DE804969C - Dibbelgeraet - Google Patents
DibbelgeraetInfo
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- housing
- rotating body
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/18—Machines for depositing quantities of seed at intervals
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. MAI 1951
p 7069 III /45 b I)
Dibbelgerät
Die Erfindung betrifft ein Dibbelgerät, wie es vorzugsweise zur Aussaat von Runkel- und Zuckerrübensamen
Verwendung findet.
Bei diesem bekannten Dibbelgerät wird das Saatgut häufchenweise ausgeworfen. Ein solches Säen
hat den Nachteil, daß ein Verziehen der einzelnen aufgegangenen Pflanzen große Schwierigkeiten bereitet.
In den meisten Fällen sind nämlich die Wurzeln der einzelnen Pflanzen derart miteinander
verflochten, daß vielfach alle Pflanzen beim Verziehen gleichzeitig herausgerissen werden, ohne daß
auch nur eine einzige stehenbleibt.
Um den geschilderten Nachteil zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung die Elemente zum Auswerfen
des Saatgutes in der Weise ausgebildet, daß eine unterbrochene Liniensaat erreicht wird.
Als Antriebsglieder für die Elemente zum Auswerfen des Saatgutes sieht das bekannte Dibbelgerät
gewöhnliche gußeiserne Räder mit glattem Radkranz vor, die besonders bei nassem, schwerem
Boden leicht zum Rutschen neigen und damit ein Säen überhaupt unmöglich machen. Gemäß eines
weiteren Erfindungsgedankens sind die Antriebsglieder zweckmäßig ohne Radkranz, vorzugsweise
flügelartig ausgebildet, wodurch das Rutschen ganzlieh
vermieden ist.
Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben, und zwar zeigt
Al)b. ι und 3 einen Schnitt durch das Dibbelgerät,
Abb. 2 die Seitenansicht des Dibbelgerätes,
Abb. 4 und 5 das zweite Ausführungsbeispiel des Dibbelgerätes.
Das Dibbelgerät besteht aus einem Balken 1 (Abb. ι und 2), der mit der nicht dargestellten
Sämaschine in Verbindung gebracht ist. Auf dem Balken 1 ist ein Sporn 2 angeordnet, dessen
zugespitztes Teil 3 zum Ziehen der Rille im Erdboden dient. Durch eine Schraube 4 ist mit dem Sporn 2
ein Gehäuse verbunden, das sich aus einem Trichter 5 und einem Teil 6 zur Aufnahme eines Drehkörpers 7
zusammengesetzt. Das Gehäuse 5, 6 wird aus zwei Hälften gebildet, wobei 8 die Überlappung darstellt,
mittels der die beiden Hälften unter Vermittlung einer Schweißnaht zusammengehalten werden. Das
Gehäuse 5, 6 ist durch Platten 9 verstärkt. Die Platten sind zweckmäßig durch Punktschweißung
mit dem Gehäuse verbunden. Die abgewinkelten Fortsätze 10 der Platten 9 stellen die bereits beschriebene
Verbindung zum Sporn 2 her. An die Verstärkungsplatten 9 sind Flansche 11 zweier
Buchsen 12 angenietet. Die Buchsen 12 dienen zur
Aufnahme einer Achse 13, auf der durch eine Schraube 14 der Drehkörper 7 befestigt ist. Der
Drehkörper weist drei Ausnehmungen 15 auf, deren eine Seite bei 16 halbrund ausgefräst ist; vgl. auch
Abb. 3. In dem Teil 6 ist ein kimmenartiger Durchlaß 17 für das Saatgut eingearbeitet.
Mit der Achse 13 durch Schrauben 18 verbunden
sind ferner Buchsen 19, deren Flansche 20 mit je einem Rad 21 in Verbindung stehen. Die Räder 21
sind aus Blech gestanzt und flügelartig ausgebildet. Die Wirkungsweise des beschriebenen Gerätes ist
folgende: Das mit der Sämaschine in Verbindung gebrachte Gerät erhält das Saatgut über eine Zuleitung
aus dem bekannten Vorratsbehälter der Sämaschine. Durch das Drehen der Räder 21 wird
auch der Drehkörper 7 angetrieben und dadurch das Saatgut absatzweise dem Erdreich zugeführt. Der
vorgesehene kimmenartige Durchlaß 17 in Verbindung mit der halbrunden Ausfräsung 16 in dem
Drehkörper 7 bewirkt eine unterbrochene Liniensaat des Saatgutes.
Da der Sporn 2 bzw. seine Spitze 3 außerordentlich häufigem Gebrauch ausgesetzt ist, nutzt sich die
Spitze auch ungewöhnlich schnell ab. Beim Dibbeln kann dann die Spitze 3 nicht genügend tiefe und
breite Rillen ziehen, und damit kommt der Same nicht tief genug in die Erde zu liegen. Zu diesem
Zweck sind die Verstärkungsplatten 9 mit einem mehrere Befestigungslöcher aufweisenden Fortsatz
22 (Abb. 2) versehen, der gestattet, daß das Dibbelgerät höher gestellt werden und somit die Spitze 3 des
Spornes 2 genügend tief in die Erde eingreifen kann. Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel hat der
Drehkörper 7 schiffchenartige Ausnehmungen 23 erhalten, die eine unterbrochene Liniensaat garantieren,
ohne daß das Gehäuse wie beim ersten Ausführungsbeispiel besonders gestaltet ist. Der
kimmenartige Durchlaß 17 kann beim zweiten Ausführungsbeispiel fortfallen.
Um das Saatgut unmittelbar mit der gezogenen Rille in Verbindung zu bringen, ist eine sickenartige
Ausbildung 24 des Gehäuses 6 vorgesehen. Dabei ist das Gehäuse gleichzeitig als Rillenzieher 25 ausgebildet.
Dadurch kann der Sporn 2 unter Berücksichtigung einer anderen Befestigungsart ganz
wegfallen.
Claims (14)
1. Dibbelgerät, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Elemente (Drehkörper,
Gehäuse) zum Auswerfen des Saatgutes, daß eine unterbrochene Liniensaat erreicht wird.
2. Dibbelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Liniensaat durch die besondere Ausbildung der Ausnehmungen (23) im Drehkörper (7) erzielt wird.
3. Dibbelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Liniensaat durch die Ausnehmungen (15) im Drehkörper und den vorzugsweise
kimmenartigen Durchlaß (17) erreicht wird.
4. Dibbelgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (23) im
Drehkörper (7) schiffchenartig ausgebildet sind.
5. Dibbelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Teil des Gehäuses (6) für das Abfallen des Saatgutes sickenartig (24) ausgebildet
ist.
6. Dibbelgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) gleichzeitig
als Rillenzieher (25) gestaltet ist.
7. Dibbelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehkörper (7) an seinem Umfang halbrund ausgebildet ist und zur Aufnahme
des Saatgutes Ausnehmungen (15) auf- 9» weist, deren eine oder beide Seiten zweckmäßig
halbrund ausgefräst sind (16).
8. Dibbelgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) der
Form des Drehkörpers (7) angepaßt ist.
9. Dibbelgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5, 6) aus
mehreren Teilen besteht und vorzugsweise durch Zusammenschweißen gebildet wird.
10. Dibbelgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Überlappung (8) vorgesehen ist, die eine Punktschweißung oder eine unterbrochene Schweißung des Gehäuses (5, 6)
ermöglicht.
11. Dibbelgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trichter (5) für die Zuführung des Saatgutes und das Gehäuse (6) zur Aufnahme des Drehkörpers (7) ein Stück
bilden.
12. Dibbelgerät nach Anspruch 1, 5 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) zweckmäßig durch Platten (9) verstärkt ist, die
die Verbindung zum Sporn (2) aufnehmen.
13. Dibbelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebselemente (21) zum Antrieb des Drehkörpers (7) aus Speichen
bestehen, die vorzugsweise flügelartig ausgebildet sind.
14. Dibbelgerät nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (9) oder das iao Gehäuse (5, 6) einen Fortsatz (22) aufweist, der
eine Verstellung des Dibbelgerätes ermöglicht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 423 4.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7069A DE804969C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dibbelgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7069A DE804969C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dibbelgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804969C true DE804969C (de) | 1951-05-04 |
Family
ID=7360994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP7069A Expired DE804969C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Dibbelgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804969C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP7069A patent/DE804969C/de not_active Expired
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