DE77523C - Gas-Carburirapparat - Google Patents

Gas-Carburirapparat

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Publication number
DE77523C
DE77523C DENDAT77523D DE77523DA DE77523C DE 77523 C DE77523 C DE 77523C DE NDAT77523 D DENDAT77523 D DE NDAT77523D DE 77523D A DE77523D A DE 77523DA DE 77523 C DE77523 C DE 77523C
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DE
Germany
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gas
container
liquid
pump
carburization
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77523D
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English (en)
Original Assignee
gas -ECONOMISING FOREIGN PATENTS LIMITED, London, 138 Leadenhall Str., u. j. LOVE, Barking, 2 Laman's Villas Linton Road
Publication of DE77523C publication Critical patent/DE77523C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
    • C10J1/02Carburetting air
    • C10J1/18Carburetting air in rotary carburettors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Phase Diffusion Into Metallic Material Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat bezweckt ein schnelles und sicheres Karburiren von Gasen aller Art.
Dieser Vortheil wird dadurch erreicht, dafs aus dem von dem Gase durchströmten Karburirraum intermittirend eine geringe Gasmenge angesaugt, mit der in fein zertheiltem Zustande eingespritzten Flüssigkeit gesättigt und sodann wieder in den Karburirraum zurückgeprefst wird. Das alternirende Ansaugen, Saturiren und Zurückpressen der Gasmenge wird selbstthätig durch eine Plungerpumpe ausgeführt, in deren Cylinder bei der höchsten Stellung des Plungerkolbens die Flüssigkeit in dünnem Strahle eintritt.
Um endlich eine gleichmäfsige und innige Mischung der angesaugten und mit Flüssigkeit gesättigten Gasmenge mit der den Karburirraum durchströmenden Hauptgasmenge zu erzielen, ist es zweckmäfsig, in dem Carburirraum eine Mischvorrichtung anzuordnen, z. B. eine mit perforirten Scheidewänden versehene rotirende Siebtrommel. Das in dünner Schicht eintretende Gas wird sodann von den Trommelwänden mitgenommen und, nachdem es sich mit dem aus der Plungerpumpe austretenden und mit Flüssigkeit gesättigten Gase vermischt, der Ablauföffnung zugeführt.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, und zwar:
Fig. ι im Verticalschnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht, in einer senkrecht zu Fig. ι stehenden Ebene,
Fig. 3 und 4 sind Details.
Das zu karburirende Gas tritt durch den Rohrstutzen G2, Fig. 1 und 2, die Vorkammer G und den langen schmalen Spalt G1 in den cylinderförmigen Karburirraum A ein und verläfst denselben wieder durch den Spalt H\ Kammer H und Rohrstutzen H2. Ein Theil des Gases wird aus dem. Karburirraum durch die drei Plungerpumpen B angesaugt. Bei der höchsten Stellung der Kolben B3 werden die feinen Oeffnungen B7 frei, durch welche Flüssigkeit aus den Zuleitungsr.ohren M2 in die Cylinder B einspritzt. Beim Niedergange der Kolben Ba wird das mit der eingespritzten Flüssigkeit gesättigte Gas durch die mit Perforationen -B2 versehenen Cylinderböden B1 in den Karburirraum zurückgeprefst. Die Pumpencylinder B sind mittelst Bockgestelles Ai auf dem Karburircylinder A gelagert und in bekannter Weise mit Stopfbüchsen B4B5 versehen. Die Rinnen B8 haben den Zweck, geringe Mengen Glycerin aufzunehmen, welches gleichzeitig als Schmiermaterial dient und das Entweichen von Flüssigkeit oder Gas aus dem Cylinder verhindert.
Um eine innigere Mischung dieser gesättigten Gasmenge mit dem Hauptgasstrome zu erzielen, ist in dem Karburirraum A eine rotirende Siebtrommel angebracht. Dieselbe besteht aus einer auf der Stahlwelle E montirten, mit Perforationen F1 versehenen Nabe F, Fig. 3 und 4, und in derselben befestigten radialen Bügeln F2, welche mit Platten F3 aus Drahtgaze, durchlochtem Metall u. dergl. überzogen und deren freie Enden durch einen ebensolchen Mantel F4 verbunden sind. Die Trommelwelle E ist

Claims (1)

  1. gegen die das Cylindergehäuse abschliefsenden Platten Ä1 durch Stopfbüchsen A2 abgedichtet. Das durch den Spalt G1 strömende Gas wird durch die im Sinne des Pfeiles rotirende Siebtrommel an den perforirten Böden B1 der Plungerpumpen B vorbeigeführt und mischt sich dort mit dem austretenden gesättigten Gase, um endlich in karburirtem Zustande durch die Trommel dem Ausgange zugeleitet zu werden.
    Die Zuführung der Karburirflüssigkeit zu den Pumpen B geschieht in folgender Weise:
    Aus dem Sammelbehälter C, welcher mittelst der Säulen J auf dem Karburirgehäuse A ruht, gelangt dieselbe durch die mit Regulirventilen M1 versehene Rohrleitung M in die mit durchsichtigem Mantel ausgestatteten Controlvorrichtungen N, passirt die mit Gaze N1 überzogenen Trichter JV2 und tritt durch die Rohre M2 und Oeffhungen Βη in die Pumpencylinder ein. Um einen gleichmäfsigen Abflufs der Flüssigkeit aus dem Behälter C zu erzielen, ist in dem Deckel desselben das sich nach unten öffnende und durch Kappe C6 geschützte Rückschlagventil C7, Fig. i, angeordnet, durch welches bei einer bestimmten Druckdifferenz atmosphärische Luft in den Behälter eintreten kann. Behufs Füllung des Behälters C wird der Hahn C3 des Luftauslafsrohres C2 geöffnet und die Flüssigkeit mittelst Druckluft durch das mit Hahn C5 versehene Speiserohr C4 in den Behälter gedrückt. Nach der Füllung werden die Hähne C3 und C5 verschlossen. Die Reinigung des Behälters geschieht durch eine verschliefsbare. Oeffnung C1 im Deckel.
    Der Antrieb der Siebtrommel und der Pumpenkolben ΒΆ erfolgt von den Riemscheiben E 1 E 1 aus, welche durch Riemenübertragung mit der (in der Zeichnung nicht angedeuteten) Triebwelle verbunden sind. Die Scheiben E1E1 bewegen zunächst die Trommelwelle E, deren Bewegung durch die Stufenscheiben E2 mittelst (nicht gezeichneten) Riemens auf die Stufenscheiben K1 und damit auf die in J1 gelagerte gekröpfte Pumpenwelle K übertragen wird. Letztere bewirkt endlich die Bewegung der Pumpenkolben B3 durch Vermittelung der Pleuelstangen L, Fig. ι. Jedoch kann die Siebtrommel auch durch den Druck der durchströmenden Gase selbst nach Art eines Gasometers in Umdrehung versetzt und die Pumpenkolben direct angetrieben werden.
    Die nicht vom Gase aufgenommene Karburirflüssigkeit, besonders die schweren Kohlenwasserstoffe sammeln sich in der im untersten Theile des Cylindergehä'uses vorgesehenen Rinne A3 und können durch das mit Hahn P versehene Rohr / in den Kasten D abgelassen werden, oder sie fliefsen selbsttätig durch das Rohr D2 ab. Die Luft aus dem geschlossenen Kasten D kann durch das höher angeordnete Rohr D8 in den Karburirraum entweichen. Zur Reinigung und Entleerung des Kastens D dient die verschliefsbare Oeffnung D1.
    Die Karburirkammer wird zweckmäfsig in einen mit Ventilen versehenen Zweig der Hauptgasleitung eingeschaltet, wodurch man nach Bedarf die gesammte Gasmenge oder nur einen Theil derselben durch den Karburirraum schicken kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Gas-Karburirapparat, bei welchem mittelst einer Plungerpumpe (B) periodisch eine geringe Gasmenge aus dem Karburirraum (A) angesaugt, mit der bei der höchsten Stellung des Plungerkolbens in dünnem Strahle eintretenden Karburirflüssigkeit gesättigt und sodann wiederum in den zweckmäfsig mit einer Mischvorrichtung (F und Fs) versehenen Karburirraum (A) zurückgeprefst wird, behufs Erzielung einer schnellen und sicheren Karburirung des gesammten Gases.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77523D Gas-Carburirapparat Expired - Lifetime DE77523C (de)

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