DE803531C - Schwimm- und Sinkverfahren und -vorrichtung - Google Patents
Schwimm- und Sinkverfahren und -vorrichtungInfo
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- DE803531C DE803531C DEP32111A DEP0032111A DE803531C DE 803531 C DE803531 C DE 803531C DE P32111 A DEP32111 A DE P32111A DE P0032111 A DEP0032111 A DE P0032111A DE 803531 C DE803531 C DE 803531C
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Classifications
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- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/28—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
- B03B5/30—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
- B03B5/36—Devices therefor, other than using centrifugal force
- B03B5/40—Devices therefor, other than using centrifugal force of trough type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B03B2005/405—Devices therefor, other than using centrifugal force of trough type using horizontal currents
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- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
- Schwimm- und Sinkverfahren und -vorrichtung 1 >ie Schei(hni- von Getni:chen fester Stoffe verschiedenen spezifischen Gewichtes, z. B. von Kohle und Gestein, nach (lein Schwimm- und Sinkverfahren mit Hilfe einer Suspension oder einer schweren Flüssigkeit erfolgt meistens in einem Waschbehälter, der mit einer endlosen Förderkette versehen ist, die sowohl an der Oberfläche des Behälters als auch aiti ]»()den entlang läuft und (lie geschiedenen Produkte in entgegengesetzter Richtung abführt. Eine derartige Vorrichtung ist z. 1)3. in der holländischen Patentschrift 55 781 beschrieben.
- Dabei ist man naturgemäß gezwungen, die zu behandelnde :fasse zwischen den Kratzern hindurch in das 13a(1 zu bringen oder sie mittels der Förderkette in (las Bad schieben zu lassen. Letzteres ist weniger erwünscht, weil sich herausgestellt hat, (laß eine einigermaßen schnelle Abführung der Masse in (las Bad für eine gute Scheidung von Bedeutung ist. Man zieht daher vor, die Masse zwischen den Kratzern hindurchfallen zu lassen. Wie aus der Zeichnung, die zu der erwähnten Patentschrift gehört, zu ersehen ist, erfolgt dies derart, (laß man die Förderkette an der Einführungsstelle der Masse in die Flüssigkeit untertauchen läßt. wobei sie weiter oben wieder herauskommt und sich an der Oberfläche entlang bewegt. Da die zugeführte Masse jetzt wenigstens teilweise zwischen den Kratzern hindurchfallen muß, kommt es öfters vor. daß ein Teil der 'fasse von diesen Kratzern, welche gewöhnlich gezahnt und mit hervorstehenden Spitzen versehen sind, ergriffen und abgeführt wird, wodurch eine gute Scheidung Hinfällig wird. Nach der Erfindung wird nun dieser Nachteil vermieden und doch der Forderung, daß die zu scheidende Masse ins Bad fällt, entsprochen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man die zu scheidende Masse von dem sich nach dem Bad hinbewegenden oberen Teil der Förderkette mitnehmen läßt, wobei diese Masse nach wie vor zwischen den Kratzern der Kette hindurchfällt und freigegeben wird, bevor die Kette das Bad erreicht. Dadurch kann die '.Masse mit einer gewissen Geschwindigkeit ins Bad fallen. Im Vergleich zu dem in der holländischen Patentschrift 55 781 beschriebenen Waschbehälter weist die erfindungsgemäße Vorrichtung den Unterschied auf, daß die Förderkette, «-elche im ersten Fall so schräg wie möglich ins Bad taucht, um erst weiter oben wieder an die Oberfläche zu kommen, jetzt über dem ersten Teil des Bades erhöht ist. Die Kette wird jetzt derart angebracht, daß sie erhöht über den ersten Teil des Bades hingeführt wird und erst anschließend entlang dem Flüssigkeitsniveau. Vorteilhaft kann die Konstruktion derart sein, daß der obere Teil der Förderkette über eine schräg montierte Platte zu dem Bad hingeführt wird und sich dabei allmählich von dieser Platte entfernt. Die zu scheidende Masse wird nun von dieser Förderkette entlang der Platte hinunterbefördert, worauf die Masse freigegeben wird und ins Bad fällt. Man kann die Platte in einiger Entfernung des Bades enden lassen.
- Durch den Umstand, daß sich die Förderkette nur allmählich von der schräg angeordneten Platte entfernt, kann man einen weiteren Vorteil erzielen, wenn man für eine richtige Anordnung der Platte Sorge trägt. Die Öffnungen, durch die das von der Kette festgehaltene Material hinunterfallen kann, werden allmählich größer. Zuerst wird wenigstens ein Teil der kleineren Teile freigegeben, während die größeren Teile auf eine niedrigere Höhe herunterfallen. Letztere können dadurch keine so hohe Geschwindigkeit erhalten, daß sie durch das Bad gleichsam durchschießen und an der Unterseite von der Kette gegriffen werden, bevor eine Scheidung nach dem spezifischen Gewicht stattgefunden hat, noch fallen die kleinen Teile mit zu geringer Geschwindigkeit ins Bad und werden demgemäß nicht angefeuchtet. Letzteres kann der Fall sein, wenn die Masse von der Förderkette bis ins Bad befördert würde. Durch die zu geringe Anfeuchtung würden auch die spezifisch schweren Teile niedersinken und zusammen mit den spezifisch leichten Teilen abgeführt werden. Die dazu erforderliche Plattenmontierung ist naturgemäß durch die Zusammensetzung des zu bearbeitenden Gemisches bedingt.
- Die vorliegende Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, in der beispielsweise eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Scheidung von Kohle und Gestein mit Hilfe einer schweren Flüssigkeit oder Suspension gezeigt ist. In dem trogförmigen, mit einer schweren Flüssigkeit oder Suspension gefüllten Waschbehälter läuft über die Triebrollen 5 und 6 die endlose Förderkette 2, deren Teil 3, welcher sich entlang der Flüssigkeitsoberfläche bewegt, die leichteren Teile mitnimmt, wobei die abgesunkenen Teile von dem Teil 4 abgefangen und entlang dem Boden transportiert werden. Von der Triebrolle weg läuft die Kette über die Platte 7, von der sie sich allmählich entfernt. Über das Förderband 8 wird bei 9 das zu scheidende Gemisch der Förderkette zugeführt, die es abwärts transportiert. Die abgebrökkelten Kohlen- und Gesteinsteile fallen ins Bad, in dem sie ungehindert angefeuchtet werden können und in dem eine Scheidung in zwei Fraktionen ermöglicht wird. Sowohl durch die hineinfallende Masse als durch die Bewegung der Förderkette im Waschbehälter bildet sich eine Strömung, die dem Lauf der Förderkette gleichgerichtet ist. Diese Strömung befördert die Teile weiter nach vorn, wo der treibende Teil, die Kohle, von der ins Bad tauchenden Kette ergriffen und über die Siebplatte io geführt wird. Die abgesunkenen Teile werden von dem rücklaufenden Teil der Kette aufwärts befördert und über den als Siebplatte 13 ausgeführten Teil der Waschbehälterwand geführt. Die Kohlen- bzw. Gesteinsabfuhr erfolgt über die Abführöffnungen i i bzw. 12.
- Die Erfindung ist naturgemäß weder auf das Scheiden von Kohle und Gestein noch auf die in dem Beispiel beschriebene Vorrichtung beschränkt, sondern umfaßt auch das Scheiden anderer Gemische von festen Stoffen und die dazu gebräuchlichen Vorrichtungen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Scheidung von Gemischen fester Stoffe verschiedenen spezifischen Gewichtes nach dem Schwimm- und Sinkverfahren, wobei die Scheidung in einem Waschbehälter mit einer endlosen Förderkette erfolgt, deren erster Teil sich entlang der Badoberfläche bewegt und die treibenden Teile abführt, während der andere Teil sich in entgegengesetzter Richtung entlang dem Boden bewegt und die abgesunkenen Teile abführt, wobei die zu scheidenden Teile aus einiger Höhe ins Bad fallen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu scheidende Masse von dem sich nach dem Bad hin bewegenden oberen Teil der Kette mitgenommen wird, wobei sie allmählich zwischen den Förderketten hindurchfällt und abbröckelt, bevor die Kette das Bad erreicht, und zwar derart, daß die Masse aus einiger Höhe ins Bad fällt.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfährens nach Anspruch i mit einem Waschbehälter, in dem eine endlose Förderkette angeordnet ist, deren einer Teil entlang dem Boden und deren anderer Teil entlang dem Flüssigkeitsspiegel läuft, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach dem Bad hin bewegende obere Teil der Förderkette erhöht über den ersten Teil des Bades geführt ist, bevor er sich entlang dem Flüssigkeitsspiegel bewegt, und daß Mittel vorgesehen sind, um die zu scheidende Masse diesem oberen Teil der Kette zuzuführen, sowie Mittel, mittels derer die @-tasse erst allmählich durch die Kette hindurchfällt und in einiger Entfernung über dem Flüssigkeitsniveau freigegeben wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine unterhalb des sich von der Aufgabestelle zum Badspiegel bewegenden Kettenabscliiiitts angeordnete und finit dieseln einen in Richtung auf den Badspiegel offenen spitzen Winkel bildende Platte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL803531X | 1948-01-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803531C true DE803531C (de) | 1951-04-05 |
Family
ID=19836484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP32111A Expired DE803531C (de) | 1948-01-26 | 1949-01-21 | Schwimm- und Sinkverfahren und -vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803531C (de) |
-
1949
- 1949-01-21 DE DEP32111A patent/DE803531C/de not_active Expired
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