DE7642C - Teig-Theilmaschine - Google Patents
Teig-TheilmaschineInfo
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- Germany
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- machine
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- dough dividing
- bracket
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C5/00—Dough-dividing machines
- A21C5/08—Dough-dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
1879.
Klasse 2.
JOHANN RENK in AUGSBURG. Teig -Theilmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1879 ab.
Die durch nachstehende Beschreibung und beiliegende Zeichnung näher erläuterte Maschine
hat den Zweck, ein gewisses Quantum Teig in fünfzig genau gleich schwere Theile zu zerlegen.
Die äufserst einfache Construction der Maschine ist aus beiliegender Zeichnung ersichtlich,
und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht mit Schnitt durch den Theilkasten.
Fig. 2 die Oberansicht der Maschine.
Fig. 3 die Vorderansicht der Maschine.
Fig. 4 die Oberansicht des Messersterns.
Fig. 5 einen Schnitt durch den Messerstern und Verschlufsdeckel.
Die Maschine selbst besteht aus einem gufseisernen Bock α, der um eine verticale Axe h,
welche in zwei oberhalb des Backtroges an die Wand montirten Lagern i ruht, gedreht werden
kann, wodurch es möglich ist, den Bock bei Nichtgebrauch der Maschine seitwärts an die
Wand zu stellen und so an Raum zu sparen. Bei Gebrauch wird der Bock nach vorwärts
gedreht und vermittelst eines durch die Hälse des Bockes und die verticale Axe gesteckten
Stiftes k in seiner Stellung festgehalten.
Am oberen Theil des drehbaren Bockes a befindet sich die Lagerung für einen Radsector e,
welcher in eine, in die Druckspindel d eingegossene Zahnstange greift und somit bei der
Bewegung des Handhebels / das Auf- und Abwärtsgehen dieser in dem Bock α geführten
Druckspindel bewirkt.
An dem unteren Ende der erwähnten Spindel ist eine rund abgedrehte Prefsplatte angegossen,
welche genau in den am unteren Theil des Bockes angegossenen und gleichfalls ausgedrehten
Einlegkasten a1 pafst. An diesen Einlegkasten
wird ein Messerstern c (s. Fig. 4) von Gufsstahl angeschraubt, dessen Messer in die
Rinnen eines Verschlufsdeckels b passen, welcher um ein Scharnier q nach abwärts drehbar
ist.
Ein auf der Prefsplatte d befestigter Arm I
mit Stellschraube m und Gegenmutter η dient dazu, den Knaggen 0, in welchem der soeben
erwähnte Verschlufsdeckel vermittelst eines Stahlstückes p hängt, nach auswärts drehen zu können,
so dafs dann der seines Stützpunktes beraubte Deckel b durch sein eigenes Gewicht
sich ungehindert um das Scharnier q nach abwärts drehen kann. Der Messerstern c ist in
fünfzig dem Inhalt nach gleiche Theile getheilt.
Die Prefsplatte d ist vermittelst des Handhebels / gehoben, d. h. letzterer nach aufwärts
zurückgeschlagen, und der Verschlufsdeckel b in dem Knaggen 0 eingehängt, so dafs der Einlegkasten
von unten dicht geschlossen, von oben dagegen offen ist. Hier wird nun das Stück
Teig, welches in fünfzig gleich schwere Stücke zerschnitten werden soll, eingelegt und die Stellschraube
m zurückgeschraubt.
Drückt man nun vermittelst des Handhebels/ und des Zahnsectors e die Platte d abwärts, so
wird der eingelegte Teig, der auf dem in dem Knaggen 0 hängenden Verschlufsdeckel b ruht,
ganz gleichmäfsig auseinandergeprefst; wenn man hierauf die Schraube m so stellt, dafs der
Knaggen ο den Deckel b auslöst, so sinkt derselbe infolge seines Eigengewichtes um das
Scharnier q nach abwärts, öffnet also die Maschine, und da gleichzeitig auch der Druck mit
dem Handhebel f fortgesetzt wird, so wird der gleich starke Teig durch den Messerstern c
durchgedrückt und fallen somit fünfzig gleich schwere Stücke direct auf den Backtrog, wo
sie sofort weiter bearbeitet werden können.
Ein Weiterherabdrücken der Prefsplatte d als bis zum Messerstern ist nicht möglich, da die
am oberen Ende der Druckspindel sitzende Stellmutter g an dem Bock α aufstöfst und so
die Bewegung begrenzt.
Wird nun der Deckel wieder in den Knaggen ο eingehängt und die Prefsplatte vermittelst des
Handhebels / emporgehoben, so ist die Maschine zur Aufnahme eines neuen Teigquantums
bereit und die Manipulation beginnt von neuem.
Das Einstellen der Auslösschraube m ist für ein gleiches Quantum Teig von gleicher Beschaffenheit
nur das erste mal nöthig, da bei den folgenden Manipulationen, sobald die nöthige,
der erstmaligen gleiche Pressung erreicht ist, die Schraube m sofort auf den Hebelarm
des Knaggens 0 drückt und den Deckel b also von selbst auslöst.
Claims (3)
1. Nur einmalige continuirliche Pressung des
Teiges.
2. Selbstthätige Auslösung des Verschlufsdeckels.
3. Selbstauslegung der getheilten Stücke.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7642C true DE7642C (de) |
Family
ID=285384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7642D Active DE7642C (de) | Teig-Theilmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7642C (de) |
-
0
- DE DENDAT7642D patent/DE7642C/de active Active
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