DE803293C - Werkzeug zum Vorboerdeln des Boerdelrandes von aus Blech bestehenden Boeden und Deckeln von Dosen u. dgl. - Google Patents

Werkzeug zum Vorboerdeln des Boerdelrandes von aus Blech bestehenden Boeden und Deckeln von Dosen u. dgl.

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DE803293C
DE803293C DEP19023A DEP0019023A DE803293C DE 803293 C DE803293 C DE 803293C DE P19023 A DEP19023 A DE P19023A DE P0019023 A DEP0019023 A DE P0019023A DE 803293 C DE803293 C DE 803293C
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sheet metal
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DEP19023A
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Koester & Schmidt
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Koester & Schmidt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Containers Opened By Tearing Frangible Portions (AREA)

Description

  • Werkzeug zum Vorbördeln des Bördelrandes von aus Blech bestehenden Böden und Deckeln von Dosen u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Vorbördeln des Bördelrandes von aus Blech bestehenden Böden und Deckeln von Dosen u. dgl.
  • Böden und Deckel aus Blech für Dosen werden in bekannter Weise im Folgeschrittverfahren aus Blechstreifen gewonnen. Das erste Werkzeug vollzieht einen etwa halbkreisförmigen Trennschnitt, das zweite den zweiten Halbkreisschnitt, das dritte formt in Ober- und Untergesenk den etwa zylindrischen Einsatzkörper und den Bördelrand, und das vierte Werkzeug schneidet den Grat ab. Bis dahin hängen alle Vorformen im Blechstreifen noch zusammen.
  • Die Verbindung von Deckeln und Böden mit dem in der Regel zylindrischen Dosenkörper geschieht auf Bördelmaschinen, in denen das Werkstück sich dreht und eine Rolle gegen den scharfen Rand der Deckel und Böden drückt und den Bördel bewirkt, wie solches beim Verschließen z. B. von Konservendosen allgemein bekanntgeworden ist. -Die Druckrolle kommt bei diesem Vorgang zunächst auf dem scharfen, gratigen Rand der Böden und Deckel zum Ansatz. Ihr Verschleiß ist dabei groß, und die glatte Bördelung leidet dabei Not.
  • Es ist deshalb auch schon bekanntgeworden, den scharfen Rand der Teile vorzubördeln, d. h. ihn in einem Präge-,verkzeug etwas in Richtung des späteren B<»-dels umzufalzen. Dann kommt die Druckrolle im später wirksam werdenden Bördelverfahren auf einem abgerundeten Rand zum Ansatz, und der Verschleiß dieses Merkzeuges wird geringer.
  • Aber es ist zum Vorbördeln ein besonderer Arbeitsgang und eine besondere Vorrichtung erforderlich, der bei einem 'Massenartikel größteil :\usmaßes, wie Deckel und Böden von Dosen, verteuernd in Erscheinung tritt.
  • Die Erfindung strebt an, den besonderen Arbeitsgang des \'orl)ördelns zu erübrigen. Erfindungsgemäß wird der Zweck dadurch erreicht, daß das Werkzeug zum Abschneiden des Grates gleichzeitig dazu dient, zunächst die Randkante des Werkstücks vorzubördeln und hierauf unmittelbar abzuschneiden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß das Untergesenk mit einer scharfen Schneidkante und das Obergesenk mit einer dem Vorbördel entsprechenden abgerundeten Kante versehen ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt das fertige Werkstück in einem Mittelschnitt, Abb. z die durch bekannte Werkzeuge im Schrittverfahren aufeinanderfolgende Verformung des Werkstücks, Abb. 3 das Fertigwerkzeug im Querschnitt durch Ober- und Untergesenk.
  • Das in Abb. i gezeigte fertige Werkstück ist ein Boden oder Deckel für zylindrische Verpackungsclosen. Es zeigt einen Boden a mit aufstehendem, annähernd zylindrischem Kranz b, mit dem es in die Dose eingesetzt wird, und eine Ringscheibe c, die auf und über den Dosenrand umgebördelt wird, um eine feste Verbindung zu schaffen. Der Scheibenrand ist bereits in Richtung des späteren Bördels zu einem Vorbördel d umgefalzt.
  • Würde der Ringscheibenrand c beim Bördeln in der Ebene der Ringscheibe liegen, würden die Bördelwerkzeuge, in der Regel besonders die Druckrolle, auf die scharfe Gratkante zum Ansatz kommen, wodurch dieselben schnell verschleißen und rasch unbrauchbar würden. Dieser Übelstand wird beseitigt, wenn, wie es bekannt ist, die Randkante abgerundet ist. Auch die Bördelung wird dadurch erleichtert.
  • Das Werkstück wird im Vierschrittverfahren aus Blechstreifen gewonnen. Die Richtung des wandernden Blechstreifens ist durch einen Pfeil angedeutet. Im ersten Schritt wird ein fast halbkreisförmiger Trennschnitt e, im zweiten Schritt ein zweiter Trennschnitt f vollzogen, im dritten Schritt wird die Form h geprägt und im vierten Schritt der Grat abgeschnitten. Alle Werkzeuge sind in einem einzigen Stempel vereinigt, so daß die vier Einwirkungen auf das Werkstück sich in nur einem Stempelhub vollziehen. Das vom Grat befreite Werkstück fällt aus der Vorrichtung heraus in Sammelbehälter.
  • Zur Bildung eines Vorbördels d wird das Werkstück einem besonderen Arbeitsgang unterzogen. Das alles ist bekannt.
  • Das Neue besteht darin, daß im vierten Werkzeug, das im bekannten Vierschrittverfahren das Abschneiden des Grates besorgt, gleichzeitig der Vorbördel d erzeugt wird. Da es nur auf diese neue Funktion des vierten Werkzeuges ankommt, ist auch nur dieses in Abb. 3 dargestellt. Das Untergesenk i hat eine scharfrandige Rundschneide j. Die Bohrung des Untergesenkes erweitert sich kegelig nach unten, um das Ausstoßen des Werkstückes k zu ermöglichen. Das Obergesenk m hat entsprechend dem Außendurchmesser des Werkstückes k eine Aussparung ei. Der Ring o ist der mit der Schneide j zusammenwirkende Schneidering. Innerhalb des Obergesenks ist ein kraftschlüssig geführter Ausstoßer p vorgesehen.
  • Der Außenrand q des Ringes o ist im Übergang zu seiner Stirnfläche jedoch nicht scharf, sondern rund. Diese unscheinbare Anordnung hat eine bedeutende Wirkung. Im Auftreffen auf den Flachrand des Werkstückes wird zunächst das Werkstück am Rand hochgebogen. Es paßt sich der Rundkante p an. Es entsteht der Vorbördel d. Danach erst kommt die volle Außenfläche des Obergesenks auf die Schneide j zur Wirkung. Der überstehende Grat wird abgeschnitten. Indessen liegt es auf der Hand, daß, nachdem erst einmal der neue Verfahrensgedanke offenbart ist, den Vorbördel d des Werkstücks im Gratabschneidewerkzeug zu erzeugen, dahin zielende Werkzeuge nicht auf die einfachste Anordnung der Rundkante q beschränkt sein können. Diese Anordnung ist nur als Beispiel unter vielen gezeigt worden.
  • Es kommt auch nicht auf die runde Gestalt des Werkstücks an. Sie kann z. B. oval sein oder einen polygonalen Querschnitt haben. Es ist die Erfindung auch nicht beschränkt auf Werkstücke, die mit Dosen fest verbunden werden. Es sind vielfach auch auf Dosen u. dgl. aufsteckbare lose Deckel bekanntgeworden, die einen ringartig überstehenden Falzrand aufweisen. Die Erfindung umfaßt schlechthin alle Böden und Deckel aus Blech mit einem Scheibenrand, der unigebördelt oder umgefalzt sein soll.

Claims (1)

  1. PATE\TA\SPRCCHE: i. Verfahren zum Vorbördeln des Bördelrandes von aus Blech bestehenden Böden und Deckeln von Dosen, dadurch gekennzeichnet, daß in die das Abschneiden des Grates bewirkende Verfahrensstufe eine Zwischenstufe eingeschaltet wird, gemäß welcher im selben Schneidwerkzeug die Randkante des Werkstücks in Richtung des späteren Bördels aufgebogen und vorgebördelt und hierauf unmittelbar folgend der über den Vorbördel sich erstreckende Grat abgeschnitten wird. a. Werkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergesenk (i) mit scharfer Schneidkante (j) und das Obergesenk (in) mit einer dem Vorbördel entsprechenden abgerundeten Kante (q) versehen ist, wobei zunächst diese zur Erzeugung einer aufgebogenen Rundkante des Werkstücks und dann der Gratschnitt wirksam werden.
DEP19023A 1948-10-21 1948-10-21 Werkzeug zum Vorboerdeln des Boerdelrandes von aus Blech bestehenden Boeden und Deckeln von Dosen u. dgl. Expired DE803293C (de)

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