DE77534C - Dengelambos mit vertiefter Bahn - Google Patents

Dengelambos mit vertiefter Bahn

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DE77534C
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DE
Germany
Prior art keywords
scythe
peening
anvil
dengelambos
horizontal plane
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77534D
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English (en)
Original Assignee
F. W. jung, Barmen, u. J. E. PARMENTIER, Elberfeld, Die^telbeckerstr. 61 a
Publication of DE77534C publication Critical patent/DE77534C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/04Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with pressing jaws

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein regelrecht geschlagener Dengel soll die durch die Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellte Querschnittsgestalt der Sense oder Sichel haben, d. h. er soll keilförmig verlaufen von der unteren Seite, so dafs das Sensenblatt oben geradflächig ist und die Schneide nach hinten allmälig stärker wird, damit sie sich, wenn nöthig, auch gut nachschleifen lä'fst und bei der erforderlichen Schärfe doch auch kräftig genug ist und sich nicht umbiegt. Je nach dem zu mähenden Gut soll die Keilform mit Leichtigkeit mehr oder weniger stark ansteigend erzeugt werden können.
Diesen Dengel bequem schlagen zu können mit der flachen Bahn eines Hammers, dazu dient die neue Gestaltung des Dengelamboses, der das Product vieler Versuche und Beobachtungen ist.
Der Deutlichkeit wegen ist der Ambos in vergröfsertem Mafsstabe (karrikirt) und auch den wirklichen Verhältnissen entsprechend dargestellt.
In Beziehung auf die Horizontale xy hat der Ambos folgende Gestalt der Umrifslinien: von α bis b senkt sich die Kopffläche in ganz geringem Mafs; sie steigt dann von b bis c etwas schräg an und bildet bei c den Kamm der Fläche, um von c bis d wieder sehr schwach anzusteigen oder in die Horizontale überzugehen.
Legt .man nun eine Sense A, wie angedeutet, auf diese Ambosbahn und giebt mit dem harten Dengelhammer einen Hieb auf dieselbe im Punkte c, so wird sich zunächst eine Nuth B in derselben bilden, conform dem Ambosumrifs. Der gröfsere Theil des vertriebenen Materials wird stauchend nach rückwärts getrieben, wo ihm kein Schlagwiderstand hindernd entgegentritt, während wegen der Federung des Sensenblattes auch die vordere Kante schon etwas auf die Ambosbahn niedergeschlagen und' ausgetrieben wird. Wiederholt man die Dengelhiebe, so senkt sich das Sensenblatt hinter der Stelle c, es dreht sich gewissermafsen um a nach abwärts, und da dieser Punkt nur um die Sensendicke unter dem Punkt c liegt, so bleibt die obere Seite des Blattes eben, das Material wird in die Nuth getrieben oder die Sense dreht sich um. den Punkt α und die Sensenkante mufs nothwendig wegen der flachen Bahn des Hammers vom Punkt c aus in eine Keilform übergehen, wie oben dargestellt, und der beabsichtigte Dengel bildet sich unter der Zusammenwirkung von Ambos und Hammerbahn ganz von selbst. Das Einzige, was der Arbeiter zu beachten hat, ist die gleichmäfsige Führung der Sense, so dafs vom Kammpunkte c bis zur Sensenkante thunlichst stets dieselbe Breite, nur wenige Millimeter verbleiben, mehr oder weniger, je nachdem er einen Dengel für hartes, trockenes Korn oder für weiches, feuchtes Gras etc. erzeugen will.
Eine fernere Forderung, die an einen richtigen Dengel zu stellen ist, ist die, dafs er nicht rissig in der Schneidkante sein darf; auch dieser Bedingung entspricht der Dengelambos, indem er in der Längsrichtung der Sensenkante eine continuirliche Fläche von ziemlich gleicher
Ausdehnung wie die Hammerbahn selbst bietet. Da der Hammer mit der breiten Bahn aufschlägt, können Querrisse und durch sie entstehende Deformationen in dem Sensenblatt nicht vorkommen.
Hiermit hängt zusammen, dafs mit dem neuen Dengelambos jeder nur einigermafsen geübte Arbeiter einen richtigen Dengel schlagen kann.

Claims (1)

  1. -Patent-Anspruch:
    Ein Dengelambos, mittelst dessen ein mehr oder weniger steiler, keilförmiger Dengel mit der flachen Bahn des Dengelhammers dadurch gleichmäfsig geschlagen werden kann, dafs die Ambosbahn aus drei verschieden gestalteten zusammenhängenden Flächen besteht, deren erste — vom Rücken der Sense betrachtet — zur Horizontalebene nach der Sensenschneide hin schwach abfällt, dann in eine zweite ansteigende, schmalere Fläche übergeht, um vom Kamm dieser Fläche aus nach vorn wieder eine ganz schwach steigende oder waagrecht verlaufende Ebene zu bilden, wobei die Schnittlinie (c) der zweiten und dritten Fläche um nahezu Sensendicke höher liegt als die Auflagerlinie (Drehachse) der Sense an der äufseren Kante (a) der ersten Fläche.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77534D Dengelambos mit vertiefter Bahn Expired - Lifetime DE77534C (de)

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