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Treppe aus Fertigbauteilen

Classifications

E04F11/116 Treads of stone, concrete or like material or with an upper layer of stone or stone like material, e.g. ceramics, concrete; of glass or with an upper layer of glass
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DE801232C

Germany

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English
Inventor
Bernhard Ziegler
Helmut Ziegler
Current Assignee
Individual

Worldwide applications
1950 DE

Application DEZ290A events
1950-12-28
Application granted
Expired

Description

  • [0001]
    Es ist allgemein bekannt, daß alle bisher in Benutzung befindlichen Treppen keine universelle Lösung, die auch eine ideale Normung ermöglicht, darstellen und sowohl bei manueller als auch industrieller Herstellung sehr teuer sind. Für die Erfindung war maßgebend, eine Treppe zu bringen, die eine universelle Benutzung fast restlos ermöglicht, sehr erheblich verbilligt, sowohl manuell als auch fabrikmäßig in allen möglichen Baustoffen hergestellt werden kann und bei der eine Normung von vornherein gegeben ist.
  • [0002]
    Um eine für alle Treppensteigungen, d. h. für alle vorkommenden Stockwerkshöhen brauchbare Treppe zu konstruieren, die in jedem Falle Schrittlänge bei 2 S + A = 63 cm, also bei zwei Steigungen und einem Auftritt wahrt, war es erforderlich, eine Stufenform zu finden, die von Stufe zu Stufe eine Verschiebung ermöglicht. Durch das erfindungsgemäße System wird diese Lösung erreicht. Wird die Stufe um ± i mm in der Höhe verschoben, dann verändert sich die Auftrittbreite der Stufe um + 2 mm. Damit ist zugleich der Winkel, unter dem die Stufen gegenseitig verschoben werden müssen, gegeben. Der Verschubwinkel, der alle Steigungsmöglichkeiten gewährt, hat den Anstieg i : 2 oder entspricht angenähert 26,d7°.
  • [0003]
    Die verschiedenen Anstiegswinkel ergeben folgende normalen Treppen: eine flache Freitreppe mit dem Steigungsverhältnis 15133 cm mit dem Anstiegswinkel von etwa 2360 die normale Geschoßtreppe von i7/29 cm Steigungsverhältnis als durchschnittlicher Treppenneigung mit dem Anstiegswinkel von 32'; die steilsten Treppen (Boden und Keller) mit 2o/23 cm Steigungsverhältnis steigen etwa im Winkel von .41,2° an.
  • [0004]
    Der durchschnittliche Treppenneigungswinkel liegt also bei 32°. Daher bekam die Stufe der Treppe gemäß der Erfindung die Untersichtsneigung von 32°.
  • [0005]
    Die ebene Auftrittfläche ist bei der flachsten Treppe von 15,33 cm = 33 cm tief. Dort ist die Stufe parallel zur Verschubebene geneigt und weist einen verdeckten Vorsatz zum Zwischenstück, das als Setzstufe aufzufassen ist, auf. Somit war mit diesen Winkeln die eigentliche Stufenform gegeben.
  • [0006]
    Die Treppe besteht aus zwei Fertigteilen (Fertigung in einem Teil auch möglich), der Tritt- und der Setzstufe. Die Setzstufe, auf der die nächste Stufe verschoben wird, weist oben wieder den Winkelanstieg von i : 2 auf und hat unten den vorgenannten verdeckten Vorsatz.
  • [0007]
    Der relativ große Überstand der Trittstufe gegenüber der Setzstufe, noch dazu mit der schrägen Untersicht, gibt der Treppe ein gutes Aussehen. Die Treppenuntersicht, die im Normalfall vollkommen eben ist, kann bei jeder Verschiebung mittels Putz eben gehalten werden, wenn die regelmäßigen Absätze der Untersicht stören sollten.
  • [0008]
    Für sehr breite Treppen wäre eine Bewehrung zu empfehlen, die den gestellten Ansprüchen gerecht wird, gleichgültig, ob die Treppe einseitig eingespannt ist oder beiderseitig aufgelagert wird. Die billigste Art der Treppenlagerung dürfte die ein- oder beiderseitige Einspannung in Wangenmauern sein, ebenso einfach auch die auf Träger aufgelegte Treppe (eine Auflagerung auf einer Tragplatte wird meist überflüssig sein).
  • [0009]
    Durch die vorbeschriebene Art weisen die Fertigteile Tritt- und Setzstufe glatte, ebene Flächen auf, die bequem zu schleifen, zu scharrieren oder sonst beliebig zu behandeln sind. Ein Vorsatzbeton beliebiger Art usw. finit z. 13. beliebigem Steinmehl auf den Sichtflächen der Stufe erlaubt die Herstellung von Ausführungsarten mit individuellem Ausdruck im Verhältnis zur gewünschten Raumwirkung. Das äußerlich leichte und gefällige Aussehen kann also durch jede beliebige Oberflächengestaltung noch gesteigert werden.
  • [0010]
    Um eine weitere Verbilligung sowohl in manueller wie in industrieller Herstellung zu erreichen, um Material- und Transportkosten zu sparen, ist an eine Fertigung von Hohlstufen gedacht. Entfällt dieser Hohlraum, so ist es möglich, den Fertigteilkern z. B. aus billigen Beton-Grobzuschlägen herzustellen.
  • [0011]
    Die einfache Form mit nur ebenen Flächen, die eine Voraussetzung für eine Normung ist, ermöglicht die Herstellung der Stufen und das Aufstellen der Treppe in jeder möglichen Art durch ungelernte Arbeiter.
  • [0012]
    Bei Lagerung und Versand wird jede Verpackung gespart, da die Fertigteile nur ebene Flächen besitzen, die nicht wesentlich geschützt zu werden brauchen und leicht stapelbar sind. Es ist deshalb auch mit wenig Bruchmaterial zu rechnen.
  • [0013]
    Von Bedeutung dürfte auch die sofortige Wiederverwendbarkeit der Herstellungsformen sein, ohne ein Abbinden der Fertigteile abwarten zu müssen.
  • [0014]
    Aus der Zeichnung sind die gemachten Angaben (Fertigteilabmessungen usw.) zu ersehen.

Claims (1)
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  1. PATENTANSPRUCH: Treppe aus Fertigbauteilen, gekennzeichnet durch eine Trittstufe von dreiecksförmigem Querschnitt mit abgefasten Ecken und einer ebenfalls dreiecksförmigenSetzstufe mitunterem Einschnitt zwecks Einbindung der einen abgefasten Trittstufenecke, welche zwecks Erzielung verschiedener Steigungsverhältnisse gegeneinander unter Mörtelbindung verschieblich versetzbar und deren Untersichten mittels Putzauftrag eben gestaltbar sind.