DE79648C - - Google Patents

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DE79648C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K1/00Preparation of lump or pulverulent fuel in readiness for delivery to combustion apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2201/00Pretreatment of solid fuel
    • F23K2201/10Pulverizing
    • F23K2201/1006Mills adapted for use with furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.W
KLASSE 24:
UERUNGSANLAGEN.
JOHN JAMES BORDMAN in BROOKLYN (V. St. A.). Beschickungsvorrichtung für Kohlenstaubfeuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1894 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Beschickungsvorrichtung für Kesselfeuerungen, welche einen sowohl in der Stärke, als auch im Mischungsverhältnifs regelbaren Strom von Kohlenstaub und Luft liefert.
Fig. ι zeigt den Längsschnitt der Beschickungsvorrichtung,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben,
Fig. 3 desgleichen mit theilweise geschnittener Speisevorrichtung.
Fig. 4 bis 7 zeigen Einzeltheile der Flügelbefestigung,
Fig. 8 bis 10 das Gehäuse und
Fig. 11 veranschaulicht eine Futterringhälfte.
Das cylindrische Gehäuse A besteht aus den Hälften α a\ welche durch Gehänge a2, Bolzen aB und Augen aA zusammengehalten und durch eine zwischengelegte Packung ah (Fig. 8) abgedichtet werden. Durch die ringförmige Scheidewand B wird das Gehäuse in zwei Räume getheilt, von denen die Kammer b die Schlagflügel J51, die Kammer b1 die Saug-. flügel jB2 aufnimmt. Sämmtliche Flügel sitzen auf der gemeinschaftlichen Welle B3, welche in. den Consolen b3 £4 (Fig. i) der unteren Gehäusehälfte gelagert ist. Die Arme b& der Schlagflügel sitzen mit dem einen Ende in den Aüsfräsungen ba der Nabe b1 (Fig. 5) und werden durch die Schrauben bs festgehalten, während das andere Ende mittelst der Zapfen b10 zwischen die Knaggen &° der Schlagflügel B1 greift und durch den Bolzen bu befestigt ist.
Die Saugflügel B'2 hingegen sind mittelst der Arme c1 drehbar in der Nabe C gelagert (Fig. 6 und 7), und zwar sind erstere durch die Hebel cc3 und das Gelenk c2 an die auf der Welle B3 aufgezogene Muffe C1 angeschlossen, welche durch den in dem Schlitz dl geführten Stift d axial zur Welle verschiebbar ist. ■ Auf das zum Gehäuse herausragende Ende der Welle B3 (Fig. 1) ist eine zweite mittelst des Stiftes d2 in dem Schlitze ds geführte Muffe C2 aufgezogen; diese steht durch eine die Stifte d'2 d umfassende, innerhalb der Welle gelagerte Stange D mit der Muffe C1 in Verbindung. Sobald also die Muffe C2 verschoben wird, drehen sich entsprechend auch die Arme c1, so dafs man in der Lage ist, die Saugflügel beliebig im Winkel zu verstellen, mithin einen stärkeren oder geringeren Strom zu erzielen. Die Verstellung der Muffe C2 wird durch das Handrad db (Fig. 1) bewirkt, dessen Spindel D1 in'das Auge d% des Gehäuses mehr oder minder eingeschraubt wird. Die bei di drehbar gelagerte Gabel C4 erfafst zwei Schildzapfen des in die Ringnuth der Muffe C2 eingelegten Ringes C3 und stellt die Verbindung zwischen Saugflügel und Handrad her.
Die Speisevorrichtung besteht aus dem Trichter E und dem von demselben durch einen Schieber e2 getrennten Zulaufrohr e, welches sich mittelst eines Knies e1 an das Gehäuse anschliefst. In dem Zulaufrohr e ist die Speisewalze E1 (Fig. 3) untergebracht, die mit muldenförmigen Vertiefungen versehen ist und sich um die. Spindel e4 dreht. Auf letzterer sitzt das Sperrrad E3 und der Hebel E* (Fig. 2), welcher durch die Lenkerstange F* bezw. die rottende Scheibe 2?5 in Schwingungen versetzt wird und durch die Sperrklinke Fe das Sperrrad E3 und die Speisewalze E1 schrittweise bewegt; Die Klinke e6 sichert hierbei
die Drehungsrichtung. Durch Verstellen der Lenkerstange F* in den Schlitzen des Hebels i?4 und der Scheibe E5 läfst sich die Geschwindigkeit der Speisewalze nach Bedarf regeln, während das Walzengehäuse bezw. Zulaufrohr e zweitheilig ausgeführt wird und nach Lösung der Schraube e5 den Zutritt zur Speisewalze bei Verstopfungen ermöglicht.
Die Kammer b wird im Innern zweckmäfsig mit einem Futter F (Fig. 8) versehen, welches durch bei f befestigte Futterringe F1 festgehalten wird. Zum Anheben der oberen Gehäusehälfte dient der Griff F2.
Die auf die Speisevorrichtung in genügend zerkleinertem Zustande aufgegebene Kohle wird durch erstere der Kammer b zugeführt und von den schnell kreisenden Schlagflügeln B1 zu einem feinen Pulver zerschlagen, welches aufgewirbelt und mittelst der Saugflügel B2 durch die centrale Oeffnung nach der Kammer b1 gesaugt wird. Gleichzeitig tritt durch die mit einem Schieber versehene Oeffnung E2 in die Beschickungsvorrichtung ein Luftstrom, welcher sich mit dem Kohlenstaub vermischt und schliefslich sammt letzterem durch die Austrittsöffhung F3 entweicht. Durch Vergröfsern oder Verkleinern der Oeffnung J?2 wird hierbei der Luftzutritt, mithin das Mischungsverhältnifs von Luft und Kohlenstaub, durch Verstellen der Saugflügel B2 die austretende Gemischmenge geregelt. Die Drehbarkeit der Flügel B2 ist das wesentlich Neue an der beschriebenen Feuerung, die im übrigen mit derjenigen. von Whelpley und Storer Aehnlichkeit hat. (Vergl. deren amerikanische Patente Nr. 41250 und Nr. 44990 vom Jahre 1864, reissue Nr. 4897 und Nr. 4898 dated May 7. 1872).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beschickungsvorrichtung für Staubkohlenfeuerungen, welche einen mit Luft untermischten Strom von Kohlenstaub liefert und in einem gemeinsamen Gehäuse A eingeschlossene Schlagflügel B1 und Saugflügel B'2 besitzt, welch letztere in der durch die ringförmige Scheidewand abgesonderten Kammer b1 eingeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die Saugflügel B2 mittelst der Arme ^5 in der Nabe b1 drehbar sind, so dafs durch Verstellen der Muffe C2, welche mit dem Arme bs durch die Hebel c c3 die auf der Welle B3 verschiebbare Muffe C1 und durch ; die in der Welle Bs gelagerte Stange D gekuppelt ist, eine Einstellung der Saugflügel B2 unter verschiedenen Winkeln ermöglicht wird, zum Zweck, die Stärke des Gemischstromes von Luft und Staub zu regeln, während das Mischungsverhältnifs beider durch Verstellen der Lufteinlafsöffnung E2 geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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