DEP0051158DA - Adressendruckmaschine. - Google Patents
Adressendruckmaschine.Info
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Description
Adressendruckmaschinen sind in zahlreichen Ausführungsformen und Systemen bekannt. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Adressendruckmaschinen, bei denen eine Vielzahl von unter sich räumlich gleichen, die einzelnen Adressen tragenden dünnen Metallplatten, vorzugsweise Zinkplatten, in die Maschine eingeschoben werden, wobei es für den Erfindungsgedanken gleichgültig ist, ob die Maschine von Hand bedient oder mit einem Antrieb versehen ist, ferner ob die Anlegung und Auswechselung der Adressplatten von Hand oder automatisch erfolgt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, das Anwendungsgebiet dieser Adressendruckmaschinen, vorzugsweise der kleinen Handmaschinen, zu erweitern und besteht im wesentlichen darin, dass die Maschine mit einer oder mehreren Typenbänken ausgestattet ist, die an Stelle der Adressplatten in die Maschine eingeführt werden können.
Diese Typenbänke entsprechen in ihren äusseren Abmessungen den Adressplatten mit dem Unterschiede, dass sie infolge der Anordnung von Typenleisten und darin eingesetzten Setztypen stärker sind als die dünnen geprägten Adressplatten. Zum Ausgleich dieser Differenz wird gemäss der Erfindung das die Adressplatten bezw. auswechselbaren Typenbänke aufnehmende
Maschinenbett so bemessen, dass in die Maschinen sowohl die Adressplatten als auch die auswechselbaren Typenbänke nach Wahl eingeschoben werden können. Der Höhenunterschied zwischen den beiden auswechselbaren Elementen wird dadurch ausgeglichen, dass beim Drucken mit auswechselbaren Adressplatten unter diese eine Zwischenbettplatte in die Maschine eingesetzt ist und zwar von solcher Höhe, dass sowohl die Adressplatten als auch die Typenbänke bei Benutzung in der gleichen Druckebene liegen.
Die Anwendung der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung an einer Handadressendruckmaschine in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Handadressendruckmaschine herkömmlicher Art,
Fig. 2 eine auswechselbare Adressplatte, ebenfalls bekannter Art,
Fig. 3 eine auswechselbare Typenbank gemäss der Erfindung,
Fig. 4 einen Teilschnitt gemäss Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine Zwischenbettplatte gemäss der Erfindung.
In der Zeichnung bedeuten:
a den Druckkopf
b den Druckplattengummi
c das Farbband
d eine auswechselbare Typenbank
e eine Zwischenbettplatte
h in die Typenbank eingesetzte Setztypen
i die Adressplatte üblicher Art.
In den äusseren Abmessungen entspricht - wie der Vergleich der Fig. 2 und 3 zeigt - eine Typenbank d der Adressplatte i.
Die Gesamthöhe der Typenbank mit darin eingeführten Setztypen sein mit z bezeichnet. Diese Höhe bestimmt die Konstruktion der Maschine insofern, als der Einführungskanal im Maschinenbett (Fig.1) hinsichtlich seiner Höhe x entsprechend der Gesamtstärke der Typenbank bemessen sein muss, wobei vorzugsweise die Anordnung so getroffen wird, dass die Adressplatte bezw. die Typenbank unterhalb des Farbbandes in einem, ihren äusseren Abmessungen entsprechend versenkten Bett gegen Verschiebung gesichert sind, wie das bekannt ist. Diese Höhe x ist natürlich erheblich grösser als die Materialstärke der Adressplatte i. Deshalb ist gemäss der Erfindung die Zwischenbettplatte e vorgesehen, die so stark bemessen ist, dass sie einerseits eine einwandfreie Abstützung der Adressplatten in der Druckstellung gewährleistet, und andererseits zusammen mit der Adressplatte die Höhe x ergibt.
Die Festlegung der Zwischenbettplatte e in der Maschine kann in beliebiger Weise erfolgen, beispielsweise durch auf ihrer Unterseite angeordnete Stifte oder Zapfen f. Die Typenbänke haben die gleichen Zapfen an der gleichen Stellung; sie sind jedoch zur Vereinfachung der Darstellung in der Zeichnung fortgelassen.
Wird die Maschine nur zum Adressendrucken benutzt, so wird die Zwischenbettplatte e in die Maschine eingesetzt und durch die Stifte f in ihrer Lage gehalten. Darüber werden die auswechselbaren Adressplatten eingeschoben.
Will man nun vom Adressendrucken auf irgend welchen Typendruck für beliebige Zwecke, z.B. Etikettendruck, Ergänzungsdruck auf Briefbogen, Postkarten etc. übergehen, dann wird die Zwischenbettplatte aus der Maschine entnommen und das Bett ist nunmehr bereit, die auswechselbaren Typenbänke aufzunehmen.
Durch die Zwischenbettplatte e ist die Sicherheit dafür geschaffen, dass in allen Anwendungsfällen der Maschine sowohl die Adressplatten als auch die Typenbänke immer in der Druckhöhe, d.h. unmittelbar unter dem Farbband liegen.
Claims (4)
1. Adressendruckmaschine mit auswechselbaren Adressplatten, insbesondere für Handbetrieb, gekennzeichnet durch die zusätzliche Ausrüstung mit auswechselbaren Setztypenbänken.
2. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zwischenbettplatte (e), welche beim Drucken mit Adressplatten in die Maschine eingesetzt, beim Drucken mit Setztypen aus der Maschine herausgenommen wird.
3. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Zwischenbettplatte (e) so bemessen ist, dass sie mit der aufgelegten Adressplatte die gleiche Höhe hat wie die Typenbank mit den darin eingefügten Setztypen.
4. Adressendruckmaschine nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe 8x) des Einführungskanals bezw. des Plattenbettes im Maschinengestell nach der Höhe der Setztypenbank bemessen ist.
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