DE79754C - - Google Patents

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DE79754C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/002Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating around a fixed axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einer derartig eingerichteten schwingenden Pumpe, welche sowohl vorwärts als rückwärts arbeiten kann. Es ist diese doppelte Thätigkeit dort sehr wichtig, wo Pumpen zur Förderung werthvoller Flüssigkeiten verwendet werden, z. B. Wein, Spiritus, Rum etc., da man die nach Gebrauch in der Leitung stehende Flüssigkeit vollständig zurücksaugen kann. Ein derartiges Vor- und Rückwärtsarbeiten war bisher nur bei rotirenden Pumpen möglich.
Das abwechselnde Arbeiten der Pumpe wird durch das Umschalten der Ventile bewirkt, welches durch nachstehend beschriebene Vorrichtungen geschieht.
Die Fig. 1 zeigt die Ventile b b und cc im unteren Sitz \ ruhend.
Die Fig. 2 zeigt dieselben Ventile im oberen Sitz χ ruhend.
Die Fig. 3 zeigt den Greifer e im gröfseren Mafsstab.
Das Umschalten der Ventile geschieht durch die Wellen d und d\ an welchen sich je ein Greifer e und e1 lose verbunden mit je einer in zwei Führungen/und fi laufenden Stange g und g1 befindet. Jede der Wellen d und dl ist aufsen mit einem zugleich als Handgriff dienenden Gegengewicht hhx versehen. Die Ventile c c sind mit nach oben gerichteten Stiften s und die Ventile b b aufser den Führungsstiften i noch mit nach unten gerichteten Stiften s1 versehen. Diese Stifte s und s1 sind zum Zwecke der Aufnahme der Enden der Stangen g und g> geschlitzt, und zwar sind diese Schlitze ν so lang, dafs die Ventile bei Einnahme ihres unteren Sitzes an den Enden der Stangen g und gl spielen können.
Giebt man bei der Ventilstellung der Fig. 1 jedem der Gegengewichte und damit den Wellen eine Vierteldrehung nach rechts, so erhalten die Ventile vermittelst der Einwirkung der Greifer e und e1 die Stellung Fig. 2. Die obere Greiferstellung ist in der Fig. 3 punktirt dargestellt. Die Arme der Gegengewichte h h' haben dabei eine horizontale Lage. Wenn nun der Pumpenkolben arbeitet, so werden die Gegengewichte gehoben, wobei sie durch ihre Schwere wieder zurückfallen und dadurch die Ventile an ihren Sitz gebracht werden.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Ventilstellung öffnen sich beim Bewegen des Kolbens die unteren Saugventile b b abwechselnd und saugen ein, während die oberen Druckventile c c die Flüssigkeit durchlassen; bei der in Fig. 2 dargestellten Ventilstellung saugen die oberen Ventile c c ein und die unteren b b lassen durch.
Die oberen Ventile c c hängen an der Stange g, während die unteren Ventile b b auf den Ansätzen der Stangen g1 ruhen, welche noch in r r geführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Oscillirende, doppeltwirkende Saug- und Druckpumpe, gekennzeichnet durch zwei Paar Ventile (b b und c cj, von welchem jedes einen oberen Sitz fxj und unteren Sitz (^) hat, und deren Umschaltung von einem zum anderen Sitz durch von aufsen zu bethätigende Wellen (d und d1) mit Greifern (e und elj, die auf die in den Führungen ff und fl) beweglichen Ventilstangen (g und g1) und dadurch auf die Ventile wirken, herbeigeführt wird, zum Zweck, mit der Pumpe sowohl vorwärts als rückwärts zu arbeiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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