DE800348C - Wildscheuchgeraet - Google Patents
WildscheuchgeraetInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M29/00—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
- A01M29/16—Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus using sound waves
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 30. OKTOBER 1950
p 4S103 111145k /)
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Mittel zu finden, das in der Lage ist, das Wild von den Stellen zu vertreiben, ai; denen es Schaden
anrichten kann. Man hat versucht, dies dadurch zu erreichen, dal.i man in Feldern 1'lippen aufstellt;-(uler
sich im Wind bewegende Silberpapierstreifen an verschiedenen Stellen vorsah. Das Wild gewöhnt
sich aber sehr schnell an diese Mittel und richtet weiter erhebliche Schäden an.
I'".s wurde nun festgestellt, daß jedes Wild
sehr empfindlich auf kurze Ten- oder Schallstol.Se
reagiert, die in Abständen erzeugt werden. Ordnet man daher beispielsweise innerhalb eines glockenförmigen
Gehäuses eine oder mehrere schallerzeugende Mittel an, die in wählbaren Abständen betätigt
werden, dann wird das Wild, welches sich innerhalb eines Rereiches von einigen hundert
Metern befindet, durch den hörbaren Schallstoü verscheucht. Fs empfiehlt sich, nicht nur einen
Schallerzeuger innerhalb der Glucke vorzusehen.
sondern mindestens zwei, damit sich das Wild nicht an einen bestimmten Schallstnt! gewohnt. So kann
man zum Beispiel alle 5 bis io Minuten ein Geräusch erzeugen. Wählt man als Schallerzeuger
zum Beispiel ein Läutewerk und ein Knallgeräl. so lassen sich beide durch einen durch ein Uhrwerk
gesteuerten Klöppel nacheinander betätigen. So wird z. B. zuerst das Läutewerk kurz augeschlagen,
wodurch ein Ton hörbar wird. Nach einiger Zeit schlägt der durch das Uhrwerk gesteuerte
Klöppel nach der anderen Seite aus und schlägt auf ein Knallplättchen oder einen Knallkorken, erzeugt
also einen Knall. Ordnet man das Läutewerk und die Anschlagstelle der Knallmittel in der Xähe des
lirennpunktes einer als Paraboloid ausgebildeten Glocke an. dann werden die sich ausbreitenden
Töne bzw. SchallstöÜe im wesentlichen parallel nach unten abgelenkt. Ordnet man an der Unterseite
der Glocke einen trichterförmigen Behälter an, der gleichzeitig als Aufnahmebehälter für das
den Klöppel steuernde Uhrwerk dienen kann, so
reflektieren die Schalläußerungen au der Oberfläche dieses Behälters und werden in waagerechter
Richtung nach allen Seiten versandt. Außerdem kann man in ihm einen Parfümbehälter vorsehen,
aus dem ein Docht nach unten herausragt, da festgestellt wurde, daß das Wild gegen Parfümgerüche
ebenfalls sehr empfindlich ist.
Das Knallgerät wird zweckmäßigerweise im
ίο wesentlichen aus einer drehbaren Scheibe bestehen,
auf der in der N'ähe des Umfanges Knallplättchen oder Knallkorken angebracht sind. Nach jedem Anschlagen
eines Knallplättchens oder Korkens wird die Scheibe um bestimmte Teilbeträge verdreht.
so daß beim nächsten Anschlagen des Klöppels ein anderes Plättchen bzw. eiti anderer Korken getroffen
wird.
Weitere Merkmale des Erlindungsgegenstandes werden im folgenden Teil der Beschreibung erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ein Wildscheuchgerät in teilweisem Schnitt;
Fig. 2 zeigt eine mit Knallplättchen versehene Scheibe.
Das Wildscheuchgerät besteht im wesentlichen aus einer Glocke 1; innerhalb deren Hohlraum befinden
sich die beiden Schallerzeuger, eine Glocke 2 und eine drehbare Scheibe 3, auf der sich, in regelmäßigen
Abständen verteilt, Knallplättchen oder Knall korken 4 befinden.
Der an einer drehbaren Stange 5 angeordnete Klöppel 6 kann abwechselnd entweder gegen die
s5 Glocke 2 oder gegen eines der Knallplättchen oder
einem der Knallkorken 4 schlagen. Lag der Klöppel z. B. nach einem Schlag gegen die Glocke an dieser
oder in der Nähe derselben, wo er z.B. durch einen Anschlag gehalten wird, der nicht dargestellt ist, so
wird seine Stange 5 durch das schematisch angedeutete Uhrwerk 7 beispielsweise innerhall) von
5 Minuten oder sofort vorgespannt und nach Ablauf der eingestellten, beliebig wählbaren Zeit freigegeben,
worauf er mit ausreichender Kraft auf einen Knallkorken 4 auftrifft. In der Nähe der
Scheibe wird der Klöppel dann wieder eine gewisse Zeit gehalten, z. B. durch einen verschiebbaren
Anschlag o. dgl., vorgespannt und zur gegebenen Zeit erneut freigelassen. Dann schlägt er
wieder auf die Glocke 2 auf usf.
Die Glocke besitzt zweckmäßigerweise die Form eines Paraboloids. In der Mittellage befindet sich
der Klöppel etwa im Brennpunkt des Paraboloids, so daß alle Schalläußerungen, die von hier ausgehen,
auf die Innenwandung der Glocke au ft reffen und nach unten abgelenkt werden. ICs empfiehlt sich
nun, an der Unterseite der Glocke 2 einen kegelförmigen Blechbehälter 8 anzuordnen, der gleichzeitig
als Schallablenkmittel und als Auf-
fiü nahmegehäuse für das Uhrwerk 7 dienen kanu. Sein Durchmesser wird zweckmäßigerweise geringer
gewählt als der Außendurchmesser der Glocke i, damit er nicht von abtropfendem Regen-
! wasser berührt wird. Außerdem kann er dazu j dienen, einen Parfümbehälter 9 aufzunehmen, der
mit einem Docht 10 versehen ist und aus dem Blechbehälter 8 nach unter herausragt.
Das Drehen der Scheibe 3 kann durch ein auf der Achse der Scheibe angeordnetes Zahnrad 11
bewirkt werden, das vom Uhrwerk 7 her angetrii'-hen
wird. Ob die Scheibe schrittweise so geschaltet wird, daß z. B. ein Knallplättchen bzw. Korken
: nach dem anderen angeschlagen werden kann oder ; immer nur jedes dritte, richtet sich nach dem Aufbau
des verwendeten Uhrwerkes, das selbst nicht beschrieben wird, da es durch jeden Uhrenfachmann
in geeigneter Weise gestaltet werden kann. Das Wildschcuchgcrät kann mittels der Öse 12
an jedem Baum o. dgl. aufgehäugt werden und wird zweckmäßigerweise dort angeordnet, wo das
Wild regelmäßig vorbei wechselt.
Der Erfindungsgeflanke ist nicht auf das vorliegende
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann man z. B. auch die Glocke 1
selbst anschlagen, wodurch der ausgesandte Ton wesentlich stärker ist als der mit der Glocke 2 erzeugbare.
Auch die Form der Glocke 2 kann anders gestaltet sein, als es in der Zeichnung veranschaulicht
wurde. Weiter kann man die Scheibe 3 auch um eine senkrecht stehende Achse drehen lassen, wo- ;so
j durch man dann mehr Knallkörper unterbringen kann. In diesem Falle könnte man die Glocke 1 mit
Durchbrechungen versehen, durch die ein Teil des Schalles nach außen geleitet wird.
Claims (10)
1. Wildscheuchgerät, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb eines glockenförmigen Gehäuses ein oder mehrere verschiedene Töne bzw. Schallstöße aussendende Teile angeordnet
sind, die durch ein Uhrwerk o. dgl. in wählbaren Zeitabständen betätigt werden.
2. Wildscheuchgerät nach 'Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der Teile aus einem Läutewerk besteht. i°5
3. Wildscheuchgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der Teile aus einem knallerzeugenden Gerät besteht.
4. Wildscheuchgerät nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das knallerzeugende
Gerät aus einer Knallkörper tragenden Scheibe besteht, die innerhalb bestimmter Zeiträume
gedreht und deren Knallkörper am Ende der Zeiträume ausgelöst werden.
5. Wildscheuchgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Läutewerk und dem knallerzeugenden Gerät ein hin und her bewegbarer Klöppel angeordnet
ist.
b. Wildscheuchgerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klöppel
in beiden Endlagen gehalten und bei Ablauf der vorher festgelegten Zeitspanne nach entsprechender
Vorspannung freigegeben wird.
7. Wildscheuchgerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das glocken-
förmigc Gehäuse die Form eines Paraboloids
aufweist.
8. Wildscheuchgerät nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, daß das Läutewerk und
das knallerzeugende Gerät in unmittelbarer Xähe des Brennpunktes des Paraboloids angeordnet
sind.
9. W ildscheuchgerät nach den Ansprüchen 1
bis S, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite
des glockenähnlichen Gehäuses ein kegelförmiger Rehälter angeordnet ist, dessen
größter Außendurchmesser kleiner ist als der größte Innendurchmesser des glockenähnlichen
Gehäuses.
10. Wildscheuchgerät nach den Ansprüchen 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem kegelförmigen Behälter außer dem den Klöppel
und die die Knallkörper tragende Scheibe steuernden l'hrwerk ein Parfümbehälter angeordnet
ist. aus dem ein Docht herausragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2400 !0. 5ύ
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48503A DE800348C (de) | 1949-07-12 | 1949-07-12 | Wildscheuchgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48503A DE800348C (de) | 1949-07-12 | 1949-07-12 | Wildscheuchgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800348C true DE800348C (de) | 1950-10-30 |
Family
ID=7383114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48503A Expired DE800348C (de) | 1949-07-12 | 1949-07-12 | Wildscheuchgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800348C (de) |
-
1949
- 1949-07-12 DE DEP48503A patent/DE800348C/de not_active Expired
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