DE7911038U1 - Schloss, insbesondere kastenschloss fuer moebel - Google Patents

Schloss, insbesondere kastenschloss fuer moebel

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DE7911038U1 DE19797911038 DE7911038U DE7911038U1 DE 7911038 U1 DE7911038 U1 DE 7911038U1 DE 19797911038 DE19797911038 DE 19797911038 DE 7911038 U DE7911038 U DE 7911038U DE 7911038 U1 DE7911038 U1 DE 7911038U1
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-H-
K2o -
Firma Hermann Knapp, Velbert
Schloß, insbesondere Kastenschloß für Möbel
Die Erfindung betrifft ein Schloß, insbesondere Kastenschloß für Möbel, mit einem Schloßkas.ten, einer Schloßdecke, einer | im Schloßkasten und/oder in der Schloßdecke gelagerten Nuß mit einer durchgehenden Vierkantöffnung und mit einer außen an der Schloßdecke im Bereich der Nuß ggf. lösbar angeordne- | ten Buchse für einen Einsatz, der einen sich bis in die Vierkantöffnung erstreckenden Vierkantzapfen aufweist.
Bei derartigen Schlössern kann es sich um einfache Riegelschlösser handeln oder um sogenannte Drehstangenschlösser, die einerseits mit einem im Schloßkasten.gelagerten Riegel und andererseits mit Drehstangen, die am Türblatt gelagert sind, schließen. Zur Betätigung des Schlosses dient die im | Schloß gelagerte Nut mit Innenvierkant.
Derartige Schlösser werden in "der Regel an der Rückseite des
Türblattes der Möbeltür befestigt, z.B. mit Schraubverbindungen oder neuerdings bevorzugt mit Einschlagdübeln, welche am Schloßkasten befestigt sind, so daß das fertige
Schloß bei Komplettierung des Möbelstücks bzw. des Türblattes mit seinen Einschlagdübeln lediglich in dafür vorgesehene
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.POSTFACH 6i40 i TELEFON 02JÖ2-60001 · TELEX 8585166
Bohrungen des Türblattes eingeschlagen zu werden braucht.
Das derart am Türblatt befestigte Schloß liegt im allgemeinen mit seiner Schloßdecke bzw. der Rückseite des Schloßkastens flächig an der Innenseite des Türblattes an. Die Buchse erstreckt sich durch eine durchgehende Öffnung des Türblattes und nimmt den Einsatz zur Betätigung der Nuß auf. An der Außenseite des Türblattes ist die Buchse bzw. der Einsatz mit einer Blende abgedeckt, die ggf. gegen die Aussenseite des Türblattes geschraubt ist. Jedenfalls ist der Einsatz von der Türaußehseite zugänglich.
Im einfachsten Fall ist der Einsatz Teil -siner Griffolive oder dergleichen mit der die Nuß betätigt wird. Es gibt aber auch Aus führungs formen, bei denen zur Betätigung des Schlosses ein Schlüssel verwendet wird, der durch den Einsatz hindurch bis in eine längliche Öffnung der Nuß gesteckt und dann gedreht wird. Handelt es sich dabei um einen sogenannten Bundbartschlüssel, dann kann der Einsatz einen dem Profil des Schlüsselbartes angepaßten profilierten Schlitz aufweisen, so daß das Schloß nur mit einem bestimmten Schlüssel geschlossen werden kann. Es ist aber kein Problem, das Schloß von der Türaußenseite zu öffnen, weil sich der Einsatz leicht entfernen läßt und dann das Schloß mit einem entsprechenden Werkzeug ohne weiteres geöffnet werden kann.
Häufig werden derartige Schlösser auch so ausgebildet, daß der Einsatz für die Buchse auswechselbar ist und das Schloß je nach Bedarf vom Möbelhersteller mit dem einen oder anderen Einsatz ausgerüstet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schloß der eingangs beschriebenen Gattung so zu sichern, daß der Einsatz von der Türaußen-
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PATENTANWALT BODE · D - 403G RATINGEN 6 - HOSEL .'POSTFACH'tfl40 -'TELEFON 02Ϊ02-60001 · TELEX 8585166
Seite nicht mehr ohne weiteres entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Vierkantzapfen s stirnseitig eine Gewindebohrung aufweist und mit einer darin eingedrehten, auf der schloßkastenseitigen Stirnseite der Nuß abgestützten Schraube am Schloß gehalten ist.
Anders ausgedrückt wird der Einsatz derart an der Nuß festgelegt, daß die Befestigung nur von der Türinnenseite her zugänglich ist. Damit entfällt jede Möglichkeit, den Einsatz von
her
der Türaußenseite/,zu entfernen. Nichtsdestoweniger ist der Einsatz auswechselbar in der Buchse gehalten, so daß nach wie vor die Möglichkeit besteht, das Schloß bei Bedarf mit dem einen oder anderen Einsatz auszurüsten. Jeder Einsatz wird stets fest am Schloß gehalten, so daß der Einsatz auch diejenigen Kräfte, die bei Betätigen der Tür auftreten, aufnehmen und in den Schloßkasten übertragen kann.
Das gilt z.B. auch dann, wenn an den Einsatz eine das freie Ende der Buchse überragende Griffolive ggf. mit einer Blende angeschlossen ist. Dabei braucht die Blende dann nicht mehr an die Türaußenseite geschraubt zu sein, sie kann z.B. auch an oder in die Buchse eingeklemmt sein.
Das gilt aber auch, wenn der Einsatz ein Zylindereinsatz ist, dessen Zylindergehäuse drehfest in der Buchse gehalten ist und dessen Zylinder den Vierkan-t aufweist. Dabei kann es sich um einen Stiftzylindereinsatz oder um einen- Plättchenzylindereinsatz handeln. Stets ist der Zylindereinsatz so in der Buchse festgelegt und gehalten, daß er von außen nicht entfernt werden kann und daß dementsprechend das Schloß von außen nur mit dem zugehörigen Schlüssel geschlossen werden kann.
PATENTANWALT BODE - D - 4030 RATINGEN 6 - HÖSEL .!ROSTfACH" 6140 · 3"ELEFCIN 02JQ2-60001 · TELEX 8585166 §
Der Einsatz kann aber auch ein Schloßeinsatz für einen f
Bartschlüssel sein. In diesem Fall ist eine bevorzugte Aus- | führungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der I Einsatz eine fest mit dem Vierkant verbundene Scheibe mit ei- §
nem -zentralen Schlüsseldorn und einem sich radial erstrecken- |
den Schlitz für den Schlüsselbart aufweist. Der Schlüsseldorn | führt den Schlüssel und die Scheibe bildet zusammen mit dem Schlitz ein Widerlager für den Schlüssel bei der Schließbewegung.
Insbesondere kann die Scheibe eine sich über einen Teil des Umfangs erstreckende Ausnehmung für einen darin eingreifen- | den Vorsprung eines in die Buchse einsetzbaren Schloßgehäuses . aufweisen, wobei die Enden der Ausnehmung als Anschläge zur Begrenzung der Drehbewegung des Schloßeinsatzes ausgebildet sind. Hierbei ist die Scheibe im Schloßgehäuse angeordnet, das gleichzeitig das Außengehäuse des Einsatzes bildet. Um j die Drehbewegung des Schlüssels zu begrenzen, sind die Enden | der Umfangs ausnehmung an der Scheibe als Widerlager aus ge- f bildet, die mit dem nach innen ragenden Vorsprung des Schloßgehäuses zusammenwirken. Vorzugsweise erstreckt sich die h Ausnehmung über ca. 180°, so daß bei einer bei MöbeIschlößern | üblichen Schließbewegung, die sich über einen Winkelbereich j.1 von ca. 90° erstreckt, das Schloß sowohl als Rechts- als j
auch als Linksschloß eingesetzt werden kann. Damit der zugeordnete Schlüssel jederzeit ohne Schwierigkeiten in das I Schloßgehäuse bzw. in den Schlaßeinsatz eingeführt werden h kann, sollte die Scheibe oder ein damit verbundenes Teil des I
i Schloßeinsatzes eine federnde Raste und das Schloßgehäuse !■ eine zugeordnete Rastausnehmung aufweisen. Raste und Rastausnehmung sorgen dafür, daß der Schloßeinsatz bei abgezogenem | Schlüssel gegen unbeabsichtigtes Verdrehen gesichert ist. Die f
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Il III·
Schlüsselbartes radial geschlitzt sind und im übrigen drehfest im Schloßgehäuse gehalten sind. Diese Ringe werden zwischen der Scheibe und der Abdeckplatte angeordnet, wobei sie an ihrem äußeren Umfang jeweils eine Ausnehmung für den Eingriff eines Vorsprungs des Schloßgehäuses aufweisen können, so daß sie drehfest im Schloßgehäuse angeordnet uind. Der Vorsprung für die drehfeste lagerung der Ringe kann übrigens auch gleichzeitig als Anschlag für die Drehbewegung der Scheibe dienen, wenn er in Form einer sich in axialer Richtung erstreckenden Rippe an der Innenseite des Schloßgehäuses ausgebildet ist. Im übrigen füllen die als Zuhaltung dienenden Ringe zusammen mit der Scheibe das Schloßgehäuse so aus, daß alle Teile an vorbestimmter Stelle und in vorbestimmter Zuordnung gehalten sind.
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Raste kann insbesondere eine in radialer Richtung federnd | abgestützte Kugel oder ein in radialer Richtung federnd ab- | gestützter Stift mit Kugelkopf sein.
Das freie Ende des Schloßgehäuses wird man im allgemeiner, mit einer Abdeckplatte sichern. Um insbesondere bei Lagerung und Transport des Schloßeinsatzes die relative Lage zwischen Schloßgehäuse, Scheibe und Abdeckplatte zu erhalten, kann es zweckmäßig sein, wenn ein den Schlüsseldorn teilweise, umgebender· Kragen als Widerlager für die am freien Ende des Schloßgehäuses befestigbare Abdeckplatte mit Schlüsselloch zum Einführen des Schlüssels vorgesehen ist. Dieser Kragen kann auch zusätzliche Führungsfunktionen für den Schlüssel übernehmen. Er ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, insbesondere dann nicht, wenn nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung wenigstens eine Zuhaltung vorgesehen ist und die Zuhaltung bzw. die Zuhaltungen aus Ringen unterschiedlicher radialer Stärke bestehen, die für den Durchtritt des
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Im folgenden wird ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Kastenschloß mit Riegel- und Drehstangenantrieb,
Fig. 2 teilweise geschnitten eine Ansicht in Richtung des Pfeils II auf den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab eine Stirnansicht eines Schloßgehäuses für einen Schloßeinsatz,
Fig. M- einen Schnitt in Sichtung IV-IV durch den Gegenstand nach Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt in Richtung V-V durch den Gegenstand nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Ansicht eines in das Schloßgehäuse einsetzbaren Schließbolzens,
Fig. 7 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach Fig. 6,
Fig. 8 einen Schnitt in Richtung VIII-VIII durch den Gegenstand nach Fig. 6,
Fig. 9_ eine Draufsicht auf eine Abdeckplatte für das Sehloßgehäuse,
Fig.Io einen Schnitt in Richtung X-X durch den Gegenstand nach Fig. 9,
Fig.11 einen Axialschnitt durch ein Sehloßgehäuse mit Schließbolzen, Zuhaltungen und Abdeckplatte, entsprechend den Figuren 5,8,lo,
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Fig.12 eine Ansicht einer Zuhaltung.
Das dargestellte Kastenschloß ist ein Möbelschloß, welches an der Innenseite eines Türblattes eines Möbelstücks oder dergleichen befestigt wird. Es besteht in seinem grundsätzlichen Aufbau aus einer beim dargestellten Ausführungsbeispiel plattenförmigen Schloßdecke 1 und einem 'Jchloßkasten I 2 mit randseitig umlaufenden Seitenwänden 3, die die Schloß-
I decke 1 überfassen. An die Schloßdecke 1 schließt türblatt-
I seitig eine zylindrische Buchse '-<■ an 5 die in eine zugeordnete
i durchgehende Bohrung des Türblattes eingesetzt wird. Die
:. Buchse 4 ist, was im einzelnen nicht dargestellt ist, lösbar
i an der Schloßdecke 1 gehalten. Dazu kann die Buchse 4 einen
r Ringflansch aufweisen, mit dem sie an der Schloßdecke 1 an-
I liegt, wobei vom Ringflansch vorstehende Zapfen in zugeord-
I nete Öffnungen der Schloßdecke 1 eingreifen. Wenn die Schloß-
I decke 1 dann, wie weiter unten erläutert wird, an der Tür-
I Innenseite anliegt, ist der Ringflansch zwischen der Schloß-
f decke 1 und der Türinennseite eingespannt. Jedenfalls ist die
Buchse 4 im Bereich einer an der Schloßdecke 1 und dem 1
] Schloßkasten 2 gelagerten Nuß 5 angeordnet, die einen durch
• die Buchse 4 zugänglichen Innenvierkant zur Betätigung des
j Schlosses aufweist. Bei Betätigung des Schlosses wird ein
} Riegel 6 ein- bzw. ausgeschlossen. Gleichzeitig werden zwei
i Drehstangenmitnehmer 7,8, die sich an gegenüberliegenden
: Seiten des Schlosses befinden und durch die Seitenwand 3
i hindurchgeführt sind, verdreht.
Zur Befestigung des Schlosses an der Innenseite
des Türblattes sind türblattseitig zwei über das Schloß vorstehende.Einschlagdübel 9,Io angeordnet, die in nicht dargestellte, zugeordnete Sackbohrungen der Türblattinennseite eingreifen. Die Einschlagdübsl 9 ,Io liegen mit
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ihrer Befestigungsseite an Blöcken 11 an, von denen nur ei- |
ner dargestellt ist, und werden mit Schrauben 12 gehalten, |
deren Schraubenschäfte sich durch zugeordnete Öffnungen in j, den Blöcken 11, in der Schloßdecke 1 und im Schloßkasten 2
erstrecken, wobei die Schraubenköpfe 13,1M- auf der Außen- j
seite des Schloßkastens 2 aufliegen. Die Schrauben 12 halten I gleichzeitig auch die Blöcke 11, die Schloßdecke 1 und den
Schloßkasten 2 zusammen. Die Blöcke 11 liegen mit ihrer Un-
terseite 15 an der Türblattinnenseite an und bilden Abstands- ;
halter zwischen Türblattinnenseite und Schloßdecke 1. f.
Die Buchse 4 nimmt einen Schloßeinsatz auf, dessen einzelne |
Teile in den Figuren 4 bis Io und 12 dargestellt sind. Eine |;
Zusammenstellung des Schloßeinsatzes ist in Fig. 11 wieder- |
gegeben. 1
Der Schloßeinsatz weist zunächst ein im wesentlichen zylin- j drisches Schloßgehäuse 16 auf, das auf einer Stirnseite ei- ; nen Boden 17 besitzt und an der anderen Stirnseite offen ist.
Der Boden 17 weist eine zentrische Öffnung 18 auf, die teil- j.
weise von einem außen an den Boden 17 angesetzten Axialflansch i
19 umgeben ist. Ferner schließen außen an den Boden 17 zwei J
einander diametral gegenüberliegende Zapfen 2o,21 an, die in |
zugeordnete Ausnehmungen der Buchse 4 eingreifen und dadurch f das Schloßgehäuse 16 gegen Drehung in der Buchse 4 sichern.
Wie man insbesondere* der Fig. 3 entnimmt, weist die Öffnung 18
im Boden 17 eine Randausnehmung 22 auf, die als Rastausnehmung dient, wie das weiter unten erläutert wird. Im Bereich
der Randausnehmung .22 befindet sich an der Innenseite der
Wandung des Schloßgehäuses 16 eine sich in axialer Richtung
erstreckende Rippe 23, deren Zweck und Funktion ebenfalls =
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weiter unten erläutert wird. „
Der in den Figuren 6 bis 8 dargestellte Schließbolzen besteht im wesentlichen aus einer Scheibe 24, an die einerseits ein zylindrischer Abschnitt 25 sowie daran ein Vierkantzapfen j
26 anschließt während auf der anderen Seite der Scheibe 2 4 ein Schlüsseldorn 2 7 und ein diesen Schlüsseldorn 2 7 teilweise umgebender Kragen 2 8 vorgesehen ist. Dieser Schließbolzen wird so im Schloßgehäuse 16 angeordnet, daß der zylindrische Abschnitt 25 im Bereich der Öffnung 18 bzw. des Axialflansches 19 befindet, so daß die Scheibe 24 auf dem Boden 17 des Schloßgehäuses 16 aufliegt. Dann erstreckt sich der Schlüsseldorn 2 7 mit dem Kragen 2 8 in Richtung auf die offene Seite des Schloßgehäuses 16.
Der zylindrische Abschnitt 25 am Schließbolzen weist eine radiale Sackbohrung 29 auf, in der auf einer nicht dargestellten Feder ein Stift mit Kugelkopf abgestützt ist, dessen als Raste dienender Kugelkopf in die als Rastausnehmung dienende Randausnehmung 2 2 im Bereich der Öffnung 18 des Schloßgehäuses 16 eingreift.
Die Scheibe 24 des Schließbolzens weist einen Durchmesser auf, der im wesentlichen dem Innendurchmesser des Schloßgehäuses 16 entspricht, mit der Maßgabe, daß über einen Teil des Umfangs der Scheibe 24 sich eine Ausnehmung 3o erstreckt, an deren Enden Anschläge 31,32 vorgesehen sind, die bei in das Schlbßgehäuse 16 eingesetztem Schließbolzen mit der Rippe 2 3 zusammenwirken und die Drehbewegung des Schließbolzens begrenzen.
Wie man insbesondere der Fig. 7 entnimmt, besteht die Scheibe 24 im wesentlichen aus zwei Halbscheiben mit jeweils un- * terschiedlichem Radius, wobei die Halbscheibe mit dem größe-
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ren Radius einen offenen radialen Schlitz 33 aufweist, in den der Schlüsselbart eingreift, wie das später noch erläutert werden wird.
Zu dem Schloßeinsatz; gehört schließlich auch noch eine in den Figuren 9 und Io dargestellte Abdeckplatte 34 mit Schlüsselloch 35 zum Einführen eines nicht dargestellten Schlüssels. Die Abdeckplatte 34 weist einen größten äußeren Durchmesser auf, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des Schloßgehäuses 16 entspricht. Über eine Schulter 36 schließt sich ein Abschnitt 37 an, dessen Durchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser des Schloßgehäuses 16 entspricht. Dieser Abschnitt 37 weist an geeigneter Stelle auch eine axiale Nut auf, in die die Rippe 2 3 eingreift. Ferner weist der Abschnitt 37 eine radiale Bohrung oder Einsenkung 39 auf, in die nach dem Zusammenbau des Schloßeinsatzes der zugeordnete Teil der Wandung des Schloßgehäuses 16 durch Hammerschlag oder dergleichen eingedrückt werden l-ann.
Eine Zusammenstellung des Schloßeinsatzes aus Schloßgehäuse, Schließbolzen, Abdeckplatte und Zuhaltungen ist in Fig. 11 wiedergegeben. Man erkennt, daß oberhalb der auf dem Boden 17 des Schloßgehäuses 16 angeordneten Scheibe 24 mehrere, beim dargestellten Ausführungsbeispiel drei Zuhaltungen 4o,41,42 angeordnet sind. Bei den Zuhaltungen 4o,41,42 handelt es sich um Ringe (Fig.12) mit unterschiedlicher radialer Stärke, die jeweils an ihrem äußeren Umfang eine Ausnehmung 43 aufweisen, in die die Rippe 2 3 des Schloßgehä-uses 16 eingreift, so daß die Ringe bzw. Zuhaltungen 4o,4l,42 drehfest im Schloßgehäuse 16 angeordnet sind. Im übrigen weisen die Zuhaltungen 4o,41,42 an der der Ausnehmung 43 gegenüberliegenden Seite jeweils einen radialen Schlitz 44 auf, durch den der Schlüsselbart geführt ist:. Di<r unterschiedlichen radialen
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Stärken der Zuhaltungen 40,41,42 entsprechen Ausnehmungen am Schlüsselbart.
Die auf der Scheibe 2 4 liegenden Zuhaltungen 4o,41,42 werden mit der Abdeckplatte 34, deren Abschnitt 3 7 mit geringerem Durchmesser in das Schloßgehäuse bis zur Anlage an der Schulter 36 eingeführt ist, gehalten. Um die Abdeckplatte 34 am Schloßgehäuse zu sichern, ist mit einem Dorn oder dergleichen das der Einsenkung 39 an der Abdeckplatte 34 gegenüberliegende Material des Schloßgehäuses 16 in die Einsenkung 39 gedrückt.
Die in der Sackbohrung 29 angeordnete Raste und die zugeord-I_ nete Rastausnehmung am Schloßgehäuse 16 sind so angeordnet,
daß eine Rastverbindung in einer mittleren Stellung des Schlüssels bzw. des Schließbolzens hergestellt ist, so daß
.< der Schlüssel nach beiden Seiten um ca. 90° gedreht werden
p kann, und der Schloßeinsatz sowohl rechtss fließend als
ί auch linksschließend verwendet werden kann.
j Der in Fig. 11 dargestellte Schloßeinsatz wird derart in
die Buchse 4 des in Fig. 2 dargestellten Schlosses eingeführt, daß der Vierkantzapfen 26 in den zugeordneten Innen-
P vierkant der Nuß 5 und die über den Boden 17 des Schloßge-
: häuses 16 vorstehenden Zapfen 2o,21 in zugeordnete Ausnehmungen am Grund der Buchse 4 eingreifen.
Wie man insbesondere aus Fig. 8 entnimmt,- weist der Vierkant 26 eine Gewindebohrung 45 auf, in die von der Seite des Schloßkastens 2 eine Schraube eingedreht wird, die sich mit ihrem Kopf an der Schloßkastenseite der Nuß 5 abstützt und dadurch den Vierkant 26 an der Nuß 5 festlegt. Mit dem Vierkant 26 ist auch der Schließbolzen und über die Scheibe
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2 4 das Schloßgehäuse 16 mit Abdeckplatte 34 festgelegt und
kann jedenfalls von d<
mehr entfernt werden.
kann jedenfalls von der Türaußenseite aus der Buchse 4 nicht t
Aus optischen Gründen kann von der Türaußenseite auf dia
Buchse 4 bzw. das Schloßgehäuse 16 eine Blende gesetzt werden,
die vorstehende Klemmarme aufweist, welche in äußere axiale
Ausnehmungen 46 am Schloßgehäuse 16 einfassen (Fig.3).
Vll/ste.
· iri
· · f ι
«••fltll
einsatzes mit einer in die Gewindebohrung 45 des Vierkant- p
zapfens 26 gedrehten Schraube auch dann möglich ist, wenn p
es sich um einen einfachen Schloßeinsatz handelt, der S
mit einer einfachen Griffolive verbunden ist oder wenn es sich h
um einen Zylindereinsatz handelt, dessen Zylindergehäuse in f
der Buchse 4 drehfest gehalten und dessen Zylinder mit dem i
Vierkantzapfen verbunden ist. 1

Claims (1)

  1. PATENTANWALT BODE · D - 4030 RATINGEN 6 - Hösd·- POSTFACH 6140 · TELeFON'02102-60001 · TELEX 8585166
    K 2o -
    Firma Hermann KNAPP
    Siemensstr.3 562o Valbert 1
    Ansprüche:
    1. Schloß, insbesondere Kastenschloß für Möbel, mit einem Sohloßkasten, einer Schloßdecke, einer im Schloßkasten und/oder in ier Schloßdecke gelagerten Nuß mit einer durchgehenden Vierkantöffnung und mit einer außen an der Schloßdecke im Bereich der Nuß ggf. lösbar angeordneten Buchse für einen Einsatz, der einen sich bis in die Vierkantöffnung erstreckenden Vierkantzapfen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vierkantzapfen (26) stirnseitig eine Gewindebohrung (45) aufweist und mit einer darin eingedrehten, auf der schloßkastenseitigen Stirnseite der Nuß (5) abgestützten Schraube am Schloß (2) gehalten ist. ·
    2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Einsatz eine das freie Ende der Buchse (4) überragende Griffolive, ggf. mit einer Blende angeschlossen ist.
    3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz ein Zylindereinsatz ist, dessen Zylindergehäuse drehfest in der Buchse gehalten ist und dessen Zylinder den Vierkant aufweist.
    PATENTANWALT BODE · D. - 4030 RATINGEN 6 - HOSEfc * POSTFACH- 6140·· TELEFON «2102-60001 - TELEX 8585166
    M-. Schloß nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Stiftzylindereinsatz.
    5. Schloß nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Plixttchenzylindereinsatz.
    6. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz ein Schloßeinsatz für einen Bartschlüssel ist.
    7. Schloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz eine fest mit dem Vierkant (26) verbundene Scheibe (2M) mit einem zentralen Schlüsseldorn (27) und einem sich radial erstreckenden Schlitz (33) für den Schlüsselbart aufweist.
    8. Schloß nach Anspruch 6 oder 7,dadurch gekenn zeichnet, daß die Scheibe (2M) eine sich über einen Teil des Umfangs erstreckende Ausnehmung (3o) für einen darin eingreifenden Vorsprung (23) eines in die Buchse (M) einsetzbaren Schloßgehäuses (16) aufweist, wobei die Enden (31,32) der Ausnehmung (3o) als Anschläge zur Begrenzung der Drehbewegung des "chloßeinsatzes ausgebildet sind.
    9. Schloß nach einem der Anspräche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3o) sich über ca. 18o° erstreckt.
    Io. Schloß nach einem oder mehreren der Ansprüche 6-9,
    dadurch gekennzeichnet, daß öle Scheibe (2M) oder ein damit verbundenes Teil (25) des Schloßeinsatzes eine federnde Raste und das Schloßgehäuse (16)
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    9 ··■■·« **■■*> w ■--
    PATENTANWALT BODE · D - 4030 RATINGEN 6 - HÖSd·· POSTFACH 6140* · TELEFON'02102-60001 · TELEX 8585166
    eine zugeordnete Rastausnehmung (22) aufweist.
    11. Schloß nach Anspruch Io, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste eine in radialer Richtung federnd abgestützte Kugel oder ein in radialer Richtung federnd abgestützter Stift mit Kugelkopf ist.
    12. Schloß nach einem oder mehreren der Ansprüche 6-11, gekennzeichnet durch einen den Schlüsseldorn (27) teilweise umgebenden Kragen (28) als Widerlager für eine am freien Ende des Schloiägehäuses (16) befestigbare Abdeckplatte (34) mit Schlüsselloch (35) zum Einführen des Schlüssels.
    13. Schloß nach einem oder mehreren der Ansprüche 6-12, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Zuhaltung (4ο,1H,42) vorgesehen ist und die Zuhaltung bzw. die Zuhaltungen aus Ringen unterschiedlicher radialer Stärke bestehen, die für den Durchtritt des Schlüsselbartes radial geschlitzt sind und im übrigen drehfest im Schloßgehäuse (16) gehalten sind.
    14. Schloß nach Anspruch 13, dadurch gekennze i chnet, daß jeder Ring (4o,41,42) an seinem äußeren Umfang eine Ausnehmung (43) für den Eingriff eines Vorsprungs (23) des Schloßgehäuses (16) aufweist.
    15. Schloß nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorsprung für die drehfeste Lagerung der· Ringe (4o,41,42) und als Anschlag für die Drehbewegung der Scheibe (24) eine sich in axialer Richtung erstreckende Rippe (23) an der Innenseite des Schloßgehäuses (16) vorgesehen ist.
    VII/ste.
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