DE804103C - Schaltschloss mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen - Google Patents
Schaltschloss mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. MaschinenInfo
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- DE804103C DE804103C DEP27719D DEP0027719D DE804103C DE 804103 C DE804103 C DE 804103C DE P27719 D DEP27719 D DE P27719D DE P0027719 D DEP0027719 D DE P0027719D DE 804103 C DE804103 C DE 804103C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
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Description
- Schaltschloß mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen Gegenstand der Erfindung ist ein Schaltschloß mit Wagenfreilauf bei Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen mit abwechselnd in das Schaltrad eingreifenden, auf einer kippbar gelagerten Platte sitzenden Sperrklinke.
- Mit dem Schaltschloß derartiger Maschinen wird außer einer gesteigerten Schreibgeschwindigkeit neben einer gesicherten Wirkungsweise auch bezweckt, einem Übereinanderschlagen und Verfangen benachbarter Typenhebel beim Schreiben vorzubeugen und außerdem auch die Schaltbewegung des Wagens so zu steigern und zu regeln, daß die abgedruckten Typen in gleichem Abstand voneinander zu sitzen kommen.
- Bei den bisher bekannten Schaltschlössern sind diese Ziele wohl angestrebt, jedoch nicht in einer den Anforderungen der Praxis gerecht werdenden `''eise erzielt worden. Dabei sind die bekannten Einrichtungen von recht verwickelter Bauart bei entsprechend schwieriger Handhabung.
- Demgegenüber zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch Einfachheit des Schaltvorganges und leichte Handhabung bei wesentlich verringertem Materialaufwand und dementsprechend auch niedrigeren Gestehungskosten aus.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine lose gelagerte Klinke unter Federwirkung um eine in der Grundstellung des Schaltschlosses parallel zur Welle des Schaltrades verlaufende Achse ausschwingbar auf einer Zwischenplatte sitzt, die in gleicher Weise mit der den Schalt- und Steuermechanismus tragenden Grundplatte zusammenhängt, auf der auch die gleitend sich hebende und unter Federwirkung selbsttätig wieder senkende zweite Klinke sitzt. Die Schwingbewegungen ersterer Klinke werden auf- und abwärts durch den Anschlag eines Bogenschlitzes der Klinke an einen ihn durchdringenden, in der Grundplatte befestigten Verbindungsbolzen begrenzt, der auch die abwärts gerichtete Schwingbewegung der Zwischenplatte durch Anschlag ihres Bogenschlitzes mitbegrenzt. Ein weiteres Merkmal des Erfindungsgegenstandes, bei welchem der Rück- bzw. Freilauf des Wagens durch eine mit dem Schaltrad der Maschine zusammenwirkende Kupplung gesteuert wird, ist ein an die Kupplung angelenktes Verbindungsglied, das sowohl beim Zurückführen des Wagens mittels des Zeilenschalthebels als auch bei der Freigabe desselben mittels der Wagenauslöseschiene die Klinke aus dem Eingriff in das Schaltrad ausschwingt.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. i in der Vorderansicht des am Maschinengestell angebrachten Schaltschlosses, teilweise im Schnitt, und in Fig. 2 in gleicher `''eise in der Seitenansicht der Fig. i von links aus gesehen dargestellt, während Fig. 3 die Vorderansicht des aus dem Maschinengestell herausgehoben gedachten Schaltschlosses in der Kippstellung bei ausgeschwenkter Zwischenplatte, teilweise im Schnitt, bei abgebrochen angedeutetem Schaltrad und Fig. 4 die Seitenansicht der Fig. 3 von links aus gesehen, teilweise im Schnitt, zeigt; Fig. 5 ist die Vorderansicht des in die Grundstellung wieder zurückgekippten Schaltschlosses bei für den Rück- bzw. Freilauf des Wagens aus dem Eingriff in das Schaltrad ausgeschwungener loser Klinke, während Fig. 6 die Seitenansicht der Fig. 5 ebenfalls von links aus gesehen und teilweise im Schnitt ist. Nlit i ist der Tragrahmen bezeichnet, in welchem das Schaltschloß an seinem unteren Teil mittels je einer rechts und links in die Grundplatte :2 eingreifenden Spitzschraube 3 kippbar gelagert und an seinem oberen Teil in gleicher Weise mittels Schrauben 4 an die beiderseitigen Arme 5a der Schaltbrücke 5 der in der Zeichnung nicht angedeuteten Typenhebel angelenkt ist. Eine in den Bolzen 6 des Tragrahmens eingehängte und an seinem anderen Ende in den Auslegerarm 2a der Grundplatte 2 eingehakte Zugfeder 7 hält letztere in der Grundstellung (Fig. 2). In dieser Stellung wird der in der Grundplatte sitzende Schraubbolzen 8 mit seiner Stirnseite gegen einen ortsfesten Anschlag 9 des 1-laschinengestelles gedrückt.
- Auf dem Tragrahmen i ist in Spitzenschrauben io die Welle i 1 mit dem darauf befestigten Schaltrad 12 und der mittels verschraubbarem Stellring 13 gegen die ihm zugekehrte Stirnfläche des Schaltrades sich mittelbar anpressenden Schleifkupplung 14 gelagert. Mittels des außerdem auf der Welle i i sitzenden, in die ortsfest am Maschinengestell angebrachte Transportzahnstange 15 für den Wagen eingreifenden Zahnrades 16 wird das Schaltrad 12 bei Betätigung der Typenhebel gesteuert. Auf der Grundplatte 2 ist ausschwingbar um den Bolzen 17 die Zwischenplatte 18 gelagert. Eine mit ihrem einen Ende an der Grundplatte eingehakte und mit ihrerri andern Ende an der Zwischenplatte eingehakte Zugfeder i9 schwingt letztere bis zu ihrem Anschlag an einen einstellbar auf der Grundplatte mittels Schraube 2o befestigten Ansatz 21 umgekehrt zum Richtungssinne des Uhrzeigers (Fig. 3). Die Zwischenplatte 18 ist mit einem Federpaket 18b ausgerüstet. Beim Zurückschwingen der Platte 18 schlägt dasselbe gegen einen einstellbar an der Grundplatte 2 sitzenden Schraubbolzen 22 an, wodurch der Anschlag gedämpft wird. Der Bolzen 22 dient außerdem aber auch zur Feineinstellung des Vorschaltweges des Schaltrades. Auf der Zwischenplatte 18 ist um den Bolzen 23 die mit Schaltzahn versehene lose Klinke 24 ausschwingbar gelagert, wobei eine Drehfeder 25 die Klinke nach oben hält. Die Grundplatte 2, die Zwischenplatte 18 und die Klinke 24 werden durch den Verbindungsbolzen 26 lose zusammengehalten in der Weise, daß in der Klinke 24 ein bogenförmiger Schlitz 24a und in der Zwischenplatte ein bogenförmiger Schlitz 18a so ausgespart ist, daß die Schwingbewegungen der beiden Organe weder in ihrer Einzelwirkung noch in der Zusammenwirkung durch den Schraubenbolzen 26 gehemmt werden. Der Anschlag des ersteren Schlitzes an den Bolzen begrenzt die Schwingbewegungen der Klinke auf- und abwärts, während der Schlitz i8° die abwärts gerichtete Schwingbewegung der Zwischenplatte in deren tiefstmöglicher Stellung mitbegrenzt.
- Auf der Grundplatte 2 ist mittels Schrauben 27 die von der Vorderseite des Schaltschlosses her in das Schaltrad 12 zeitweise eingreifende Klinke 28 heb- und senkbar gelagert. Die einem weichen und stoßfreien Einführen in die Verzahnung und einem ebensolchen Wiederherausführen dienende Gleitmöglichkeit wird durch in der Zeichnung nicht angedeutete Langlöcher in denwechselseitigen Flanschansätzen 28a für die Befestigungsschrauben 27 erzielt. Die Gleitbewegungen der Klinke vollziehen sich unter Federspannung. Zu diesem Zweck ist eine Zugfeder 29 mit ihrem einen Ende in die in der Grundplatte sitzende untere Befestigungsschraube 27 und mit ihrem anderen Ende in einen am Steg der Klinke angebrachten Bolzen 3o eingehakt, so daß die Klinke unter Federspannung jeweils abwärts gezogen wird und im Eingriff sicher und spielfrei die Verzahnung berührt (Fig.4), aus welcher sie infolge ihrer keilförmigen Kopfausbildunghemmungsfrei und.durcheine sichauswirkende Komponente der Federspannung unterstützt wieder ausschwingen kann.
- Die fest auf der Schaltradwelle i i sitzende, durch eine dreiarmige Blattfeder mit je einem vorstehenden Druckstift 14a regelbar gegen das Schaltrad sich pressende Schleifkupplung 14 für den Rück-bzw. Freilauf des Wagens ist mit einem Steuerhebel 31 versehen. Durch ein angelenktes Verbindungsglied 32 hängt derselbe mit der Klinke 24 zusammen. Wird der Wagen der Maschine mittels des Zeilenschalthebels zurückgeführt, so wird die lose Klinke 24 infolge der Kupplung mit dem Schaltrad zwangs-
läufig aus dem Eingriff in dasselbe herausgehoben, um beim Freigeben des Zeilenschalthebels in an sich bekannter Weise unter Federwirkung wieder in Eingriff zu kommen. Soll der Freilauf des Wagens bewerkstelligt werden, so wird mittels des linken oder rechten Auslösehebels der Maschine die Wagenauslöse- schiene 35 nach unten gedrückt, was zur Folge hat, daß der Kupplungshebel 31 durch den an ihm an- gebrachten Kurbelbolzen 36 mit Laufrolle 37 unter Überwindung einer Federspannung abwärts ge- druckt und die lose Klinke 24 aus dem Eingriff in das Schaltrad leerausgehoben wird. Beim Freigeben des Auslösehebels schwingt die Klinke in gleich- falls bekannter Weise wieder in die Eingriffs- stellung zurück. Die Wirkungsweise des Schaltschlosses ist fol- gende: In der Grundstellung der Fig. i und 2 wird das Schaltrad 12 durch die lose Klinke 24 ver- riegelt, während die an der Grundplatte 2 gleitbar gelagerte Klinke 28 außer Eingriff ist und mit ihrer Kopfspitze unmittelbar seitlich vom Schaltrad steht. Wird nun ein Typenhebel angeschlagen, so bewegt sich die Schaltbrücke in der nach vorn gerichteten Pfeilrichtung (Feg. 2), und das Schaltschloß kommt in Kippstellung (Fig.4). Hierbei wird die lose Klinke 24 aus dem Bereich der Schaltradverzahnung herausgeführt und die gleitbare Klinke 28 zwecks Verriegelung des Schaltrades und zwecks unmittel- bar sich anschließenden Abdruckes der Type in die Verzahnung hineingeführt. -,Mit der Kippbewegung des Schaltrades schwingt aber auch die Zwischen- platte 18 unter der Wirkung der Feder i9 bis zum Anschlag an den mittels Langloch einstellbaren An- satz 21 der Grundplatte aus (Feg. 3). Dabei kommt die Spitze der das Schaltrad verlassenen losen Klinke etwa in den Bereich der Mitte der benach- barten Zahnlücke des entgegengesetzt zum Uhr- zeiger vorgeschalteten und verriegelten Schaltrades zu stehen. @'@'ird nun der Typenhebel wieder frei- gegeben, so kippt das Schaltschloß infolge der unter Federspannung wieder zurückgleitenden Schalt- brücke 5 in die Grundstellung zurück, wodurch die gleitbare Klinke wieder außer Eingriff und die lose Klinke in Eingriff kommt, während die Zwischen- platte infolge der Drehbewegung des Schaltrades und mittelbar durch die lose Klinke bis zum An- schlag des Federpaketes i86 an den Schraubbolzen 22 wieder zurückgeführt wird (Feg. i). Beim An- schlagen eines Typenhebels wiederholt sich der Schaltvorgang in der beschriebenen Weise.
Claims (1)
-
PATEXTA\SPRCCIIE: i. Schaltschloß mit`Vagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen mit abwechselnd in das Schaltrad eingreifenden, auf einer kipp- bar gelagerten Platte sitzenden Sperrklinken, dadurch gekennzeichnet, daß die lose gelagerte Klinke (24) unter der Wirkung der Feder (25) um eine in der Grundstellung des Schaltschlosses parallel zur Achse (i i) des Schaltrades (12) verlaufende Achse (23) ausschwingbar auf einer Zwischenplatte(i8) angeordnet ist, die in gleicher Weise um eine Achse (17) ausschwingbar mit der den Schalt- und Steuermechanismus tragen- den Grundplatte (2) zusammenhängt, auf welcher auch die bei Überwindung der Spann- kraft der Feder (29) gleitend sich hebende und selbsttätig sich wieder senkende Klinke (28) sitzt, wobei die Schwingbewegungen der Klinke (24) auf- und abwärts durch den Anschlag ihres Bogenschlitzes (24a) an einen ihn durchdringen- den Verbindungsbolzen (26) der Grundplatte begrenzt werden, der in gleicher Weise auch die abwärts gerichtete Schwingbewegung der 'Zwi- schenplatte (18) durch Anschlag ihres Bogen- schlitzes (18a) mitbegrenzt. 2. Schaltschloß nach Anspruch i, bei welchem der Rück- bzw. Frei lauf.des Wagens der Maschine durch eine mit dem Schaltrad in Verbindung gebrachte Kupplung gesteuert wird, gekenn- zeichnet durch ein an dem Auslegerarm (3i) der Kupplung (14) einerseits und der Klinke (24) anderseits angelenktes Verbindungsglied (32), das sowohl beim Zurückführen des Wagens mittels des Zeilenschalthebels als auch bei der Freigabe des Wagens mittels der Auslöseschiene (35) die Klinke aus dem Eingriff in das Schalt- rad (12) ausschwingt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP27719D DE804103C (de) | 1948-12-29 | 1948-12-29 | Schaltschloss mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP27719D DE804103C (de) | 1948-12-29 | 1948-12-29 | Schaltschloss mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804103C true DE804103C (de) | 1951-04-16 |
Family
ID=7370954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP27719D Expired DE804103C (de) | 1948-12-29 | 1948-12-29 | Schaltschloss mit Wagenfreilauf an Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804103C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242639B (de) * | 1960-03-29 | 1967-06-22 | Paillard Sa | Wagenschaltwerk fuer Schreib- und aehnliche Maschinen |
-
1948
- 1948-12-29 DE DEP27719D patent/DE804103C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1242639B (de) * | 1960-03-29 | 1967-06-22 | Paillard Sa | Wagenschaltwerk fuer Schreib- und aehnliche Maschinen |
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