DE4142619C2 - Fahrradrahmen - Google Patents
FahrradrahmenInfo
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- DE4142619C2 DE4142619C2 DE19914142619 DE4142619A DE4142619C2 DE 4142619 C2 DE4142619 C2 DE 4142619C2 DE 19914142619 DE19914142619 DE 19914142619 DE 4142619 A DE4142619 A DE 4142619A DE 4142619 C2 DE4142619 C2 DE 4142619C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K19/00—Cycle frames
- B62K19/02—Cycle frames characterised by material or cross-section of frame members
- B62K19/04—Cycle frames characterised by material or cross-section of frame members the material being wholly or mainly metallic, e.g. of high elasticity
- B62K19/06—Cycle frames characterised by material or cross-section of frame members the material being wholly or mainly metallic, e.g. of high elasticity tubular
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Fahrradrahmen, mit einem
Rahmenrohr dessen Außenkontur
durch hydrostatische Verformung eines Rohres mit im
wesentlichen kreisprofilartigem Querschnitt festgelegt ist und an
dessen einem Ende ein Steuerkopf befestigt ist, einer Aufnahme für ein Sattelstützrohr
und einer Rohraufnahme für einen Pedalantrieb.
Ein derartiger Fahrradrahmen ist aus der US-PS 44 84 756
bekannt. Bei dem dort beschriebenen Fahrradrahmen wird das
Hauptrahmenrohr im Bereich seiner beiden Enden hydrostatisch
zu Aufnahmemuffen für weitere Rahmenrohre umgeformt, wobei
die an die Aufnahmemuffen angrenzenden Bereiche ebenfalls hydrostatisch
nach außen verformt worden sind.
Damit z. B. der bekannte Fahrradrahmen den maximalen, in
irgendeinem Bereich des Rahmenrohres auftretenden Belastungen
auch langfristig standhält, sind die erforderlichen Rahmenrohre
relativ dickwandig ausgebildet. Nachteiligerweise ist
dadurch aber das Gewicht des Fahrradrahmens, und damit natürlich
auch des Fahrrades ingesamt, relativ groß, wodurch es
einerseits unhandlich wird und andererseits das Fahren, insbesondere
bei ansteigender Strecke, recht mühselig ist.
Ausgehend von diesem vorbeschriebenen Stand der Technik
liegt der Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Fahrradrahmen
zu schaffen, der zum einen den oben geschilderten
Belastungen standhält, aber zum anderen ein geringes Gewicht
aufweist.
Entsprechend der Erfindung wurde diese Aufgabe dadurch
gelöst, daß ein mittlerer, die Rohraufnahme für den Pedalantrieb
aufweisender Bereich des Rahmenrohres in zwei senkrecht
aufeinanderstehenden Radialebenen beidseitig nach außen kreuzprofilartig
verformt ist, während das Rahmenrohr in einem, die Aufnahme für das Sattelstützrohr
bildenden Endbereich sowie im anderen,
zum Steuerkopf führenden Endbereich
lediglich in einer Radialebene beidseitig nach außen
verformt ist.
Mit der Erfindung wurde ein Fahrradrahmen geschaffen,
welcher relativ dünnwandig ausgebildet sein kann und trotzdem
aufgrund der hydrostatischen Verformung des Querschnitts nach
außen den geschilderten Belastungen standhält. Durch die erfindungsgemäßen
hydrostatischen Verformungen des Kreisprofils
wird ein Kreuzprofil mit fließenden Übergängen bezüglich der
Umfangs- und der Querschnittsänderungen geschaffen, das dem
Fahrradrahmen an den Stellen, wo vermehrt Druck-, Zug- und
Torsionsspannungen auftreten, eine bessere Steifigkeit verleiht.
Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, daß durch die
nach der Erfindung erfolgte hydrostatische Kaltverformung des
Rohrrahmenprofils mittels Drücken von bis zu 2000 bar eine
die Güte des Metalls verbessernde Kaltverfestigung entsteht.
Dies alles wirkt sich besonders vorteilhaft z. B. bei Kinderfahrradrahmen
aus, da diese zum einen aufgrund ruppigen Umganges
der Kinder mit den Fahrrädern großen Belastungen ausgesetzt
sind aber zum anderen gerade solche Fahrräder möglichst
leichtgewichtig sein sollen.
Zwar ist es durch die FR 692 193 bekannt, Rohre
von gegossenen Fahrradrahmen mit verschiedenen Querschnitten,
auch kreuzprofilartigem Querschnitt zu versehen. Dabei erstreckt
sich der jeweilige Querschnitt jedoch über die gesamte Rohrlänge.
Gerade aber bei längeren Rohren
für ein Fahrrad ist es vorteilhaft, entsprechend der Er
findung das Rahmenrohr je nach Art und Größe der aufzunehmenden
Belastung in unterschiedlichen Bereichen voneinander abweichend
hydrostatisch zu verformen. Diese Art des Aufbaus
des Fahrradrahmens hat große Vorteile, setzt jedoch eine genaue
vorherige Untersuchung über die Art und Größe der Belastungen
in jedem Axialbereich des Rahmenrohres voraus. Bei
Kenntnis der spezifischen Belastungsfälle (Knickung, Torsion)
je Axialbereich ist es jedoch möglich, unter Verwendung eines
dünnwandigen Rohres dasselbe unter Vergrößerung des Außenumfangs
so zu verformen, daß es die jeweiligen Belastungssituationen
in den einzelnen Axialbereichen langfristig übersteht.
Darüber hinaus kann es jedoch auch vorteilhaft sein, in
Anpassung an die Art und Größe der aufzunehmenden Belastung
das Rahmenrohr in mindestens einem axialen Bereich in einer Radialebene
im unterschiedlichen Maße beidseitig hydrostatisch zu verformen. Dadurch
ist es möglich, am Rohrrahmenprofil Bereiche mit unterschiedlichen
Querschnitten und Umfängen auszubilden, wobei
der Durchmesser des hydrostatisch verformten Rahmenrohres
oberhalb des Durchmessers des Ausgangsrohres liegt.
Der erfindungsgemäße Fahrradrahmen ist also aufgrund
seiner unterschiedlichen Verformung in der Lage, bei insgesamt
geringen Wandstärken auch hohe Druck-, Zug- und Torsionsspannungen
aufzunehmen. Aufgrund der Möglichkeit, nach der
Erfindung differenzierte Verformungen in Teilbereichen des
Rahmens herzustellen - so auch bei geschwungenen Rahmenrohren -
können die Rahmen vorteilhafterweise auch entsprechend dem
gewünschten Design, zur Gebrauchserleichterung oder zur Produktionsvereinfachung
spezielle Verformungen aufweisen. Das
ergibt insgesamt eine wesentlich größere Gestaltungsfreiheit
bei der Entwicklung von neuen, im modischen Trend liegenden
Fahrradrahmen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Un
teransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Fahrradrahmens,
Fig. 2 einen Schnitt nach II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Rahmenrohr gemäß der
Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Rahmenrohr gemäß der
Schnittlinie IV-IV in Fig. 1 und
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Rahmenrohr gemäß der
Schnittlinie V-V in Fig. 1.
In Fig. 1 ist der Fahrradrahmen insgesamt mit der Be
zugsziffer 10 versehen.
Der Fahrradrahmen 10 weist ein Rahmenrohr 11 sowie einen
Steuerkopf 12 auf. Am einen Ende des Rahmenrohres 11 ist eine
nach oben weisende Sattelaufnahme 13, am anderen Ende der
Steuerkopf 12 sowie im mittleren Bereich eine Rohraufnahme 14
für den nicht dargestellten Pedalantrieb angeordnet. Der zum
Steuerkopf 12 weisende Rohrbereich des Rahmenrohres 11 ist
mit der Bezugsziffer 15 versehen. Er läuft in Richtung zum
Steuerkopf 12 leicht konisch zusammen, wobei ein Endabschnitt
27 des Rohrbereichs 15 - wie Fig. 2 (Schnitt II-II) zeigt -
so zusammengepreßt worden ist, daß die Innenumfangsflächen
aufeinanderliegen. Der Endabschnitt 27 steckt in einer
schlitzförmigen Öffnung 16 (Fig. 2) der Rohrwandung 17 des
Steuerkopfes 12 und ist über eine Kehlnahtverschweißung 18
fest mit dem Steuerkopf 12 verbunden.
Der Fahrradrahmen 10 ist, wie im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 dargestellt, entsprechend der jeweiligen Bean
spruchung auf drei unterschiedliche Arten hydrostatisch ver
formt, wie die entlang der Schnittlinien III-III, IV-IV und
V-V in den Längsschnitt durch das Rahmenrohr 11 eingezeichne
ten Rohrquerschnitte zeigen. Zur verbesserten Darstellung
sind die oben genannten Rohrquerschnitte in den Fig. 3-5 ver
größert dargestellt.
Fig. 3 zeigt in einem vergrößerten Querschnitt gemäß der
Schnittlinie III-III in Fig. 1, daß die in der Radialebene x′
gegenüberliegenden Bereiche 19 und 20 des Rahmenrohres 11 in
einander entgegengesetzten Richtungen nach außen hydrosta
tisch verformt sind, wodurch das Widerstandsmoment des so
verformten Abschnitts des Rahmenrohres 11 sich erhöht.
Dagegen zeigt Fig. 4 einen Querschnitt des Rahmenrohres
11 entlang der in Fig. 1 mit IV-IV gekennzeichneten
Schnittlinie, wobei hier das ursprünglich kreiszylindrische
Rohr nicht nur in der x′′-Ebene Profilierungen 23 und 24 auf
weist, sondern außerdem aufgrund von Profilierungen 21 und 22
in der y′′-Ebene als Kreuzprofil ausgeformt ist. Durch diese
Art der hydrostatischen Verformung vergrößert sich nicht nur
das Widerstandsmoment des Rahmenrohres 11, sondern auch die
Torsionssteifigkeit in diesem Bereich deutlich.
Letztlich zeigt Fig. 5 einen Querschnitt des Rahmen
rohres 11 entlang der in Fig. 1 mit V-V gekennzeichneten
Schnittlinie, wobei hier nur die sich in der y′′′-Ebene
gegenüberliegenden Bereiche 25 und 26 hydrostatisch verformt
wurden.
Claims (9)
1. Fahrradrahmen, mit einem
Rahmenrohr, dessen Außenkontur durch
hydrostatische Verformung eines Rohres mit im wesentlichen
kreisprofilartigem Querschnitt festgelegt ist und an dessen einem
Ende ein Steuerknopf befestigt ist, einer Aufnahme für ein Sattelstützrohr und
einer Rohraufnahme für einen Pedalantrieb, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mittlerer, die Rohraufnahme (14) für
den Pedalantrieb aufweisender Bereich des Rahmenrohres (11)
in zwei senkrecht aufeinanderstehenden Radialebenen (x′′, y′′)
beidseitig nach außen kreuzprofilartig verformt ist, während
das Rahmenrohr (11) in
einem, die Aufnahme (13) für das Sattelstützrohr bildenden
Endbereich sowie im anderen, zum
Steuerkopf (12) führenden Endbereich
lediglich in einer Radialebene (x′, y′′′) beidseitig
nach außen verformt ist.
2. Fahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (11) im mittleren Bereich
in den zwei senkrecht aufeinander stehenden Radialebenen (x′′, y′′)
in unterschiedlichem Maße nach außen verformt ist.
3. Fahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (11) in mindestens einem axialen
Bereich in einer Radialebene im unterschiedlichen Maße beidseitig
hydrostatisch verformt ist.
4. Fahrradrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (11) zumindest teilweise
gebogen ausgebildet ist.
5. Fahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Endabschnitt (27) des zum
Steuerkopf (12) führenden Endbereiches des Rahmenrohres
(11) in einer Ebene zusammengepreßt ist und daß dieser
Endabschnitt (27) in einer schlitzförmigen Öffnung (16) des
Steuerkopfes (12) verschweißt ist.
6. Fahrradrahmen nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rahmenrohr (11) und der Steuerkopf
(12) über eine Kehlnaht (18) verbunden sind.
7. Fahrradrahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine in der Seitenansicht polygonale
Ausbildung.
8. Fahrradrahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine in der Seitenansicht U-förmige
Ausbildung.
9. Fahrradrahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine in der Seitenansicht dreieckförmige
Ausbildung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914142619 DE4142619C2 (de) | 1991-12-21 | 1991-12-21 | Fahrradrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914142619 DE4142619C2 (de) | 1991-12-21 | 1991-12-21 | Fahrradrahmen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4142619A1 DE4142619A1 (de) | 1993-07-29 |
| DE4142619C2 true DE4142619C2 (de) | 1994-09-29 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914142619 Expired - Fee Related DE4142619C2 (de) | 1991-12-21 | 1991-12-21 | Fahrradrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4142619C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19602423A1 (de) * | 1996-01-24 | 1997-09-25 | Hans Schauff Fahrradfabrik | Einstückiger Fahrradrohrrahmen |
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1991
- 1991-12-21 DE DE19914142619 patent/DE4142619C2/de not_active Expired - Fee Related
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