DE77698C - Maschine zur Herstellung von Bonbons - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Bonbons

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DE77698C
DE77698C DENDAT77698D DE77698DA DE77698C DE 77698 C DE77698 C DE 77698C DE NDAT77698 D DENDAT77698 D DE NDAT77698D DE 77698D A DE77698D A DE 77698DA DE 77698 C DE77698 C DE 77698C
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DE
Germany
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lever
paper
sweets
shaft
arm
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77698D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Th. Robertson, Toronto, Grfsch. York, Canada
Publication of DE77698C publication Critical patent/DE77698C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0037Apparatus for orientating and reorienting objects, e.g. chocolate, confectionery, trays, moulds, except sticks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der durch Patent Nr. 73977 geschützten Maschine zur Herstellung von Bonbons wird das die Bonbonreihen tragende Papier immer um ein gleiches Stück weiter bewegt. Dieses Papier wird dann zur ,leichteren Handhabung beim darauffolgenden Trocknen in einzelne Bogen geschnitten. Es ist leicht einzusehen, dafs beim Zerschneiden zwischen zwei Bonbonreihen für den abgetrennten Bogen nur ein sehr schmaler Rand bleibt, so dafs man den mit noch halbflüssigen Bonbons versehenen und abgetrennten Bogen für den Transport auf die Trockenbleche kaum anfassen kann, ohne die Bonbons selbst zu beschädigen.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes wird die in Patent Nr. 73977 beschriebene Vorrichtung zum ruckweisen Fortbewegen des Papiers derart abgeändert, dafs das Papier nach Vollendung jener Bonbonreihe, nach welcher der Bogen abgetrennt werden soll, noch vor dem Abschneiden um ein gröfseres Stück vortransportirt wird, als der Abstand zweier Bonbonreihen beträgt. Nach diesem Vortransportiren erst geht das den Bogen abtrennende Messer nieder, wodurch zwischen der letzten Bonbonreihe und der Kante des abgeschnittenen . Papierbogens ein gröfserer freier Rand entsteht. .
Die im Princip beschriebene Abänderung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es soll jedoch nur der von dem Haupt-Patent abweichende Theil der Maschine beschrieben werden.
Von der Hauptantriebswelle J aus wird mittelst eines Excenters U und einer an dem einen Arm des' Klinkenhebels 5 angreifenden. Excenterstange V dem zweiten Arm von S eine derartige Bewegung ertheilt, dafs er vermöge der Klinke T, welche in das Sperrrad R eingreift, dieses letztere in Umdrehung versetzt. Der Klinkenhebel 5 sitzt lose auf der Welle M, und die Gröfse seiner Bewegung, d. i. also die Gröfse der Schaltung, kann durch Verlegung des Angriffpunktes der Excenterstange V auf dem einen Arm variabel gemacht werden. Das Sperrrad R sitzt fest auf der Welle M, welche im Maschinengestell drehbar gelagert ist, und versetzt diese Welle in eine ruckweise Drehung, welche der Welle B durch die Zahnräder N und D mitgetheilt wird. Auf der Welle M ist, wie beim Haupt-Patent, der Treibcylinder eines das Papier b1 bewegenden endlosen Bandes befestigt.
Am zweiten Ende der Welle M sitzt fest auf dieser eine Scheibe f1 und lose der Bügel M3, welcher mit seinem Ansatz u1 über die Peripherie der Scheibe t1 hervorragt. Der Bügel ua besitzt einen Schlitz, welcher über eine in der Scheibe t1 eingeschraubte Klemmschraube M5 gleitet, und kann durch diese
letztere derart mit der Scheibe t1 gekuppelt werden, dafs stets beide zusammen bewegt werden müssen. Nahe . der Scheibe f1 sitzt lose auf der Welle M der zweiarmige Hebel r1, dessen einer Arm eine Klinke s1 trägt, die sich gegen den Absatz u1 des Bügels us legt. Der zweite Arm des Hebels r1 schliefst sich an eine Stange r2 an, welche am unteren Ende ein Gewicht r3 trägt. Dieses hat das Bestreben, den horizontalen Arm des doppelarmigen Hebels r1 nach abwärts zu drehen, wodurch die Klinke s1 an den Ansatz m' des mit der Scheibe t1 gekuppelten Bügels u3 angedrückt wird und das Bestreben hat, die Welle M nach vorwärts zu drehen. Der horizontale Arm des zweiarmigen Hebels r1 wird jedoch, wie aus der Zeichnung ersichtlich, an der Abwä'rtsdrehung durch die Daumenscheibe A gehindert, welche auf der Welle B festsitzt und bei der Drehung derselben in Richtung des bei A gezeichneten Pfeiles den Hebel r1 durch den Zapfen r* hebt. Erst wenn die Daumenscheibe A die in der Zeichnung dargestellte Stellung erreicht hat, wird sie bei der Weiterdrehung unter dem Zapfen r* des Hebels r1 vorbeikommen. Dieser letztere senkt sich infolge der Wirkung des Gewichtes r3, und der zweite Arm des Hebels r1 bewegt durch Vermittelung der Klinke s\ welche an u1 anliegt, die Welle M rasch um ein bestimmtes Stück nach vorwärts, wodurch eine bestimmte Papierlänge unter der Schneidevorrichtung hinbewegt wird.
Um die Gröfse der zugeführten Papierlänge genau reguliren zu können, ist das Gewicht r3 an der Stange r2 durch Schrauben nach auf-, und abwärts verstellbar eingerichtet. Stange r2 geht durch rs hindurch und wird unten an einem Führungsstück geführt. Das Gewicht r3 kann daher nur so viel sinken, als in der \ höchsten Stellung zwischen ihm und der oberen Kante des die Stange r2 führenden Stückes Raum bleibt,* und der Gröfse dieses Raumes entspricht auch die Vorwärtsbewegung des Papiers von B aus.
Zur Befhätigung der Schneidevorrichtung trägt das zweite Ende der Welle B noch eine Daumenscheibe E. Diese wirkt auf einen einarmigen Hebel G durch den an diesem letzteren sitzenden Zapfen g auf gleiche Weise, wie vorher A auf r1, sie hebt ihn also und läfst ihn plötzlich wieder fallen. Auch Hebel G ist durch eine Stange gl mit einem Gewicht g3 in Verbindung, welches bestrebt ist, den Hebel G nach abwärts zu drehen.
Der Hebel G trägt an seinem Ende ein Röllchen g·*, welches an dem geneigten Ende h1 des Hebels h anliegt. Schwingt der Hebel G nach abwärts, so verdreht das über hl gleitende Röllchen g-4 den Hebel h, so dafs dieser nach rechts schwingt und vermöge seiner Verbindung mit dem Hebel K durch die Stange J auch den Hebel K zum Ausschwingen nach rechts veranlafst. Dieser letztere Hebel K sitzt fest auf der Welle /2, welche das schwingende, sägeblattartige Messer-1 trägt. Das Messer/1 mufs für gewöhnlich, d. h. in der Ruhestellung, derart zum Papier bl stehen, dafs dieses letztere unter ihm vorbeigleiten kann, und ist zu diesem Behufeder Hebel K durch eine Spiralfeder k, welche an einem Bügel I anliegt, beständig nach links gedreht, wodurch auch der Hebel h immer an dem Röllchen g·4 des Hebels G anliegt.
Die Schneidevorrichtung darf erst dann zur Wirkung kommen, wenn das Papier b'1 auf bereits geschilderte Art um ein bestimmtes Stück weiter gerückt wurde. Aus diesem Grunde ist die Daumenscheibe E gegen die Daumenscheibe A so gestellt, dafs erstere erst dann zur Wirkung kommt, wenn A bereits unter r4 vorbeigegangen ist und der Hebel r1 nach abwärts geschwungen hat Im nächsten Moment wird daher die Daumenscheibe E auch den Hebel G freilassen und dieser, der Wirkung des Gewichtes g3 folgend, rasch nach abwärts schwingen und auf bereits geschilderte Art die Schneidevorrichtung bethätigen.
Da der Hebel h nach erfolgtem Abschneiden sofort wieder nach links zurückschwingt, so würde er dem Nachaufwärtsschwingen des Hebels G, welches durch Daumenscheibe E veranlafst wird, im Wege stehen.
Aus diesem Grunde ist die den Hebel h trägende Welle H im Maschinengestell der Länge nach verschiebbar und drehbar gelagert und wird durch eine Nuthenscheibe P und den zweiarmigen Hebel O derart beeinflufst, dafs der Hebel h erst dann in den Bereich der Schwingungsebene des Hebels G gelangt, wenn -dieser letztere fast seine höchste Stellung erreicht hat.
Die Vorrichtung wirkt also derart, dafs nach der erfolgten Bildung einer bestimmten Reihenzahl von Bonbons hinter einander auf dem Papier b1 dieses letztere um ein gröfseres Stück, als der Abstand zweier Bonbonreihen von einander sonst beträgt, vorgeschoben und dann abgeschnitten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Bonbons der durch das Patent Nr. 73977 geschützten Art, sofern bei derselben das die Bonbonreihen aufnehmende Papier nach einer bestimmten Zahl von Bonbonreihen um ein gröfseres Stück als sonst in der Weise vorbewegt wird, dafs eine von der Papierzuführung (M) getriebene Daumenscheibe (A) den einen Arm
    eines zweiarmigen Hebels (r1) anhebt und dann plötzlich fallen läfst, bei welcher Abwärtsbewegung der zweite Arm des vorerwähnten Hebels (r1) die Papierzuführung (M) um ein gewisses Stück bewirkt, so dafs das Papier vor dem Abschneiden um ein gröfseres Stück als sonst unter dem Messer (f1) weiterrückt, worauf eine gleichfalls von der Papierzuführung (M) getriebene Daumenscheibe (E) einen vorher gehobenen Hebel (G) fallen läfst, so dafs dieser einen mit der Welle des schwingenden Messers (fl) in Verbindung stehenden Hebel (hj. derart bewegt, dafs das Messer einen Bogen abtrennt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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