DE806502C - Baumschere - Google Patents

Baumschere

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Publication number
DE806502C
DE806502C DEP51678A DEP0051678A DE806502C DE 806502 C DE806502 C DE 806502C DE P51678 A DEP51678 A DE P51678A DE P0051678 A DEP0051678 A DE P0051678A DE 806502 C DE806502 C DE 806502C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
pruning shears
mouth
assigned
knives
Prior art date
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Expired
Application number
DEP51678A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Tillmanns Sen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hugo Tillmanns & Soehne
Original Assignee
Hugo Tillmanns & Soehne
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Filing date
Publication date
Application filed by Hugo Tillmanns & Soehne filed Critical Hugo Tillmanns & Soehne
Priority to DEP51678A priority Critical patent/DE806502C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806502C publication Critical patent/DE806502C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears
    • A01G3/025Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
    • A01G3/0255Tree pruners, i.e. pruning shears carried at the end of a pole

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Baumschere mit einem festen Maul zugeordnetem beweglichem Messer. Bisher werden zwei verschiedene Typen solcher Scheren hergestellt, und zwar eine Scherenart mit nach oben offenem Maul für Oberschnitt und eine mit nach unten geöffnetem Maul für Unterschnitt, die wahlweise je nach der Lage der dem zu beschneidenden Ast benachbarten Äste benutzt werden. Besonders in Baumhöfen o. dgl. erfordert dies eine Lagerhaltung von Baumscheren zweier Typen. Dabei ist das jeweilige Absetzen und Wechseln der beiden Scherenarten lästig und zeitraubend, ganz abgesehen vom Kostenaufwand.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile im wesentlichen dadurch, daß die Baumschere zwei Hakenmäuler, und zwar je ein nach oben und ein nach unten offenes Maul aufweist, denen ein durch einen Hebel bewegliches Messer zugeordnet ist. Durch diese sinnreiche Vereinigung beider Scherentypen in einem Gerät fällt die bisher erforderliche doppelte Lagerhaltung an Baumscheren sowie das lästige Absetzen und Wechseln der Scheren vollkommen fort. Mit ein und derselben Schere lassen sich nun ohne Absetzen alle vorkommenden Schnitte, d. h. Oberschnitt und Unterschnitt, wahlweise ausführen. Die Kosten der Doppelschere liegen dabei nur unwesentlich über dem Herstellungspreis einer Einzelschere. Außerdem ist an Stelle von zwei Bambusstäben, an denen die Messerführungen befestigt werden, nur eine einzige Stange erforderlich.
Zweckmäßig wird jedem Scherenmaul ein eigenes Messer zugeordnet, die vorzugsweise einen zusammenhängenden, einheitlichen Bauteil bilden und mit dem zweckmäßig getrennt hergestellten Zughebel verbunden, insbesondere verschweißt sind.
Es empfiehlt sich, die Messer zwischen zwei parallelen Führungswänden anzuordnen und dabei die Schneiden der Messer einseitig anzuschleifen und diese einseitige, möglichst lange und flache Schneide mit der der Wate abgekehrten und als Gegenmesser dienenden Führungswand zusammenwirken zu lassen. Auf diese Weise wird ein sauberer Schnitt
erzielt im Gegensatz zu den bisher üblichen keilförmigen Schneiden, die die Äste abquetschen und dabei deren Rinde in der Nähe der Trennstelle beschädigen, so daß die Äste auf einem Teil ihrer Länge absterben.
Die die Messer im Sinne des öffnens belastende Zugfeder ist zweckmäßig in der Ebene der Führungswände der Schere und auf dem Rücken des einen Scherenmauls anliegend angeordnet. Durch diesen ίο Kunstgriff tritt die Zugfeder nicht mehr wie bisher über die Umrisse der Baumschere hinaus, sondern liegt dicht an dieser an, so daß eine Behinderung der Handhabung der Schere durch Anstoßen der Feder an benachbarte Äste zuverlässig vermieden ist. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine ernndungsgeimäße Baumschere in Vorderansicht in einer mittleren Stellung des Doppelmessers und
Fig. 2 einen Querschnitt hierzu entsprechend der Linie H-II der Fig. 1.
Die Baumschere weist zwei parallel zueinander angeordnete, im wesentlichen ebene und durch Sicken 1 versteifte Führungswände 2, 3 auf, die nach unten hin tüllenartig erweitert sind. Diese Tülle 4 ist auf eine Bambusstange 5 aufgesetzt, die zur Handhabung der Schere dient. Die beiden Führungswände 2, 3 sind spiegelbildlich gleich ausgebildet und mit zungenförmigen Ansätzen 6, 7 versehen, von denen der eine, 6, U-förmig zurückgel>ogen ist und somit ein nach unten offenes Hakenmaul 8 bildet, während die andere Zunge 7 etwas seitlich verkröpft und senkrecht nach oben vorsteht. Zwischen den Führungswänden 2, 3 ist ein Doppelmesser 9, 10 um einen Drehzapfen 11 schwenkbar gelagert. Dabei ist das Messer beiderseits des Drehpunktes 11 auf entgegengesetzten Seiten angeschliffen, und zwar derart einseitig, daß die Schneide 12 in der einen Seitenfläche 13 der Messerplatte liegt, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich. Die Schneide wirkt dabei mit der der besonders lang und flach gehaltenen Wate 14 abgekehrten und als Gegenschneide dienenden Führungswand 3 bzw. 7 zusammen. Die eigentliche Messerplatte 9, 10 ist mit einem in Ruhestellung aufwärts weisenden Zughaken 15 versehen, an dessen freiem Ende ein Seil 16 angreift, das in einem am Fuß der Tülle 4 vorgesehenen Auge 17 befestigt ist und das beim Abwärtsziehen den Zughaken 15 mit nach unten nimmt und dabei das Doppelmesser 9, 10 verschwenkt. Eine Zugfeder 18 verläuft entlang dem gebogenen Rücken 19 der den Unterhaken bildenden Zunge 6. Sie ist einerseits in einer Bohrung 20 des oberen Messerteils 10, anderseits an einem die Enden der Zungen 6 miteinander verbindenden Stift 21 aufgehängt und belastet das Doppelmesser im Sinne des öffnens.
Bei einem Zug am Seil 16 werden, wie ohne
weiteres ersichtlich, die beiden Messerschneiden 9, 10 verschwenkt, und zwar derart, daß die obere Schneide 12' gegen die obere Zunge 7, das untere Messer 9 gegen die nach unten gerichtete Zunge 6 des Untermauls 8 geführt wird, so daß ein wahlweise im Untermaul 8 oder Obermaul 22 befindlicher Ast, Zweig o. dgl. sauber und scharf begrenzt abgeschnitten wird. Die Führungswände 2, 3 verbindende Niete 23, 24 dienen dabei als Anschlag für den Zughebel 15.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen der Erfindung möglich. So könnte beispielsweise der Zughaken mit dem Doppelmesser einen einheitlichen Stanzteil bilden. Auch könnte die Tülle, statt mit den Führungswänden einstückig zu sein, von diesen getrennt hergestellt werden und nachträglich daran befestigt sein.
An Stelle von zwei Führungswänden 2, 3 könnte auch nur eine vorgesehen sein. Zwischen Zughebel 15 undMesser9,10 könnte gewünschtenfalls eine Übersetzung eingeschaltet sein, insbesondere dann, wenn für beide Mäuler nur ein gemeinsames Messer vorgesehen ist, das beide Mäuler bestreicht.

Claims (6)

85 Patentansprüche:
1. Baumschere mit einem festen Maul zugeordnetem beweglichem Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die Baumschere zwei nach entgegengesetzten Seiten offene Mäuler (8, 22) aufweist, denen ein durch einen Zughebel (15) bewegliches Messer (9, 10) zugeordnet ist.
2. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Maul (8, 22) ein eigenes Messer (9, 10) zugeordnet ist.
3. Baumschere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Messer (9, 10) aus einer einstückigen, doppelschneidigen Messerplatte gebildet sind.
4. Baumschere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Messerplatte (9, 10) und Zughebel (15) getrennt hergestellt und vorzugsweise durch Schweißen miteinander verbunden sind.
5. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (9, 10) zwischen zwei parallelen Wränden (2, 3) geführt sind und dabei ihre Schneiden (12) einseitig angeschliffen sind, derart, daß die Schneide in der Ebene einer Messerseitenfläche (13) liegt und mit der der möglichst flach und breit angeschliffenen Wate (14) abgekehrten und als Gegenmesser dienenden Führungswand (3) zusammenwirkt.
6. Baumschere nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zughebel (15) bzw. die Messer (9, 10) im Sinne des öffnens belastende Zugfeder (18) in der Ebene der Führungswände (2, 3) und an dem Rücken (19) eines Scherenmauls (8) anliegend angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 140 6.
DEP51678A 1949-08-11 1949-08-11 Baumschere Expired DE806502C (de)

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DEP51678A DE806502C (de) 1949-08-11 1949-08-11 Baumschere

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ID=7385253

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DEP51678A Expired DE806502C (de) 1949-08-11 1949-08-11 Baumschere

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