DE76564C - Dünger- und Saat-Streumaschine mit Streuöffnungen in der Vorder- und Hinterwand des Kastens und mit theils rechts- theils linksgängiger Schnecke zwischen je zwei gegenüberliegenden Streuöffnungen - Google Patents

Dünger- und Saat-Streumaschine mit Streuöffnungen in der Vorder- und Hinterwand des Kastens und mit theils rechts- theils linksgängiger Schnecke zwischen je zwei gegenüberliegenden Streuöffnungen

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DE76564C
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Germany
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fertilizer
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Application number
DENDAT76564D
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P. EhMKE in Neustettin
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/16Fertiliser distributors with means for pushing out the fertiliser, e.g. by a roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Streumaschinen, welche zum Aussäen von Getreide oder zum Ausstreuen von künstlichem Dünger dienen, sind die Streuöffnungen an einer Seite des Streukastens, und zwar meisten hinten oder unten angebracht, oder das auszustreuende Material wird auch von oben durch Abstreicher vertheilt; die Angriffsstellen des Streumechanismus liegen aber immer in einer mit der Längsrichtung des Kastens gleich gerichteten Reihe. Wird nun der Streukasten gefahren, so wird derselbe, je nachdem er in der Ebene oder bergab und bergauf fortbewegt wird, verschiedene Stellungen annehmen, wobei das Streumaterial mehr an den Streumechanismus herangeschüttet oder davon entfernt wird. Ist die Neigung des Kastens eine derartige, dafs die Streuöffnung abwärts gerichtet ist, so wird durch das Eigengewicht des Streumaterials mehr ausgestreut werden, während anderenfalls bei aufwärts gerichteten Streuöffnungen die Maschine weniger streuen wird. Jedenfalls ist es eine bekannte Thatsache, dafs derartige Maschinen auf unebenem Boden ungleichmäfsig ausstreuen, und es sind daher verschiedene von Hand stellbare oder selbsttätig wirkende Regulirungsvorrichtungen in Anwendung, welche den Zweck haben, den Streukasten immer in einer und derselben Lage zu erhalten. Diese Vorrichtungen machen die Maschine complicirt und theuer, und es ist dabei ihre Wirkung eine mangelhafte.
Die vorliegende Erfindung erstrebt nun das Ziel, ohne besondere Regulirungsvorrichtung einzig und allein durch die eigenartige Anordnung und Wirkungsweise des Streumechanismus ein gleichmäfsiges Ausstreuen der Maschine in jedem Terrain, sei es eben oder uneben, herbeizuführen.
Der Streukasten hat zu' diesem Zweck an der vorderen und hinteren Seite dicht über dem Boden einander gegenüberliegende Streuöffnungen. In diesen paarweise zusammengehörigen Oeffnungen liegt eine mit ihren Drehzapfen aufserhalb des Kastens gelagerte Schnecke, welche mit einer kleinen Lücke, in der Mitte von hier ausgehend, nach der einen Streuöffnung rechts-, nach der anderen linksgängig ist und hierdurch bei richtiger Umdrehung das auszustreuende Material nach beiden Seiten hinausbefördert. Steht nun der um die Fahrradachse A schwingende Kasten, welcher vermittelst der mit ihm fest verbundenen Zuggabel Z in der Pfeilrichtung vorwärts bewegt wird, senkrecht, wie dies auf ebenem Boden der Fall ist, so wird sich die Mittellinie der Zuggabel in der Linie A-n> und die senkrechte Mittellinie des Kastens in der Linie As befinden und der nach beiden Richtungen gleich gestaltete und unter denselben Bedingungen arbeitende Streumechanismus nach beiden Seiten hin die gleiche Menge ausstreuen. Fährt die Maschine mit einer bestimmten Steigung bergauf, so wird der Punkt w sich nach α und der Punkt s sich nach af bewegen, wobei die Streuöffnung O1 abwärts geneigt, während die zugehörige anderseitige Oeffhung On aufwärts
gerichtet ist. Beim Bergabfahren nimmt der Kasten die entgegengesetzte Neigung an, und die Streuöffnungen befinden sich in einer dieser entsprechenden Stellung zu einander. Ist nun die eine Oeffnung nach abwärts geneigt und die andere nach aufwärts gerichtet, so wird die erstere mehr, die letztere weniger streuen; beide zusammen werden aber immer dieselbe Menge ergeben, wie in waagrechter Lage, weil die Neigung des Kastens die Wirkung der Schnecke auf der einen Seite in ganz gleichem Mafse fördert, wie auf der anderen Seite hindert. Auf diese Weise wird also der angegebene Zweck einfach und zuverlässig erreicht, und auch der Betrieb ist ein leichter, weil die Schnecke wegen ihrer Rechts- und Linksgängigkeit ohne Druck in der Richtung ihrer Längsachse arbeitet und nur in langsame Umdrehung versetzt zu werden braucht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dünger- und Saat-Streumaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs Streuöffnungen an der Vorder- und Hinterseite des Streukastens dicht über seinem Boden angebracht sind, welche paarweise einander gegenüberliegen und durch welche eine mit ihren Drehzapfen aufserhalb des Kastens gelagerte, von der Mitte aus nach der einen Seite rechts-, nach der anderen Seite linksgängige Schnecke das Streumaterial derartig ausstreut, dafs die Menge von je zwei der Streuöffnungen zusammengenommen stets die gleiche bleibt, mag die Stellung des Kastens eine waagrechte oder geneigte sein.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76564D Dünger- und Saat-Streumaschine mit Streuöffnungen in der Vorder- und Hinterwand des Kastens und mit theils rechts- theils linksgängiger Schnecke zwischen je zwei gegenüberliegenden Streuöffnungen Expired - Lifetime DE76564C (de)

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