DE805404C - Kabelanschlussklemme - Google Patents

Kabelanschlussklemme

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Publication number
DE805404C
DE805404C DEP47787A DEP0047787A DE805404C DE 805404 C DE805404 C DE 805404C DE P47787 A DEP47787 A DE P47787A DE P0047787 A DEP0047787 A DE P0047787A DE 805404 C DE805404 C DE 805404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamp
screw
pin
tab
nut
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Expired
Application number
DEP47787A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Sega
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Individual
Original Assignee
Individual
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Priority to DES54A priority patent/DE820315C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805404C publication Critical patent/DE805404C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/28End pieces consisting of a ferrule or sleeve
    • H01R11/281End pieces consisting of a ferrule or sleeve for connections to batteries

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)

Description

  • Kabelanschlußklemme Vielfach -,verden zum Anschließen von elektrischen Leitungen an eine elektrische Batterie, z. B. Akkumulatoren, Klemmen benutzt, welche mit einem als Klemmschelle ausgebildeten Teil um einen elektrisch leitenden, frei liegenden Zapfen der Batterie geklemmt werden und in einem meist rechtwinklig abstrebenden Arm eine zweite, schwächere Klemme zum Anschließen des Leitungsdrahtes aufweisen. Die Klemmen sind dabei stromleitend.
  • Hierbei bildet sich häufig der L`belstand heraus, daß die Klemme mit dem Anschlußzapfen der Batterie sich so fest durch Korrosion verbindet, daß ein Öffnen der Klemme nach Lösen der Klemmschraube sich nur mit Gewalt ermöglichen läßt. In der Regel wird man versuchen, die Schelle durch Eintreiben eines `Meißels o. dgl. in den Klemmenschlitz zu spreizen. Solcher rauhen Behandlung sind die Akkumulatoren nicht gewachsen und erleiden oft erhebliche Beschädigungen.
  • Dem Übel zu begegnen ist man schon dazu übergegangen, die eigentliche unmittelbare Batterieklemme zweiteilig zu machen und die beiden Teile irgendwie gelenkig oder scharnierartig zu verbinden. Es ist nun zwar leichter, die Schelle zu lösen, aber es bedarf immer noch eines Werkzeuges und einer wenn auch geringeren Kraftaufwendung, die sich auf die Batterie ungünstig auswirken kann. Immer ist der Aufwand an Werkstoff bei einer zweiteiligen Klemme wesentlich größer als bei einer Schelle. Während diese den Anschlußzapfen ringbandförmig umfaßt und nur an einer Seite Nocken zur Aufnahme der Klemmschraube hat, müssen zweiteilige Klemmen außerdem noch gegenüber der Klemmschraube besondere Verbindungsteile der Schellenhälften aufweisen, Gelenke oder Scharniere, die erheblichen Werkstoffaufwand erfordern.
  • Die Zweiteiligkeit der Klemme hat aber auch noch den weiteren Nachteil, daß ein Teil bei gelöster Schelle leicht in Verlust geraten kann, der doppelt empfindlich ist, wenn eine Klemmenreparatur am Akku eines Kraftwagens unterwegs stattfinden muß, wo die Platzverhältnisse einen Verlust begünstigen und eine Ersatzschelle wohl kaum jemals mitgeführt wird. Als drittes leicht verlierbares Stück kommt noch die Klemmschraube hinzu. Der Umfassungswinkel einer einteiligen Klemme, die ja nichts anderes ist als eine dickwandige Rohrschelle, beträgt fast 36o°, während der Umfassungswinkel einer zweiteiligen Klemme wesentlich kleiner ist. Im selben Verhältnis stehen die Kontaktflächen in dem einen bzw. anderen Falle.
  • Erfindungsgemäß ist die Aufgabe, die aufgeführten Mängel zu beseitigen, in der Weise gelöst, daß bei einer normalen einteiligen Klemme nach Art einer Rohrschelle die als Zugschraube beim Schließen der Klemme wirksame Klemmschraube beim Öffnen der Klemme als Druckschraube wirksam ist, welche die Klemme offen spreizt und vom Anschlußzapfen löst.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Lappen der Schelle als Mutter für die Klemmschraube und der andere Lappen als Lager für einen verjüngten Zapfenteil der Klemmschraube ausgebildet ist: Als Klemme kann nun wieder die bekannte ungeteilte Schelle Anwendung finden, deren Schraube z. B. beim Drehen im Uhrzeigersinne die Schelle schließt, beim Drehen im entgegengesetzten Sinne zwangsläufig öffnet. Letzteres geschieht sanft und mit absolut sicherem Erfolg. Irgendein zweites Werkzeug, außer dem selbstverständlich anzuwendenden Schraubenschlüssel, wird nicht benötigt. Eine Beschädigung irgendwelcher Teile beim Lösen der Klemme kann nicht eintreten.
  • Die Klemmschraube ist aber auch gleichzeitig unverlierbar.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Vorderansicht der Klemme, Fig. 2 eine Draufsicht.
  • Auf dem Gehäuse a eines Akkumulators befindet sich ein Anschlußzapfen b für einen elektrischen Draht c. Die Verbindung desselben mit dem Zapfen b geschieht durch eine Doppelklemme, welche nach Art einer Schelle d den Zapfen b umfaßt und in einer rechtwinklig abstrebenden Schelle den Draht c zwischen der festen Klemmlasche e und der losen Klemmlasche f aufnimmt.
  • Die Klemme entspricht soweit völlig dem Bekannten. In bekannter Weise geschah das Schließen der Schelle d durch eine Klemmschraube, welche durch Augen der Schellenlappen g, h frei hindurchgeführt war und an beiden Enden Muttern hatte.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung dient der Lappen h als Mutter für eine Schraube i und der Lappen g als Lager für einen stufenförmig abgesetzten Zapfen y der Schraube i, der am Stirnende mit einer Scheibe k vernietet ist, die sich gegen den Lappen g abstützt. Auf diese Weise ist der Zapfen j zwar drehbar, aber axial unverschiebbar im Lappen g gelagert.
  • Wird die beispielsweise rechtsgängige Schraube i im Sinne des Uhrzeigers gedreht, so schließt sich die Schelle d; die Schraube wirkt als Zugschraubeschließend. Bei umgekehrt gedrehter Schraube stützt sich der Gewindeschaft der Schraube i gegen die innere Stirnfläche des Lappens g und zwingt beide Lappen g und h auseinander; die Schraube wirkt als Druckschraube öffnend.
  • Die Schraube ist auch durch die beschriebene Anordnung unverlierbar geworden.
  • Die Erfindung beruht somit auf dem Kontrast, daß die Schiaube i in einem der Schellenlappen ein Lager nach Art einer Mutter findet und drehbar und axial verschiebbar ist, während sie im anderen Schellenlappen zwar drehbar, aber nicht axial verschiebbar gelagert ist, oder, kurz gesagt, daß die Schraube i sowohl ala Zugschraube schließend wie als Druckschraube öffnend auf die Schelle d einwirkt.
  • Eine Modifikation der Erfindung kann darin bestehen, daß auch der Zapfen f mit Gewinde versehen und über den Lappen g nach außen verlängert ist und eine Mutter trägt, die zunächst an Stelle der Scheibe k als Abschluß des Zapfens y' dienen kann, die aber auch als Mittel zum Schließen der Schelle d dienen könnte, sofern zwischen dem Ansatz der Gewindeschraube i und der inneren Stirnfläche der Lappen g noch Platz zum Anzug gelassen wird, wobei dann die Schraube i als Druckschraube nur zum Lösen der Schelle dienen würde.
  • Bei einer solchen Anordnung bzw. Aufteilung der Funktionen der Gesamtschraube würde der Zapfen j im Lappen g sowohl drehbar als auch axial verschiebbar sein.
  • Mit m ist eine Gegenmutter bezeichnet, die das ungewollte Lösen der Schraube i verhindern soll.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kabelanschlußklemme mit ungeteiltem Schellenkörper, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer normalen einteiligen Klemme nach Art einer Rohrschelle (d) die als Zugschraube beim Schließen der Klemme wirksame Klemmschraube (i) beim Öffnen der Klemme als Druckschraube wirksam ist, welche die Klemme offen spreizt und vom Anschlußzapfen (b) löst.
  2. 2. Klemme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lappen (h) der Schelle (d) als Mutter für die Klemmschraube und der andere Lappen (g) als Lager für einen verjüngten Zapfenteil (f) der Klemmschraube ausgebildet ist.
  3. 3. Klemme nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (j) sich mit einer zweckmäßig angenieteten Scheibe (k) gegen die äußere Stirnfläche der Lappen (g) abstützt.
  4. 4. Klemme nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgesetzte Zapfen (y') als Gewindezapfen ausgebildet, aber im Lagerauge des Lappens (g) lose geführt ist und außerhalb desselben eine Mutter trägt, die bei entsprechender Verlängerung des Zapfens (f) nach dem Gewindeschaft (i) hin als Klemmutter für das Schließen der Schelle (d) dient, während der Schraubenteil (i) nur noch als Druckschraube zum Öffnen der Schelle wirksam wird.
DEP47787A 1949-07-05 1949-07-05 Kabelanschlussklemme Expired DE805404C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47787A DE805404C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Kabelanschlussklemme
DES54A DE820315C (de) 1949-07-05 1949-10-11 Kabelanschlussklemme

Applications Claiming Priority (1)

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DEP47787A DE805404C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Kabelanschlussklemme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE805404C true DE805404C (de) 1951-05-17

Family

ID=7382645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47787A Expired DE805404C (de) 1949-07-05 1949-07-05 Kabelanschlussklemme

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE805404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3115908A1 (de) * 1981-04-22 1982-11-18 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg "brennstoffpumpe"

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3115908A1 (de) * 1981-04-22 1982-11-18 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg "brennstoffpumpe"

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