DE76738C - Ringelspiel mit aufwärts und abwärts bewegten Gondeln - Google Patents
Ringelspiel mit aufwärts und abwärts bewegten GondelnInfo
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- DE76738C DE76738C DENDAT76738D DE76738DA DE76738C DE 76738 C DE76738 C DE 76738C DE NDAT76738 D DENDAT76738 D DE NDAT76738D DE 76738D A DE76738D A DE 76738DA DE 76738 C DE76738 C DE 76738C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/30—Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/28—Roundabouts with centrifugally-swingable suspended seats
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, ein Ringelspiel (Caroussel) in der Weise
herzustellen, dafs die von Fahrgästen zu besetzenden Wagen oder dergleichen nach einander bis zu einer gewissen Höhe aufsteigen
und dann wieder herabsinken, während sie im Kreis herumfahren. Die Auf- und Abwärtsbewegung
ähnelt bis zu einem gewissen Grad jener des Balanciere einer gewöhnlichen Balanciermaschine,
obgleich in diesem Falle eine Anzahl von Balanciers oder Balken benutzt wird, welche in einer Kreisbahn von geeignetem
Durchmesser auf- und abwärts bewegt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Aufrifs, die allgemeine Anordnung zeigend,
Fig. 2 ein Grundrifs, wobei viele Theile fortgelassen sind,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie A-B (Fig. 1),
Fig. 4 eine gesonderte Draufsicht, die Drehwellen zeigend,
Fig. 5 eine Druntersicht des achteckigen Kopfes, welcher die Enden der senkrechten
Träger und die Dreh wellen aufnimmt;
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht einer Modification.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile.
A ist die Mittelsäule oder Welle, an deren unterem Ende das Kegelrad B aufgekeilt ist,
welches vom Kegelgetriebe C angetrieben wird, das auf der Antriebswelle c sitzt.
Das Ende der Mittelwelle A sitzt im Fufslager
D und hat auch in den Muffen der festen Fufskegelräder EFG ein Lager.
Die Welle A setzt sich bis zum achteckigen Kopf H fort, dessen Druntersicht in Fig. 5 gezeigt
ist. Dieser ist mit einer Anzahl von Schlitzen h h, h h, h h, h h versehen, von denen
jeder das Ende eines der acht Balken P bis 78 aufnimmt.
Ein achteckiger Ring J, der gleichfalls in Fig. 5 dargestellt ist, nimmt die oberen Enden
der senkrechten Träger K auf, welche sich nach abwärts zum rotirenden Bodenring L fortsetzen
und an demselben durch Winkelstücke / befestigt sind. Eine Kugelbahn ist an der
Unterseite des Ringes L angebracht, welche der Kugelbahn m im festen Bodenring M entspricht,
der an der Plattform der Maschine befestigt ist. Eine Anzahl von gleichfalls an der Plattform
befestigten Stützen, die mit kleinen Laufrädern JV versehen sind, werden in geeigneter
Weise angeordnet, so dafs sie auf der oberen Fläche des rotirenden Bodenringes laufen und
jedes Schwingen des äufseren Gestelles verhindern. Man sieht hieraus, dafs, wenn die
Mittelsäule A sich dreht, sie den achteckigen Kopf .H, die Balken P bis /8, die senkrechten
Träger K und den rotirenden Bodenring L mitnimmt, und dafs die Kugeln in der Kugelbahn
eine ausgedehnte Basis für das Ganze bilden.
Die feststehenden Kegelräder E, Fund G am Boden sind in geeigneter Weise an der Platt-
form der Maschine befestigt. Mit diesen Rädern stehen die senkrechten Kegelräder OPQR
(s. auch Fig. 3) im Eingriff. Die Achsen dieser Räder werden von Stützen O1P1 Q1J?1 (Fig. 3)
getragen, von denen jede an einem senkrechten Trä'ger befestigt ist. Die senkrechten Räder
OPQR sind mit Kurbelzapfen S1S2S3S*
ausgestattet, welche durch Stangen T1 T2 T3 T^
mit Armen U1 U2 U3 £/4 verbunden sind (Fig. 4),
die auf Drehwellen F1 F2 F3 F4 sitzen.
Die Wellen tragen auch noch andere Arme U1 U2 U3 U1 und am Ende jedes der Arme
U1 U\ U2 U2, U3 U3, W U1 ist das Ende eines
Seiles befestigt, welches sich nach aufwärts fortsetzt und über eine lose oder schwingende
Scheibe läuft, die oberhalb des Drehzapfens des Balkens befestigt ist, welchen das Seil
heben soll. Da alle diese Mechanismen einander gleichen, so soll blos die Wirkungsweise
der zwei Balken I112 an der Vorderseite der
Fig. ι beschrieben werden, welche von der Drehwelle F1 und den Hebeln U1 U1 bethätigt
werden. Die Seile W1 und W'2 setzen sich von
den Enden der Drehhebel U1 U1 über die
schwingenden Scheiben X1 und x1 fort und die
anderen Enden sind an den Ringen oder Haken Y1 und Y2 der Balken 71 und I2 befestigt.
Wenn nun die Maschine sich dreht, so sieht man, dafs die senkrechten Kegelräder OPQR,
welche sich um ihre Achse frei drehen können, über die Zähne der festen Räder EFG rollen,
wodurch die senkrechten Räder eine Drehung senkrecht zur Drehungsrichtung der Maschine
erhalten und den Wellen F1 bis F4 eine schwingende Bewegung mitgetheilt wird. Die Bewegung
wird durch die Stangen T1 bis jT4 und
Seile AP bis M8 auf die Balken I1 bis /8 übertragen,
welche sich dementsprechend heben und senken.
Es sind Vorkehrungen getroffen, um die die Last tragenden Enden der Balken durch die
Seile Z abzusteifen; ein Ende jedes der Seile ist am Haken oder Ring Ζλ an einem der
Balken befestigt, geht dann ein oder mehrere Male um die Rolle χ und wird dann am
Haken oder Ring Z2 am äufseren Ende des
diametral gegenüberliegenden Balkens befestigt, so dafs die Balken verstärkt werden. Bei der
in Fig. 6 gezeigten Modification werden die Seile W1 bis TF8 durch Stangen n>1 bis w% ersetzt,
deren obere Enden an Winkelhebeln i1 bis z'8 eingelenkt sind, die auf denselben Zapfen
wie die Balken 71 bis 78 sitzen und mit den Balken durch kurze Stangen j1 bis/8 verbunden
sind.
Claims (5)
1. Ringelspiel mit aufwärts und abwärts bewegten Gondeln, bei welchem den die
Gondeln tragenden Balken (I1 bis P) ihre senkrecht schwingende Bewegung mit Hülfe
von.Zahnrädern (O PQR) mitgetheilt wird, welche sich auf festen waagrechten Zahnrädern
(E F G) abwälzen und mittelst ihrer Kurbelzapfen (S1 bis 54J und eines geeigneten
Gestänges mit den Schwingarmen gekuppelt sind.
2. Eine Ausführungsform des durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Ringelspieles,
bei welcher die Kupplung der Kurbeln 5' bis S4 mit den Balken Γ bis /8 durch
Stangen T1 bis T\ Hebel U1 U1 bis U* U1
und über Rollen X1 x1 an der Säule A
laufende Seile TF1 bis Ws (oder Stangen n>l
bis w% und Winkelhebel P bis ia mit Stangen
j) erfolgt.
3. Eine Ausführungsform des durch Patent-Anspruch ι. gekennzeichneten Ringelspieles,
bei welcher die Drehzapfen der Balken I1 bis /8 an der Säule A in verschiedenen
Höhen angebracht sind, um sie näher an diese Säule legen zu können.
4. Eine Ausführungsform des durch Patent-Anspruch i. gekennzeichneten Ringelspieles,
bei welcher die äufseren Enden der einander diametral gegenüberliegenden Balken/1
bis /8 durch über Rollen X an der Säule A
laufende Seile Z verbunden sind, um diese Balken zu versteifen.
5. Eine Ausführungsform des durch Patent-Anspruch ι. gekennzeichneten Ringelspieles,
bei welcher die Säule A zur Erhöhung ihrer Standfestigkeit oben mit einem Kopf J
und unten mit einem breiten auf Kugeln laufenden, von Rollen N niedergehaltenen
Fufs L versehen ist, wobei der Kopf und der Fufs durch Stangen K verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76738C true DE76738C (de) |
Family
ID=349606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76738D Expired - Lifetime DE76738C (de) | Ringelspiel mit aufwärts und abwärts bewegten Gondeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76738C (de) |
-
0
- DE DENDAT76738D patent/DE76738C/de not_active Expired - Lifetime
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