DE801547C - Hebel-Gewindemutter, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder - Google Patents

Hebel-Gewindemutter, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder

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DE801547C
DE801547C DEP53085A DEP0053085A DE801547C DE 801547 C DE801547 C DE 801547C DE P53085 A DEP53085 A DE P53085A DE P0053085 A DEP0053085 A DE P0053085A DE 801547 C DE801547 C DE 801547C
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DE
Germany
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lever
threaded
threaded nut
motorcycles
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Expired
Application number
DEP53085A
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English (en)
Inventor
Oskar E Peter
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/16Wing-nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Hebel-Gewindemutter, insbesondere für Fahr- und Motorräder Die Erfindung betrittt eine neue Hebel-Gewindemutter für alle Industriezweige, insbesondere für Fahr- und Motorräder.
  • Es sind Gewindemuttern für Fahr- und Motorräder, sog. 1-lebelmuttern, bekannt, welche ohne ein zusätzliches Werkzeug, wie Sechskantschlüssel, Steckschlüssel usw., kraftschlüssig mit den Radachsen verschraubt werden können. Man unterscheidet doppelarmige und einarmige Hebelmuttern.
  • Diese bekannten Hebelmuttern haben den Nachteil, daß die Hebelarme nach dem Festschrauben, bedingt durch das Gewinde, in allen möglichen Richtungen zu stehen kommen. Dieser Nachteil kann sich besonders für Fahrzeuge (Fahr- und Motorräder) verhängnisvoll auswirken. Nehmen wir beispielsweise an, die einarmige Hebelmutter dient zur Befestigung der Radachsen beim Fahrrad. Da kommt es vor, daß sämtliche vier Hebelmuttern mit ihren einarmigen Hebeln in vier verschiedenen 1Zichtungen nach dem Festschrauben stehen. Nicht nur, daß die vier verschiedenen Stellungen der Hebelarme unschön wirken, sondern verhängnisvoll wird die Sache für den Radfahrer, wenn die Hebelarme der Muttern mit ihren Enden in Fahrtrichtung zu sitzen kommen, so daß dadurch ein regelrechter Aufhängehaken gebildet wird, womit man mit seinem Fahrrad irgendwo einhängen oder hängenbleiben kann und durch Sturz unter Umständen verletzt wird.
  • Die vorstehenden Nachteile der bekannten Hebelinuttern werden durch die neue Hebel-Gewindeinutter erfindungsgemäß beseitigt und darüber hinaus werden weitere Vorteile erzielt. Das Hauptmerkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Hebel-Gewindemutter aus zwei Teilen besteht, der eigentlichen Gewindebuchse und den Hebelarmen oder dem Hebelarm, und daß beide Teile mittels einer Verzahnung, vorzugsweise Kerbverzahnung, kraftschlüssig miteinander verbunden sind und durch einen Querstift oder eine Spannhülse gegen axiale Verschiebung gesichert werden. Durch diese zweiteilige Kombination der llebel-Gewindemutter in Verbindung mit der Kerbverzahnung kann der Hebelarm der Gewindemutter nach dem Festschrauben durch Umstecken in jede gewünschte vorteilhafte und zweckmäßige Stellung gebracht werden.
  • Die Hebel-Gewindemutter gemäß der Erfindung gestattet, die Stellung der hiebelarme nach dem Festschrauben in die jeweilig beste und zweckmäßigste Lagerichtung einzustellen, so dah dadurch erhöhte Sicherheit bei Fahrzeugen geboten wird.
  • Durch die Möglichkeit, bei Fahr- und Motorrädern die vier Hebel-Gewindemuttern für die Radachsen in ein und die gleiche Stellung zu bringen, ist ein weiterer Vorteil hinsichtlich des Aussehens erzielt.
  • Die Verwendung der Hebel-Gewindemutter als Schraubenverband bei Maschinen und anderen Bauteilen gestattet, den Hebelarm oder die 1-iel>elarnie der Gewindemutter schon bei der Montage der Maschine so festzulegen, daß stets beim Lösen oder Festschrauben der Hebel-Gewindemutter kürzeste Griff- und Spannzeiten erzielt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i und 2 der Zeichnung veranschaulichen eine einarmige Hebel-Gewindemutter für Radachsen für Fahrräder. Die Pfeilstellung - Fahrtrichtung - kennzeichnet die vorteilhafteste Stellung der Hebel-Gewindemutter nach :'bb. i und 2 als Fahrradachsmutter.
  • Abb. 3 und 4 stellen eine doppelarmige Hebel-Gewindemutter dar.
  • Abb. i zeigt einen teilweisen Längsschnitt der Abb. 2.
  • Abb.2 zeigt die Hebel-Gewindemutter in der Stirnansicht.
  • Abb.3 zeigt die doppelarmige Hebel-Gewindemutter in der Seitenansicht und Abb. 4 in der Stirnansicht.
  • In Abb. i und 2 (einarmige Hebel-Gewindemutter) ist i die eigentliche Gewindebuchse mit der ringförmigen Eindrehung 2. Der Außenzylinder der Gewindebuchse i besitzt eine Kerbverzahnung 3. Auswechselbar auf der Kerbverzahnung 3 der Gewindebuchse i sitzt mit einer entsprechenden Innenc-erzahnung 4 die Hebelarmbuchse 5 mit ihrem Ilebelarin 6. Ein Stift oder eine Spannhülse 7, die einerseits in die ringförmige Eindrehung 2 der Gewindebuchse i eingreifen, andererseits fest in der llebelarnibuchse 5 sitzen, sichert beide Buchsen i und 5 gegen axiale Verschiebung.
  • In Abb. 3 und 4 (doppelarmige Hebel-Gewindemutter) ist i wiederum die Gewindebuchse mit der ringförmigen Eindrehung 2 und Kerbverzahnung 3. Gleichfalls auswechselbar mit der Innenverzahnung 4 sitzt auf der Kerbverzahnung 3 der Gewindebuchse i die Doppelarmbuchse 8 finit ihren zwei Hebelarmen g. Ein quer zur Gewindeachse sitzender Stift oder eine Spannhülse 7 sichert beide Buchsen i und 8 gegen axiale Verschiebung.
  • Die Wirkungsweise bzw. Handhabung der neuen Hebel-Gewindemutter gemäß der Erfindung ist kurz folgende: Die Hebel-Gewindemutter (Abb. i und 2) wird auf die Radachse eines Fahrrades ohne Zuhilfenahme eines Schlüssels mittels des Hebelarms 6 taufgeschraubt. Sitzt der Hebelarm 6 nicht in der gewünschten und zweckmäßigsten Stellung, dann wird der Stift oder die Spannhülse 7 aus der Hebelarmbuchse 5 entfernt und die Hebelarmbuchse 5 mit Hebelarm 6 von der Gewindebuchse i abgezogen. Nunmehr wird die gewünschte Stellung des Hebelarms 6 eingenommen und dann die Hebelarmbuchse 5 in Verbindung mit der Kerbverzahnung 3, 4 auf die Gewindebuchse i aufgesteckt und durch den Stift oder die Spannhülse 7 gesichert. Diese Einstellung der Hebel-Gewindemutter braucht selbstverständlich nur einmal ausgeführt zu werden, und nach der endgültigen Einstellung wird die Hebel-Gewindemutter beim Festschrauben immer dieselbe Lage einnehmen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebel-Gewindernutter, insbesondere für Fahr- und Motorrräder, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus zwei Teilen, einer Gewindebuchse (i) und einer Hebelarmbuchse (5) mit Hebelarm (6), besteht, welche mittels einer Außen- und Innenverzahnung (3, 4) ineinandergesteckt und somit kraftschlüssig verbunden sind.
  2. 2. Hebel-Gewindemutter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebuchse (i) eine ringförmige Eindrehung (2) besitzt, in welche ein Stift oder eine Spannhülse (7) eingreift, die gleichfalls fest in der Hebelarmbuchse (5) sitzen.
DEP53085A 1949-08-27 1949-08-27 Hebel-Gewindemutter, insbesondere fuer Fahr- und Motorraeder Expired DE801547C (de)

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