DE8024161U1 - Diaprojektor - Google Patents
DiaprojektorInfo
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Description
AGFA-GEVÄ:E:F^T AG
LEVERKUSEN
CAMERA-WERK MÜNCHEN
CW 2452.2 PP/MP ·· 10-eh-ro
0115C ίθ. S.' 1380
Die Erfindung betrifft einen Diaprojektor für in Längsmagazinen senkrecht zur Diatransportrichtung durch längs der
Rahmenunterkanten ineinander greifende Vorsprünge und Nuten
formschlüssig angeordnete Diarahmen mit einem Diawechselschieber,
mit einer Vorrichtung mit einem mit einer Magazinzahnstange zusammenwirkenden Zahnrad zum schrittweisen
Weitertransport eines eingesetzten Magazins nach der Zurückführung eines projezierten Dias und mit einem Keil am
Boden der Magazinführungsbahn, in dem das Zahnrad gelagert ist, wobei der Keil in einer Längsausnehmung der Bodenfläche
des Magazins unterhalb der Diarahmenunterkanten verläuft und wobei vorzugsweise die Magazinführungsbahn Stufen oder Nuten
aufweist, auf oder in denen die Magazine geführt sind und unter denen der Boden der Magazinführungsbahn eine zweite
Führungsebene für einen zweiten Magazintyp bildet, in dem
die Diarahmen beim Transport infolge der Keilausgestaltung auf die Ebene der Unterkanten der Diarahmen im ersten
Magazintyp angehoben werden.
"■ CW 2452.2 ΡΡ/ΜΡ - 6 -
Diaprojektoren dieser Art sind beispielsweise durch die deutschen Gebrauchsmuster 78 18 601, 78 33 826 und 80 06 976
bekannt. In diesen bekannten Diaprojektoren sind Diarahmen und Diamagazine nach dem deutschen Patent 28 17 005 oder
sog. Gemeinschaftsmagazine mit bekannten Diarahmen verwendbar. Nun sind aber auch weitere Längsmagazine im Handel, in
denen die Diarahmen durch Fachwände voneinander getrennt und an drei Seiten umschlossen, also nur in Diaausschubrichtung
hin und her bewegbar sind. Auch diesen ähnliche Rundmagazine sind im Handel erhältlich. Diese beiden letztgenannten,
weiteren Magazintypen haben wiederum eine etwas andere Breite. Außerdem haben sie keine Ausnehmungen zum Eingreifen
des beschriebenen Keiles. Darüber hinaus kann der Keil nicht als Auflage oder weitere Magazinbahn für diese weiteren
Magazine dienen, weil der Bereich seiner höchsten Erhebung schmal auch noch gemäß dem deutschen Gebrauchsmuster
pn na m c ~·~_Λ,-„u —u„i. „»i_ _..o
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Diaprojektor
der eingangs genannten Art für Diamagazine nach dem deutschen Patent 28 17 005 oder für diese und Gemeinschaftsmagazine
so auszugestalten, daß auch mindestens eine der beiden weiteren Magazintypen in dem Projektor verwendbar
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Hauptanspruchs gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale nach
der Erfindung sind den Unteransprüchen entnehmbar.
CW 2452.2 PP/MP - 7 -
Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine auseinander gezogene, perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Diaprojektors
unter Zuordnung der verwendbaren Magas:intypen,
Fig. 2 eine perspektivische, aufgebrochene Darstellung einer anderen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen
Projektors.
In Figur 1 ist mit 1 ein Stehbildprojektor beziffert, der
zur Vorführung von gerahmten Diapositiven 2, welche in einem
bekannten sog. Gemeinschaftsmagazin 3 angeordnet sind, ausgestattet
ist.
Dieser bekannte Magazintyp 3 weist drei Bodenleisten auf, die durch eine breite und eine schmale Ausnehmung 3b, 3c
voneinander getrennt sind. Dabei ist an der äußeren Bodenleiste, die die breite Ausnehmung. 3c begrenzt, eine Zahnstange
3d vorgesehen. Die im Gemeinschaftsmagazin 3 befindlichen Dias 2 liegen auf den Bodenleisten auf und sind
durch Fachwände 3e voneinander getrennt. Die Höhe der Fachwände 3e ist erheblich kleiner als die Höhe der Diarahmen 2,
so daß die Diarahmen 2 durch einen von Hand oder motorisch zu betätigenden projektorseitigen Diawechselschieber 4 oberhalb
der Fachwände 3e erfaßt und an der Magazinseite, an der die Fächer offen sind, in den Belichtungsstrahlengang des
Projektors 1 und zurück ins Magazin 3 bewegt werden können.
Der Projektor 1 weist eine Magazinführungsbahn 5 auf, die
schachtartig ausgebildet ist und etwa die Breite des Magazintyps 3 hat. Am Boden der Führungsbahn 5 sind zwei zur
Diaeinführöffnung 6 und Diaführungsbahn etwa symmetrische
CW 2452.2 ΡΡ/ΜΡ - 8 -
Keile 7, 8 vorgesehen, die so angeordnet sind, daß die Ausnehmungen
3c, 3b eines in die Führungsbahn 5 eingsetzten Magazins 3 darübergleiten. Sie dienen dazu, daß die Dias 2
von ihrer Lage auf den Bodenleisten allmählich beim Transport des Magazins 3 in die Höhe der Einführöffnung 6
angehoben werden und nach ihrer Vorführung wieder auf die Bodenleisten 3a herabsinken. Im oder unterhalb des Keiles
ist, der Zahnstange 3d zugewandt, ein zahnrad 9 auf einer Welle angeordnet. Das Zahnrad 9 wird nach jedem Diawechsel
entweder motorisch oder von Hand durch eine nicht gezeigte Schaltvorrichtung am Wechselschieber 4 um einen Zahn fortgeschaltet.
Die Fortschaltung um einen Zahn entspricht dabei der Fortschaltung des Magazins 3 um ein Diafach. Zu beiden
Seiten der Einführöffnung 6 sind Doppelkeile 10a, 10b vorgesehen,
die dafür sorgen, daß beim Magazintransport die Dias 2 im Magazin 3 und das jeweils zu projizierende Dia 2
auf die Einführöffnung 6 ausgerichtet werden.
Nun ist in dem Projektor 1 auch noch ein zweiter Magazintyp 11 verwendbar, bei dem der Abstand der Diafächer kleiner
ist, weil beispielsweise die Fachwände entfallen. Mit dem Magazintyp 3 hat der Magazintyp 11 die drei Bodenleisten und
die Ausnehmungen 11b, lic gemeinsam. Auch bei diesem Magazintyp 11 sind die Fächer zur Einführöffnung 6 und Diafuhr
ungsbahn hin offen. Auch stehen die Dias 21 oben über
das Mgazin 11 vor. Der Magazintyp 11 ist jedoch breiter, so daß er nicht in die Führung 5 eingeschoben werden kann, und
er ist niedriger ausgebildet. Seine Zahnstange lld liegt näher an der Längsmittelebene des Magazins als beim Magazin
3. Am Projektor 1 ist Koaxial zum Zahnrad 9 ein darüber liegendes Zahnrad 12 vorgesehen. Sein Durchmesser und seine
Lage sind so bemessen, daß das Zahnrad 12 mit der Zahnstange lld beim Einsetzen eines Magazins 11 in den Projektor 1 in
Eingriff gelangt und bei Drehung um einen Zahn das Magazin
CW 24S2.2 PP/MP - 9 -
11 um ein Diafach weiter transportiert, um eine einfache
Fortschalttaigsvorrichtung zu erhalten, sind Zahnstangen 3d,
lld und Zahnräder 9, 12 so ausgelegt, daß die Zahnräder 9,
12 die gleiche Zähnezahl haben. Eine weitere Besonderheit des Magazintyps 11 besteht darin, daß die Dias 21 in Nuten
geführt sind und nicht im Magazin 11 angehoben, sondern nur exakt seitlich aus- und eingeschoben werden können. Deshalb
muß das Magazin 11 so in den Projektor eingesetzt werden, daß die Auflagefläche der Bodenleisten 11a dicht über der
höchsten Erhebung der Keile 7, 8 liegt. Deshalb ist es wichtig, daß der zweite Magazintyp 11 nicht in die Führungsbahn
5 für den Magazintyp 3 einsetzbar ist, damit keine Verwechslungen auftreten können und jeder der beiden Magazintypen
3, 11 beim Einsetzen automatisch mit dem ihm zugeordneten Zahnrad 9 bzw. 12 in Eingriff kommt.
Hierzu ist oberhalb der Magazinbahn 5 für den Magazintyp 3 an beiden Längsseiten eine Stufe oder Nut 13 vorgesehen,
durch die der Magazinschacht so erweitert wird, daß ein Magazin 11 auf die Stufen oder in; die Nuten 13 gesetzt werden
kann. Die Höhe der Stufen 13 ist so bemessen, daß die Diaunterkanten der im Magazin 11 befindlichen Dias 21 über
den Keilen 7, 8 liegen, also ohne Anhebung über die Keile 7, 8 und quer dazu in die Diaführungsbahn mittels des Wechselschiebers
4 bewegt werden können. Die Zahnstange lld reicht bis in den Raum zwischen der Schachtwand 19 und dem-Keil 7,
so daß sie mit dem Zahnrad 12 in Eingriff gelangen kann.
Auf den Wechselschieber 4 kann ein verschiebbarer Reiter aufgesetzt sein. Dieser Reiter 14 ist so breit, daß er
zwischen die Dias 2 im Magazin 3 einfahren und somit dickere und dünnere Dias 2 erfassen kann. Bei Verwendung des
Magazintyps 3 wird der Reiter 14 an das der Einführöffnung
zugewandte Ende des Wechselschiebers 4 verschoben. Sollen
CW 2452.2 PP/MP - 10 -
jedoch Magazine vom Magazintyp 11 verwendet werden, so wird
<· der Reiter an das der Einführ Öffnung 6 abgewandte Ende des
Wechselschiebers 4 verschoben, so daß er bei Betätigung des Wechselschiebers 4 nicht mehr auf ein Magazin 11 trifft und
nur der schmale Teil des Wechselschiebers 4 je ein dünnes Dia 2' erfaßt.
Nun sind noch zwei weitere Magazintypen 15 und 16 im Handel ρ erhältlich, nämlich ein Längsmagazintyp 15 und ein Rund-1
jnagazintyp 16, die etwa die Breite des Magazintyps 3 haben, f aber keine Ausnehmungen aufweisen, in welche die Keile 7, 8
1 eingreifen könnten, ihre Transportzahnstangen 15a, 16a
I liegen bei eingesetztem Magazin der der Einführöffnung 6
I gegenüberliegenden Magazinschachtwand 17 benachbart und zwar
*j längs des unteren oder äußeren Magazinrandes. Die nicht
5 sichtbaren Dias sind in diesen beiden weiteren Magazintypen
I 15, 16 durch Diafachwände und Magazinwände allseitig außer
i in Ausschubrichtung eingeschlossen, also an sich auch form*
I schlüssig gehalten wie im Magazintyp 11, jedoch mit dem
I wesentlichen Unterschied, daß jedes Dia in seinem Fach nach
|. jeder Richtung Luft hat.
I Der Projektor 1 bzw. seine Magazinführungsbahn soll nun auch
i zur Verwendung eines oder beider dieser weiteren Magazin-
I typen 15, 16 geeignet sein. Dabei müssen diese beiden ■] Magazintypen 15, 16 in einer weiteren Magazinführungsbahn
] geführt sein, weil ihre Unterflächen im Gegensatz zu den I Bodenleisten des Magazintyps 11 über den Keilen 7, 8 liegen
ι müssen. Diese weitere Magazinführungsbahn darf aber anderer-I
seits das Einsetzen der Magazintypen 3 und 11 in ihre tiefer \ gelegenen Magazinführungsbahnen 5 und 13 nicht behindern.
Deshalb ist in die Magazinführungsbahn 5, 13 vor und/oder hinter und ggf. zwischen den Keilen 7, 8 eine Bühne einbringbar,
die so weit über den Schacwtboden 5 hochsteht, daß
CW 2452.2 PP/MP - 11 -
sie in oder wenig über der höchsten Erhebung der Keile 7, 8
eine weitere Magazinführungsebene zum Aufsetzen der Magazintypen 15, 16 bildet,. Der Übersichtlichkeit halber sind in
Fig. 1 der Projektor 1 und die vier Magazintypen 3, 11, 15,
16 sowie eine Ausgestaltung einer Bühne 18 in auseinander
gezogener Darstellung neben= bzw. übereinander gezeigt.
eine weitere Magazinführungsebene zum Aufsetzen der Magazintypen 15, 16 bildet,. Der Übersichtlichkeit halber sind in
Fig. 1 der Projektor 1 und die vier Magazintypen 3, 11, 15,
16 sowie eine Ausgestaltung einer Bühne 18 in auseinander
gezogener Darstellung neben= bzw. übereinander gezeigt.
Die einfachste Ausführungsform einer derartigen Bühne ist
die Ausbildung als in den Magazinschacht 5, 7, 8, 17, 19
einsetzbarer Adapter 18. Seine Dicke ist gleich dem Abstand
zwischen dem Schachtboden 5 und der Ebene der weiteren
Führungsbahn, also etwa gleich der höchsten Höhe der Keile
7, 8. Seine Grundform wird zweckmäßigerweise H-förmig ge- |
wählt, wobei die beiden Schenkel 18a, 18b etwas weniger als |
die Breite des Magazinbodens 5 haben und der dazwischen I
liegende Steg 18c schmäler als der Abstand zwischen den §
Keilen 7, 8 und etwas langer als deren Länge ist. Will man |
in dem Projektor 1 nun auch noch Magazine der Typen 15 oder |
16 verwenden, so setzt man einfach den Adapter 18 vor, I
zwischen und hinter die Keile 7, 8 auf den Boden 5 des |
Magazinschachtes 5, 13, 17, 19 auf und legt auf den Adapter 2
18 dann wahlweise die Magazine 15 oder 16. Nachdem deren auf |
u^jT οΐΐίΐϊϊε χα aÜLxXc9enu6n ηϋυβΠϊταΠυΟ uUHu 31Π\*, j-l^Cj&Tl vlÖ ^
Unterkanten der in ihnen angeordneten Dias etwa in derselben
Höhe, in der die Unterkanten der Dias 21 bei einem in die .-;
I Magazinführungsbahn 13 eingesetzten Magazin des Typs 11 3
liegen. Ggf. läßt sich ein Unterschied durch die Wahl der i
Dicke der Bühne 18 vermeiden. Außerdem kommt es bei Verwendung der Magazine 15, 16 nicht genau darauf an, daß die
Dias genau in derselben Höhe liegen, weil sie mit Luft in
den Magazinen angeordnet sind und beim Transport etwas gekippt werden können. 4
Dias genau in derselben Höhe liegen, weil sie mit Luft in
den Magazinen angeordnet sind und beim Transport etwas gekippt werden können. 4
CW 2452.2 PP/MP - 12 -
Um den weiteren Magazintypen 15, 16 in dem Schacht einen guten Halt zu geben, also eine Abstützung an der dem Objektiv
benachbarten Schachtwand 19 zu ermöglichen, sind die keilförmigen Nocken 10ar 10b zu beiden Seiten der Einführöffnung
6 in der Schachtwand 19 federnd gelagert, so daß sie durch eine Feder 20 vor. innen her mit Anschlägen an der
Schachtwand 19 anliegen und in die Schachtwand 19 völlig hineindrückbar sind, wenn die Bühne 18 in den Schacht oder j|
ein Magazin 15 oder 16 auf die Bühne 18 aufgesetzt werden. Damit die keilförmigen Nocken 10a, 10b von selbst zurückweichen,
können ihre zur Bahn 5 parallelen Flächen ebenfalls keilförmig ausgebildet sein, so daß beim Einsetzen eines
Magazins 15, 16 eine Kraftkomponente entgegen der Federwirkung entsteht. Es wäre aber auch möglich, bei anderen
Ausgestaltungen der Bühne 18 die Bewegung der keilförmigen Nocken 10a, 10b mit der Bewegung der Bühne zu koppeln, so
daß beim Herausschieben der Bühne aus dem Boden 5, wie z. B. nachfolgend beschrieben, die Keile 10a, 10b in die
Schachtwand 19 hineinbewegt werden. Hierzu könnte jedes geeignete Hebel- , Schieber- oderj Zahnradgetriebe zwischen
Bühne und Nocken 10a f 10b verwendet werden. i
16 auf oder in ihrer Magazinbahn 18 noch eine weitere Abstützung, die sie gegen die Schachtwand 19 hält, zu geben.
Diese besteht aus an der Schachtwand 17 vorstehenden Abstütznocken 21. Diese Abstütznocken 21 sind so hoch über dem
Boden 5 des Magazinschachtes 5, 17, 19 angeordnet, daß sie über der der ßchachtwand 17 benachbarten Längsseitenwand der
Magazine 3, 11, wenn diese in ihre Magazinführungsbahnen 5,
13 eingesetzt sind, liegen. Sie behindern daher ein Ein- |
setzen dieser Magazine 3, 11 in ihre Bahnen 5, 13 nicht, *
weil sie über die Oberkanten der Längsseitenwände in den Bereich von deren Dicke greifen. Wenn die Magazinführungs-
CW 2452.2 PP/MP - 13 -
bahn 13 für den Magazintyp 11 längs einer oder beider Längsseiten nicht, wie gezeigt, als Nut 13, sondern als Stufe
ausgebildet ist, um ein Einsetzen dieses Magazintyps 11 auch von oben zu ermöglichen, so müssen naturgemäß die Abstütznocken
21 um ein entsprechendes Stück langer ausgebildet sein, Ggfs könnten auch die Abstütsnocken 21 federnd in der
Schachtwand 17 gelagert sein.
In Fig. 2 sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit denselben Bezugsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet. Gegenüber
Fig. 1 besteht der Unterschied jedoch darin, daß die Bühne 18' für die Magazintypen 15, 16 nicht als Adapter
ausgebildet ist, sondern versenkt im Boden 5 des Magazinschachtes 5, 19 (die Schachtwand 17 ist wegen der abgebrochenen
Darstellung nicht sichtbar) gelagert ist. Sie ist über zwei Paare von Scherenspreizen 28, 29, von denen nur
eines sichtbar ist, mit dem Boden la des Projektors 1 beweglich verbunden, wobei die Spreizen 28, 29 schwenkbar am
Boden la gelagert und mit ihren anderen Enden in Schlitzen 18a1 verschiebbar sind.; Die Bühne 18' steht unter
der Wirkung mindestens einer Feder 25. die sie aus dem Magazinschachtboden 5 in ihre Funktionsstellung zu drücken
sucht; in der ihre Oberfläche mindestens mit der höchsten Erhebung der Keile 7, 8 höhengleich ist. Die Bühne 18· ist
in ihrer in den Magazinschachtboden 5 versenkten Lage durch Riegel 30 an den Lappen 18b1 verriegelt. Werden diese
Riegel 30 gelöst, so federt die Bühne 18" in ihre Gebrauchsstellung zum Aufsetzen der Magazine 15, 16, wobei ihre Lappen
18b1 an Anschlägen 5a zur Anlage kommen. Will man danach
wieder Magazintypen 3, 11 verwenden, so drückt man die Bühne 18' wieder in ihre-versenkte, gezeichnete Lage und verriegelt
sie in dieser durch die Riegel 30.
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CW 2452.2 PP/MP - 14 -
Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten für eine versenkte Lagerung der Bühne 18'. So
könnte sie auf senkrecht zum Magazinschachtboden 5 I verlaufenden Stangen parallel zum Boden 5, la mit ösen
f geführt sein oder es könnte eine Hebel- oder Schieberführung
% Auch muß die Sühne 13' nicht die gezeigte, die Keile 7, 8
i umgreifende Form haben, sondern könnte statt dessen H-förmig I oder irgendwie T-förmig oder auch geteilt und nur vor und
§ hinter den Keilen 7, 8 vorgesehen sein. Schließlich wäre es
§
möglich, die Scherenspreizen 28, 29 oder die anderen
%
förmigen Nocken 10a, 10b zu koppeln und/oder durch eine
j
Handhabe in ihre jeweiligen Stellungen zu bewegen, so daß
,1 dann die Federn 25 entfallen können.
Claims (12)
1. Diaprojektor für in Längsmagazinen senkrecht zur Diatransportrichtung
durch längs der Rahmenunterkanten ineinander greifende Vorsprünge und Nuten formschlüssig
angeordnete Diarahmen mit einem Diawechselschieber, mit einer Vorrichtung mit einem mit einer Magazinzahnstange
zusammenwirkenden Zahnrad zum schrittweisen Weitertransport
eines eingesetzten Magazins nach der Zurückführung eines projizierten Dias und mit einem Keil am
Boden der Magazinführungsbahn, in dem das Zahnrad gelagert
ist, wobei der Keil in einer Längsausnehmung der Bodenfläche des Magazins unterhalb der Diarahmenunterkanten
verläuft und wobei vorzugsweise die Magazin- <| führungsbahn Stufen oder Nuten aufweist, auf oder in
denen die Magazine geführt sind und unter denen der Boden der Magazinführungsbahn eine zweite Führungsebene
für einen zweiten Magazintyp bildet, in dem die Diarahmen beim Transport infolge der Keilausgestaltung auf
die Ebene der Unterkanten der Diarahmen im ersten
CW 2452.2 PP/MP - 2 -
Magazintyp angehoben werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verwendung eines weiteren bekannten Längs-
j magazintyps {15} und/oder eines ebenfalls bekannten
ρ Rundmagazintyps (16), die beide keine Ausnehmungen für
den Keil (7, 8) aufweisen, vor und/oder hinter und/oder
neben dem Keil (7, 8) in die Magazinführungsbahn (5)
eine Bühne (18; 18') einbringbar ist, die eine v/eitere Magazinführungsbahn in oder über der Höhe der höchsten
L Erhebung des Keiles (7, 8) bildet.
2. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühne (18) als in die feste Magazinführungsbahn
(5) einsetzbarer Adapter ausgebildet ist.
3. Diaprojektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapter (18) in der Draufsicht H-förmig ausgebildet ist, wobei der Querbalken (18c) des H-förmigen
Adapters (18) seitlich neben dem Keil (7) zu liegen kommt.
4. Diaprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bühne (18') versenkt bzw. ausstellbar im Boden (5) der festen Magazinführungsbahn {5) gelagert ist.
5. Diaprojektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühne (18') entgegen der Wirkung mindestens
einer Feder (25) im Boden (5) versenkt liegt und in dieser Stellung verriegelbar oder in diese Stellung
durch das Einsetzen der Magazine (3, 11) mit Ausnehmungen (3b; 3c; 11b, lic) für den Keil (7, 8)
herunterdrückbar ist.
CW 2452.2 PP/MP - 3 -
6. Diaprojektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (18b1, 30, 5a) für die Bühne (18') in
ihren beiden Stellungen vorgesehen sind.
7. Diaprojektor nach Anspruch 4, ddurch gekennzeichnet,
daß die Bühne (18:) auf beispielsweise bei Kameraauszugsobjektiven
bekannten Scherenspreizen (28, 29) aus- und einziehbar im Boden (5) gelagert ist.
8. Diaprojektor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bühne (18') senkrecht zum Boden (5) längs |:
Geradführungen, ζ. B. Stangenführungen, verschiebbar f
gelagert ist. f
9. Diaprojektoren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, |;
dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Ein- | führschlitzes (6) für die Diarahmen (2, 21) keilförmige |
Nocken (10a, 10b) zum Ausrichten der Diarahmen (2,2') f
in die Schachtwand (19) versenkbar angeordnet sind.
10. Diaprojektor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, J'
daß die keilförmigen Nocken (10a, 10b) unter Feder- i,
wirkung (20) in ihre vorstehende Stellung drückbar und ψ
vorzugsweise beim Einsetzen von Magazinen der weiteren Typen (15, 16) auf die durch die Bohne (18, 18')
gebildete weitere Magazinführungsbahn in die Schachtwand (19) zurückdrängbar sind.
11. Diaprojektor nach Anspruch 9r dadurch gekennzeichnet,
daß die Bühne (181) und die keilförmigen Nocken (10a,
10b) durch ein Getriebe gekoppelt sind zur Bewegung der J
keilförmigen Nocken (1Oa7 10b) in die Schachtwand (19) if
bei Bewegung der Bühne (18*) aus dem Boden (5) der ||
festen Magazinführungsbahn (5). %
CW 2452.2 PP/MP - 4 -
12. Diaprojektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Einführschlitz
(6) gegenüberliegenden Magazinschachtwand (17) oberhalb der Magazinlängswand von in die zugeordnete Bahn (3,
13) eingesetzten Magazinen (3, 11) der erstgenannten Typen Abstütznocken (21) für die weiteren Magazintypen
(15, 16) vorgesehen sindi
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808024161 DE8024161U1 (de) | 1980-09-10 | 1980-09-10 | Diaprojektor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808024161 DE8024161U1 (de) | 1980-09-10 | 1980-09-10 | Diaprojektor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8024161U1 true DE8024161U1 (de) | 1980-12-04 |
Family
ID=6718732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808024161 Expired DE8024161U1 (de) | 1980-09-10 | 1980-09-10 | Diaprojektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8024161U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3118032A1 (de) * | 1981-05-07 | 1982-11-25 | Ernst Leitz Wetzlar Gmbh, 6330 Wetzlar | Diaprojektor |
-
1980
- 1980-09-10 DE DE19808024161 patent/DE8024161U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3118032A1 (de) * | 1981-05-07 | 1982-11-25 | Ernst Leitz Wetzlar Gmbh, 6330 Wetzlar | Diaprojektor |
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