DE7828657U1 - Schnalle - Google Patents

Schnalle

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DE7828657U1
DE7828657U1 DE19787828657 DE7828657U DE7828657U1 DE 7828657 U1 DE7828657 U1 DE 7828657U1 DE 19787828657 DE19787828657 DE 19787828657 DE 7828657 U DE7828657 U DE 7828657U DE 7828657 U1 DE7828657 U1 DE 7828657U1
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Description

Schnalle
Die Erfindung betrifft eine Schnalle zur lösbaren Verbindung Hit Endabschnitten bandförmiger Gegenstände.
Gurte, Bänder, Leinen usw., bzw. ihre Endabschnifcte werden üblicherweise mittels Schnallen miteinander verbunden. Bekannte Schnallen sind mit wenigstens einem der Endabschnitte eines •olchen bandförmigen Gegenstandes z.B. mittels Nieten fest verbunden. Dieses weist den Nachteil auf, daß bei Beschädigung entweder der Schnalle oder des bandförmigen Gegenstandes beide Teile weggeworfen werden müssen. Der Grund dazu ist, daß die Herstellung der unlösbaren Verbindung zwischen bandförmigem Gegenstand und Schnalle zeitaufwendig und daher kostenaufwendig ist. Offensichtlich ist auch die Herstellung von Gurten und Schnallen als solche mit genanntem zusätzlichem verteuerndem Arbeitsscbritt verbunden.
Ziel der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu beheben.
Die erßindungsgemäße Schnalle ist gekennzeichnet durch einen ersten Schnallenteil um einen ersten Endabschnitt mittels Reibungskräften zu halten und einen daran anschließenden zweiten Schnallenteil um einen zweiten Fndabschnitt mittels Klemmung zu halten. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Nachfolgend wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt;
/-\ Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Schnalle in Offenstellung, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie H-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt gleich dem der Fig. 2 durch die Schnalle in Schließstellung.
Die Schnalle der Fig. 1 weist einen ersten Schnallenteil 1 und einen zweiten Schnallenteil 2 auf. Diese zwei Schnallenteile 1,2 sind an sich starre, miteinander fest verbundene Bauteile aus beliebigem Werkstoff z.B. Metall, Kunststoff oder Holz usw.
Der erste Schnallenteil weist einen ü-förmigen Rahmen auf, der von drei einstückig miteinander verbundenen Streifen zusammengesetzt ist, wobei die Schenkel des "U" aus einem ersten Streifen (~) und einem parallel dazu verlaufenden Streifen 4 gebildet sind, die an einem Ende mittels eines die Basis des "U" bildenden Streifens 5 verbunden sind, welcher Streifen 5 nachfolgend als dritter Quersteg 5 bezeichnet ist.
Der erste Streifen 3 ist mittels eines ersten Quersteges 6 und eines zweiten Quersteges 7 mit dem zweiten Streifen 4 verbunden. Diese zwei Querstege 6,7 verlaufen etwa parallel zum dritten Quersteg 5. Der Abstand 8 zwischen dem ersten Quersteg 6 und dem zweiten Quersteg 7 ist dabei kleiner als der Abstand 9 zwischen dem zweiten Quersteg 7 und dem dritten Quersteg 5. Dabei liegen die breiten Seiten des ersten 6 und zweiten 7 Quersteges in Ebenen, die mit den Ebenen, in welchen die breiten Seiten des dritten Quersteges 5 liegen, etwa rechte Winkel einschließen.
Der zweite Schnallenteil 2 weist eine Platte 10 auf, die als Stützglied dient. Diese Platte 10 ist bei 11 an einer weiteren Platte 12 angelenkt. Die Platte 12 ist mit dem freien Ende des ersten Streifens 3 und dem freien Ende des zweiten Streifens 4 fe.st verbunden und weist eine rechteckige Form auf. Derjenige Randbereich der Platte 12, der dem mit dem ersten 3 und zweiten Streifen verbunden gegenüberliegt, weist eine abstehende Leiste 13 auf, die mit Zähnen 14 versehen ist. Diese Leiste 13 verläuft etwa parallel zum dritten Quersteg 5.
Die Platte 10, die ebenfalls die Form eines Rechtecks aufweist, ist zur Verstärkung mit zwei von ihren kurzen Seiten abstehenden Randleisten 21,22 versehen, die einstückig mit ihr ausgebildet sind.
In der Fig. 3 ist die Schnalle in ihrer Schließstellung zusammen mit einem Gurt gezeigt, dessen Endabschnitte 15 und 16 mittels der Schnalle miteinander verbunden sind.
Der eine Endabschnitt 15 verläuft in der gezeichneten Stellung der Schnalle unter dem dritten Quersteg 5 an diesem anliegend hindurch, zwischen dem dritten Quersteg und dein zweiten Quersteg hindurch bis zum ersten Quersteg 6, um welchen der Gurt eine Schlaufe 18 bildet, um über den zweiten Quersteg 7, an diesem anliegend und zwischen dem zweiten Quersteg 7 und ersten Quersteg 5 zurückzulaufen. Wenn nun auf den Endabschnitt 15 ein in Richtung des Pfeiles 17 wirkender Zug ausgeübt wird, werden offensichtlich Teile des Gurtes an die Querstege und gegeneinander gedrückt. Dadurch entstehen Reibungskräfte, die groß genug sind, daß ein, einem aus diesem Schnallenteil 2 Herausziehen des Gurtes verhindernder Widerstand entgegengesetzt wird.
Der andere Endabschnitt 16 verläuft über die Zähne 14 der Leiste 13 und zwischen dieser und der einen Platte 10. Wird die Platte 10 von der in der Fig. 2 gezeigten Stellung in die in der Fig.3 gezeigten Stellung geschwenkt, drückt die Platte 10 den Gurtteil 16 gegen die Zähne 14. Di^se greifen in den Gurt ein und halten
ihn somit fest. ···:.··..··..··..-· : "
Um die Platte 10 mit dem ersten Schnalienteil 1 zu verriegeln, sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel an den Randleisten 21, 22 Erhöhungen 19 ausgebildet, die in der Schließstellung in Ausnehmungen 20 einrasten, die im ersten 3 und zweiten 4 Streifen des ersten Schnallenteils 1 angeordnet sind.
Die Platte 10 ist derart bemessen, daß sie mit dekorativen Ausbildungen versehen werden kann. Solche können einerseits als Gravuren in der Außenseite der Platte bestehen oder andererseits ails mit der Platte verbundene dritte gegenständv liehe Ausbildungen.
Der Verwendungsbereich der Schnalle ist vielfältig. Sie kann an Hosengurten, für Gepäckriemen, Kofferriemen, Rucksackriemen, Uhrenbänder, Kundeleinen, für Stoffgürtel an Damenkleidern usw. verwendet werden.
Der bandförmige Gegenstand mit welchem die Schnalle verwendbar ist, kann aus verschiedensten Werkstoffen sein, beispielsweise
J Le der, PVC oder kann ein textiles Gewebe sein. Ein besonderer
Vorteil der Schnalle kann darin erblickt werden, daß keine Löcher im bandförmigen Gegenstand vorhanden sein müssen, also s die Spannung des bandförmigen Gegenstandes veränderbar sein kann. Sie kann auch vorteilhaft zur Verbindung zweier getrennter bandförmiger Gegenstände verwendet werden.
So kann sie dazu verwendet werden, wenn bei einer Hose nur zwei Bandabschnitte anstatt eines Gurtes vorhanden sind, welche Bandabschnitte an einem Ende mit der Hose vernäht und mit dem andern Ende mittels der Schnalle miteinander verbunden werden.
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Claims (9)

1. Schnalle ζlösbaren Verbindung mit Endabschnitten bandförmiger Gegenstände, gekennzeichnet durch einen ersten Schnallenteil (1), um einen ersten Endabschnitt mittels Reibungskräften zu halten und einen daran anschließenden zweiten Schnallenteil (2) um einen zweiten Endabschnitt mittels Klemmung zu halten.
2. Schnalle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der erste Schnallenteil (1) einen Rahmen mit einem ersten (6), zweiten (7) und dritten (8), im wesentlichen parallel im Abstand verlaufende Querstege aufweist, welche Querstege dazu bestimmt sind, den Endabschnitt des bandförmigen Gegenstandes derart zu führen, daß er um den ersten Quersteg (6) herum verlaufend und auf diesem aufliegend eine Schlaufe bildet und daß die an der Schlaufe anschließenden Bandabschnitte aufeinanderliegend zwischen dem zweiten (7) und dritten Quersteg (5) hindurch verlaufen.
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3. Schnalle nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Rahmen zwei paralie Ie Streifen (3,4) aufweist, die an einem Ende mittels des dritten Quersteges (5) miteinander verbunden sind, wobei der Abstand (8) zwischen dem ersten (6) und zweiten (7) Quersteg kleiner ist als der Abstand (9) zwischen dem zweiten (7) und dritten (5) Quersteg.
4. Schnalle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schnallenteii (?) ein Stützglied (10) und ein Klemmglied (13,14) aufweist, wovon mindestens eines zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung schwenkbar ist, in welcher Stellung die zwei Glieder einander unmittelbar gegenüberliegen, um einen dazwischen verlaufenden Abschnitt des bandförmigen Gegenstandes klemmend festzuhalten.
5. Schnalle nach Patentanspruch 2 und/oder Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (10) mit dem Rahmen fest verbunden ist und das Klemm-
; glied (13,14) am Stützglied ("!I) angelenkt ist, wobei das
Klemmglied und der Rahmen zusammenwirkende Verriegelungsorgane aufweisen, um das Klemmglied (13,14) in Schließstellung v/ mit dem Rahmen lösbar zu verriegeln.
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6. Schnalle nach Patentanspruch 2 und/oder Patentanspruch 4, *" dadurch gkennzeichnet, daß das Klemmglied (13,14) mit dem Rahmen fest verbunden ist und das Stützglied (10) am Klemmglied (13,14) angelenkt ist, wobei das Stützglied (10) und der Rahmen zusammenwirkende Verriegelungsorgane aufweisen, um das Stützglied (10) in Schließ- < Stellung mit dem Rahmen lösbar zu verriegeln.
7. Schnalle nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied eine Platte (10) und das Klemmglied eine messerschneidenförmige Ausbildung (13,14)
fill I «· · · ·
II · · I . ti·· · · I
aufweist, wobei in Schließstellung die Platte (10) den bandförmigen Gegenstand in Eingriff mit der messerschneidenförmigen Ausbildung (13,14) drückt.
8. Schnalle nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Klemmglied eine weitere Platte (12) aufweist, und die messerschneidenförmige Ausbildung eine von der weiteren Platte (12) abstehende gezahnte Leiste (14) aufweist.
9. Schnalle nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die gezahnte Leiste (13, 14) einstückig mit der weiteren Platte (12) als ein von ihr abstehender Randabschnitt ausgebildet ist, welche Platte (12) an einem gegenüberliegenden Randbereich mit dem Rahmen fest verbunden ist, daß die eine Platte (10) zur Aufnahme dekorativer Ausbildungen ausgebildet ist und beim Bereich, bei welchem der Randabschnitt an der weiteren Platte (12) anschließt, an dieser angelenkt ist.
DE19787828657 1978-09-26 1978-09-26 Schnalle Expired DE7828657U1 (de)

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