DE78338C - Hahnfassung für elektrische Glühlampen - Google Patents

Hahnfassung für elektrische Glühlampen

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Publication number
DE78338C
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DE
Germany
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socket
light bulbs
electric light
tap socket
mediator
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78338D
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English (en)
Original Assignee
PH. SEUBEL, Berlin N., Fennstr. 21
Publication of DE78338C publication Critical patent/DE78338C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/945Holders with built-in electrical component
    • H01R33/955Holders with built-in electrical component with switch operated manually and independent of engagement or disengagement of coupling
    • H01R33/9555Holders with built-in electrical component with switch operated manually and independent of engagement or disengagement of coupling for screw type coupling devices

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
PHILIPP SEUBEL in BERLIN. Hahnfassung für elektrische Glühlampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1893 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Hahnfassung für elektrische Glühlampen soll die bisher ungemein schwierige Montage der Glühlampen erleichtern, indem sämmtliche wirksamen Theile des Ausschalters unmittelbar auf der oberen Fläche des mit der Unterschale fest verbundenen Isolirbodens sichtbar angeordnet sind und durch Anwendung eines seitlich in den Isolirboden der Fassung verlegten Stromschliefsers ein gerader Weg für die Leitungsdrähte unter Vermeidung des sonst erforderlichen Bajonettverschlusses für den Boden der Fassung geschaffen ist.
Weiterhin wird aber auch durch die seitliche Verlegung des Stromschliefsers in den Isolirboden der Fassung eine wesentliche Verkürzung derselben erreicht, indem die Schaltvorrichtung nun nicht mehr zwischen Isolirr boden und Unterschale angeordnet ist, also einen besonderen Raum für sich nicht mehr in Anspruch nimmt.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι die neue Fassung in der Seitenansicht mit abgenommener Schutzhülse.
Fig. 2 ist eine Unteransicht der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie x-x,
Fig. 4 ein solcher nach Limey-y der Fig. 2.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der neuen Fassung mit aufgebrachter Schutzhülse, den unteren Theil im Schnitt darstellend.
Fig. 6 stellt eine mit der neuen Fassung versehene Glühlampe in Seitenansicht dar;
Fig. 7 zeigt den Vermittler in Seitenansicht und in seinen beiden Stirnansichten.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie \-\ der vorderen Stirnansicht des Vermittlers in Fig. 7.
Fig. 9 und 10 veranschaulichen die die Stromschlufsfedern und Leitungsdrähte tragenden, auf dem Isolirboden der Fassung angebrachten Metallklötzchen in Seiten- und Oberansicht.
Fig. 11 ist der Griff mit Mitnehmer für das Stromschlufsstück in Seitenansicht.
Fig. 12 veranschaulicht den Mitnehmer in Vorderansicht und Querschnitt.
Die neue Hahnfassung (Fig. 1 bis 6) besteht aus der an dem Leitungsarm α befestigten Schale A, die durch Schrauben b, Fig. 3, den aus nichtleitendem Material hergestellten Isolirboden B der Fassung C trägt.
Auf dem Isolirboden B, welcher in bekannter Weise mit Bohrungen und Kanälen für die Durchlegung der Stromleitung und Befestigung der einzelnen Theile der Fassung ausgestattet ist, sind Metallklötzchen b b' und c sowie die zur Festlegung der Glühlampe D und der Schutzhülse d' dienende, zu einem Gewinde ausgebildete Hülse d befestigt.
Das Metallklötzchen b, Fig. 2 und 9, trägt die Stromschlufsfeder e und ist durch die Schraube f zu einer Polklemme ausgebildet. Das Metallklötzchen b' trägt eine Stromschlufsfeder e' und ist mit der Hülse d leitend verbunden. Das Metallklötzchen c ist durch Schraube g zu einer Polklemme ausgebildet und stellt durch seine nach unten tretende Gabel h, Fig. 1 und 2, die Verbindung mit der Glühlampe D in bekannter Weise her.
Um nun einen freien Durchgang für die Leitungsdrähte i i zu den Polklemmen/ und g zu erhalten, ist die Schaltvorrichtung E an dem Boden der Fassung seitlich angeordnet (Fig. 2 und 3) und zur Verkürzung der Fassung C
in denselben theilweise versenkt; hierdurch ist eine centrale Durchgangsöffnung k, Fig. 3, für die Leitungsdrähte i i geschaffen.
Die Schaltvorrichtung ist durch ein am Isolirboden B befestigtes Winkelstück / gleichlaufend zum Isolirboden gehalten. Die an den Klötzchen b und b' befestigten S-förmig gebogenen Stromschlufsfedern e e' federn gegen die nach innen gerichtete Stirnfläche des Vermittlers m. Die innere Stirnfläche des aus nichtleitendem Material hergestellten Vermittlers)·« wird durch vier scharf abfallende Schrägflächen nnn'n' gebildet, die sich paarweise gegenüber stehen und von denen die Flächen η η mit leitendem Material (Metallstreifen) 0, Fig. 8, überdeckt sind, während diejenigen n' n' aus dem nichtleitenden Material des Vermittlers m bestehen. Die nach aufsen gerichtete Stirnfläche des Vermittlers m besteht aus nur zwei sanft aufsteigenden, an ihrem Ende scharf abfallenden Schrägflächen pp, auf welchen ein Mitnehmer q, Fig. 11 und 12, gleitet, wenn der Ausschalter E im unrichtigen Sinne, d. h. von rechts nach links mittelst des Handgriffes r gedreht wird.
y Zur Einschaltung oder Ausschaltung der Glühlampe ist der Griff r von links nach rechts zu drehen, und legt sich dann der Mitnehmer q, welcher auf dem Drehzapfen r' des Griffes r befestigt ist, mit seinen abgebogenen Kanten q\ Fig. 13, gegen die steilen Kanten ρ' der Schrägflächen ρ des Vermittlers m. Die Stromschlufsfedern e e' werden nun bei Drehung1 des Handgriffes zur Einschaltung oder Ausschaltung der Glühlampe auf die leitenden Schrägflächen η η oder nichtleitenden η' η' gelangen und so den Stromschlufs herstellen oder aufheben.
Die S-förmigen Stromschlufsfedern e e' haben eine dreifache Aufgabe zu erfüllen, nämlich:
1. zur Stromführung,
2. zur Herstellung einer Augenblicksschaltung und endlich
3. bei Linksdrehung des Griffes zum Aufhalten und zur Zurückführung des Vermittlers in die Gebrauchsstellung zu dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hahnfassung für elektrische Glühlampen, bei welcher zur Ermöglichung des Einführens und Verbindens der Leitungsdrähte an die Fassung ohne Zerlegung der letzteren und zur Erzielung einer möglichst kurzen gedrungenen Gestaltung der Fassung der Ausschalter seitlich und in eine Aussparung des Isolirbodens verlegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78338D Hahnfassung für elektrische Glühlampen Expired - Lifetime DE78338C (de)

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