DE801514C - Matrizensystem an Zeilensetzmaschinen - Google Patents
Matrizensystem an ZeilensetzmaschinenInfo
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- DE801514C DE801514C DEP16961A DEP0016961A DE801514C DE 801514 C DE801514 C DE 801514C DE P16961 A DEP16961 A DE P16961A DE P0016961 A DEP0016961 A DE P0016961A DE 801514 C DE801514 C DE 801514C
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- Germany
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- matrix system
- matrices
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- matrix
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
Description
- Matrizensystem an Zeilensetzmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Matrizensvstein an Zeilensetzmaschinen. Bei den bekannten Zeilensetzmaschinen befinden sich die Matrizen in Kanälen eines Magazins. Sie werden durch Tastenanschlag ausgelöst und rutschen durch einen Kanal zur Sammelstelle, wo sie zu Zeilen aneinandergereiht und abgegossen werden. Der Mechanismus dieser Maschinen ist verwickelt und umfangreich und die Maschine verhältnismäßig teuer. Ihre Kosten sind für kleinere Betriebe nicht tragbar.
- Es gibt auch einfachere Maschinen. Bei diesen sind die Matrizen in Stabform in einem Matrizenkorb an Gleitdrähten aufgehängt, von wo sie, durch Tastenanschlag ausgelöst, zur Sammelstelle heruntergleiten. Jedoch sind auch diese 'Maschinen noch mit mancherlei Nachteilen behaftet, die durch die Erfindung behoben werden.
- Gemäß der Erfindung werden an Stelle der Einzelmatrizen biegsame Triiger, z. B. Bänder oder 1)rälite, benutzt, die die Matrizen aller Schriftzeichen einschließlich des blinden Materials tragen. Es sind so viel Matrizenträger nebeneinander angeordnet, wie zur Bildung der Zeilen erforderlich sind. Sie werden durch Tastenanschlag gesteuert. Die nebeneinanderliegenden Bänder bewegen sich vornehmlich in einander entgegengesetzten Richtungen, sie können sich aber auch wahlweise in gleicher Richtung bewegen. Der Ausschluß ist keilförmig, er ist vorzugsweise an dem Anfang und am Ende der Schriftmatrizenreihe angebracht und so gerichtet, daß die Keile zweier nebeneinanderliegender Träger sich ergänzen. Die Verhältnisse sind hierbei so gewählt, daß die Ausschlußkeile für gewöhnlich alle nebeneinander vor dem Gießmund stehen. Zum Ausschließen werden die Keile der dein letzten Buchstaben eines Wortes folgenden Matrizenträger getastet, die sich, der eine von oben und der andere von unten kommend, gegeneinan derschieben. Nachdem die Zeile gesetzt ist, wird sie durch Gegeneinanderschieben der Ausschlußkeile ausgeschlossen, d. h. festgespannt. Die Nachgiebigkeit der Bänder oder Drähte ermöglicht hierbei das seitliche Zusammenschieben der Matrizen. Das Vorlegen der Gießform und das Ausgießen erfolgen in bekannter Weise.
- Um das Unterscheiden der von oben kommenden Matrizenträger von den von unten kommenden für den Setzer zu erleichtern, können diese nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung mehrfarbig gezeichnet sein. Es können z. B. die von oben nach unten laufenden Träger weiß und die von unten nach oben laufenden rot gezeichnet sein.
- Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht noch darin, daß sich bei dieser, im Gegensatz zu den bekannten Maschinen, beide Teile des Wortzwischenraumes bewegen. Hierdurch wird die Bildung der gefürchteten Bleiansätze, die sich bei den bekannten Ausschlußkeilschiebern sehr leicht bilden, verhindert. Durch den Bleiansatz wurden bisher die Seiten der Matrizen eingedrückt und beschädigt, so daß der Matrizensatz nach verhältnismäßig kurzer Zeit durch das Auftreten der Spieße unbrauchbar wurde. Die Matrizensätze haben bei der neuen Maschine eine erheblich längere Lebensdauer als früher.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Es zeigen Abb. i eine Darstellung des Anordnungsprinzips, Abb. 2 eine Darstellung der Matrizenstellung an der Sammelstelle und Abb. 3 die Ausschlußkeile in vergrößertem Maßstab.
- Die Matrizenträger a sind in einer beliebigen Anzahl nebeneinander angeordnet. Sie können wahlweise in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden, so daß sich z. B. der eine nach oben und der andere nach unten bewegen. Ihre Aufhängung und Auslösung durch eine Tasteinrichtung kann in irgendeiner geeigneten Weise erfolgen. Auf diesen Trägern sind die Matrizen b der Schriftbilder hintereinander angebracht. Sie werden durch ihre Träger nach oben oder nach unten vor die Sammel- bzw. Abgießstelle gebracht. Der Ausschluß c ist am Anfang und am Ende der Schriftmatrizen auf den Trägern befestigt. Zum Ausschließen werden die Ausschlußstücke zweier benachbarter Matrizenträger getastet, so daß das eine N-on der einen und das andere von der anderen Dichtung kommend sich mit seiner Schrägfläche gegen die Schrägfläche des anderen legt, so daß beide den Raum zwischen den Wörtern ausfüllen.
- Um die Nachgiebigkeit der Bänder zu erhöhen und die Einstellungsmöglichkeit zu erleichtern, können die Bänder an die Matrizen angelenkt werden. Sie können z. B. ein Kugelgelenke o. dgl. besitzen. Dieses Kugelgelenk wird besonders bei den Ausschlußstücken angebracht.
- An Stelle der Matrizen können auf den Bändern auch Typen angebracht werden. In diesem Falle wird der Gießapparat gegen eine Farbbandeinrichtung ausgewechselt, so daß die Maschine als Schreibsetzmaschine mit ausschließbaren Zeilen %-erwendet werden kann.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Matrizensystem für Zeilensetzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (b) hintereinander auf biegsamen Trägern, z, B. Metallbändern oder Drähten (e), angebracht sind, die in beliebiger Anzahl nebeneinanderliegen.
- 2. Matrizensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschlußmatrizen (c) am Anfang und am Ende der Matrizenreihe sitzen, und daß die Ausschlußstücke zweier benachbarter Matrizenträger mit Schrägflächen zusammenarbeiten.
- 3. Matrizensystem nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenbänder durch ein Gelenk (e) mit den Matrizen verbunden sind. :
- 4. Matrizensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenträger sich in einander entgegengesetzten Richtungen bewegen können.
- 5. Matrizensystem nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Matrizen durch Farben unterschiedlich gekennzeichnet sind.
- 6. Matrizensystem nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhältnisse so eingestellt sind, daß die keilförmigen Anschlußstücke vor dem Gießmund in Bereitschaft stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP16961A DE801514C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Matrizensystem an Zeilensetzmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP16961A DE801514C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Matrizensystem an Zeilensetzmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801514C true DE801514C (de) | 1951-01-11 |
Family
ID=7366300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP16961A Expired DE801514C (de) | 1948-10-05 | 1948-10-05 | Matrizensystem an Zeilensetzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801514C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918988C (de) * | 1950-11-28 | 1955-07-11 | Bruno Fotschki | Schriftsetzvorrichtung mit laengsverschiebbaren Typentraegern |
-
1948
- 1948-10-05 DE DEP16961A patent/DE801514C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE918988C (de) * | 1950-11-28 | 1955-07-11 | Bruno Fotschki | Schriftsetzvorrichtung mit laengsverschiebbaren Typentraegern |
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