DE77542C - Siederohrkessel mit abwärts gerichtetem Zuge - Google Patents
Siederohrkessel mit abwärts gerichtetem ZugeInfo
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- DE77542C DE77542C DENDAT77542D DE77542DA DE77542C DE 77542 C DE77542 C DE 77542C DE NDAT77542 D DENDAT77542 D DE NDAT77542D DE 77542D A DE77542D A DE 77542DA DE 77542 C DE77542 C DE 77542C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B7/00—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
- F23B7/002—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
- F23B7/005—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Bei vorliegendem Siederohrkessel geht der Zug im Feuerraum von oben nach unten. Die
Verbrennungsproducte werden nach abwärts gelenkt und streichen durch das auf dem Rost
befindliche glühende Brennmaterial hindurch.
Im Zusammenhange mit dem Siederost ist in der Querrichtung ein Siederaum so angeordnet,
dafs dieser mit den Seitenwandungen des Kessels und mit sämmtlichen Rohren des Rostes am
inneren Ende der Feuerung in Verbindung steht. Unterhalb des Rostes befinden sich
mehrere Wasserzuführungsrohre, welche nach oben, durch den Verbrennungsraum hindurch,
nach dem Siederaum führen und den Zuflufs des Wassers nach den Siederohren des Rostes
vermitteln; letztere sind an die vordere Wasserwandung des Kessels angeschlossen. Für die
Rohre des Kessels sind gehörig verstärkte vordere und hintere Wasserwandungen vorgesehen,
welche sich von der einen Seite des Kessels zur anderen ziehen, von unten nach oben zu aus einander gehen und in einen in
der Querrichtung angeordneten Dampfsammler endigen, der daran in der Längenrichtung angenietet
ist. Die inneren Flächen dieser vorderen und hinteren Wandungen sind einander parallel.
Fig. ι ist ein mittlerer senkrechter. Längenschnitt
und Fig. 2 eine Vorderansicht des Siederohrkessels, während Fig. 3 einen vergröfserten
senkrechten Querschnitt (unmittelbar vor dem Wasserkasten F) und Fig. 4 einen waagrechten
Schnitt durch die Seitenwandungen und den Raum D darstellt.
A bezeichnet die den Feuerraum nach vorn zu abschliefsende Wasserwandung, B B die
Einfüllthüren des Feuerraumes und C die Thür des Aschenraumes. Nach seinem inneren Ende
zu wird der Feuerraum durch einen in der Querrichtung von der einen Seite des Kessels
zur anderen reichenden Wasserraum D abgeschlossen, der mit den Wasserräumen der
Seitenwandungen des Kessels in Verbindung steht und dem Zuge eine abwärtsgehende Richtung
giebt.
Die den Rost bildenden parallelen Siederohre E gehen von der Vorderwandung A aus
schräg abwärts nach dem Wasserkasten F, welcher von den Seitenwandungen des Kessels
gesondert und in der Nähe des unteren Theiles des Wasserraumes D diesen parallel angeordnet
ist. Das durch die Siederohre des Rostes hindurchlaufende Wasser wird dem Wasserkasten F
durch Rohre G zugeführt, die von diesem nach abwärts gehen und zu beiden Seiten der Thür C
des Aschenraumes in den unteren Theil der hohlen Vorderwandung A eintreten. H bezeichnet
das Hauptzuführungsrohr für das Speisewasser. Von diesem Hauptrohr aus versorgen
zwei durch den Verbrennungsraum hindurchgehende Zweigrohre II die Hohlwandung
des Feuerraumes und von dieser aus den Rost mit Wasser.
Bei dieser Einrichtung wird das Speisewasser im kühlsten Theile der Kesselanlage dem Zuführungsrohr
entnommen und auf seinem Wege durch den Verbrennungsraum und die Rohre G
Claims (1)
- von den durch den Rost nach unten strömenden Feuergasen erhitzt. Die Erhitzung setzt sich in dem Wasserkasten und in den Wasserrohren des Rostes fort, wobei das Wasser in seinem Kreislauf fortwährend frei in die Höhe steigt.Im eigentlichen Kesselräume befinden sich die schräg angeordneten Siederohre J, zwischen denen die Heizgase in mehrfach gewundener Richtung (wie die Pfeile andeuten) hindurchziehen, wobei dieselben zunächst durch eine hinter dem Wasserraum -D gelegene Chamottewand K und weiterhin durch eine schräge Chamottewand L, sowie ferner durch eine vom oberen Theile des Kessels herabhängende, mit Wasser gefüllte Hohlwandung M abgelenkt werden und schliefslich nach hinten gelangen. Die Enden der einzelnen Siederohre J treten durch die inneren Platten der vorderen und hinteren Wandungen N und O hindurch. Diese inneren Platten sind einander parallel und zu den Siederohren J rechtwinklig angeordnet, so dafs sie also in Bezug auf die senkrechte äufsere Platte N1 der Vorderwandung etwas geneigt sind. Die Platten jeder dieser Hohlwandungen gehen nach oben zu aus einander. Die äufsere Platte der hinteren Wandung O ist daher am weitesten von der Senkrechten nach hinten' geneigt (Fig; ι). . .Die Wandungen N und O erstrecken sich von der einen Seite des Kessels zur anderen, so dafs sämmtliche Siederohre J in diese Hohlwandungen einmünden, wobei sie mit den inneren Platten eingeschraubt oder auf andere zweckentsprechende Weise darin befestigt sind. Den einzelnen Rohren gegenüber befinden sich an den äufseren Platten angeschraubte Deckel P, durch welche die Rohre zugänglich sind. Aehnliche Deckel befinden sich (Fig. 2) gegenüber den Rohren G. ■, .Oben auf jeder der Wandungen NO ruht ein fast cylindrischer Dampfsammler Q, an den die vorderen und hinteren Platten jeder Wandung angenietet sind. In Abständen von einander sind an dieser Stelle Verstärkungsstangen angebracht (Fig. 1). Jeder Dampfsammler ist mit einem Mannloch ausgestattet. Mehrere ziemlich weite waagrechte „Rohre S verbinden die vordere und hintere Hohlwandung N und O am oberen Theile derselben mit einander, um den Druck auszugleichen.Da die Vorderwandung N von der Wandung A des Feuerraumes gesondert ist, so sind besondere Wasserrohre T vorgesehen, um diese Hohlwandungen mit einander zu verbinden. Diese Rohre gehen vom oberen Theile der Wandung A aus und treten über dieser in die Hohlwandung N ein, so dafs das Wasser vom Rost aus frei hindurchtreten kann. Nach der Zeichnung (Fig. 2) befinden sich solche Rohre nur an den Seiten des Kessels, indessen können sie auch an der Vorderwandung in Abständen von einander 'angeordnet sein. Um eine Abkühlung des hindurchtretenden Wassers zu verhindern, kann man die Rohre mit einem geeigneten Wärmeschutzmaterial umgeben.Der Wasserzuflufs nach der hinteren Wandung O erfolgt von dem querliegenden Hauptrohr H aus durch mehrere aufrechtstehende Rohre U (Fig. 1).Patent-Ansρrüch:Siederohrkessel mit abwärts gerichtetem Zuge, dadurch, gekennzeichnet, dafs nahe vor einer die seitlichen Wasserwandungen des Kessels verbindenden Wasserwandung (D), die den Feuerraum hinten abschliefst, ein mit diesen Wasserwandungen nicht verbundener Wasserkasten (F) an mehrere von vorn nach hinten zu schräg ansteigende Wasserspeiserohre (G) und an die von hinten nach vorn zu geführten Sieder'ohre (E) des Rostes hinten so angeschlossen ist, dafs er sich unter dem. Einflufs der veränderlichen Ausdehnung und Zusammenziehung dieser Rohre frei bewegen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77542C true DE77542C (de) |
Family
ID=350340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77542D Expired - Lifetime DE77542C (de) | Siederohrkessel mit abwärts gerichtetem Zuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77542C (de) |
-
0
- DE DENDAT77542D patent/DE77542C/de not_active Expired - Lifetime
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