DE806502C - Baumschere - Google Patents
BaumschereInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G3/00—Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
- A01G3/02—Secateurs; Flower or fruit shears
- A01G3/025—Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
- A01G3/0255—Tree pruners, i.e. pruning shears carried at the end of a pole
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Baumschere mit einem festen Maul zugeordnetem beweglichem
Messer. Bisher werden zwei verschiedene Typen solcher Scheren hergestellt, und zwar eine Scherenart
mit nach oben offenem Maul für Oberschnitt und eine mit nach unten geöffnetem Maul für Unterschnitt,
die wahlweise je nach der Lage der dem zu beschneidenden Ast benachbarten Äste benutzt werden.
Besonders in Baumhöfen o. dgl. erfordert dies eine Lagerhaltung von Baumscheren zweier Typen.
Dabei ist das jeweilige Absetzen und Wechseln der beiden Scherenarten lästig und zeitraubend, ganz
abgesehen vom Kostenaufwand.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile im wesentlichen dadurch, daß die Baumschere zwei Hakenmäuler,
und zwar je ein nach oben und ein nach unten offenes Maul aufweist, denen ein durch einen
Hebel bewegliches Messer zugeordnet ist. Durch diese sinnreiche Vereinigung beider Scherentypen
in einem Gerät fällt die bisher erforderliche doppelte Lagerhaltung an Baumscheren sowie das lästige Absetzen
und Wechseln der Scheren vollkommen fort. Mit ein und derselben Schere lassen sich nun ohne
Absetzen alle vorkommenden Schnitte, d. h. Oberschnitt und Unterschnitt, wahlweise ausführen. Die
Kosten der Doppelschere liegen dabei nur unwesentlich über dem Herstellungspreis einer Einzelschere.
Außerdem ist an Stelle von zwei Bambusstäben, an denen die Messerführungen befestigt werden, nur
eine einzige Stange erforderlich.
Zweckmäßig wird jedem Scherenmaul ein eigenes Messer zugeordnet, die vorzugsweise einen zusammenhängenden,
einheitlichen Bauteil bilden und mit dem zweckmäßig getrennt hergestellten Zughebel
verbunden, insbesondere verschweißt sind.
Es empfiehlt sich, die Messer zwischen zwei parallelen Führungswänden anzuordnen und dabei die
Schneiden der Messer einseitig anzuschleifen und diese einseitige, möglichst lange und flache Schneide
mit der der Wate abgekehrten und als Gegenmesser dienenden Führungswand zusammenwirken
zu lassen. Auf diese Weise wird ein sauberer Schnitt
erzielt im Gegensatz zu den bisher üblichen keilförmigen
Schneiden, die die Äste abquetschen und dabei deren Rinde in der Nähe der Trennstelle beschädigen,
so daß die Äste auf einem Teil ihrer Länge absterben.
Die die Messer im Sinne des öffnens belastende Zugfeder ist zweckmäßig in der Ebene der Führungswände der Schere und auf dem Rücken des einen
Scherenmauls anliegend angeordnet. Durch diesen ίο Kunstgriff tritt die Zugfeder nicht mehr wie bisher
über die Umrisse der Baumschere hinaus, sondern liegt dicht an dieser an, so daß eine Behinderung der
Handhabung der Schere durch Anstoßen der Feder an benachbarte Äste zuverlässig vermieden ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι eine ernndungsgeimäße Baumschere in Vorderansicht
in einer mittleren Stellung des Doppelmessers und
Fig. 2 einen Querschnitt hierzu entsprechend der Linie H-II der Fig. 1.
Die Baumschere weist zwei parallel zueinander angeordnete, im wesentlichen ebene und durch
Sicken 1 versteifte Führungswände 2, 3 auf, die nach unten hin tüllenartig erweitert sind. Diese Tülle 4
ist auf eine Bambusstange 5 aufgesetzt, die zur Handhabung der Schere dient. Die beiden Führungswände
2, 3 sind spiegelbildlich gleich ausgebildet und mit zungenförmigen Ansätzen 6, 7 versehen,
von denen der eine, 6, U-förmig zurückgel>ogen ist und somit ein nach unten offenes Hakenmaul
8 bildet, während die andere Zunge 7 etwas seitlich verkröpft und senkrecht nach oben vorsteht.
Zwischen den Führungswänden 2, 3 ist ein Doppelmesser 9, 10 um einen Drehzapfen 11 schwenkbar
gelagert. Dabei ist das Messer beiderseits des Drehpunktes 11 auf entgegengesetzten Seiten angeschliffen,
und zwar derart einseitig, daß die Schneide 12 in der einen Seitenfläche 13 der Messerplatte liegt,
wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich. Die Schneide wirkt dabei mit der der besonders lang und flach
gehaltenen Wate 14 abgekehrten und als Gegenschneide dienenden Führungswand 3 bzw. 7 zusammen.
Die eigentliche Messerplatte 9, 10 ist mit einem in Ruhestellung aufwärts weisenden Zughaken
15 versehen, an dessen freiem Ende ein Seil 16 angreift, das in einem am Fuß der Tülle 4 vorgesehenen
Auge 17 befestigt ist und das beim Abwärtsziehen den Zughaken 15 mit nach unten nimmt
und dabei das Doppelmesser 9, 10 verschwenkt. Eine Zugfeder 18 verläuft entlang dem gebogenen Rücken
19 der den Unterhaken bildenden Zunge 6. Sie ist einerseits in einer Bohrung 20 des oberen Messerteils
10, anderseits an einem die Enden der Zungen 6 miteinander verbindenden Stift 21 aufgehängt und
belastet das Doppelmesser im Sinne des öffnens.
Bei einem Zug am Seil 16 werden, wie ohne
weiteres ersichtlich, die beiden Messerschneiden 9, 10 verschwenkt, und zwar derart, daß die obere
Schneide 12' gegen die obere Zunge 7, das untere Messer 9 gegen die nach unten gerichtete Zunge 6 des
Untermauls 8 geführt wird, so daß ein wahlweise im Untermaul 8 oder Obermaul 22 befindlicher Ast,
Zweig o. dgl. sauber und scharf begrenzt abgeschnitten wird. Die Führungswände 2, 3 verbindende
Niete 23, 24 dienen dabei als Anschlag für den Zughebel 15.
Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung
der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen
und Anwendungen der Erfindung möglich. So könnte beispielsweise der Zughaken mit dem Doppelmesser
einen einheitlichen Stanzteil bilden. Auch könnte die Tülle, statt mit den Führungswänden
einstückig zu sein, von diesen getrennt hergestellt werden und nachträglich daran befestigt sein.
An Stelle von zwei Führungswänden 2, 3 könnte auch nur eine vorgesehen sein. Zwischen Zughebel 15
undMesser9,10 könnte gewünschtenfalls eine Übersetzung eingeschaltet sein, insbesondere dann, wenn
für beide Mäuler nur ein gemeinsames Messer vorgesehen ist, das beide Mäuler bestreicht.
Claims (6)
1. Baumschere mit einem festen Maul zugeordnetem beweglichem Messer, dadurch gekennzeichnet,
daß die Baumschere zwei nach entgegengesetzten Seiten offene Mäuler (8, 22) aufweist,
denen ein durch einen Zughebel (15) bewegliches Messer (9, 10) zugeordnet ist.
2. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Maul (8, 22) ein eigenes Messer (9, 10) zugeordnet ist.
3. Baumschere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Messer (9, 10) aus
einer einstückigen, doppelschneidigen Messerplatte gebildet sind.
4. Baumschere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Messerplatte (9, 10) und Zughebel
(15) getrennt hergestellt und vorzugsweise durch Schweißen miteinander verbunden sind.
5. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messer (9, 10) zwischen zwei parallelen Wränden (2, 3) geführt sind und
dabei ihre Schneiden (12) einseitig angeschliffen sind, derart, daß die Schneide in der Ebene einer
Messerseitenfläche (13) liegt und mit der der möglichst flach und breit angeschliffenen Wate
(14) abgekehrten und als Gegenmesser dienenden Führungswand (3) zusammenwirkt.
6. Baumschere nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zughebel (15) bzw.
die Messer (9, 10) im Sinne des öffnens belastende Zugfeder (18) in der Ebene der Führungswände
(2, 3) und an dem Rücken (19) eines Scherenmauls (8) anliegend angeordnet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 140 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51678A DE806502C (de) | 1949-08-11 | 1949-08-11 | Baumschere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51678A DE806502C (de) | 1949-08-11 | 1949-08-11 | Baumschere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806502C true DE806502C (de) | 1951-06-14 |
Family
ID=7385253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51678A Expired DE806502C (de) | 1949-08-11 | 1949-08-11 | Baumschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806502C (de) |
-
1949
- 1949-08-11 DE DEP51678A patent/DE806502C/de not_active Expired
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