DE804489C - Geblaeseanordnung, insbesondere fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Geblaeseanordnung, insbesondere fuer Dreschmaschinen

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Publication number
DE804489C
DE804489C DEP4934A DEP0004934A DE804489C DE 804489 C DE804489 C DE 804489C DE P4934 A DEP4934 A DE P4934A DE P0004934 A DEP0004934 A DE P0004934A DE 804489 C DE804489 C DE 804489C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
housing
threshing
assembly
jacket
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Expired
Application number
DEP4934A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Mierswa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE804489C publication Critical patent/DE804489C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators
    • A01F12/444Fanning means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

Die Erfinduiii; betrifft eine Anordnung zweier oder mehrerer auf einer gemeinsamen YVelle gelagerter Gebläse, insbesondere für Dreschmaschinen. Zweck der Erfindung ist es, den Einbau der Ge- !.'läse unter Einsparung von Bauteilen einfacher und billiger zu gestalten als bisher.
Es ist bei Dreschmaschinen bereits bekannt, das Schleudergebläse, das zum Fordern der noch mit Spreu vermischten vorgereinigten Körner dient,
ίο ferner das Gebläse der zweiten Reinigungsvorrichtung sowie den Spreubläser auf einer gemeinsamen Welle anzuordnen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß jedes Gebläse für sich an der Dreschmaschine befestigt werden muß. Das bedingt nicht nur eine besondere Ausbildung des Maschinengestells, indem zusätzliche Längs- und Querträger eingezogen werden müssen, sondern erfordert auch eine entsprechende Anzahl von Befestigungsteilen, wie z. B. Winkel, Laschen, Schrauben, Muttern usw. Tm ganzen gesehen, ist also die bisher übliche, althergebrachte Bauweise umständlich und teuer.
Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Gehäuse der einzelnen Gebläse zu einem starren Körper zusammengefaßt sind, der mit allen übrigen Gebläseteilen eine in sich geschlossene Baugruppe bildet. Auf diese Weise werden die eingangs erwähnten Unvollkommenheiten beseitigt, da der Gehäusekörper den Einbau der Gebläsebaugruppe wesentlich vereinfacht. So können die Befestigungsteile auf ein Minimum beschränkt werden. Auch das Maschinengestell läßt sich durch den Wegfall der seither zum Befestigen der Gebläse erforderlichen zusätzlichen Träger einfacher und billiger ausführen. Alle diese Vorteile, die natürlich auch die Gebläsebaugruppe als solche vereinfachen, sind vor allem für die Serienfabrikation von Gebläsen bzw. Dreschmaschinen von Bedeutung. Die Ausbildung des Gehäusekörpers richtet sich nach Art und Anwendungszweck der zu vereinigenden Ge-
blase. Werden beispielsweise zwei Gebläse, und zwar der Spreubläser und das Gebläse der zweiten Reinigungsvorrichtung von Dreschmaschinen zusammengefaßt, so kann der Mantel des Reinigungsgebläses bis zum Gehäuse des Spreubläsers verlängert und mit diesem fest verbunden werden. Dabei umschließt die Verlängerung die eine Saugöffnung des Reinigungsgebläses. Um nun zu ermöglichen, daß das Reinigungsgebläse auch an
ίο dieser Seite Luft ansaugen kann, sind in der Verlängerung des Gebläsemantels zusätzliche Luftansaugöffnungen vorgesehen. Besonders einfach wird die Anordnung dann, wenn der aus den Gebläsegehäusen bestehende Körper selbsttragend ausgebildet ist, da hierbei die Gebläsebaugruppe frei tragend in die Dreschmaschine eingebaut werden kann. In diesem Falle braucht also lediglich ein Ende der Gebläsebaugruppe mit der Dreschmaschine verbunden zu werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Abb. 1 zeigt die Gebläsebaugruppe in Verbindung mit einer Dreschmaschine, während Abb. 2 eine Seitenansicht der Gruppe und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 1 darstellt.
Die erwähnte Baugruppe enthält beispielsweise zwei verschiedene Gebläse, und zwar den Spreubläser i, ferner das Gebläse 2 der zweiten Reinigungsvorrichtung, die beide mit Abstand voneinander auf der gemeinsamen Welle 3 angeordnet sind. Um den Abstand zwischen den beiden Gebläsen zu überbrücken, ist das Gehäuse 4 des Gebläses 2 bis an das Gehäuse 5 des Spreubläsers 1 verlängert und mit diesem Gehäuse fest verbunden.
Durch diese Maßnahme bilden die beiden Gebläsegehäuse 4 und 5 eine starre Einheit miteinander, d. h. das Gehäuse 5 trägt gleichzeitig das Gehäuse 4 des Gebläses 2. An den Stirnwänden des Gehäusekörpers 4 und 5 sind die Lager 6 und 7 für die Gebläsewelle 3 befestigt, wobei das zum Gebläse 2 gehörige Lager 7 an einem Bügel 8 sitzt, der seinerseits um die Saugöffnung 9 des Gebläses 2 herumgeführt ist und so das Verstellen dieser Saugöffnung nicht behindert. Damit nun das Gebläse 2 von beiden Seiten Luft ansaugen kann, sind außer der Saugöffnung 10 in der Verlängerung des Gebläsemantels 4 auf dessen Umfang verteilte kleinere Saugöffnungen 11 vorgesehen. Die Verlängerung hat außerdem eine öffnung 12, durch die der Saugstutzen 13 des Spreubläsers 1 hindurchgfeift. Der Gehäusekörper bildet mit den bereits genannten sowie allen übrigen Bauteilen der beiden Gebläse 1 und 2 bzw. den Gebläseflügeln 14 und 15, der Antriebsscheibe 16 und der nicht dargestellten Einrichtung zum Verstellen der Saugöffnungen 9 und 10 eine in sich geschlossene Baugruppe, die gemäß Abb. ι von der Seite her in die Dreschmaschine 17 eingeführt werden kann. Zum Befestigen der Baugruppe wird das Gehäuse 5 des Spreubläsers 1 an einer oder an mehreren Stellen mit der Seitenwand oder dem Gestell der Dreschmaschine lösbar verbunden. Außerdem ruht das entgegengesetzte Ende der Baugruppe auf der Stütze 18, die ebenfalls ein Bestandteil der Gruppe ist und lediglich mit der Dreschmaschine lösbar verbunden wird. Auf die Stütze 18 kann aber auch verzichtet werden, wenn der Gehäusekörper 4 und 5 selbsttragend ausgebildet wird. In diesem Falle ist es möglich, die Gebläsebaugruppe an der Seitenwand bzw. dem Gestell der Dreschmaschine frei tragend zu befestigen.
Im übrigen lassen sich natürlich noch weitere Gebläse der Dreschmaschine in die Baugruppe einbeziehen. Ebenso würde es unter Umständen bereits Vorteile mit sich bringen, wenn man den Gehäusekörper leer an der Maschine befestigt und dann erst die Gebläseteile in ihn einbaut. Auch sonst ist die Erfindung an das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel nicht gebunden. So wäre es z. B. möglich, das sich an den Spreubläser ι anschließende Ende der Verlängerung des Mantels 4 gleichzeitig als Saugmundstück auszunutzen und die in Abb. 1 einpunktierte Abschlußwand 19 bis an den Mantel zu führen. Statt dessen könnte der Saugstutzen 13 an die andere Stirnseite des Spreubläsers verlegt werden, wodurch das Reinigungsgebläse 2 näher an den Spreubläser herangerückt und damit die Verlängerung des Mantels 4 entsprechend kürzer ausfallen wird. Schließlich kann der Erfindungsgegenstand außer bei Dresch- oder ähnlichen Maschinen auch im übrigen Landmaschinenbau und darüber hinaus Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Anordnung zweier oder mehrerer auf einer gemeinsamen Welle gelagerter Gebläse, insbesondere für Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse (4 und 5) der einzelnen Gebläse (1 und 2) zu einem starren Körper zusammengefaßt sind, der mit allen übrigen Gebläseteilen eine in sich geschlossene Baugruppe bildet.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei mit Abstand auf der Welle (3) angeordneten Gebläsen (1 und 2) der Mantel (4) des einen Gebläses (2) bis zum Gehäuse (5) des anderen Gebläses (1) verlängert und mit diesem fest verbunden ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verlängerung des Gebläsemantels (4) eine oder mehrere zusätzliche Luftansaugöffnungen (11) vorgesehen sind.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den Gebläsegehäusen (4 und 5) bestehende Körper selbsttragend ausgebildet ist, so daß sich die Gebläsebaugruppe frei tragend in die Dreschmaschine (17) einbauen läßt. iao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    422 4.
DEP4934A 1948-10-02 1948-10-02 Geblaeseanordnung, insbesondere fuer Dreschmaschinen Expired DE804489C (de)

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