DE78596C - Teigteilmaschine - Google Patents

Teigteilmaschine

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Publication number
DE78596C
DE78596C DENDAT78596D DE78596DA DE78596C DE 78596 C DE78596 C DE 78596C DE NDAT78596 D DENDAT78596 D DE NDAT78596D DE 78596D A DE78596D A DE 78596DA DE 78596 C DE78596 C DE 78596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
machine
lever
dough
dividing machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78596D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. FLECK, Ohligs
Publication of DE78596C publication Critical patent/DE78596C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/08Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
Während bei der durch Patent Nr. 66752 und Zusatz - Patent Nr. "72914 geschützten Teigtheilmaschine die Theilscheibe aus der Maschine behufs Füllung und Leerung von Hand ganz herausgenommen werden mufs, ist sie bei der vorliegenden Anordnung drehbar angebracht, so dafs die Handhabung wesentlich einfacher ist. Auch die Ausdrückplatte ist von der Theilscheibe erreichbar an der Maschine selbst angeordnet.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Maschine in ä'ufserer Verticalansicht mit gesenktem Prefstisch theils im Schnitt, Fig. 2 ist ein Verticalschnitt rechtwinklig hierzu, Fig. 3 und 4 sind verticale äufsere Ansichten, Fig. 5 ist eine Ansicht links von Fig. 4 gesehen, theils geschnitten, Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt von Fig. i. Die wesentlichen Theile der vorliegenden Maschine sind dieselben, wie bei der früheren Maschine.
Es ist A das Untergestell, in welchem mittelst Hebels H, Quadranten und Kette K J die verticale Achse F gehoben wird, deren oberes Ende auf einem quer durchgesteckten Keil d, für den in der Tief lage des Tisches entsprechende Vertiefungen e in der Nabe D vorgesehen sind, den Prefstisch G trägt, so dafs, wie früher, durch Drehung des Hebels H mit der Achse F auch der Prefstisch gehoben bezw. gesenkt wird. Seitlich an der Maschine ist in Lagern I eine verticale Achse q gelagert, auf welcher drehbar die Zarge Q gehalten ist, so dafs sie mittelst eines Griffes in die Maschine eingeführt oder aus derselben entfernt werden kann, während sie Verticalverschiebung dadurch erfahren kann, dafs die Achse q selbst verschiebbar an ihrem unteren Ende mittelst einer Stange m mit einem horizontal am Gestell A schwingenden zweiarmigen Hebel η verbunden ist. Hierdurch kann die Zarge Q gehoben und gesenkt werden, auch bleibt sie in jeder Lage stehen, denn ihr auf den Hebel η übertragenes Gewicht wird durch ein Gegengewicht 0 am Hebel ausbalancirt.
Der Gang und die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die aufserhalb des Bereiches des Prefskolbens gebrachte Zarge wird mit Teig gefüllt und dann die Maschine zurückgedreht, bis ein an ihr befindlicher Stift s am Gestell anschlägt (Fig. 3 und 6). Hierauf erfolgt die Hebung des Prefstisches in der oben beschriebenen Weise mit der Zarge Q und Theilung des Teiges (Fig. 2) unter dem Prefskolben C. Mit dem nun folgenden Niederlassen des Prefstisches findet aber kein Sinken der Zarge statt; diese verharrt vielmehr wegen des Gegengewichts 0 in der ihr durch den Prefstisch G gegebenen Lage, während dieser selbst eine durch Anschläge sl begrenzte Theildrehung erfährt, welche ihn in eine solche Lage der Zarge Q gegenüber bringt, dafs am
Umfange beider Organe befindliche Ansätze pl q1 über einander zu stehen kommen, so dafs, wenn der Prefstisch abermals gehoben wird, der Ansatz ql gegen den Ansatz pl der Zarge stöfst und diese veranlafst, sich so weit zu heben, bis die Theilscheibe gegen den Prefskolben stöfst, wodurch das Durchpressen der Teigstücke bewirkt wird (Fig. 3).
Nun wird die Zarge Q aus der mittleren Lage herausgedreht und unter die am Maschinengestell seitlich angeschraubte Druckplatte R gebracht (Fig. 4 und 5), über welche jene dann mittelst des Hebels η geschoben wird, so dafs durch die Druckknöpfe m1 ein gleichzeitiges Ausstofsen aller Teigstücke erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    An der durch die Patente Nr. 66752 und Nr. 72914 geschützten Teigtheilmaschine eine Vorrichtung zum Versetzen der Zarge und zum .Durchpressen der Teigstücke, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zarge (Q) an einer seitlich an der Maschine befindlichen Verticalspin del (q) angeordnet ist, um welche sie sich so drehen kann, dafs sie sowohl central zum Prefskolben in der Maschine, als auch central unter die an der Maschine befestigte Druckplatte (R) gebracht werden kann, während mittelst Hebels (n) und Gegengewichts (0) und einer Verbindungsstange (m) die Achse .(q) mit der Zarge senkrecht gegen die Druckplatte gehoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78596D Teigteilmaschine Expired - Lifetime DE78596C (de)

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