DE7942C - Neuerungen an Liniirmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Liniirmaschinen

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DE7942C
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Original Assignee
C. Maehler in Heidelberg, Rohrbacherstr. 16
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41G—APPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G3/00—Apparatus for printing lines

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1879.
Klasse 15.
CARL MAEHLER in HEIDELBERG. Neuerungen an Linürmaschinen
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung der horizontalen und schiefen Linien in Schreibheften gleichzeitig in einer Operation und besteht in der Verbindung der bisher gebräuchlichen Liniir - Rädermaschine mit einer Walze, auf welche eine Spiralnuth eingeschnitten ist, und welche auf dem unmittelbar vorher mit den horizontalen Linien versehenen Papier läuft und mit ihrer Spiralnuth die gewünschten Querlinien zieht.
Die Fig. 1, 2 und 3 stellen Walzen von Eisen vor, um welche Messinglinien schraubenförmig gewunden werden, und zwar je der beabsichtigten Liniatur entsprechend.
Fig. ι zeigt die Walze mit aufgesetzter Messinglinie zur Herstellung schräger Liniatur für englische Schrift. Die Länge der Walze wird durch die Breite der beabsichtigten Liniatur, der Durchmesser der Schraubenwelle (sammt den aufgesetzten Messinglinien) durch die Abstände der schrägen Linien, sowie durch deren Winkel zu den Horizontal - Schreiblinien genau bedingt. Wie aus der Zeichnung leicht ersichtlich, ergiebt sich für den fraglichen Durchmesser χ die
Formel — tang . α, wobei s die Entfernung
der Richtungslinien bedeutet und α den Complementwinkel des eben erwähnten Neigungswinkels. Die um die Welle gewundene Messinglinie wird in der Mitte so weit unterbrochen, als dies behufs Freilassung des oberen Heftrandes erforderlich ist; ebenso wird an den beiden Enden wegen des unteren Heftrandes die Messinglinie entsprechend gekürzt.
Fig. 2 stellt eine Schraubenwelle dar zur Erzeugung schräger Richtungslinien für deutsche Schrift; Fig. 3 desgleichen für engere Richtungslinien bei einfacher Schrift. Die Constructionsgesetze bei Fig. 2 und 3 sind dieselben wie bei Fig. 1.
Bei Fig. 3 ist zu bemerken, dafs zur Erzeugung der halben Distanz (Entfernung der Richtungslinien) die Schraubenwelle aus Fig. 2 nur mit einem zweiten, parallelen Messingaüfsatze versehen ist.
Fig. 4 ist eine Schnittskizze jenes Theiles der Liniirmaschine, an den die vorliegende Schraubenwelle eingepafst wird.
Λ (ι, 2,. 3) zeigt den Schnitt des ganzen Apparates und zwar: At den Farbkasten, A., die Färb- (Speise-) Welle und A3 die Schraubenwelle. Wie sich aus der Zeichnung ersehen läfst, ist es gleich, welchen Durchmesser die Walze, mit welcher die Linien hergestellt werden, hat; dieselbe, ob dick oder dünn, liegt stets an der Speisewalze wie am Formatcylinder/1.
B (1, 2, 3) zeigt den Räderapparat, durch den die Horizontal-Schreiblinien erzeugt werden.
Der Papierbogen passirt sonach beim Umkreisen des Formatcylinders F zuerst den Schraubenwellen-Apparat A (1, 2, 3) und dann den Räderapparat B (1, 2, 3) in einer Tour und trifft beim Ableger auf einer Seite fertig liniirt ein. Nach einer zweiten Tour, bei welcher die Kehrseite des Papierbogens den gedachten beiden Liniirapparaten zugewendet ist, verläfst derselbe die Maschine ganz fertig liniirt.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    An einer Liniirmaschine eine Walze mit schraubenförmigem Messingaufsatz zum Ziehen schräger Linien.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    317
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