DE7911031U1 - Hochdruckwaschgeraet - Google Patents

Hochdruckwaschgeraet

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DE7911031U1
DE7911031U1 DE19797911031 DE7911031U DE7911031U1 DE 7911031 U1 DE7911031 U1 DE 7911031U1 DE 19797911031 DE19797911031 DE 19797911031 DE 7911031 U DE7911031 U DE 7911031U DE 7911031 U1 DE7911031 U1 DE 7911031U1
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Gesellschaft fur Oel- und Gasfeuerungstechnik Mbh & Co Kg 4050 Moenchengladbach
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Gesellschaft fur Oel- und Gasfeuerungstechnik Mbh & Co Kg 4050 Moenchengladbach
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Description

Dipl.-lng. Manfred Bonsmänn : -..3-: : ..· Beethovenstraße 15
Patentanwalt 0^4050 Mönchengladbach 1
1Sf(O 2161) 12114
Gesellschaft für öl- und Gasfeuerungstechnik m.b.H. & Co. KG., Konstantinstraße 46, 4050 Mönchengladbach 2
Hochdruckwaschgerät
Die Erfindung betrifft ein Hochdruckwaschgerät mit einem etwa trommeiförmigen Gehäuse und einer darin befindlichen, zylindrisch gewickelten Rohrspirale und einem Brenner mit axial in der Rohrspirale verlaufender Flammaustrittsrichtung und einem Abgasrohr, welches vorzugsweise in einem ein Flammumkehrprinzip bewirkenden Abstand zur Rückwand angeordnet ist, und in dem der Rohrspirale über einen Wassereinlauf Wasser zuführbar ist.
Solche Hochdruckwaschgeräte arbeiten derart, daß dem Wassereinlauf aus dem Wasserleitungsnetz kaltes Wasser über ein Pumpenaggregat zugeführt und in der Rohrspira-Ie auf etwa 950C erhitzt wird. Das unter hohem Druck stehende und erhitzte Wasser kann vielfältig verwendet werden, so beispielsweise zu Vorreinigungszwecken bei Autowaschanlagen od. dgl..
Da die in der Rohrspirale zu überwindende Temperaturdifferenz zwischen der Wasserleitungstemperatur und der gewünschten Endtemperatur sehr hoch ist, ist auch der Ener-
gievefbrauch des Hochdruckwaschgerätes sehr hoch. Der schlechte Wirkungsgrad beruht im wesentlichen darauf, daß die Hochdruck-Rohrspirale hinsichtlich ihres Wasserinhaltes in den Abmessungen begrenzt ist, da derartige Geräte nur bis zu einer bestimmten Volumengröße aufsichts- und genehmigungsfrei sind. Würde man das Volumen der Rohrspirale erhöhen, so würden die für Dampfkessel anzuwendenden Vorschriften auf ein derartiges Hochdruckwaschgerät zutref-
fen, was zu einem so hohen Aufwand führen würde, daß die- | ser Aufwand die mit einer Verbesserung des Wirkungsgrades |
verbundene Einsparung erheblich übersteigen würde. |
Der Erfindung liegt zur Vermeidung dieser Nachteile die Aufgabe zugrunde, ein Hochdruckwaschgerät mit wesentlich besserem Wirkungsgrad und geringerem Energieverbrauch zu schaffen, auf welches jedoch die Dampfkesselvorschriften nicht anzuwenden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Wassereinlauf der Rohrspirale eine von den Rauchgasen des Brenners beaufschlagbare und eine Vorwärmeinrichtung für das einzuspeisende Wasser bildende Wasserführungseinrichtung vorgeschaltet ist. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Speisewasser nicht in kaltem sondern in vorgewärmtem Zustand in die Rohrspirale einzuspeisen und zur Vorwärmung des Wassers die Abgaswärme des Brenners zu nutzen. Somit wird gemäß der Erfindung nicht das unter Hochdruck stehende Volumen der Rohrspirale vergrößert, son-
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dem in der Vorwärmeinrichtung herrscht niedriger Druck, beispielsweise der Druck des Wasserleitungsnetzes. Diese Volumenvergrößerung, die sich nicht auf den Hochdruckteil bezieht, fällt nicht unter die für Dampfkessel geltenden Bestimmungen und dem damit verbundenen Aufwand. Mittels der Erfindung ist es möglich, das bisher in kaltem Zustand eingespeiste Wasser mittels der Abgaswärme auf ca. 50° vorzuwärmen, so daß bei einer angestrebten Endtemperatur von ca. 950C in dem Hochdruckteil nur noch eine Erwärmung um weitere 45° erforderlich ist, während die zu überwindende Temperaturdifferenz bei Vorrichtungen nach dem Stande der Technik etwa 850C beträgt. Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise eine erhebliche Energieeinsparung und damit ein besserer Wirkungsgrad erzielbar ist. Es kann vorgesehen sein, daß das Speisewasser der Hochdruck-Rohrspirale mit dem Druck des Wasserleitungsnetzes zugeführt wird. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß die bei den bekannten Vorrichtungen im Bereich des Kaltwassereingangs angeordnete Hochdruckpumpe bei Hochdruckwaschgeräten gemäß der vorliegenden Erfindung zwischen der die Vorwärmeinrichtung bildenden Wasserführungseinrichtung und der Rohrspirale angeordnet ist.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den vorstehenden Schutzansprüchen sowie der nachfolgenden Figurenbesc-hreibung= Es zeigen %
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein Hoch-
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druckwaschgerät nach dem Stande der Technik;
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 einen schematischen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Ein Hochdruckwaschgerät weist in einem etwa trommeiförmigen Gehäuse 1 eine zylindrisch gewickelte Rohrspirale 2 auf. Der Rohrspirale wird Wasser über einen Wassereinlauf 1amit vorgeschalteter (nicht dargestellter) Hochdruckpumpe zugeführt, in der Rohrspirale auf ca. 950C erhitzt und dann } einem Ausgangsschlauch 3 zugeführt, an welchem beispiels-
j weise eine (nicht dargestellte) Sprühpistole angebracht ist.
Zentrisch in dem Gehäuse ist ein Brennerrohr 4 eines (nicht
dargestellten) Brenners angebracht, dessen Flamme 5 axisvl ; in der Rohrspirale 2 brennt. Die Flamme 5 wird von einer
■ vor der Rückwand 5 befindlichen Prallwand 7 umgelenkt, so
j daß die Brennerflamme 5 nach dem Umkehrprinzip etwa der
Pfeildarstellung in Fig. 1 entspricht. Die Abgase verlassen das Gehäuse 1 über ein Abgasrohr 8.
Die in Fig. 2 bis Fig. 4 dargestellten Ausführungsformen der Erfindung unterscheiden sich von der Anordnung gemäß Fig. 1 dadurch, daß dem Wassereinlauf 1a jeweils eine von den Rauchgasen des Brenners beaufschlagbare Wasserführungs-
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einrichtung vorgeschaltet ist, welche eine Vorwärmeinrichist vorgesehen, daß die Rückwand 6a als wasserführende Rückwand mit Begrenzungswänden 6a1 und 6a1' ausgebildet ist, zwischen denen ein (nicht dargestelltes) labyrinthförmiges Leitsystem angeordnet ist. Das Wasser aus dem Leitungs netz wird der wasserführenden Rückwand 6a an einem Zuführstutzen 9 zugeführt und über einen Stutzen 10 ggf. unter Zwischenschaltung einer 'Hochdruckpumpe 11 über eine Lei-IQ tung dem Wassereinlauf 1a der Rohrspirale 2 zugeführt. Auf diese Weise erreicht man eine Vorwärmung des in die Rohrspirale 2 einzuspeisenden Wassers im Niedrigdruckbereich. Dies hat zur Folge, daß die in der Rohrschlange 2 zu überwindende Temperaturdifferenz wesentlich geringer ist und letztlich der Wirkungsgrad des gesamten Hochdruckwaschgerätes infolge der Ausnutzung der bei den bekannten Geräten ungenutzt bleibenden Abgaswärme wesentlich verbessert wird. Das labyrinthförmige Leitsystem hat den Vorteil, daß eine Dampfblasenbildung im Wasser und eine partielle Überhitzung der Rückwand vermieden wird.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist in der Rückwand 6b eine flache Rohrspirale 6b1 angeordnet, welche zur Wasserführung in der Vorwärmeinrichtung dient.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 ist die Wasserführungseinrichtung als Rohrspirale 12 ausgebildet, welche in der Innenhaut des Isoliermantels des Gehäuses 1 angeordnet ist.
tung für das einzuspeisende Wasser bildet. Gemäß Fig. 2 t
ι · ■ _ O ft · ·
Der Rohrspirale 12 wird Leitungswasser über einen Stutzen 9 zugeführt und nach Vorwärmung über eine Leitung 13 und ggf. eine Hochdruckpumpe dem Wassereinlauf 1a der Rohrspirale 2 zugeführt.
Gemäß einer weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsf,orm kann vorgesehen sein, daß die Vorwärmeinrichtung als in dem Abgasrohr 8 angeordnete Wasserführungseinrichtung ausgebildet ist. Es sind auch Kombinationen der beschriebenen Ausführungsformen möglich.

Claims (1)

  1. Dipl.-lng. Manfred Bonsmäran : '.,' : : ,.·Beethovenstraße 15
    Patentanwalt D"4050 Mönchengladbach
    ® (02161)12114
    Akte: 79 150
    Gesellschaft für öl- und Gasfeuerungstechnik m.b.H. & Co, KG., Konstantinstraße 46, 4050 Mönchengladbach 2
    Ho chdruckwas chgerät
    Schutzansprüche
    1. Hochdruckwaschgerät mit einem etwa troamelfönnigen Gehäuse und einer darin befindlichen, zylindrisch gewickelten Rohrspirale und einem Brenner mit axial in der Rohrspirale verlaufender Flammaustrittsrichtung und einem Abgasrohr, welches vorzugsweise in. einem ein Flammumkehrprinzip bewirkenden Abstaud zur Rückwand angeordnet ist, und in dem der Rohrspirale über einen Wassereinlauf Wasser zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wassereinlauf (1a) der Rohrspirale (2) eine von den Rauchgasen des Brenners beaufschlagbare und eine Vorwärmeinrichtung für das einzuspeisende Wasser bildende Wasserführungseinrichtung vorgeschaltet ist.
    2. Hochdruckwaschgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserführungseinrichtung in der von den Rauchgasen beaufschlagten Rückwand (6a, 6b) des Gehäuses (1) angeordnet ist.
    ' 5· Hochdruckwaschgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wasserführungseinrichtung in der Rückwand (6b) eine flache Rohrspirale (6b1) angeord
    net ist.
    H 5 4. Hochdruckwaschgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die K\ckwand (6a) als flacher Behälter
    mit einem labyrinthförmigen Leitsystem ausgebildet
    ist.
    5. Hochdruckwaschgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wapserführungseinrich-
    tung (12) in der Innenhaut des Isoliermantels des Gehäuses (1) angeordnet ist.
    6. Hochdruckwaschgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärmeinrichtung als in dem Abgasrohr (8) angeordnete Wasserführungseinrichtung ausgebildet ist.
DE19797911031 1979-04-14 1979-04-14 Hochdruckwaschgeraet Expired DE7911031U1 (de)

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