DE802443C - Schwirrflugzeug als Volksbelustigungskabine - Google Patents

Schwirrflugzeug als Volksbelustigungskabine

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DE802443C
DE802443C DEP7187A DEP0007187A DE802443C DE 802443 C DE802443 C DE 802443C DE P7187 A DEP7187 A DE P7187A DE P0007187 A DEP0007187 A DE P0007187A DE 802443 C DE802443 C DE 802443C
Authority
DE
Germany
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wings
cabin
folk
wing
hibernation
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Expired
Application number
DEP7187A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Faltermayer
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G29/00Rolling drums turning somersaults with or without rolling seats

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Es sind bereits bei Volksbelustigungseinrichtungen als Flugzeugattrappen ausgebildete Kabinen bekannt, bei denen auch von den Insassen verstellbare Steuerflächen vorgesehen sind. Bei der Einrichtung nach der Erfindung kommt es jedoch darauf an, den Insassen der Kabine die Möglichkeit zu geben, ähnlich wie beim wirklichen Fliegen, Flügelbewegungen auszuführen. Zu diesem Zweck ist die Kabine folgendermaßen ausgebildet. Vier Flügel sind an einem Hauptrohr der Kabine angelenkt, wobei die vorderen Flügel in der waagerechten Ebene nach vorn, die hinteren nach hinten geneigt sind. Durch eine Tretvorrichtung über Seile und Doppelhebel werden sie in der senkrechten Ebene verschwenkt. Auf der Hebelachse sind weitere Doppelhebel vorgesehen, die über ein verstellbares Gestänge an einen Arm des Flügelholmes zwecks Verschwenken des Flügels quer zu seiner Auf- und Abwärtsbewegung auf einem Langgewindezapfen einstellbar angreifen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kabine veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Draufsicht, Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Rückansicht, Abb. 4 eine Vorderansicht, Abb. 5 eine Draufsicht von unten und Abb. 6 die verschiedenen Einzelteile.
  • Die Hauptbestandteile des Flugzeuges sind ein Flugzeugrahmen aus Stahlrohren, Aluminium oder irgendeinem Kunststoff sowie vier Flügel. Vorn ist die Kabine a mit zwei seitlich angebrachten Türen (Abb. 5) versehen. Ein Hauptrohr b (Abb. 2) trägt vier gabelförmige Lagerstellen cl bis c4. An einem Schutzring f sind Schultergurte angebracht, und vier Flügelarme dl bis d4 (Abb. i und 6) sind an den etwas schräg gerichteten Lagerstellen angelenkt, die zum Festklemmen der Holme ei bis e4 (Abb. i) mit ihren Tragflächen dienen. Am unteren Rohr g (auf Abb. 2) sitzt ein Halbkreisrohr h. Ferner ist eine verschieb- und feststellbare Polsterung i mit einem Becken- und einem Sitzgurt vorgesehen. In je einem Achsenzapfen k1, k2 sind ein Hebelpaar h und 1, gelagert. Sie sind vierschwenkbar und durch Zwischenstücke ml bis m4 verstellbar eingesetzt. Außerdem ist je eine Treibstange nj, n2 angelenkt. Durch diese Treibstangen wird die -in der waagerechten Ebene auf und ab gehende Schwenkbewegung übertragen. Seitlich von jedem Flügelholm sitzt, starr an den Teilen dl bis d4 angebracht, ein Langgewindezapfen 0l bis o4 (Abb. i und 6). Die hierauf angreifenden Treibstangen n, bis n4 sind verstellbar und bewirken die Querverstellung der Tragflächen, so daß eine vogelflugähnliche Bewegung entsteht. Zwei Zugseile q1 und q. (Abb. 3 und 4) sind mit ihren Enden an einem der Hebelpaare verbunden, wobei das vordere Zugseil q2 (Abb. 4) an dem kurzen vorderen, rechtsseitigen Hebelende angebracht ist, über eine Rolle p. (Abb.4) läuft und am rechten Fuß des Kabineninsassen befestigt ist. Von hier aus läuft es zu seiner Befestigung am linksseitigen kurzen Hebel. Das rückwärtige Zugseil q1 (Abb. 3) ist an dem rückwärtigen Hebelende der linken Seite der Kabine befestigt, läuft über eine Rolle p1, die in der Fersengegend des linken Fußes sitzt, und von hier aus nach seiner Befestigungsstelle am rechten rückwärtigen Hebelende. Beide Seile werden während des Betriebes vom Insassen ständig straff gehalten, so daß die Doppelhebel auf und ab schwenken, wenn der Insasse die Beine wie beim Treppensteigen hebt und senkt.
  • Die Flügelpaare sind mit ihren Flügelarmen an ihren Lagerstellen cl bis c4 (Abb. 2) schräg angelenkt, so daß das vordere Flügelpaar in der waagerechten Ebene etwas nach vorn, das rückwärtige Flügelpaar etwas nach rückwärts absteht.
  • An den beiden Enden des Rohres b ist je eine Zapfenschraube r1, r2 befestigt, an denen die Führungsstreben locker aufgesteckt und mit Muttern einstellbar sind, um den Abstand zwischen den Flügelflächen zu verändern.
  • Die Flügel können beliebig geformt und überspannt werden und Holme und Streben aufweisen. Das Ausmaß der Flügelbewegungen kann durch nicht eingezeichnete Hubbegrenzer eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Schw irrflugzeug ausgebildete Kabine für karussellartige Volksbelustigungen, dadurch gekennzeichnet, daß vier Flügel an einem Hauptrohr (b) der Kabine angelenkt sind, wobei die vorderen Flügel in der waagerechten Ebene nach vorn, die hinteren Flügel nach hinten geneigt sind und sämtliche Flügel durch eine Tretvorrichtung über Seile (q1, q2) und Doppelhebel (h, l2) in der senkrechten Ebene v erschwenkbar sind und auf der Hebelachse weitere Doppelhebel vorgesehen sind, die über ein verstellbares Gestänge (ml bis m4; n1 bis y14) an einem Arm des Flügelholmes zwecks Verschwenkung des Flügels quer zu seiner Auf- und Abwärtsbewegung auf einem Langgewindezapfen (o1 bis 04) einstellbar angreifen.
DEP7187A 1948-10-02 1948-10-02 Schwirrflugzeug als Volksbelustigungskabine Expired DE802443C (de)

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