DE806404C - Vorrichtung zum Bekaempfen von Grossflugzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Bekaempfen von Grossflugzeugen

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DE806404C
DE806404C DEP23630D DEP0023630D DE806404C DE 806404 C DE806404 C DE 806404C DE P23630 D DEP23630 D DE P23630D DE P0023630 D DEP0023630 D DE P0023630D DE 806404 C DE806404 C DE 806404C
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DE
Germany
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bomber
fighter
aircraft
large aircraft
enemy
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Expired
Application number
DEP23630D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Bitzer
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ERICH BITZER
Original Assignee
ERICH BITZER
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H11/00Defence installations; Defence devices
    • F41H11/02Anti-aircraft or anti-guided missile or anti-torpedo defence installations or systems
    • F41H11/04Aerial barrages
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
    • F42B12/66Chain-shot, i.e. the submissiles being interconnected by chains or the like

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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
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Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine mechanische Vorrichtung, mittels welcher z. B. ein Jagdflugzeug ein Bombenflugzeug zum Absturz bringen kann. Zu diesem Zweck stellt das Jagdflugzeug seine Flugrichtung genau in die Richtung des entgegenkommenden Bombers, sucht hierbei eine etwa um io bis 15 m höher liegende Fluglinie auf, um in einem an einem Anzeigegerät oder Spiegel ablesbaren und auf den Bruchteil einer Sekunde einstellbaren Zeitpunkt ein Sperrgerät auszulösen, welches die Eigenschaft besitzt, das Bombenflugzeug zu rammen und so zum Absturz zu bringen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in zwei Figuren dargestellt, es zeigt Fig.i den Vorgang bei Herbeiführung des Absturzes, Fig. 2 das Wurfgerät.
  • Das Jagdflugzeug A, welches mit den üblichen Angriffs- und Verteidigungsmitteln (Geschütz und Maschinengewehr) ausgestattet ist, erhält erfindungsgemäß an der Unterseite des Flugzeugrumpfes einen Stapelraum a für eine Anzahl von Wurfgeräten, die je aus einem etwa 5o m langen Drahtseil b mit an den Enden befestigten Gewichten c und d bestehen und nach Art der Fig. 2 aufgerollt sind. Diese Wurfgeräte befinden sich über-oder hintereinander aufgestapelt, etwa derart, daß ihre Freigabe nach unten durch elektrische Druckknopfsteuerung o. dgl. veranlaßt werden kann, worauf sich nach erfolgtem Abwurf des Wurfgeräts automatisch das nächste Gerät in Bereitschaftsstellung für einen weiteren Abwurf begibt.
  • Dieser Vorgang könnte auch auf andere Art bewerkstelligt werden.
  • Sobald nun der feindliche Bomber in Sicht des Jagdflugzeugs kommt, begibt sich dieses, wie eingangs erwähnt, in die Flugrichtung des Gegners, was auch im Sturzflug erreicht werden kann, und nimmt in einem Abstand von etwa iooo m von dem Feindflugzeug eine Flughöhe über diesem von io bis 15 m ein, um in dieser Höhe über dem Feindbomber wegfliegen zu können. Hat sich derjäger auf 400 m Entfernung genähert, so gibt er das Wurfgerät (Fig.2) frei, so daß dieses auf seine Länge von 50 m abfällt und so in die Flugbahn des Bombers gerät. In diesem Augenblick wird auch das Gewicht d am Flugzeugrumpf frei, so daß das Abwurfgerät frei gegen die feindliche Maschine anschwebt. Infolge der hohen Geschwindigkeiten beider Flugzeuge und des Wurfgeräts ist ein Ausweichen ausgeschlossen, so daß das Wurfgerät das Feindflugzeug infolge dessen großer Breite an irgendeiner Stelle rammt und Brüche der Tragflächen oder Propeller usw. herbeiführt. Das so getroffene Flugzeug stürzt in jedem Falle ab. Der Augenblick, in welchem das Wurfgerät mit dem einen Gewicht über, mit dem anderen unter dem Bomber und das Drahtseil in der Flugbahn desselben liegen, läßt sich aufs genaueste bestimmen. Sollte der Bomber in der letzten Periode versuchen, abzudrehen, so paßt sich das Jagdflugzeug dieser Bewegung an, d. h. steuert nach derselben Seite ab, so daß das Drahtseil zwar in eine Schräglage gerät, aber trotzdem in der Flugrichtung des Bombers verbleibt.
  • In Fig. i sind bei 1 bis 3 wesentliche Phasen des Abwurfvorganges veranschaulicht. In der Stellung i ist der Augenblick dargestellt, wo das Jagdflugzeug A auf 400 m die Höhe von 15 m über der Flugbahn des Bombers B eingenommen hat. Bei der Stellung 2 ist der Standort des Wurfgeräts und der beiden Flugzeuge A, B angegeben, und die Stellung 3 zeigt den Augenblick, wo sich das Drahtseil über den Bomber wirft und dessen Absturz herbeiführt (Stellung 4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Bekämpfen von Großflugzeugen mittels eines Wurfgeräts, dadurch gekennzeichnet, daß in ein Jagdflugzeug (A) eine Kammer (a) für die Aufnahme von Wurfgeräten (b, c d), bestehend aus einem Drahtseil mit an den Enden befestigten Gewichten, eingebaut ist und die Wurfgeräte durch Fernsteuerung abgeworfen werden.
DEP23630D 1948-12-04 1948-12-04 Vorrichtung zum Bekaempfen von Grossflugzeugen Expired DE806404C (de)

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