DE79177C - Theemaschine - Google Patents

Theemaschine

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Publication number
DE79177C
DE79177C DENDAT79177D DE79177DA DE79177C DE 79177 C DE79177 C DE 79177C DE NDAT79177 D DENDAT79177 D DE NDAT79177D DE 79177D A DE79177D A DE 79177DA DE 79177 C DE79177 C DE 79177C
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DE
Germany
Prior art keywords
tea machine
channels
radiator
machine
tea
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79177D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. VON PA-RYCZKO, Warschau
Publication of DE79177C publication Critical patent/DE79177C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/50Urns with devices for keeping beverages hot or cool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Haüswirthschaftliche Geräthe.· <r
ALFONS von PARYCZKO in WARSCHAU;
Theemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1894 ab.
Die bis jetzt in Gebrauch befindlichen Theemaschinen, die sogen. »Samovars«, besitzen, weil sie in einem Stück hergestellt und unten mit einem Rost versehen sind, durch welchen die Luft zugeführt wird, die gr'ofsen Nachtheile, dafs .eine gründliche Reinigung der Maschine nur'sehr schwer, das in Bezug auf Hygiene so wichtige Emailliren des Gefä'fses im Innern jedoch überhaupt nicht vorgenommen werden konnte, sowie endlich,. dafs die Kohlen und Verbrennungsrückstände leicht durch den Rost hindurchfallen, Unsauberkeiten auf dem Tisch hervorrufen und einen üblen Geruch im Zimmer verbreiten. Aufserdem konnten bei den genannten Maschinen flüssige Brennstoffe, denen stets der Vorzug zu geben ist, nicht angewendet werden, und aufserdem waren auch, da, wie erwähnt, die Maschinen aus einem einzigen Stück hergestellt sind, Reparaturen nur äufserst schwierig vorzunehmen.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, diese Uebelstände in vollkommenster Weise zu beseitigen, und erreicht wird dieser Zweck dadurch, dafs man die Maschinen aus zwei Theilen herstellt und behufs Vermeidung eines Rostes die erforderliche. Luftzuführung durch in dem inneren Gefäfse angebrachte Kanäle von oben her bewirkt und dadurch auch die Möglichkeit der Anwendung flüssiger Brennstoffe, sowie eines Emaillirens im Innern herbeiführt. , ■- .
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Theemaschine durch die Fig. 1 bis 3 dargestellt.
α ist der eigentliche Heizkörper, welcher unten Oeffnüngen al besitzt, an die die von oben herabgeführten Kanäle a3 sich anschliefsen. Dieser oben in der Mitte mit einem Schorri- t stein a2 versehene Körper α wird mittelst des Tellers.α5 in das äufsere Gefäfs b, in dem sich das zu erhitzende Wasser befindet, eingehängt ■ und besitzt oben einen Aufsatz c, durch dessen Oeffnüngen c1 die Luft in die Kanäle a3 eintritt. . . . ' -
Behufs Regulirung bezw. vollständiger Ab-' schliefsung des Luftzutrittes ist der Aufsatz" c mit zwei Oeffnüngen c2 versehen (s. auch die· Ansicht von unten,-Fig. 3),. welche mit den oberen Mündungen α4 der Kanäle as correspondiren. Durch entsprechendes Verdrehen des-Aufsatzes c werden nun die Mündungen α4' der Kanäle mehr oder weniger bezw. ganz verdeckt und dadurch die gewünschte Regulirung bewirkt.
Der Aufsatz c dient gleichzeitig zum Aufstellen und Warmhalten des Behälters mit dem Theeextract, und das Ablassen des heifsen Wassers aus dem äufseren Gefäfs b erfolgt mittelst eines unten vorgesehenen Hahnes. d d sind Verschlufswirbel zum Befestigen des Heizkörpers α im äufseren, mit Handhaben versehenen Gefäfse b, und e, Fig. 2, ist ein verschliefsbarer Eingufs, welcher das Zuführen von frischem Wasser auch während des Kochens, und zwar ohne Herausnahme des Heizkörpers a !ermöglicht.
Anstatt flüssiger können bei der beschriebenen Maschine natürlich auch feste Brennstoffe, wie
Holz, Kohle, Torf etc., in Benutzung genommen werden, welche man, ebenso den Spiritus oder Weingeist, durch den Schornstein a1 in den Heizkörper α einführt und von oben zur Entzündung bringt.
Wie ersichtlich, · erfolgt bei dieser Maschine die Erhitzung des Wassers in . einer äufserst kurzen Zeit, da dasselbe den Heizkörper α vollständig umgiebt und die Umflä'che des letzteren zur Erzielung einer gröfseren Heizfläche auch gewellt werden kann.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Eine Theemaschine russischer Art (sogen. Samovar), gekennzeichnet durch den in das äufsere, mit Wasser gefüllte Gefäfs (b) einzuhängenden Heizkörper (a), in welchem feste oder flüssige Brennstoffe entzündet werden, wobei die Luft durch Kanäle (aB) von oben zugeführt wird und deren obere Mündungen (a*) durch einen entsprechend gestalteten Aufsatz theilweise oder ganz verschlossen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT79177D Theemaschine Expired - Lifetime DE79177C (de)

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