DE804702C - Sand-Sparform - Google Patents

Sand-Sparform

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Publication number
DE804702C
DE804702C DEP24370D DEP0024370D DE804702C DE 804702 C DE804702 C DE 804702C DE P24370 D DEP24370 D DE P24370D DE P0024370 D DEP0024370 D DE P0024370D DE 804702 C DE804702 C DE 804702C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
model
molding
mold
saving form
Prior art date
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Expired
Application number
DEP24370D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Gaebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF GAEBEL
Original Assignee
JOSEF GAEBEL
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Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF GAEBEL filed Critical JOSEF GAEBEL
Priority to DEP24370D priority Critical patent/DE804702C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804702C publication Critical patent/DE804702C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings
    • B22C9/068Semi-permanent moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Es ist in der Lehmformerei bekannt, aus Ziegelsteinen eine Daueraußenform aufzumauern und auf dieser innen die das Gußstück begrenzende und formende Masseschicht aufzutragen. Dieses Verfahren ließ sich nicht auf die Sandformerei übertragen, weil Sand nicht wie die Lehmformschicht die Steine fest verbindet.
  • Bei allen bisher bekannten Verfahren zum Formen von Gußteilen in Bodenformen und Formkästen wurde deshalb der große Raum zwischen Modell und Formgrubenwand bzw. Formkastenwand unmittelbar am Modell in dünner Schicht mit Modellsand und dahinter mit großen Mengen Füllsand vollgepackt.
  • Für die Aufbereitung und den Transport dieses Füllsandes, für sein Aufstampfen in der Bodenform bzw. im Formkasten sowie für das Entleeren der Gußform muß somit viel Zeit und Geld aufgewendet werden. Das Aufstampfen der Form kann, insbesondere bei größeren Gußstücken, nur von erfahrenen Fachleuten durchgeführt werden. Die Staubentwicklung beim Ausleeren der meist noch heißen schweren Gußstücke aus der Form mindert die Arbeitsleistung stark herab und bringt Gesundheitsschädigungen.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem der Formraum durch wannenförmige Auskleidung der Bodengrube oder des Formkastens mit dauerhafter und fester Masse, wie Zementbeton, der Modellaußenfläche so weitgehend angepaßt wird, daß zwischen Auskleidung und Modell nur der für eine dünne Lage Modellsand notwendige Zwischenraum bleibt. Durch diese Erfindung fällt die große Menge Füllsand völlig fort. Weiter kann die notwendige kleine Menge Modellsand von Hand eingestampft werden, wodurch sich meist die Anwendung von Preßluftstampfern erübrigt und sich große Ersparnis an Arbeit und Preßluft ergibt. Selbst bei großen Stückzahlen arbeitet dieses Schnellformverfahren wirtschaftlich, so daß sich die Anschaffung großer teurer Formmaschinen erübrigt. Die Zeichnung bringt als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Form einer Büchse. In dem Formkasten a wird gemäß Abb. i urid 2 mit Hilfe der Leisten g und der Führungsstifte f das Modell c mit den Kernmarken d befestigt. Dann wird in dem Formkasten rings um das Modell, in einigen Zentimetern Abstand, eine wannenförmige Auskleidung e aus Zementbeton oder sonst einem festen Formstoff eingebracht und der Spalt b in Richtung des Pfeiles von oben mit Formsand zugestampft. Nach dem Ziehen des Modells und Anbringen der Eingüsse und Steiger ist die Formhälfte fertig. In gleicher Weise wird der Oberkasten fertiggemacht, auf den Unterkasten gesetzt, beschwert und abgegossen. Man kann auch in der Weise vorgehen, daß man das Modell auf eine Platte legt, dann in eine dünne Modellsandschicht einpackt, den Formkasten aufsetzt und den Raum oberhalb des Modells mit Zementbeton o. dgl. ausfüllt.
  • Das Einbringen der Modellsandschicht zwischen Kastenauskleidung und -Modell kann auch durch Rütteln erfolgen.
  • Durch diese Erfindung «-erden eine Reihe von Vorteilen erzielt: Formerlohnersparnisse von 30 bis 6o %, Hilfslöhneersparnisse, weil das Ausleeren der Formen viel schneller erfolgt und die Aufbereitung des Füllsandes fortfällt, 'Nlöglichkeit der Verwendung ungelernter Arbeitskräfte zum Formen, Fortfall der Formtrocknung und des Preßluftverbrauches sowie Entlastung der Gießereikrane durch Fortfall des Transportes der Formen und des Füllsandes und größtmögliche Schonung der Modelle und Fortfall der Formmaschinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sand-Sparform, gekennzeichnet durch wannenförmige Auskleidung der Bodengrube oder des Formkastens mit dauerhafter fester Masse, z. B. Zementbeton in entsprechendem Abstand vom Modell, so daß nur der für den Modellsand notwendige kleine Zwischenraum frei bleibt.
DEP24370D 1948-12-11 1948-12-11 Sand-Sparform Expired DE804702C (de)

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DEP24370D DE804702C (de) 1948-12-11 1948-12-11 Sand-Sparform

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DEP24370D DE804702C (de) 1948-12-11 1948-12-11 Sand-Sparform

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DE804702C true DE804702C (de) 1951-04-26

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DEP24370D Expired DE804702C (de) 1948-12-11 1948-12-11 Sand-Sparform

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063768B (de) * 1954-02-18 1959-08-20 Gen Motors Corp Vorrichtung zum Giessen von Metall in Formmasken
DE3323697C1 (de) * 1983-07-01 1985-02-28 Gerhard 5905 Freudenberg Müller-Späth Verfahren zum Herstellen eines Giessstueckes in einer Giessform
WO2009121611A1 (de) * 2008-04-05 2009-10-08 Evosteel Gmbh Giessform zur herstellung eines gussbauteils und verfahren zur herstellung einer giessform

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