kontaktfedern eines solchen Drehschalters müssen wenn sie gut federn sollen, von einer gewissen Länge sein, damit sie eine genügende Elastizität besitzen. Oft werden die Federn nach unten hin mit einem U-förmigen Bogen versehen, der in einer Vertiefung des Sockels untergebracht ist. Der Raum zwischen den Sitzflächen der Anschlußklemmen, von welchen die Kontaktfedern festgehalten werden, bis zu dem unteren Rand der Kontaktfederbögen, in axialer Richtung gesehen, bleibt meistens unbenutzt und trägt ganz erheblich zur Vergrößerung des Schalters bei.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Raum dazu' ausgenutzt, in ihm den Sperrmechanismus unterzubringen, damit der Schalter niedriger gebaut werden kann.
  • Ein weiteres sehr wesentliches Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Schalttrommel, welche auf der Unterseite mit einem Lagerzapfen versehen ist, auf ihrer Oberseite durch einen am Schaltergriff angeordneten und in der Schalterbrücke geführten Hals gelagert ist. Dadurch ist es nicht notwendig, den Schalter mit einer Achse zu versehen. Die Achsen, welche bei den meisten Schaltern aus einem Drehteil bestehen, sind in der Herstellung teuer. Durch die vorgenannteArt der Anordnung des Schalters "wird eine gedrehte Achse überflüssig und kann vollständig in Fortfall kommen.
  • Besonders zu erwähnen ist der Schaltergriff, der mit segnientartigen Vorsprüngen in eine an der Oberseite der Schalttrommel eingelegte Führungsplatte eingreift und mit dieser durch eine zentrale Schraube verbunden ist. Die Führungsplatte der Schalttrommel ist mit nach unten allgebogenen Lappen versehen, die bei Betiitinung dcs Schalters die Schenkel der Schleuderfeder von ihren Anschlägen in der Schalttrommel allhellen. In die durch die allgeflogenen Lappen entstehenden Üftnungen greift cler Schaltergriff finit entsprechend gefolrinten Vorsprüngen ein.
  • Die Schalterbrücke, welche nur aus einer einfachen, flachen Platte besteht, besitzt in der Mitte eine ringartige Erweiterung, welche der Führungsscheibe bzw. der Schalttrommel in axialer Richtung einen Anschlag gibt bzw. diese festhält.
  • Die =11>1l. t -zeigt einen Schalter im L@ingsschnitt, atts dein die Anordnung der Kontaktfedern und der Schalttrommel hervorgeht, die Abb. 2 in einem zweiten Längsschnitt die Schalterbrücke mit der Führungsscheibe und dem Knebel. In den Abb. 3 und .4 ist die Führungsscheibe bildlich dargestellt. Ebenso zeigt die Abb. 5 eine bildliche Darstellung des Schaltergriffes. In der Abb.6 ist die Schalttrtlinniel allein mit der Schleuderfcder und in der Abb. 7 der Schalter mit allgenommenem Griti gezeichnet.
  • Auf (lern Schaltersockel i sitzen die Anschlußklemmen 2, durch welche die Kontaktfedern 3 festgehalten werden. Die Kontaktfedern 3 besitzen nach unten hin eine U-förmige Form und liegen in entsprechenden Vertiefungen 4 des Sockels. In axialer Richtung des Sockels gesehen wird der Raum zwischen den Sitzflächen der Klemmen 2 und den untersten Bögen der Kontaktfedern meistens nicht ausgenutzt. Bei dem Erfindungsgegenstand wird deshalb das Sperrwerk 6 in diesem Raum eingebaut, so daß ein ganz niedriger Schalter hergestellt werden kann. Wie die Abb. 2 erkennen läßt, wird der Schaltergriff 7 durch einen vorspringenden Hals 8 in der Schalterbrücke 9 geführt. Der Hals 8 des Schaltergriffes (Abb. 5) besitzt am unteren Ende segnient2irtige `'orsprünge 8°, mit denen er in die Führungsscheibe io der Schalttrommel i i ehigreift (.-1b11.2). Hierbei treten die Vorsprünge in die Ausnehnituigen 12 (Abb. 3) der Führungsscheibe io ein. =\n der Führungsscheibe selbst sind nach unten hin kleine Lappen i3 umgebogen (_111b.4), welche die Schenkel i4 der Schleuderfeder 15 bei hetätigung des Schalters von dein Anschlagnocken 16 abheben (Abb.6). Durch die umgebogenen Lappen 13 entstehen die beiden Öffnungen 12 der Führungsscheibe, in welche die segnientartigen Vorsprünge S° des Schaltgrities eingreifen. In der Mitte der Führungsscheibe io befindet sich ein Gewindeloch 17, in welches die Schraube 18 eingreift und den Schaltergriti 7 festhält. Die Schalterbrücke besitzt in der Mitte die ringförmige ErNveiterung i9, durch welche die Führungsplatte und auch die Schaittrominel iti axialer Richtung festgehalten werden (A1111.2 ulld 7).
  • Mit dein Erliiidtnigs"cgenst::iic1 sind zwei wesentliche Vorteile verlltuicleii. Diese leiden Vorteile sind die Verrin-erting der Gesamthöhe durch die Anordnung des Sperrinechanisinus und dieFührung und Lagerun;; der @chalttr@linmcl <Ililie eine Achse.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPPÜCIIE: i. Elektrischer Drehschalter, bei dem die Schalttrommel unten ini Moden des Sockels und oben in einer Brücke gelagert ist und die Kontaktfedern auf der Mantelfläche der Schalttroinniel schleifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung in dein Raum angeordnet ist, der in axialer Richtung von den Sitzflächen der Anschlußkleinmen und den unteren Bögen der Kontaktfedern begrenzt wird.
  2. 2. Elektrischer Drehschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Unterseite tnit einem Lagerzapfen versehene Schalttrommel auf ihrer Oberseite ohne Verwendung einer Achse durch einen am Schaltergriff angeordneten und in der Schalterbrücke geführten Hals gelagert ist.
  3. 3. Elektrischer Drehschalter nach ,lnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltergriff mit segmentartigen Vorsprüngen in eine in die Oberseite der Schalttrommel eingelegte Führungsplatte eingreift und niit dieser durch eine zentrale Schraube verbunden ist.
  4. 4. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte der Schalttrommel mit nach unten abgebogenen Lappen die Schenkel der Schleuderfeder von ihren Anschlägen in der Schalttrommel bei Betätigung des Schalters abhebt und daß in die durch die abgebogenen Lappen in der Führungsplatte entstehenden Offnungen entsprechend geformte Vorsprünge des Schaltergriffes eingreifen.
  5. 5. Elektrischer Drehschalter nach Anspruch 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schaltergriff führende Brücke mit einer ringförmigen Erweiterung die Führungsscheibe bzw. die Schalttrommel in axialer Richtung festhält.
DEP46195A 1949-06-18 1949-06-18 Elektrischer Drehschalter, bei dem die Schalttrommel im Boden des Sockels und in einer Bruecke doppelt gelagert ist Expired DE806689C (de)

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