DE805740C - Handgeraet zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw - Google Patents
Handgeraet zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz uswInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/03—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller
- B05C17/035—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller
- B05C17/0357—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller directly from a container attached to the hand tool, e.g. by gravity or dipping
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Handgerät zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw. Die f?rfitidun" betriftt ein Handgerät zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken ti. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw.
- Es sind bereits .Maschinen bzw. Vorrichtungen zum Gummieren von l'apicrstreifen u. dgl. bekannt, hei denen der zu gummierende Streifen über verschiedene \Valzen einer ortsfesten Maschine läuft und hierbei mit der Klebschicht versehen wird.
- Derartige Maschinen sind jedoch nicht universell verwendbar, da sie jeweils der Breite oder dem Material des zu gummierenden Streifens entsprechend angepaßt werden müssen.
- Es sind auch bereits von Hand bedienhare Klebstoffauftragsgeräte bekannt, die mit einem Vorratsbehälter für den Klebstoff und einer Auftragsrolle ausgerüstet sind. Man kann mit diesen Handgeräten Klebstoff auf Bahnen aus Papier, Pappe o. dgl. von beliebiger Breite auftragen. Da jedoch diese bekannten Geräte eine komplizierte Mechanik aufweisen, die infolge y,`erschinutzung durch den austretenden Leim usw. schon nach relativ kurzem Gebrauch nicht mehr wirksam ist, erfüllen diese bekannten Handgeräte nicht die in der Praxis an sie gestellten Anforderungen. Außerdem können mit diesen bekannten Handgeräten lediglich Klebstreifen aufgetragen werden, deren Breite gleich der Breite der Auftragswalze ist. Es ist also mit diesen bekannten Geräten nicht möglich, Klebstoffstreifen beliebig gewählter Breite z. 1i. auf eine Papierbahn aufzutragen. Diese den bekannten Klebstoffauftragsgeräten anhaftenden Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß unterhalb des mit mehreren Löchern versehenen Bodens eines mit einem seitlichen Handgriff ausgestatteten und durch einschiebbare Querwände beliebig unterteilbaren Vorratsbehälters für den einzufüllenden Klebstoff o. dgl. eine Verteiler- bzw. Auftragsrolle drehbar gelagert ist. Je nach der gewünschten Breite des Klebstoff streifens werden in den Vorratsbehälter Querwände eingeschoben und der Leim o. dgl. lediglich in einen oder in einzelne Abteilungen des Vorratsbehälters eingefüllt. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich, einen Klebstoff streifen von bestimmter Breite, sondern gleichzeitig auch mehrere parallel nebeneinanderliegende Klebstoff- oder Farbstreifen von gleicher oder unterschiedlicher Breite aufzutragen.
- Die in dem Boden des Vorratsbehälters vorgesehenen Löcher münden sämtlich in eine auf der Außenseite des Bodens des Vorratsbehälters vorgesehene Längsnut, aus der die Auftragsrolle den Leim, die Farbe o. dgl. entnimmt. Es ist zweckmäßig, die Außenseite des Bodens des Vorratsbehälters der Rundung der Auftragswalze anzupassen.
- Die in dem Boden des Vorratsbehälters angeordneten Löcher können nach Belieben durch eingeführte Stangen oder Nadeln geschlossen werden.
- Die zur beliebigen Unterteilung des Vorratsbehälters dienenden Querwände sind in Nuten geführt, die auf der Innenseite des Vorratsbehälters vorgesehen sind.
- Die Verteilerwalze ist in aufeinander gegenüberliegenden Seiten des Vorratsbehälters angeordneten Lagern drehbar gelagert, die mittels Schraubspindeln o. dgl. derart verstellbar sind, daß der Abstand der Auftragswalze von dem Boden des Vorratsbehälters entsprechend der Viskosität des in den Vorratsbehälter eingefüllten zähflüssigen Stoffes beliebig wählbar ist.
- Die obere Seite des Vorratsbehälters ist durch einen allseitig dicht schließenden Deckel abgedeckt, so daß das Gerät bei Nichtbenutzung mit dem Deckel nach unten abgelegt werden kann, ohne daß der zähflüssige Inhalt ausfließen kann.
- Die Schraubspindeln und die Lager für die Auftragswalze sind in seitlichen Vorsprüngen des zweckmäßig aus Leichtmetallguß hergestellten Vorratsbehälters geführt, so daß die Auftragswalze auch genau parallel zu dem Boden des Vorratsbehälters eingestellt werden kann.
- In der Zeichnung ist eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bedeutet Fig. i eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Handgerätes, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Querschnitt, Fig. 4 den Boden des Vorratsbehälters von unten gesehen, Fig. 5 einen Querschnitt durch den Boden, Fig.6 eine perspektivische Ansicht des Gerätes, teilweise im Schnitt. Wie die Fig. i zeigt, ist unterhalb des den Klebstoff aufnehmenden Vorratsbehälters i eine geriffelte Auftragswalze 5 in den mittels der Schraubspindeln 4 in der Höhe verstellbaren Lagern 3 drehbar gelagert. Die Schraubspindeln 4 und die Lager 3 können aus je einem einzigen Stück bestehen und sind in den am Vorratsbehälter i vorgesehenen Vorsprüngen 2 geführt. Die Verstellung der Lager 3 erfolgt mit Hilfe der Schraubenköpfe 6, die durch Kontermuttern in an sich bekannter Weise gesichert sind. Der Vorratsbehälter i ist durch einen dicht schließenden Deckel 7 abgedeckt, der z. B. mittels Schraubenmuttern 8 fest angezogen wird, so daß der Inhalt nicht ausfließen kann, auch wenn in einer Arbeitspause das Gerät aus der Hand gelegt und mit seinem Deckel nach unten auf den Werktisch gelegt wird.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Auftragswalze 5 genau unterhalb des Bodens des Vorratsbehälters i angeordnet.
- Gemäß Fig. 3 sind auf der Innenseite der Wandung des Vorratsbehälters i Nuten io vorgesehen. Der Boden des Vorratsbehälters weist mehrere in einer Reihe hintereinanderliegende Löcher i i auf, durch welche der zähflüssige Inhalt des Vorratsbehälters der Auftragswalze 5 zugeführt wird. Die besondere Formgebung des Bodens des Vorratsbehälters i geht aus den Fig. 4 und 5 hervor. Die einzelnen Löcher i i münden in eine Längsnut 12 des Bodens des Vorratsbehälters ein, welche zur gleichmäßigen Verteilung des Klebstoffes auf die Auftragswalze dient. Wie insbesondere der in Fig. 5 dargestellte Querschnitt des Bodens des Vorratsbehälters i erkennen läßt, ist die äußere Form des Bodens der Rundung der Auftragswalze 5 angepaßt.
- In Fig.6 ist das gesamte Gerät in perspektivischer Darstellung unter Fortlassung des Deckels gezeigt. Man erkennt, in welcher Weise die zur Unterteilung des Vorratsbehälters i dienenden Querwände 14 eingesetzt werden können. Mit Hilfe der dünnen Stangen oder Nadeln 15 können die Löcher i i im Boden des Vorratsbehälters nach Belieben verschlossen werden. Auf diese Weise kann eine Klebstoffbahn 16 beliebiger Breite und Unterteilung aufgetragen werden. Der zur Bedienung des Gerätes vorgesehene Handgriff 13 kann auswechselbar angeordnet werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Handgerät zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw., dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des mit mehreren Löchern (ii) versehenen Bodens eines mit einem seitlichen Handgriff (13) ausgestatteten und durch einschiebbare Querwände (14) beliebig unterteilbaren Vorratsbehälters (i) eine Verteiler- bzw. Auftragswalze (5) drehbar gelagert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf ,der Außenseite des Bodens des Vorratsbehälters (i) eine Längsnut (1z) vorgesehen ist, in welche die Löcher des Bodens (ii) einmünden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Bodenseite des Vorratsbehälters (i) der Rundung der Auftrags- bzw. Verteilerwalze (5) angepaßt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (ii) im Boden des Vorratsbehälters (i) mittels Stangen oder Nadeln (1s) nach Belieben verschließbar sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zur beliebigen Unterteilung des Vorratsbehälters (i) dienenden Querwände (i4) in Nuten (io), die auf der Innenseite des Vorratsbehälters vorgesehen sind, geführt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Verteiler- bzw. Auftragswalze (5) in auf einander gegenüberliegenden Seiten des Vorratsbehälters (i) angeordneten, mittels Schraubspindeln (4) o. dgl. verstellbaren Lagern (3) drehbar gelagert ist. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Auftrags- bzw. Verteilerwalze (5) von dem Boden des Vorratsbehälters (i) mittels der Schraubspindeln (4) entsprechend der Viskosität des in den Vorratsbehälter eingefüllten zähflüssigen Stoffes beliebig einstellbar ist. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einfüllseite des Vorratsbehälters (i) durch einen allseitig dicht schließenden Deckel (7) fest verschlossen ist. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubspindeln (4) und die Lager (3) für die Auftrags- bzw. Verteilerwalze (5) in seitlichen Vorsprüngen (z) des Vorratsbehälters (i) geführt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH838A DE805740C (de) | 1950-01-01 | 1950-01-01 | Handgeraet zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH838A DE805740C (de) | 1950-01-01 | 1950-01-01 | Handgeraet zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE805740C true DE805740C (de) | 1951-05-28 |
Family
ID=7422582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH838A Expired DE805740C (de) | 1950-01-01 | 1950-01-01 | Handgeraet zum Auftragen von Leim, Farben, Lacken u. dgl. auf Papier, Pappe, Holz usw |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE805740C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2898618A (en) * | 1957-05-02 | 1959-08-11 | Whitfield William Allen | Paint applying means |
| DE1267147B (de) * | 1965-06-24 | 1968-04-25 | Horst Schwarz | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden kleiner Parketthoelzer zu Kleinparkettafeln |
-
1950
- 1950-01-01 DE DESCH838A patent/DE805740C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2898618A (en) * | 1957-05-02 | 1959-08-11 | Whitfield William Allen | Paint applying means |
| DE1267147B (de) * | 1965-06-24 | 1968-04-25 | Horst Schwarz | Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden kleiner Parketthoelzer zu Kleinparkettafeln |
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