DE78198C - Rohrgestänge für Tiefbohrungen - Google Patents
Rohrgestänge für TiefbohrungenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
- E21B19/16—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B19/00—Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
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- E21B19/167—Connecting or disconnecting pipe couplings or joints using a wrench adapted to engage a non circular section of pipe, e.g. a section with flats or splines
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S: Bergbau.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Bohrgestänge, welches sowohl bei
Trockenbohrungen als auch bei Spülbohrung freifallend, stofsend oder drehend verwendet
werden kann.
Des klareren Verständnisses halber ist in der folgenden Beschreibung, sowie in der beiliegenden
Zeichnung auch das Bohrzeug dargestellt und kurz erläutert.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch das Bohrgestänge an dessen Verschraubungsstelle,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie a-b (c-dj. der Fig. 1;
Fig. 3 stellt einen Förderstuhl in der Ansicht,
Fig. 4 denselben im Schnitt nach der Linie e-f ' der Fig. 3 dar, und die
Fig. 5 und 6 zeigen die Schlüsselgabel.
Das Bohrgestänge besteht aus glatten Röhren, auf welche beiderseits besonders hergestellte
Verbindungsstücke A und B in der Art durch Löthen, Einwalzen etc." aufgebracht werden,
dafs sie, ohne die Rohrwand zu schwächen, lediglich durch eine starke Adhäsion haften.
Auf das Stück B wird ein konisches Gewinde und in das Stück A das entsprechende Muttergewinde
eingeschnitten. Hinter den Schraubengewinden werden die Muffen als Vierkante C
und -D ausgebildet. Durch die Verschraubung des Stückes A mit dem Stücke B ensteht ein
hohles Gestänge, welches die bekannten Vorzüge eines massiv quadratischen Gestänges mit
doppeltem Bund und konischen Gewinden mit dem Vorzuge eines grofsen Torsionswiderstandes
eines Rohrgestänges vereinigt und gleichzeitig, gestattet, dafs der Spülstrom Durchgang findet.
Bei den bisherigen Hohlgestängen konnte man das dem cylindrischen unvergleichlich überlegene
konische Gewinde nicht anwenden, ohne dafs man zu einem für den Betrieb unbrauchbar
grofsen Gewichte desselben kam, da man einer sehr grofsen Wandstärke eines,
Rohres bedarf, um in dasselbe ein konisches Gewinde schneiden zu können, und das überflüssige
Gewicht nur durch kostspieliges Abdrehen entfernen könnte. Das vorliegende Bohrgestänge soll nun die Vorzüge der bisherigen
hohlen Gestänge, nämlich grofse Torsionsfestigkeit und Durchgang des Spülstromes
durch dasselbe, mit denjenigen der massiven Gestänge vereinigen, nämlich geringes Gewicht,
Anwendung des konischen Gewindes, welches dazu noch beliebig grob rein kann, beschleunigte
Handhabung beim Ziehen und Einlassen durch Anwendung von Schlüssel und Fanggabel
an Stelle der umständlichen Handhabung mit Zangen beim gewöhnlichen Rohrgestänge.
Das An- und Abschrauben dieses Rohrgestänges erfolgt nämlich nicht mittelst Rohrzangen,
sondern die Fanggabel (Fig. 5 und 6), die unter c, Fig. 1, untergelegt wird, hat einen
Schlüssel S aufgenietet, und dieser hält zugleich beim Aufsetzen von B auf dieselbe das
Gestänge durch die Flächen C fest und macht die sonst an das untere Rohr anzulegende
Zange überflüssig. Nun wird mit gewöhnlichem Handschlüssel am Vierkant D das obere
aufgezogene Gestänge Dank dem groben konischen Gewinde mit wenig Umdrehungen abgeschraubt.
Sodann wird der neuartige, seitlich offene Förderstuhl (Fig. 3) mit aufgehobenem
Fallring E seitlich unter c, Fig. 1, ge-
schoben, der untere Zug hochgezogen, wiederum abgefangen u. s. w., also ebenso rasch
gearbeitet als beim Quadratgestänge.
Durch dieses Hohlgestänge' werden jedoch nach Angabe der Erfinder nicht nur alle Vortheile
des massiven Gestänges auf ein Rohr übertragen, sondern es wird dieses Rohr
noch sehr bedeutend leichter ausfallen, als dies bisher möglich war. Bisher mufste mit
Rücksicht auf die Tiefe der in die Rohrwand zu schneidenden Gewinde (iY4 bis 2 mm) dieselbe
um so viel stärker genommen werden, als die Rechnung ergab, und diese Mehrwand
ergab ein todtes Gewicht im Bohrloch, welches noch dazu die schwächsten Querschnitte (an
jeder Gewindestelle) beanspruchte. Hier nun aber nimmt man, um gleiche Tragfähigkeit zu
haben, nur die aus der Rechnung resultirende Rohrwand, die nirgends geschwächt wird, und
hat so ein Gestänge völlig homogener Tragfähigkeit und im Verhältnifs der Wandstärken
verringerten Gewichtes.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Rohrgestänge für Tiefbohrungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit konischem Schrauben- und Muttergewinde und mit Vierkantflächen C und D versehenen Verbindungstheile A und B besonders hergestellt und dann mit den durchweg gleiche Wandstärke habenden Rohren fest verbunden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78198C true DE78198C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=350942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78198D Expired DE78198C (de) | Rohrgestänge für Tiefbohrungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78198C (de) |
-
0
- DE DENDAT78198D patent/DE78198C/de not_active Expired
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