DE78100C - Mühlstein-Schärfmaschine - Google Patents

Mühlstein-Schärfmaschine

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Publication number
DE78100C
DE78100C DENDAT78100D DE78100DA DE78100C DE 78100 C DE78100 C DE 78100C DE NDAT78100 D DENDAT78100 D DE NDAT78100D DE 78100D A DE78100D A DE 78100DA DE 78100 C DE78100 C DE 78100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
millstone
sharpening machine
arc
rail
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78100D
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English (en)
Original Assignee
E. H. NACKE, Kotitz b. Coswig i. S
Publication of DE78100C publication Critical patent/DE78100C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D3/00Dressing mill discs or rollers
    • B28D3/02Machines
    • B28D3/04Machines for grooving rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
-Im Mittelpunkt des zu schärfenden Mühlsteines wird, wie Fig. 1 zeigt, eine Spindel a eingesetzt und mittelst Mutter b und darunter befindlicher Unterlagscheibe festgezogen. Auf der Spindel α dreht sich lose die flache Eisenschiene c. Dieselbe läfst sich vermittelst des Handrades d gegen das Unterlagbrett e von hartem Holz anpressen und so in einer be-
Die einzelnen
liebigen
Stellung festhalten.
Stellungen der Schiene c werden den Theilpunkten des Gehäuserandes des Mühlsteines, wie Fig. 2 zeigt, entsprechend gewählt, so dafs auf jeden solchen Theilpunkt eine einzuhauende Schärf.linie kommt. Auf der Schiene c ist eine senkrechte Spindel/" aufgeschraubt. Auf dieser Spindel ist mittelst Handrädchens g ein 'Zapfen i auf und ab verstellbar. Um diesen Zapfen ■dreht sich der eine Endpunkt einer Stange h und auf dieser Stange h sitzt der Meifselhalter k mit dem Meifsel r. Am anderen Ende der Stange greift der Arbeiter an und haut durch Heben und Fallenlassen der Stange mit dem Meifsel die zu schärfende Furche ein, während er gleichzeitig die Stange in einem Kreisbogen hin- und herbewegt, dessen Mittelpunkt die Spindel f ist. Nachdem so eine Furche eingehauen ist, wird das Handrad d gelüftet, die Schiene c um einen Theilpunkt weitergedreht und die Stellschraube ο in den neuen Theilpunkt eingesetzt. Hierauf wird Handrad d wieder angezogen und die neue Furche in der vorbeschriebenen Weise geschärft.
Da somit alle Schärflinien nach dem gleichen fest vorgeschriebenen Bogen ausfallen müssen und ebenso gleiche, durch die, Theilung des Randes vorgeschriebene Abstände erhalten, so erleichtert diese Schärfmaschine das Schärfen der Steine derart, dafs auch ein Ungeübter sofort zu der Arbeit verwendet werden kann.
Die Verstellung des Zapfens i mittelst Handrädchens g ist deshalb angeordnet, um bei Meifseln r von verschiedener Länge durch Höher- oder Tieferstellen des Drehpunktes immer den richtigen Neigungswinkel des Meifsels gegen die Steinfläche einstellen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schärfmaschine für Mühlsteine, bei welcher um eine im Centrum des Steines senkrecht zu dessen Fläche befindliche Spindel a eine radiale Schiene c mittelst Handrades d und Stellschraube 0 nach den Theilpunkten des Gehäuseumfanges feststellbar ist, in Verbindung mit einer auf Schiene c sitzenden Spindel f, auf welcher vertical verstellbar der um f drehbare Zapfen i sitzt, um welchen die den Meifselhalter k tragende Stange mit ihrem einen Ende schwingt, während am anderen Ende der Arbeiter die Stange und mit ihr den Meifsel auf und nieder und gleichzeitig in einem Kreisbogen um / bewegt und somit zwangläufig die Schärfe nach einem Kreisbogen, dessen Mittelpunkt f ist, einhaut.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78100D Mühlstein-Schärfmaschine Expired - Lifetime DE78100C (de)

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