DE79319C - Vorrichtung zum Befreien des Viehs von Insekten und zum Einfangen der letzteren - Google Patents

Vorrichtung zum Befreien des Viehs von Insekten und zum Einfangen der letzteren

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DE79319C
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cattle
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DENDAT79319D
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R. H. Guthrie, Toronto, Canada
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M5/00Catching insects in fields, gardens, or forests by movable appliances
    • A01M5/04Wheeled machines, with means for stripping-off or brushing-off insects

Landscapes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine der gröfsten Plagen des Viehes sind die Bremsen, welche sich in die zartesten Tbeile des Fleisches der Thiere einfressen und an jene Stellen eindringen, von wo sie nicht leicht vertrieben werden können. Die durch diese Fliege am meisten geplagten Stellen des Thierkörpers sind die Schultern, der Kopf und der Rumpf, da diese Stellen aufser Bereich des Schweifes oder des Maules des Thieres liegen und die Fliegen also nicht verjagt werden können.
; Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mittelst welcher das Vieh von den Bremsen befreit und durch welche letztere vernichtet werden.
Diese Vorrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine perspectivische Ansicht der Vorrichtung, wenn sie zum Durchgang des Viehes vorbereitet ist; Fig. 2 ist eine perspectivische Ansicht derselben in geschlossenem Zustande nach Durchgang des Viehes, Fig. 3 eine perspectivische Ansicht, von der entgegengesetzten Seite aus gesehen, Fig. 4 ein Schnitt durch die Falle, Fig. 5 ein Verticalschnitt und Fig. 6 ein Horizontalschnitt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell 1 von solcher Gröfse, dafs sich dasselbe einer gewöhnlichen Stallthür anpafst. In diesem Gestell ist eine vorzugsweise aus Strohhalmen, Schilfrohr oder Reisig gemachte Wand 2 angebracht, welche wie eine Bürste oder ein Abstreifer wirkt und eine Oeffnung B besitzt, um den Durchgang des Viehes durch . den Apparat zu erleichtern. An einem drehbaren Arm 3, der sich von dem oberen Ende der einen Seite 1a nach auswärts ausstreckt, ist ein Netzgewebe 4 befestigt, dessen einer Rand an der Seite 1 a festgemacht ist und welches bis auf den Boden reicht.
An das Gestell 1 schliefst sich die Wand 5 an, von deren oberem Ende ein drehbarer Arm 6 nach auswärts ausläuft und eine um Scharniere drehbare Verlängerung 6a besitzt; beide Arme 6 und 6 a tragen ein Netzgewebe 7, das aufserdem an dem Rand der Wand 5 befestigt ist. Ein anderes Netzgewebe 8 ist an dem Querbalken 1c, an dem Arm 6 und der Verlängerung 6a festgemacht. Die Netzgewebe 4, 7 und 8 bilden so zwei Seiten und den Deckel der Fliegenfalle.
In der Wand 5 ist eine Oeffnung 9 vorgesehen, welche mit dem Untertheil des Käfigs A in Verbindung steht. Dieser Käfig ist abnehmbar auf der Aufsenseite der Wand 5 aufgehängt und besteht aus einem Gestell 10, in dessen Führungen (Falzen) ein. Schieber 11 gleitet, mit welchem die Oeffnung 9 geöffnet oder geschlossen wird. In diesem Käfig A ist weiter eine Scheidewand 12 angebracht, welche dessen Innenraum in eine obere (a) und eine untere Abtheilung al theilt (Fig. 4). Die Scheidewand 12 liegt über der Oeffnung 9, neigt sich in schiefer Richtung zu ihr herab und besitzt eine Oeffnung 13, um den Durchgang der Fliegen von der unteren Abtheilung al in die obere α zu erlauben. Der Käfig A ist selbstredend ebenfalls durch ein Netzwerk abgeschlossen, so dafs die Fliegen daraus nicht entweichen können.
Der Vorgang bei der Benutzung der Vorrichtung ist folgender:
Das Vieh geht durch die Reisigwand 2 in der Richtung des Pfeiles in Fig. 1 und 6 in den Stall und während dieses Durchganges werden die Fliegen durch die Wand 2 abgestreift. Dabei ist die Vorrichtung offen, wie in Fig. ι gezeigt, während sie nach dem Durchgang der Thiere gleich hinter ihnen geschlossen wird, wie Fig. 2 zeigt. Der Deckel 14 schliefst sich durch sein Eigengewicht gleich nach dem Durchgang der Thiere und verhindert den Zutritt der Fliegen in den Stall.
Das Schliefsen der Vorrichtung geschieht durch Umdrehen der Arme 6, 6a und 3 in die in Fig. 2 veranschaulichte Lage, in welcher die ebenfalls umgedrehten Netze 4, 7 und 8 (mit der Reisigwand 2 und Gestell 1) die Falle bilden und die Fliegen gefangen halten.
Da nunmehr die Bremsen keinen anderen Ausgang finden als die Oeffnung 9, so fliegen sie durch letztere in den Käfig A, in welchem sie nach Herablassen des Schiebers 11 eingeschlossen sind und irgendwie vernichtet werden.
Die Vorderseite der Strohwand 2 ist vorzugsweise mit leichtem Laubwerk bedeckt, welches seine Farbe lange behält und an dessen Aussehen die Thiere gewöhnt sind, so dafs sie ohne Widerstreben durch diese Wand gehen. Der Deckel 14 zum Abschliefsen der Oeffnung B wird am vortheilhaftesten auf dem Querbalken 1c aufgehängt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Befreien des Viehs von Insekten und zum Einfangen der letzteren , bestehend aus einem vorderen zusammenlegbaren Netzwerk 4, 7, 8 und einer hinteren Reisigwand 2, durch deren Oeffnung B das Vieh , passirt und an welcher die Fliegen abgestreift werden, worauf durch Drehen der Arme 6, 6a und 3 die Netze eine geschlossene Falle bilden.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung eines mit einem Netz abgeschlossenen Käfigs A, welcher mit der mittelst Schiebers 11 absperrbaren Oeffnung q der Wand 5 und folglich mit dem Innenraum der Falle in Verbindung steht und nach Schliefsen des Schiebers 11 sammt den Insekten abgenommen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79319D Vorrichtung zum Befreien des Viehs von Insekten und zum Einfangen der letzteren Expired - Lifetime DE79319C (de)

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