DE800145C - Sparren- und Kehlbalkendaecher - Google Patents

Sparren- und Kehlbalkendaecher

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Publication number
DE800145C
DE800145C DEP1242A DEP0001242A DE800145C DE 800145 C DE800145 C DE 800145C DE P1242 A DEP1242 A DE P1242A DE P0001242 A DEP0001242 A DE P0001242A DE 800145 C DE800145 C DE 800145C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roofs
hanging
stiffening
rafter
collar beam
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1242A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Jacobi
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEP1242A priority Critical patent/DE800145C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE800145C publication Critical patent/DE800145C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/17Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with non-parallel upper and lower edges, e.g. roof trusses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Sparren- und Kehlbalkendächer [in Interesse der Holzeinsparung wird seit jahreii schon darauf binge@@irla, im Dachbau möglichst nur Sparren- und Kehlbalkendächer an Stelle von F'fettendiicliern auszuführen. So wurde voll einer allitl:chen Forscluingsstelle im Jahre 1042 eile Tafelwert: herausgegeben. um den LTbergang von den alten DachbauNieisen zu den nett aufgegriffenen Sparren- und Kehlbalkend;ichern zu erleichtern und zu beschleunigen.
  • In diesem Tafelwerk und auch sonst in der Bauliteratur unterwirft man sich ohne weiteres der seit ungefülir io Jahren geltenden Vorschrift über die höchstzulässige Durchbiegung - für Sparren und Pfetten höchstens i/=oo der freien Spannweite- und kommt zu großen Holztluersclinitten, in denen die andererseits festgelegten zul:issigen Holzspannungeil bei weitem nicht erreicht werden. Es wird also in dieser Beziehung das so spärlich zur Verfügung stehende Batiliolz nur etwa bis zur Hälfte ausgenutzt.
  • Bei den statisc.lien Herechnungen wird stets genau oder aiir;eii:iliert all deni statischen System des Dreigelellkhogens mit Riegeln festgehalten. Damit ist gegenüber Pfettendächern wohl Holz gespart, all sich wird aber immer noch übermäßig verbraucht. Ganz selten nur wird von einer vereinfachenden horizontalen Aussteifungsmöglichkeit in der Form eines liegenden Fachwerks in Riegelhöhe gesprochen. Gezeigt wird nur, wie man diese waagerechten Fachwerke in verhältnismäßig sehr schmalen Reilienliäusern zNvischen gemauerte, geschlossene Brandgiebel lagern kann.
  • Voll dieser Dachausführung unterscheidet sich die Konstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Aussteifung etwa alle drei bis sechs Gespärre tut wesentlichen durch Verhängen erfolgt, und zwar vorzugsweise in vertikaler Richtung von unten herauf. Das Verhiingen wird mit Band-, Rund-, Stabeisen oder finit Erettrieinen im unteren Dach- oder Dachstuhlgefach bewerkstelligt, so claß gegenüber den elastisch beweglichen, gewähnlichen, empfohlenen Kehlbalkendiichern, bei denen eine einseitige Last die Angriffsseite abwärts und die gegenüberliegende Seite aufwiirts 1>:egt,
    eine vollständige Steifheit erre:clit ist. Des weiteren
    sieht die Erfindung vor, daß das geänderte statische
    System über dein ausgesteiften unteren Dachteil
    Si)@irrrlistö13e in Gelenkform erhält.
    Durch diese neuen statischen Maßnahmen wer-
    den mit den geringsten Mitteln die größten Vorteile
    in holz-, forst- und arbeits-,virtschaftlicher Be-
    ziehung erreicht. 'Man erhält bocksteife Dächer,
    @'r-;ihrend die in obengenanntem Tafelwerk amtlich
    empfohlenen trotz ihres ungefähr doppelt so hohen
    Holzbedarfes mehr oder weniger elastische beweg-
    liche Gebilde sind, die dauernd nur durch :mincr
    @viederhc)lte Reparaturen erhalten werden k(.)tinen,
    Bei der verhängten Dachkonstruktion geni:if) der
    1#'.1-filiclung kann die Arbeit sc.hablonenmäßig von
    fast ausschließlich ungelernten Leuten durchgeiiihrt
    werden. Das Aufstellen kurzer und leichter Hölzer
    kann ohne 1 lebebock geschehen. Schon beine Trans-
    port des Holzes vorn Wald in <las Sägewerk, <1a1111
    zupf Werkplatz, von da zur Baustelle und beire
    Hochziehen und Aufstellen ergeben sich große Er-
    leichterungen dadurch, (laß nur etwa halb so lange,
    11a11_) s)) starke und etwa nur '/.1 so schwere .l lülzer
    zur Verwendung kommen.
    In vier Zeichnung ist die l:rfin(luilg des niiheren
    @ <ransrhaulvcht.
    Ahl). 1, Y, 3 und d zeigen verschiedene Kehl-
    balkendiicher in schematischer Darstellung. Abb. 5
    und f) zeigen insbesondere zwei verschiedene Aus-
    führungen vier Verhängungen.
    Die A11. i und .. zeigen reine Verhängungen,
    (1:e dann zweckmäßig sind, wenn sie bei eilfern
    etwaigen Dachausbau in die Querwände fallen und
    )fiese leicht durch Türen durchbrochen tverden
    müssen. Die punktierten Linien 3 und .4 geben den
    f )achatisbau an; mit den gestrichelten Linien i
    und sind die Verh<iligungen angedeutet. Das
    Abfangen der Zugkraft aln Fuße der Verhängung
    kann jeweils entweder durch eine zusammengefaßte
    Auflast oder durch Fortführen des Zugbandes ali
    llrr hinenlä ngswand bis zuln nächsten Gcbiilk hin-
    unter geschehen.
    1)ie Abb. 3 und d beziehen sich auf Dächer, die
    im Innern auf einer Seite aus irgendwelchen Griin-
    den vollkommen frei bleiben sollen. In diesen Fäl-
    len wird gemäß der Erfindung der einseitigen schrä-
    gen Verhängung r gleich noch eine Strebe 5 bei-
    gegeben, sei daß ein Windbock als Dreiecksgefacii
    entsteht.
    Die Abbildungen zeigen des weiteren, wie über
    dem erfndungsgernüß ausgesteiften unteren Dach-
    teil Sparrenstöße 7 und 8 vorgesehen sind, die statisch vvie Gelenke 8 wirken und praktisch die Verwendung kurzer Hölzer ermöglichen.
  • Die Abb. j und 6 veranschaulichen die Anschluß-und Verbindungsmöglichkeiten, wenn das Verhängen nicht von unten herauf erfolgen soll oder nicht zu erfolgen braucht. Dementsprechend zeigt die Abb. 5, wie die Verhängung i in einer @lassivdecke verankert ist, und Abb. 0 zeigt die Verbindung der Verhängung i und der Stl-elle 5 mittelbar mit dem Balken einer Holz(lecke. Des weiteren veranschaulichen die beiden .11111. 5 und 6 die Art der Lä ngsiibertragung der Seitclscliiil)e der einzelnen normalen Gespärre auf die verhiingten, ausgesteiften Gespärre, da ja nicht jedes Gespä rre des Daches verhängt `-erden muß. Zur l.iiri("siil)el-ti-agtirig der Seitenschübe genügen, wie dargestellt, rechts und links oder zusanilnengefai#t auch in der Dachmitte der Einbau von liegenden Gerberpfetten in der Form von Bohlen 6 oder von Brettern des Dachbodens selbst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCCIIE:
    i. Kohlbalkendiicher, dadurch gekennzeichnet, (laß die Aussteifung des unteren Dachgefaches mit den zu einer Scheibe zusammengefaßten Kehlbalken durch Verhängen mittels Zugeleinente erfolgt. Kelill)alkelid;iclicr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß das Verhängen von unten herauf, tvo die nötigen Gegengewichte durch ':Mauerwerks- wid Deckerilasten vorhanden sind, den jeweils gegebenen Verhältnissen entsprechend erfolgt. 3. Kehlbalhcndücher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die aussteifenden Verhängungen ganz oder teilweise aus Flach- oder Bandeisen gebildet werden, bei denen (üe 1,--ndeli durch ein- oder zweimaliges Abwinkeln die Zugkräfte übertragnen. .1. Kehlbalkendächer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer einseitigen Verhängung (i) eine Strebe (5) beigegeben ist, wodurch ein Windbock als Dreiecksgefach entstellt. Kelilbalken(läclier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (1a13 zur Cbertragung des Seitenschubes auf die ausgesteiften verhängten Gespärre aufgenagelte Bohlen (6) oder Bretter, den @erl)crträgern gemsiß ausgebildet, vorgesehen sind.
DEP1242A 1948-10-02 1948-10-02 Sparren- und Kehlbalkendaecher Expired DE800145C (de)

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