DE804315C - Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere fuer den Streckenausbau im Bergbau - Google Patents

Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere fuer den Streckenausbau im Bergbau

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DE804315C
DE804315C DEP41118A DEP0041118A DE804315C DE 804315 C DE804315 C DE 804315C DE P41118 A DEP41118 A DE P41118A DE P0041118 A DEP0041118 A DE P0041118A DE 804315 C DE804315 C DE 804315C
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DE
Germany
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rope
cap
wooden body
round
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Expired
Application number
DEP41118A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Weidinger
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Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D17/00Caps for supporting mine roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere für den Streckenausbau im Bergbau Die Erfindung bezieht sich auf eine Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere für den Streckenausbau im Bergbau. «-elche zum Ersatz der bisher im Berghau gebräuchlichen eisernen Kappschienen in der flachen Lagerung bestimmt und hei geringerem Gewicht in der Anschaffung und im Gebrauch billiger als letztere ist.
  • Für den Streckenausbau iii Flözen finit flacher Lagerung ist bereits ein Dralitseilfirstenaushau bekannt, hei welchem über Quetschhölzer auf den Stempelköpfen Drahtseile in der Länge von 5 bis 6 m parallel zum Kohlenstoß verspannt werden. Die Drahtseile untereinander können durch Spitzen überbrückt werden. Deingegeniiber bezieht sich die Erfindung auf eine Kappe aus Holz und Drahtseil.
  • Kappen aus Holz und Drahtseil sind gleichfalls vereinzelt bekannt. Diese Kappen sind jedoch Holzkappen. die durch ein schwaches Rundseil verstärkt sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kappe bildet das Drahtseil (las tragende Element und der Holzkörper ist lediglich :Mittel zur Erzielung der Strecklage des Drahtseiles. Hierdurch ist eine Drahtseilkappe geschaffen. die einerseits vor ihrem Einbau die gleiche Starrheit wie eine Holzkappe und eine eiserne Kappschiene aufweist und sich daher wie diese hantieren läßt, ohne aber anderseits das hohe Gewicht der Kappschiene und die geringe Tragfestigkeit der Holzkappe zu besitzen, so daß gegenüber den Kappschienen eine erleichterte Hantierungsmögliclikeit und gegenüber den Holzkappen eine größere Festigkeit Begehen ist. Darüber hinaus besteht gegenüber den beiden bekannten Kappenarten der weitere Vorteil, daß die Seilkappen erheblich leichter und schneller wieder instand gesetzt werden können als Kappschienen. Letztere müssen zur Wiederinstandsetzung zutage gefördert und gerichtet werden, während die Drahtseilkappen am Betriebspunkt eine neue Holzlage erhalten können. Holzkappen lassen sich nicht wieder instand setzen.
  • Die erfindungsgemäße Kappe läßt sich aus neuen und aus abgelegten Seilen herstellen. Auch die Sicherheitsverhältnisse erfahren durch die Seilkappe eine Verbesserung. Während die Kappschiene beim Überschreiten ihrer Tragfähigkeit ohne vorherige Warnung plötzlich hereinbricht, so daß häufig schwere Unfälle und Streckenbrüche eintreten, warnt die Seilkappe beim Überschreiten ihrer Tragfähigkeit; denn bekanntlich reißen bei einem Seil nicht alle Litzen gleichzeitig, sondern die Litzen reißen nacheinander. Jeder Litzenriß meldet sich durch einen Ton. Beim Auftreten solcher Warntöne können die Leute sich in Sicherheit bringen oder erforderlichenfalls die Strecke durch Unterzüge absichern.
  • Es können für die erfindungsgemäße Seilkappe sowohl stärkere Flachseile als auch stärkere Rundseile verwandt werden. Die Seile werden über die Unterseite des Holzkörpers gespannt, wobei die Unterseite der Überspannung angepaßt ist.
  • Es lassen sich aber auch schwächere Rundseile zur Bildung der Kappen heranziehen, indem mehrere Rundseile in der zur Erzielung der gewünschten Festigkeit der Kappe notwendigen Anzahl über die Unterseite des Holzkörpers gespannt werden.
  • Die Enden des Holzkörpers sind erfindungsgemäß unterseitig abgesetzt und mit einer die Stirnseite abdeckenden sowie mit einer Abwinklung in die Absetzung sich einlegenden Bewehrung versehen, wobei die Seilenden auf der Unterseite gegen die Bewehrung geklemmt sind. Die Bewehrung und Festklemmung der Seilenden anderBewehrunghaben zur Folge, daß sich das Seil unter dem Holzkörper bei einer Belastung und eintretendem Durchbiegen zunächst glattzieht und länger wird. Gleichzeitig drücken sich die Bewehrungswinkel in das Holz ein. Letztere biegen sich bei der Durchbiegung weniger stark als der übrige Kappenteil. Auf diese Weise erhält das tragende Seil der Kappe einen Durchhang, der die Tragfähigkeit des Seiles erheblich steigert. Ein Abrutschen des Seiles von den Seilauflageflächen verhindern die an den Kappenenden unterseitig vorstehenden Klemmlaschen in Verbindung mit dem Holzkörper.
  • Zwischen den Holzkörperenden sind zweckmäßig weitere Seilfestlegungen am Holzkörper vorgesehen. Bei Flachseilen lassen sich für diese Zwischenbefestigungen dünne Seilstücke verwenden, welche die Unterseite der Kappe umfassen und mittels Krampen an den Seiten des Holzkörpers festgelegt sind, während für Rundseile vorzugsweise Schellenbänder Verwendung finden.
  • Die Rundseilkappen weisen anschließend an die Absetzungen in dem Holzkörper gerundete Nuten für die Einlage der Rundseile auf. Es empfiehlt sich für Rundseile, die Seilenden ringartig zu fassen und in die gefaßten Seilenden einen Stift oder Rundkeil einzutreiben. Durch die Stifte oder Keile werden die Enden sicher in der Fassung festgelegt, während die Fassung ein gutes Widerlager für die Enden an der Bewehrung darstellt.
  • Die Ringfassung jedes Rundseiles läßt sich mit Vorteil durch einen Zylinder mit nach der Bewehrung des Holzkörpers sich keilförmig verjüngendem Außenumfang bilden. Durch diese Rundkeile wird in der Vorspannung der Seile eine größere Nachgiebigkeit erreicht, so daß sich bei einsetzendem Druck ein größerer Durchhang und damit eine Erhöhung der Tragfähigkeit ergeben.
  • Die Seilenden können mit ihren Endbefestigungen verschweißt sein.
  • Die Zeichnung veranschaulicht verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. i läßt eine eingebaute Kappe vor dem Eintritt einer Belastung erkennen; Abb. 2 zeigt die belastete Kappe; Abb. 3 gibt eine mit Flachseil ausgerüstete Kappe in Längsansicht wieder; Abb. q ist ein Schnitt nach der Linie I-1 in Abb. 3 ; Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 11-II in Abb. 3 ; Abb.6 verdeutlicht eine Rundseilkappe mit einem Rundseil in Längsansicht und teilweisem Schnitt; Abb. 7 gibt einen Schnitt nach der Linie 111-11I in Abb. 6 wieder; Abb. 8 zeigt den gleichen Schnitt einer etwas abgeänderten Ausführungsform; Abb. 9 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Abb. 6 ; Abb. io läßt in Längsansicht und teilweisem Schnitt eine mit mehreren schwächeren Rundseilen ausgerüstete Kappe erkennen.
  • Abb. i i stellt einen Schnitt nach der Linie V-V in Abb. io dar; Abb. 12 ist ein Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. i o.
  • Nach dem Einbringen, aber vor dem Auftreten einer Belastung hat die Kappe i die aus Abb. i ersichtliche Form. Zur Abstreifung der Holzpfeiler 2, und 3 bis zur endgültigen Einspannung der Kappe sind in die Holzpfeiler die Keile 4 eingetrieben. Letztere bewirken in Verbindung mit dem Holzkörper der Kappe die Versteifung der Pfeiler. Beim Auftreten einer Belastung nimmt die Kappe die in Abb. 2 wiedergegebene Lage ein. Der Holzkörper der Kappe biegt sich unter der Belastung durch, wobei die bewehrten Kappenenden nicht so stark abgebogen werden. Infolge der Durchbiegung des Holzkörpers strafft und längt sich das Seil. Gleichzeitig wird die Endbewehrung 5 des Holzkörpers in das Holz gezogen. Die Folge hiervon ist, daß das Seil Durchhang erhält und belastungsfähiger wird.
  • Die Seilkappe gemäß Abb. 3 bis 5 besteht aus dem Holzkörper 6 und dem Flachseil 7. Die Unterseite des Holzkörpers, die von dem Flachseil überspannt ist, ist abgeflacht. An den Enden ist die Unterseite des Holzkörpers etwas abgesetzt. Die Stirnenden sind mit einer Bewehrung 8, in Abb. i und 2 mit 5 bezeichnet, aus Winkeleisen versehen. Der eine Schenkel der Bewehrung liegt in der Absetzung und gleicht letztere aus. Er ist mit Schrauben 9 versehen, die dem Anziehen einer Lasche io zum Festklemmen der Seilenden dienen. -fit den Laschen und dem Bewehrungswinkeleisen sind die Seilstirnenden verschweißt. Die Schweißnaht ist mit i i bezeichnet. Zwischen den Enden des Holzkörpers ist das Flachseil noch mehrmals am Holzkörper festgelegt. Als Festlegungsmittel dienen dünne Drahtseilstücke 12, welche die Unterseite des Holzkörpers umfassen und mit Krampen 13 an den Seiten des Holzkörpers festgelegt sind.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 bis 9 zeigt eine mit einem starken Rundseil 14 ausgerüstete Kappe. Hier sind die Enden des Holzkörpers auf den Unterseiten etwas stärker abgesetzt, so daß der Schenkel des Bewehrungswinkels die Absetzung nicht ausgleicht und sich zwischen den Absetzungen eine gerundete Nut 15 zum Einlegen des Rundseils vorsehen läßt. Die Seilenden sind über Schellenbänder 16 an den Schenkeln 17 der Bewehrungswinkel festgeklemmt. In Abb. 6 und 7 ist außerdem eine Schelle 18 als Ringfassung um jedes vorstehende Seilende gelegt. Mit diesen Schellen sind die Stirnenden des Seiles verschweißt. In das gefaßte Seilende ist ein Stift i9 eingetrieben.
  • An Stelle der Schellen 18 können die Seilenden auch von einer Ringhülse 20 gefaßt sein, wobei in das Seilende ein Rundkeil 21 eingetrieben ist. Die Stirnenden des Seiles sind hier mit der Ringhülse und dem Rundkeil verschweißt.
  • Zwischen den abgesetzten Enden des Holzkörpers ist das Seil durch mehrere Schellenbänder 22 am Holzkörper festgelegt.
  • Bei dem in Abb. io bis 12 gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei schwächere Rundseile 23 vorgesehen, für welche zwischen den Absetzungen des Holzkörpers je eine gerundete Nut 24 vorgesehen ist. In der Festklemmstelle der Seilenden ist ein Klemmfutter 25 angeordnet. Außerdem weist die untere Klemmlasche io einen abgewinkelten Schenkel 26 mit Durchlässen für das Seil auf. Die über die Klemmstelle vorstehenden Seilenden sind von Hülsen 27 gefaßt, welche sich keilförmig nach der Bewehrung zu verjüngen. Stirnseitig sind die Seilenden mit den Hülsen verschweißt. In jedes Seilende ist ein Rundkeil 28 eingetrieben, dessen Stirnende gleichfalls mit dem Seilende verschweißt ist. Zwischen den Klemmstellen sind die Seile durch mehrere Schellenbänder 29 am Holzkörper festgelegt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRGCHE: i. Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere für den Streckenausbau im Bergbau, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtseil das tragende Element bildet und der Holzkörper lediglich Mittel zur Erzielung der Strecklage des Drahtseils ist.
  2. 2. Kappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über die abgeflachte Unterseite des Holzkörpers ein Flachseil gespannt ist.
  3. 3. Kappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über die Unterseite des Holzkörpers ein der gewünschten Kappenfestigkeit entsprechend in seiner Stärke bemessenes Rundseil gespannt ist.
  4. 4. Kappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über die Unterseite des Holzkörpers mehrere schwächere Rundseile in der zur Erzielung der gewünschten Festigkeit der Kappe notwendigen Anzahl gespannt sind.
  5. 5. Kappe nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Holzkörpers unterseitig abgesetzt und mit einer die Stirnseite abdeckenden sowie in die Absetzullg sich einlegenden Winkelbewehrung versehen und die Seilenden auf der Unterseite gegen die Bewehrung festgeklemmt sind.
  6. 6. Kappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den abgesetzten Holzkörperenden weitere Seilfestlegungen am Holzkörper angeordnet sind.
  7. Kappe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Absetzungen für Rundseile in dem Holzkörper gerundete Nuten vorgesehen sind. B.
  8. Kappe nach einem der Ansprüche 3 oder 4 und einem der Ansprüche 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilenden ringartig gefaßt sind und in die gefaßten Seilenden ein Stift oder Rundkeil eingetrieben ist.
  9. 9. Kappe nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfassung jedes Seilendes durch einen Zvlinder mit sich nach der Bewehrung des Holzkörpers keilförmig verjüngendem Außenumfang gebildet ist. io. Kappe nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden der Seile mit ihren Endbefestigungsmitteln verschweißt sind.
DEP41118A 1949-04-29 1949-04-29 Kappe aus Holz und Drahtseil, insbesondere fuer den Streckenausbau im Bergbau Expired DE804315C (de)

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