DE802184C - Dachlatte - Google Patents

Dachlatte

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Publication number
DE802184C
DE802184C DET467A DET0000467A DE802184C DE 802184 C DE802184 C DE 802184C DE T467 A DET467 A DE T467A DE T0000467 A DET0000467 A DE T0000467A DE 802184 C DE802184 C DE 802184C
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DE
Germany
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roof
batten
roof batten
rafters
section
Prior art date
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Expired
Application number
DET467A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Taubert
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D12/00Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
    • E04D12/004Battens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Die Verwendung der Dachlatte aus Holz bei der Eindeckung der Gebäudesteildächer ist von altersher bekannt. Die bisher verwendete Dachlatte besitzt einen rechteckigen Querschnitt, und man nagelt dieselbe mit ihrer Breitseite auf den Dachsparren.
  • Die Dachlatte ist bei der Herstellung des Hausdaches nicht nur dazu bestimmt, dem die äußere Dachhaut bildenden Dacheindeckungsmaterial den nötigen Halt zu bieten, sondern dieselbe überträgt auch das Gewicht der äußeren Dachhaut, den auf das Dach anfallenden Winddruck und im Winter die Last des auf dem Dach lagernden Schnees äüf die Dachsparren.
  • Dadurch, daß die rechteckig geformte Dachlatte mit der Breitseite auf die Dachsparren gelegt wird, ist die Tragfähigkeit am ungünstigsten ausgenützt. Es gelangt hierdurch das kleinste statische Widerstandsmoment des Materialquerschnitts zur Wirkung. Um die Dachlatte genügend tragfähig zu machen, ist es daher erforderlich, entweder den Querschnitt der Dachlatte entsprechend groß zu wählen oder aber die Entfernungen der einzelnen Dachsparren zu verringern. In beiden Fällen erfordert dieser Umstand einen erhöhten Verbrauch von Material und Arbeit.
  • Die Möglichkeit, die rechteckige Dachlatte mit der Schmalseite auf die in steiler Richtung verlaufenden Dachsparren zu legen, um hierdurch die Tragfähigkeit derselben besser auszunützen, scheidet aus naheliegenden Gründen aus. Es sind in diesem Falle bedeutend längere Befestigungsnägel erforderlich, das Holz spaltet auf der Schmalseite beim Einschlagen des Nagels leicht auf, wodurch nicht nur die Befestigung in Frage gestellt ist, sondern auch durch das Eindringen der Dachfeuchtigkeit in das Holz eine schnelle Zerstörung des Materials und ein rasches Verrosten des Befestigungsnagels verursacht wird.
  • Wenn es richtig ist, daß man aus Zweckmäßigkeitsgründen die Dachlatte trotz der geringen Tragfähigkeit mit der Breitseite auf die Dachsparren legt, so ist es im Gegensatz hierzu bei der Verlegung des Dacheindeckungsmaterials von Nachteil, wenn eine relativ große Holzfläche mit der häufig durchfeuchteten oder auch mit Schwitzwasser behafteten äußeren Dachhaut in Berührung kommt. Das Wasser haftet sehr gut auf der rauhen Holzfläche der Dachlatten und trägt somit durch die ständige Durchfeuchtung zur schnellen Zerstörung des Materials sowie zur Verrostung der Befestigungsnägel bei. Durch die erfindungsgemäße Dachlatte werden die. vorstehend bezeichneten Nachteile der bisher üblichen Dachlatte auf einfache Weise behoben und bei der Ausführung der Dachkonstruktion ganz wesentliche Ersparnisse an Material und Arbeit erzielt.
  • Der Materialquerschnitt der erfindungsgemäßen Dachlatte ist so gehalten, daß bei der Belastung das größte.statische Widerstandsmoment zur Wirkung gelangt. Ohne Mehrverbrauch von Material zur Herstellung der Dachlatten können bei der Fertigung der Dachkonstruktion die Sparrenentfernungen größer als bisher gewählt werden. Hierdurch wird auf die einfachste Weise eine Ersparnis an Material und Arbeit und somit eine Senkung der Baukosten erzielt.
  • Die Auflegeseite der Dachlatte auf den Dachsparren, ist breit gehalten, so daß die Dachlatte fest und sicher aufliegt. Die zum Einhängen des Dacheindeckungsmaterials benötigte Fläche ist dagegen schmal vorgesehen, wodurch eine geringe Angriffsmöglichkeit der Dach- und Schwitzwasserfeuchtigkeit gewährleistet ist.
  • Die Dachlatte kann von Holz und auch aus einem anderen Material, wie z. B. aus Leichtmetall, Stahlsaitenbeton usf., gefertigt werden. In diesem Falle werden besondere Halter auf den Dachsparren befestigt und die Dachlatten eingelegt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Fig. r einen Querschnitt der Dachlatte in Holz, Fig. a einen Querschnitt der Dachlatte in Leichtmetall, Stahlsaitenbeton o. dgl. mit Halter e.
  • a = Auf lagerfläche der Dachlatte auf der Sparrenoberseite b, c = Auflagerfläche der Dachlatte für das Dacheindeckungsmaterial, d = Befestigungsnagel, e = Halter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Dachlatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachlatte zur Erzielung einer hohen Widerstandsfähigkeit einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, mit der Breitseite (a) auf dem Dachsparren aufliegt und mittels Befestigungsorgane (d, e) verankert ist. z. Dachlatte nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachlatte aus Holz, Metall oder Stahlbeton besteht.
DET467A 1950-02-14 1950-02-14 Dachlatte Expired DE802184C (de)

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DET467A DE802184C (de) 1950-02-14 1950-02-14 Dachlatte

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DET467A Expired DE802184C (de) 1950-02-14 1950-02-14 Dachlatte

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DE (1) DE802184C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2014077316A (ja) * 2012-10-12 2014-05-01 Kmew Co Ltd 屋根材葺き替え治具及び屋根材葺き替え治具を用いた屋根の改修方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2014077316A (ja) * 2012-10-12 2014-05-01 Kmew Co Ltd 屋根材葺き替え治具及び屋根材葺き替え治具を用いた屋根の改修方法

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