DE806665C - Rohr fuer Blas- und Spuelversatz mit konischer Aufweitung am Einstroemende - Google Patents

Rohr fuer Blas- und Spuelversatz mit konischer Aufweitung am Einstroemende

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Publication number
DE806665C
DE806665C DEP8489A DEP0008489A DE806665C DE 806665 C DE806665 C DE 806665C DE P8489 A DEP8489 A DE P8489A DE P0008489 A DEP0008489 A DE P0008489A DE 806665 C DE806665 C DE 806665C
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DE
Germany
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pipe
pipes
blowing
inlet end
wear
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Expired
Application number
DEP8489A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Dr Mont Hans Esser
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WESTMONTAN WERKE GmbH
Original Assignee
WESTMONTAN WERKE GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L57/00Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear
    • F16L57/06Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear against wear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Rohr für Blas- und Spülversatz mit konischer Aufweitung am Einströmende Es ist bekannt, dal.i die iin Bergbau liei der Durchführung des Blas- und Spülversatzverfahrens benutzten Rohrleitungen infolge der starken Schmirgelwirkung des durch die Rohre geförderten Versatzgutes einem schnellen Verschleiß unterworfen sind. Es ist weiterhin bekannt, daß der Verschleiß besonders stark ist an den Verbindungsstellen der Rohre, und zwar verschleißt das Einströmende der einzelnen Rohre auf einer Länge, die etwa dem zwei- bis vierfachen Rohrdurchmesser entspricht, annähernd doppelt so schnell wie das übrige Rohr. Da die Wirtschaftlichkeit des Versatzverfahrens in erheblichem 'Maße von der Lebensdauer der Rohre abhängt, hat man auf verschiedene Weise versucht, sowohl den Gesamtverschleiß der Rohre als auch den besonders in der Mühe de-i- Verbindungsstelle an den Rohrenden auftretenden erhöhten Verschleiß zu verkleinern.
  • Zur Verminderung des Gesamtverschleißes der Rohre ist vorgeschlagen worden, diese mit besonders verschleißfesten Werkstoffen auszukleiden oder den Rohrwerkstoff selbst durch Legieren oder Wärmebehandlung besonders verschleißfest zu machen. Ferner sind Rohre aus Verbundblechen vorgeschlagen worden, bei denen der Innenmantel Bart, der Außenmantel dagegen weich ist. Auch hat man versucht, den Gesamtverschleiß dadurch zu vermindern, daß die Innenzone der Rohre durch Einsatzhärtung (Zementation) verschleißfester gemacht wird.
  • Alle diese Versuche haben nur wenig befriedigende Erfolge und Fortschritte gebracht. Der Grund hierfür dürfte in der Tatsache zu suchen sein, daß der Einfluß der den erhöhten Verschleiß der Rohrenden bedingenden Faktoren derart überragend ist, daß alle am Rohrwerkstoff selbst vorgenommenen Verbesserungen dadurch überdeckt werden.
  • Nach den neueren Erkenntnissen ist der stärkere Verschleiß des Einströmendes der einzelnen Rohrstücke einer Blasversatzrohrleitung auf die bei der Fabrikation der Rohre auftretenden und kaum zu vermeidenden Schwankungen des Innendurchmessers über einem Rohrquerschnitt und von Rohr zu Rohr sowie auf das innerhalb der Zentriervorrichtung der Rohrbunde, beispielsweise durch Feder und Nut, vorhandene Spiel zurückzuführen. Werden derartige Rohre zu einer längeren Leitung zusammengebaut, so ist es unvermeidlich, daß infolge Verschiebung der einzelnen Rohre gegeneinander an den Verbindungsstellen scharfe Kanten nach innen vorspringen. Berücksichtigt man z. B., daß bei nahtlosen Rohren Toleranzen im Innendurchmesser von ± i % auftreten und daß das Spiel bei einer Zentrierung durch Nut und Feder in den Bunden durchschnittlich ± i mm beträgt, so ergibt sich für ein Rohr mit einem Solldurchmesser von i 5o mm beispielsweise im ungünstigsten Falle eine scharf vorspringende Kante von 2,5 mm. Auch bei vollkommen runden Rohren mit gleichem Innendurchmesser der Rohrenden kann entsprechend dem Spiel der Zentriervorrichtung eine Verschiebung der zu verbindenden Rohre gegeneinander und damit ein scharfer Vorsprung an der Stoßstelle entstehen. Da das Versatzgut mit hoher Geschwindigkeit durch die Rohrleitung strömt, genügt schon ein Vorsprung von Bruchteilen eines Millimeters, um einzelne Teilchen abzulenken und auf die dem Vorsprung gegenüberliegende Rohrwandung zu schleudern. Der hierdurch entstehende örtliche Prallverschleiß bewirkt in kurzer Zeit eine starke Schwächung oder Zerstörung des Rohres an der Prallstelle.
  • Nach einem bekannten Vorschlag wird der vorzeitige Verschleiß des Rohres in der Nähe der Verbindungsstelle dadurch verhütet, daß Verstärkungsmanschetten, deren Länge etwa dem zwei- bis vierfachen Rohrdurchmesser entspricht, über die Rohrenden gezogen werden. Ganz abgesehen davon, daß durch diese Maßnahme nicht die Ursache des Prallverschleißes beseitigt, sondern nur seine Wirkung auf die Lebensdauer des gesamten Rohres gemildert wird, haben die nach dem Vorschlag hergestellten Rohre den Nachteil, daß sie in der Herstellung teurer sind, ein höheres Gewicht haben und einen größeren Eisenverbrauch bedingen.
  • Nach einem anderen bekanntgewordenen Vorschlag werden beide Rohrenden mit einer Verstärkungsmuffe versehen, deren Länge mindestens dem Rohrdurchmesser entsprechen soll und sodann über eine größere Länge dieser Muffen konisch ausgebohrt, so daß Rohre derselben Art den gleichen Innendurchmesser an den Rohrenden besitzen. Nach diesem Verfahren werden zwar die Nachteile infolge schwankender Innendurchmesser, nicht aber der durch das Spiel in der Zentrierung bedingte Nachteil beseitigt. Eine genaue Zentrierung ist aber infolge des im Bergbau vorhandenen rauhen Betriebes nicht durchführbar und auch nicht 7weckmäßig, da hierdurch zweifellos der Zusammenbau und das schnelle Lösen der Rohre erschwert würden. Außerdem sind bei den nach diesem Vorschlag hergestellten Rohren auch wieder Verstärkungsmanschetten erforderlich. Dazu kommt als weiterer Nachteil das mit hohen Kosten verbundene Herstellungsverfahren.
  • Nach der Erfindung wird das Einströmende des glatten, nicht mit einer Verstärkungsmanschette versehenen Rohres so weit durch Eintreiben eines Dornes aufgeweitet, daß es leim Zusammenbau von Rohren einer Art zu einer längeren Rohrleitung nicht möglich ist, daß die konisch aufgeweitete Rohrwand des Einströmendes den nicht aufgeweiteten freien Rohrquerschnitt des Ausströmendes an der Verbindungsstelle überschneidet. Es werden somit die zum Prallverschleiß führenden Ursachen: wechselnder Innendurchmesser, bei einem Rohrquerschnitt, wechselnder Innendurchmesser von Rohr zu Rohr, Spiel in der Zentrierung, ausgeschaltet.
  • Es ist bei gegossenen Blasversatzrohren bekannt, das eine mit besonderen Führungsrippen versehene Ende des Rohres konisch auszubilden, während das andere Ende einen zylindrischen Querschnitt bat. Da die Aufweitung jedoch bedeutend größer ist als bei der Erfindung, tritt die gegenteilige Wirkung ein. Infolge der plötzlichen Erweiterung an der Verbindungsstelle wird das Versatzgut gegen die Rohrwand geschleudert, 'die hierdurch einem verstärkten Verschleiß ausgesetzt wird.
  • Nach der Erfindung ist es beabsichtigt, nur eine durch die Größe der Toleranzen des Rohrinnendurchmessers und der Zentrierung begrenzte Aufweitung des Einströmendes vorzunehmen. So dürfte beispielsweise bei nahtlosen Rohren von i5o mm lichter Weite eine Aufweitung von 2 bis 3 mm über eine Länge von 100 bis 200 mm genügen, um jeglichen Prallverschleiß an den verschiedenen Verbindungsstellen einer längeren Rohrleitung auszuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohre für Blas- und Spülversatz mit aufgeschweißten, mit einer Zentriervorrichtung versehenen Bundringen an den Rohrenden, ohne Verstärkungsmanschetten, dadurch gekennzeichnet, daß das Einströmende über eine etwa dem Rohrdurchmesser entsprechende Länge schwach konisch aufgeweitet ist, so daß sein größter Aufweitungsdurchmesser mindestens um den halben Betrag des Spiels in der Zentriervorrichtung größer ist als der bei einer Art von Rohren auftretende größte lichte Durchmesser.
DEP8489A 1948-10-02 1948-10-02 Rohr fuer Blas- und Spuelversatz mit konischer Aufweitung am Einstroemende Expired DE806665C (de)

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DE806665C true DE806665C (de) 1951-06-18

Family

ID=7361746

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DE (1) DE806665C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955584C (de) * 1951-08-24 1957-01-03 Erzeugnisse Fuer Berg Und Huet Blasversatzleitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE955584C (de) * 1951-08-24 1957-01-03 Erzeugnisse Fuer Berg Und Huet Blasversatzleitung

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