DE79309C - Verfahren zur Herstellung der Fufstritte von Fahrrad-Tretkurbeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Fufstritte von Fahrrad-TretkurbelnInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
- B62M3/08—Pedals
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
A1
Diese Erfindung bezieht sich auf Fufstritte "von Tretkurbeln für Fahrräder und dergl. Es
wird dabei der Zweck erreicht, das Gestell des Fufstrittes aus einem einzigen Stück herzustellen;
bis jetzt wurden diese gewöhnlich aus zwei Seiten- und zwei Endstücken, die zusammengenietet
oder auf andere Art zusammen befestigt waren, verfertigt. Die genaue Construction
des Fufstrittes kann abweichen, hier ist die Erfindung so beschrieben, wie sie an einem
sogenannten Rattenfallen-Fufstritt angebracht ist, d. h. ein solches, welches vorstehende Spitzen
hat, die an der Schuhsohle des Fahrenden haften.
Man verwendet vorzugsweise ein Stück Stahloder anderes passendes Rohr von beliebigem
Durchmesser, aus welchem einander gegenüberliegende Stücke ausgestanzt oder auf andere
Art entfernt werden, so dafs das Stück Rohr die Ansicht von zwei kreisförmigen Enden und
zwei mehr oder ' weniger flachen Seiten mit Oeffnungen zwischen denselben bietet. An
passenden Stellen sind Zungen oder Hervorragungen belassen, um einen Halt für die
Füfse zu bilden, damit dieselben in richtiger Lage auf dem Fufstritt bleiben. Die Kanten
der Seiten können gleichzeitig bei diesem Verfahren oder auch nachher mit den vorerwähnten
Spitzen versehen und die Seiten zu jeder beliebigen Form ausgedehnt werden, besonders
oval, wonach das Gestell des Fufstrittes im wesentlichen fertiggestellt ist.
In die kreisförmigen Enden sind Kugellager von Stahl zur Aufnahme der Kugeln eingesetzt,
welche auf irgend eine Weise befestigt werden können, so z. B. durch Weichlöthen, wenn sie
nach der Härtung eingesetzt werden, oder sie können hartgelöthet, geschweifst oder auf andere
Art befestigt werden, wenn sie vor der Härtung eingesetzt werden. Wird es als praktisch befunden
, so können sie aus einem Stück mit dem bei Herstellung des Rohres übrigbleibenden
Metall hergestellt sein. Um die Fufstrittspitzen und Lager zu schützen, wird am besten ein Stück Rohr durch die Mitte des
Fufstrittes von einem Ende zum anderen gezogen, welches im Fufstritt oder in dem Kugellager
auf irgend eine beliebige Art befestigt wird, oder auch selbst mit den Kugellagern aus
einem Stück bestehen kann.
Wenn erwünscht, können auch Gummimfshalter bei diesem Fufstritt benutzt werden und
auf beliebige Art befestigt sein.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. · 2 eine Draufansicht des ausgeschnittenen
Rohres, welche das Verfahren der Bildung eines Fufstrittes zeigt,
Fig. 3 eine seitliche Ansicht des vollständigen Fufstrittes, '
Fig. 4 ein Längsschnitt durch eines der Enden oder Lager;
Fig. 5 zeigt die Herstellung einer Endplatte und Lagerhülse mit besonderen Verbindungsstegen aus einem Rohr, die obere Hälfte zeigt
die fertige Endplatte und die untere dieselbe in einer ähnlichen Beschaffenheit, wie in Fig. 1
und 2.
Aus gegenüberliegenden Seiten eines Stückes Stahl- oder ähnlichen Rohres von passender
Länge wie A werden gleiche Stücke ausgestanzt oder auf andere Weise entfernt, so dafs
das Rohr annähernd die Form des Endes X der Fig. ι und 2 erhält, immer noch cylindrisch,
aber mit Längsöffnungen und darin vorstehenden Zungen B.
Die halbkreisförmigen Seiten werden dann abgeflacht und die Zungen B aufwärts gebogen,
so dafs das Rohr die beim Ende Y in Fig. ι und 2 dargestellte Form erhält. Die
flachen Seiten können ausgestanzte Oeffnungen A1 " erhalten, um Leichtigkeit zu erzielen, und"
Spitzen oder Zähne C, Fig. 3, an ihren Kanten, um einen Halt für den Schuh des Fahrenden
zu bilden. Die Seiten des Rohres können dann in irgend eine passende, vorzugsweise
ovale Form ausgebogen werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
In die Enden des Rohres sind auf passende Weise, wie durch Schweifsen, die Hartstahlschalen D eingefügt und befestigt, welche die
Kugelbahnen für die Kugellager bilden.
Die Enden des Fufstrittes sind durch ein Rohr E aus Stahl oder anderem Metall, welches
dazu dient, den Zapfen zu schützen und den Staub von den Lagern fern zu halten, mit
einander verbunden. Die vorstehenden Zungen B dienen dazu, dafs der Fufs nicht zur Seite des
Fufstrittes gleiten kann. Fig. 4 zeigt die beziehentlich en Stellungen des Rohres A, des
Rohres E und der Schale D, wobei E1, eine
Zwinge oder verjüngtes Ende von E, in das Innere der Schale D einpafst und, während es
letztere trägt, gleichzeitig dazu dient, E in genauer Geradrichtung zu halten. Die Schale D
könnte aus dem Rohr A gebildet werden, doch ist eine besondere Schale vorzuziehen.
Wenn ein Fufstritt gewöhnlicher Construction mit Endplatten und besonderen Verbindungsstäben,
wie z. B. der gewöhnliche Rattenfallen-Fuistritt, dem vollkommenen vorher beschriebenen Gestell vorgezogen wird, kann
das Rohr so wie früher hergestellt und wie in Fig. ι und 2 zu passender Länge geformt
werden, um die Enden zu bilden, nur sind die Wandungen dann, anstatt sich von Lager zu
Lager fortzusetzen, wie in Fig. 5 gezeichnet, senkrecht zu der Achse des Fufstrittes aufwärts
gebogen, um ein gerades Ende F, wie das des gewöhnlichen Rattenfallen-Fufstrittes, zu bilden,
wobei die Enden durch gewöhnliche Stäbe G verbunden sind, welche bei F1 durch Löcher
in jedem Ende der Platte F hindurchgehen und in gewöhnlicher Weise vernietet sind.
Auf diese Weise sind die Endplatten und die Lager oder Hülsen, welche die Lagerschalen
enthalten, als einzelne Theile aus Rohren, wie beschrieben, hergestellt. Die obere Hälfte der
Fig. 5 stellt die vollständige Endplatte und Hülse dar, die untere Hälfte zeigt dieselben in
der Form rechtsseitig von Fig. 1 ,und 2. Die Zungen B sind wie vorher beibehalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Verfahren zur Herstellung der Fufstritte von Fahrrad-Tretkurbeln, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Rohr an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen der Länge nach theilweise aufgeschnitten oder ausgestanzt, an den stehengebliebenen Stellen abgeflacht und aus einander gezogen wird, so dafs die Enden des Rohres die Lagerhülsen bilden und die mittleren Theile zur Aufnahme des Fufses dienen.
- 2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher nur die Endplatten (F) und die Lagerhülsen (B) aus einem Rohrstück durch Aufspalten und Umbiegen gebildet werden (Fig. 5).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79309C true DE79309C (de) |
Family
ID=351955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79309D Expired - Lifetime DE79309C (de) | Verfahren zur Herstellung der Fufstritte von Fahrrad-Tretkurbeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79309C (de) |
-
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- DE DENDAT79309D patent/DE79309C/de not_active Expired - Lifetime
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