DE772C - Apparat zum Schneiden von Schraubengewinden - Google Patents

Apparat zum Schneiden von Schraubengewinden

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DE772C
DE772C DE000000000772DA DE772DA DE772C DE 772 C DE772 C DE 772C DE 000000000772D A DE000000000772D A DE 000000000772DA DE 772D A DE772D A DE 772DA DE 772 C DE772 C DE 772C
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Jf
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt, ein ganz genaues Ausschneiden eines Gewindes unter Beibehaltung eines ganz gleichen Durchmessers an der Schraube, und zugleich eine rasche und bedeutend billigere Massenproduction.
Bei allen bis jetzt bekannten Vorrichtungen zum Gewindeschneiden wurde durch das langsame Anziehen der Backen viel Zeit in Anspruch genommen und es wurden die einzelnen Gänge, je weiter sie zu Ende der Schraube kamen, immer gröfser in ihrem Durchmesser. Beide Nachtheile werden durch vorliegende Erfindung aufgehoben und zwar durch nur einmaliges Aufschneiden des Gewindes. Die Maschine geht beim Schneiden stets ihren gewöhnlichen Gang nach rechts, was früher nicht der Fall war, sondern sie mufste immer nach der Richtung gehen, in der das Gewinde geschnitten werden sollte. Bei den früheren Vorrichtungen wurden die Backen durch schiefe Ebenen näher aneinander geschoben; legte sich dabei nur ein kleines Stückchen Drehspahn dazwischen, so war der Durchmesser nicht der, wie man ihn zu einem genau geschnittenen Gewinde benutzen kann. Bei vorliegender Erfindung werden die Backen permanent auf einer kreisrunden Fläche geführt und es kann daher ein Verengern oder Erweitern durchaus nicht stattfinden. Bei den früheren Vorrichtungen lag es ferner sehr oft nicht in der Gewalt des Arbeiters, mit dem Schneiden sofort aufzuhören, weil der Riemen sich manchmal nicht gleich auf die lose Scheibe bringen läfst, und dadurch kam es häufig vor, dafs die Gewinde zu lang wurden.' Auch diesem Uebelstande ist abgeholfen. Es wird durch eine kleine Hebelumdrehung das Schneiden ausgesetzt, ob die Maschine weiter arbeitet oder nicht; ebenso können die Backen, ebenfalls durch Drehung des Hebels, in jedem Augenblick wieder eingestellt werden.
Die Backen wurden früher stets durch Schrauben und Platten festgehalten und es bedurfte einer geraumen Zeit, dieselben zu lösen. Hier sind dagegen im Gehäuse zwei Schlitze angebracht, in welche die Backen ohne jedes Werkzeug eingeschoben und ebenso wieder daraus entfernt werden können. Da die obere Backe immer so steht, dafs sie nie herausfallen kann, so ist keine besondere Haltevorrichtung nothwendig, während bei der unteren in ,der Wandung des Gehäuses ein Stift angebracht ist, welcher vermittelst einer Spiralfeder nach oben getrieben wird. Beim Herausnehmen, bezw. Einsetzen der Backe wird der Stift heruntergedrückt und schnellt durch die Federkraft wieder in die Höhe.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Seitenansicht, in Fig. 2 die Vorderansicht des zusammengesetzten Apparates. A ist eine aus gehärtetem Stahl bestehende Hülse, an deren einem Ende ein Gehäuse B befestigt ist. Das Gehäuse B ist inwendig nicht ganz kreisrund, sondern hat zwei Erhöhungen α und a', auf welche die Backen zu stehen kommen und welche dieselben zusammenschieben (Fig. 2).
Innerhalb des Gehäuses sind noch zwei Zapfen mit spitz zugehenden Flächen angebracht, die so weit nach dem Mittelpunkt reichen, dafs die abgestumpften Kanten der Backen beim Schneiden die schiefen Flächen der Backen berühren.
Fig. 6 zeigt die Form der Zapfen und zwar in der Ober- und Vorderansicht. Die Backen selbst sitzen, in einem Schlitten und werden in demselben durch die Einschnitte d und dl (Fig. 3, 4 und s) geführt. In der Mitte des, Schlittens befindet sich eingeschraubt ein Stab C, welcher durch die Hülse A geht und vermittelst eines Stiftes e und eines Schlitzes / in A, nur um einen gewissen Winkel gedreht werden kann. Die Drehung selbst geschieht durch den an C angebrachten Hebel χ (Fig. 1). Innerhalb von C, an dem Ende, wo der Schlitten befestigt ist, ist ein Cylinder D ausgebohrt, der zur Aufnahme des fertigen Gewindes dient. In Fig. 1 ist in A die Nuthjy angebracht, welche nur zur Feststellung des ganzen Apparats im Support der Drehbank dient. Im Gehäuse B sind zwischen den beiden hineinspringenden Stellen α und a' zwei Einschnitte von der Breite und 3/4 der Höhe der Backen angebracht zum Herausnehmen der letzteren.
Fig. 8 zeigt den Ausschnitt bei al im Gehäuse B. In der Mitte desselben ist in der Wand des Gehäuses der Stift ζ angebracht, welcher vermittelst der Spiralfeder g stets nach oben gedrückt wird und so das Herausfallen der Backe verhindert. Fig. 7 zeigt eine Backe in Seiten- und Oberansicht, h sind beiderseitig

Claims (2)

angebrachte Führungsschienen, welche in die Schlitze d d\ Fig 4, eingreifen Das Einsetzen der Backen auf gleichen und rechtwinkeligen" Flachen hat hier noch den be-, sonderen Vortheil, dafs beim' Anschneiden deri Gewinde sich die Backen weder nach \orn noch nach hinten diangen können, was bei allen -,prismatischen, eingepafsten Bicken stets mehr oder weniger der Fall ist Bei d£r Anwendung des Apparates wird der selbe so'i'irti die ''Drehbank eingeführt, dafs die Backen geöffnet sind, d. h. dafs. ihre Enden nicht mehr die Vorsprünge innerhalb des Gehäuses berühren, und es wird der !Kern, auf den das Gewinde geschnitten werden soll, eingesetzt. Ist die Maschine im Gange und sollen die Backen in Thätigkeit kommen, so wird der Hebel χ gedreht;- durch die Verbindungsstange C wird**« Schlitten gedreht und die '«Backen gleiten auf die. Vorsprung?^α und a\ wödürjji dieselben gerade "so eng "gestellt sind "Safe dH|; Gewinde dent*'nothigen Dyrchmessei j-erhalt Sollen di&TBaeken jausgeschaltet werden, s'b wird der He&el χ entgegengesetzt gedieht, die Backen gleiten \on den Flachen α und al herab und wefden \on den Zapfen b und l>\ die j 1 fest stehen bleiben, vermittelst ihrer an der Spitze befindlichen Flachen in ihrer Fuhiung nach -aufseix.geschoben. .■"·■: ■'■ Patent-An s PRüc he:
1. Der vollständige Mechanismus, wie vorbeschrieben, als Schnellschneider für Gewinde.
2. Derselbe Mechanismus für Holzschrauben und Eisen-Gewindeschrauben jeder Stärke.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000772DA 1877-09-05 1877-09-05 Apparat zum Schneiden von Schraubengewinden Expired - Lifetime DE772C (de)

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  • 1877

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