DE764267C - Verfahren zur Herstellung von bandfoermig angeordneten elektrischen Widerstandsschichten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von bandfoermig angeordneten elektrischen Widerstandsschichten

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DE764267C DES118644D DES0118644D DE764267C DE 764267 C DE764267 C DE 764267C DE S118644 D DES118644 D DE S118644D DE S0118644 D DES0118644 D DE S0118644D DE 764267 C DE764267 C DE 764267C
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von bandförmig angeordneten elektrischen Widerstandsschichten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrischen Widerständen, die: als bandförrnige Widerstandsischichten auf isolierende Träger glasartiger Natur oder mit verglaster Oberfläche aufgebracht sind, sowie nach diesem Verfahren hergestellte Erzeugnisse, insbesondere Heizkörper und Verglasungen, welche mit solchen. Widerständen ausgerüstet sind.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, elektrische Widerstände in der Weise herzustellen, daß pulverförmige Isoliermas,s.e in einer Form verpreßt wird, deren Innenwandung mit durch Aufspritzen. auf diese erzeugten leitfähigen Schichten überzogen ist, wobei diese Schichten. dann die Oberfläche des Isolierkörpers bilden.
  • Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, Lösungen, welche Metalle mit oder ohne Schmelzmittel enthalten, auf isolierende emaillierte Oberflächen aufzubringen und die hiermit bedeckten Oberflächen zu erhitzen, um so einen an der Emaille anhaftenden Metallüberzug zu bilden.
  • In ähnlicher Weise sind derartige Metalle enthaltende Lösungen auch in fein verteilter Form (Nebelform) angewandt und so auf erhitzten Trägern aus Isolierstoff niedergeschlagen worden.
  • Schließlich hat man auf Glas Metallniederschläge durch Kathodenzerstäubung hergestellt.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher Widerstände auf isolierenden Trägern, welches neben anderen Vorteilen den bekannten Verfahren gegenüber insbesondere die Möglichkeit ergibt, gut an dem Träger haftendeWiderstandsschichten von bestimmter gewünschter Ohmzahl zu erhalten.
  • Zu diesem Zwecke werden bei dem Verfahren nach der Erfindung die Widerstandsschichten durch Aufsprühen von in einer gasförmigen Atmosphäre dispergiertern geschmolzenem Aluminium oder seiner Legierungen auf isolierende Träger von glasartiger Natur oder mit verglaster Oberfläche aufgebracht, wobei durch geeignete Wahl der Arbeitsbedingungen, insbesondere die Einwirkung des Dispersionsgases auf dem Wege z«#ischen. Snrühdüse und Träger ein Teil des Metalls in bxvd übergeführt wird.
  • Der isolierende Träger besteht vorzugsweise aus gehärtetem Glas; hierdurch wird ein besseres Anhaften des Metalls trotz der Unterschiede in dem Wärmeausdehnungskoeffizienten von Metall und Glas erzielt und der Kreis der Verwendungsmöglichkeiten der hergestellten Erzeugnisse durch die Eigenschaften des gehärteten Glases, nämlich seinen außerordentlich großen mechanischen Widerstand und seine Temperaturwechselbeständigkeit, erheblich vergrößert.
  • Um die in der beschriebenen Weise hergestellten Widerstände an einen elektrischen Stromkreis anzuschließen, werden auf die Enden der handförmigen Widerstandsschichten aus den niedergeschlagenen Metallen Stromzuführungskontakte aufgeschweißt oder aufgelötet.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht es, Heizkörper zu schaffen, bei «-elchen man unter der Voraussetzung, daß der isolierende Träger aus gehärtetem Glas besteht. den Ohmwert der Widerstände so einstellen kann, daß ihre Temperatur nicht höher ansteigt als bis auf .loo° und so die Enthärtung des Glases vermeidet. Diese Heizkörper besitzen gegenüber bekannten elektrischen Heizkörpern den Vorteil, daß bei ihnen eine sehr umfangreiche Heizfläche zur Wirkung kommt, deren Temperatur je Oberflächeneinheit mäßig ist. Sie ergeben ferner die :1Töglichkeit, auch dekorative Wirkungen. die man beliebig verändern kann, zu erreichen, indem man den Metallbändern geeignete Formen oder Muster gibt, sie poliert oder matt läßt.
  • Die isolierenden Träger, auf die das Metall niedergeschlagen wird, können jede geeignete Form aufweisen; sie können flach, rohrförmig usw. gestaltet sein. Im Falle der Verwendung geradliniger Rohre kann der Widerstand aus mehreren von auf parallel zueinander angeordneten Rohren aufgebrachten Bändern von wellenförmiger Gestalt bestehen, welche abwechselnd, am einen und anderen Ende der Rohre mittels leitender @1Ietallschellen verbunden sind.
  • Die Widerstände mit rohrförmigem Träger können zu Geräten mit großer Heizfläche und geringem Raumbedarf vereinigt «-erden und infolgedessen trotz Arbeitens bei verhältnismäP)ig niedriger Temperatur eine gute Heizwirkung haben. Die Rohrform gibt ferner dem Träger eine derartige Starrheit. daß man sehr dünnes Glas verwenden kann; dies führt im Vergleich zu Trägern von flacher Gestalt für die gleiche Heizfläche zu einem viel geringeren Glasgewicht und infolgedessen zu geringeren Herstellungskosten.
  • Die Rohre haben übrigens den Vorteil, daß sie durch ihre Herstellung selbst einen genügenden Härtungszustand besitzen, der sie unmittelbar die 2tletallisierung nach dem oben ausgeführten Verfahren aufnehmen läßt. Die Widerstände eignen sich schließlich besonders gut zur Herstellung von Geräten, bei denen eine Erwärmung der vorbeiströmenden Luft und damit ein lebhafter Wärmeaustausch zwischen den Heizflächen und der Luft erreicht wird. In dieser Weise wirken senkrecht angeordnete geradlinige, an ihren Enden offene Rohre, die dann die Rolle regelrechter Zugkamine spielen. Wenn die Rohre horizontal angeordnet sind, kann man ebenfalls ein gutes Errehnis erzielen, indem man sie zickzackförmig versetzt anordnet, so daß man ein 'Umwirbeln der Luft, was für den Wärmeaustausch günstig ist, erreicht. Die Rohre können also in jeder geeigneten Kombination und Lage angeordnet werden.
  • Statt als Heizelemente für eigentliche Heizgeräte können die erfindungsgemäß hergestellten Widerstandsbänder auch dazu verwendet «,erden, das Niederschlagen von Dampf oder Reif auf der Kälte ausgesetzten Verglasungen sowie das Niederschlagen von Schnee insbesondere an den Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen zu vermeiden.
  • Zu diesem Zwecke werden derartige Verglasungen mit Hilfe metallener Widerstände erwärmt, die auf ihrer Fläche oder einer benachbarten Hilfsfläche in Form von Streifen mit Zwischenräumen angeordnet sind. Die erzielte Temperaturerhöhung verhindert in an sich bekannter Weise die Kondensation des Wasserdampfes oder das Niederschlagen von Eis auf der Glasscheibe.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
  • Fig. z zeigt vonvorn eineHeizplatte, die ein Element eines elektrischen Heizkörpers bildet; Fig.2 zeigt den Heizkörper in schaubildlicher Ansicht; Fig. 3 ist ein Grundriß, und Fig. q. ist ein senkrechter Schnitt durch einen. Schüsselwärmer, der aus einem einzigen Heizelement besteht; Fig. 5 ist die Ansicht eines Heizkörpers mit senkrechten Rohren gemäß der Erfindung; Fig.6 ist ein, waagerechter Schnitt nach Linie II-II der Fig. 5 ; Fig. 7 zeigt schaubildlich die Befestigungsart der Rohre nach Fig. 5 und 6; Fig.8 zeigt schematisch einen waagerechten Schnitt durch eine andere, Ausführungsform mit senkrechten Rohren; Fig. 9 zeigt schematisch einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführungsform mit waagerechten Rohren; Fig. zo bis 13 zeigen die Anwendung der Erfindung auf die Erwärmung einer Windschutzscheibe; Fig. 1q. und 15 zeigen ,schaubildlich und im Schnitt Stromzuführungskontakte für die Heizwiderstände.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. z und 2 ist a eine Platte aus durchsichtigem oder undurchsichtigem Glas, die auf einer ihrer Flächen oder auf beiden Flächen mit einem Niederschlag aus mehr oder weniger oxydiertem Aluminium versehen ist, der ein wellenförmiges Band b bildet.
  • Ein Isoliersockel c trägt die Stromanschlüsse d und e sowie zwei Reihen federnder Metallamellen f und fu, zwischen welche die unteren Kanten der Platten, ca zu liegen lcommen, die senkrecht parallel zueinander angeordnet werden und deren Gesamtheit den Heizwiderstand bildet. Die Lamellen stehen mit den Enden jedes Bandes b in Kontakt.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 2, in der die erste Platte a in vollen Linien, die anderen Platten strichpunktiert dargestellt sind, ist der Anfang des auf der linken Seite der ersten Platte niedergeschlagenen Bandes über die erste Lamelle f mit -dem Stro@manschluß d verbunden, und das Ende dieses Bandes ist durch die,erste Lamelle f1 mit dem Anfang des auf der rechten Seite der ersten Platte niedergeschlagenen Bandes verbunden.. Das Ende dieses rechten Bandes ist durch die zweite Lamelle f mit dem Anfang des auf der linken Seite der zweiten Platte niedergeschlagenen Bandes verbunden, und die Verbindungen gehen auf diese Weise weiter bis zum Ende des auf der rechten Seite der letzten Platte niedergeschlagenen Bandes, welches durch die letzte Lamelle f mit dem Stromanschluß e verbunden ist.* Auf diese Weise sind alle Bänder mit b miteinander in Reihe geschaltet.
  • Die Bänder b ein und derselben Platte oder mehrerer in einer Heizvorrichtung vereinigter Platten können auch auf andere Weise angeordnet sein, beispielsweise, wenn man von einem Dreiphasenstromnetz abzweigt, in drei im Dreieck oder im Stern geschalteten Gruppen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und q. ist die Platte a waagerecht auf einem Isoliersockel c befestigt, welcher die Stromanschlüsse d und e trägt und mit Füßen g und einem Handgriff h versehen ist.
  • Der Niederschlag von. mehr oder weniger oxydiertem Aluminium in Form eines wellenförmigen Bandes b wird auf der unteren Fläche der Platte a derart angebracht, daß seine Enden f und f1 mit den Stromanschlüssen d und e verbunden werden können.
  • Eine Isolierplatte i ist in einem gewissen Abstand unterhalb der Glasplatte a angeordnet, so daß Wärmeverluste nach unten hin vermieden werden.
  • Die Fig. 5; 6 und 7 zeigen einen. Heizkörper, der durch eine Reihe von Glasrohren j gebildet wird, die in ihrer Gesamtheit eine Art Käfig mit senkrechten Gittern bilden, wobei diese Rohre an. ihrer Außenfläche mit einem Metallniederschlag versehen sind. Sie werden von zwei Stücken h und L von rechtwinkligem Umfang getragen., die aus Isolierstoff bestehen und miteinander durch eine Säule m verbunden .sind, welche die Tragstütze des Gerätes bildet und zu diesem Zweck mittels eines Fußes n- auf dein Fußboden aufruht. Di@eRohre sind zu zwei und'zwei wechsielweise an ihren oberen und unteren Enden verbunden, und zwar mittels leitender Verbindungen o und o' aus dünnem Metall, die federnd wirken und in. die Rohre eingesetzt werden. Die Verbindungen o, welche dem oberen Ende der Rohre entsprechen, sind an dem Teil h mittels Befestigungsschrauben p befestigt. Die Verbindungen o1 der unteren Enden werden einfach gegen das Stück l an--liegend gehalten, und zwar durch Schrauben q, welche in senkrechte Schlitze r greifen, die in den Verbindungsschellen o1 angebracht sind, wobei ein gewisses Spiel zwischen den beiden Gruppen von Schellen o und o1 gelassen wird, so daß die unteren Verhindungsschellen o1 frei den senkrechten Ausdehnungsbewegungen der Rohre folgen können. Das durch die Verbindungsschellen o und o1 bewirkte elastische Festklemmen der Rohre reicht infolge der Leichtigkeit der letzteren aus, um ohne weiteren Kunstgriff das Festhalten der Rohre zu gewährleisten. Es bewirkt übrigens einen guten Kontakt zwischen der metallisierten Oberfläche des Rohres und den Verbindungsschellen. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, hat diese Anordnung den Vorteil, daß das Eintrittsende und Austrittsende der Rohre für die Luftzirkulation freigelassen ist und ebenso dem senkrechten Strömen der um die Rohre herum befindlichen Luft nur sehr geringe Hindernisse entgegengesetzt werden. Sie ermöglicht ferner das leichte und schnelle auswechseln der Rohre, wenn diese zerbrochen sind. Fig. 7 zeigt hierzu eine Verbindungsschelle o, aus der eins der beiden Rohre herausgezogen ist. Die Endschellen 02 und o3, welche nur je ein. Rohr halten, sind so angeordnet, daß der Strom, der durch die eine eintritt, durch die andere austritt, nachdem er alle Rohre, die ungerade zu zählenden abwärts und die gerade zu zählenden aufwärts. durchströmt hat. Die Endschellen sind mit der Stromquelle durch Leitungsdrähte s verbunden.
  • In Fig.8 ist schematisch ein Heizkörper mit senkrechten Rohren dargestellt, die kreisförmig in mehreren konzentrischen Kränzen angeordnet sind und um Halteteile von geeigneter Form befestigt sind, wobei die Befestigungsart der Rohre sowie die Art der Kupplung, die nicht dargestellt sind. denen entsprechen können, die mit Bezug auf Fig. 5, 6 und i beschrieben sind.
  • In Fig. 9 ist schematisch ein Heizkörper mit horizontalen Rohren t dargestellt, die versetzt angeordnet sind. Die Luftbewegung ist durch die Striche tr angedeutet.
  • Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen ist angenommen worden, daß die Rohre an ihrer Außenfläche mit Metall überzogen sind. Gemäß der Erfindung können sie jedoch auch an der Innenfläche mit dem Metallbezug v ersehen werden, beispielsweise mit Hilfe eines Zerstäubers, der im Inneren der Rohre verschoben wird. Besonders bei Heizkörpern mit senkrechten Rohren der Art, -,vie> sie in Fig. 5,6 und 7 dargestellt sind, kann ein besonders gutes Ergebnis erzielt werden mit Rohren, die innen und außen mit Metall überzogen sind. In bestimmten Fällen, beispielsweise wenn man wünscht, daß aus Sicherheitsgründen die Außenfläche des Rohres nicht unter elektrischer Spannung steht, wird man sich darauf beschränken, das Innere der Rohre mit :Metall zu überziehen, wobei es freisteht, beispielsweise das Äußere auf einem bestimmten Teil an den Enden mit Metall zu überziehen, so daß man die besonders bequemen Vorrichtungen, die in Fig. 5, 6 und 7 mit o, o1, o=, os bezeichnet sind, als Verbindungsstücke benutzen kann. In diesem Falle j ..wird man auch die Kante z- der Rohre (_Fig. j ) mit Metall überziehen, damit die Innenschicht für den Stromdurchtritt mit dem Teil der Schicht verbunden ist-. den man aullen stehengelassen liat.
  • Man kann die ganze Fläche der Rohre durch den Metallniederschlag bedecken: dieser Niederschlag braucht Jedoch auch nur auf einem Teil der Oberfläche vorhanden zu sein, indem er entweder ein schraubenförmig auf jedem Rohr aufgerolltes Band oder zur Achse des Rohres parallele Bänder oder irgendeine andere Anordnung bildet-Die Geräte können, sei es aus Schönheitsi oder aus Sicherheitsgründen, mit Platten bedeckt oder durch geneigte Flächen geschützt «-erden. Damit diese Teile nicht die Luftzirkulation behindern, müssen sie mit Offnungen versehen sein.
  • In Fig. io bis 13 ist die Anwendung der Erfindung für die Beheizung von Verglasung, gen dargestellt.
  • Fig. io zeigt eine Windschutzscheibe von ` vorn, bei der der Heiztviderstand --i. der mit der elektrischen Energiequelle durch Anschlüsse B und C verbunden ist, auf einer der Oberflächen der Scheibe angeordnet ist.
  • Fig. i i zeigt eine t#-indscliurzs,-lieibe von vorn. bei der die Heizwiderstände D und E. <iie mit der elektrischen Energiequelle durch die Anschlüsse F, G und H, K verbunden sind, auf beiden Flächen der Scheibe angeordnet sind, so daß sie dem auf der einen Seite der Windschutzscheibe befindlichen Beobachter den Eindruck eines auf der Scheili,2 angeordneten Netzwerkes geben. Die beiden Gruppen von Widerständen, die so zu beiden Seiten ein und derselben Verglasung angeordnet sind, können in Reihe oder parallel geschaltet werden.
  • Fig: 12 und 13 zeigen von vorn und im Querschnitt eine Windschutzscheibe -11 und eine bewegliche Glasscheibe oder -tafel 1-. die mit der Windschutzscheibe in Berührung gebracht werden kann und mit -Metallbändern L bedeckt ist, deren Enden in Anschlüsse I. I auslaufen. Die Beweglichkeit der Heizschefbe iV ermöglicht es, sie gegen die Windschutzscheibe dann anzulegen, wenn die Gefahr eines Niederschlags von Nebel, Reif oder Schnee auf der Scheibe gegeben ist. Die Scheibe kann auch so ausgeführt werden, daß der Kontakt mit der elektrischen Energiequelle nur hergestellt wird, wenn die Heizscheibe mit der Windschutzscheibe in Berührung steht.
  • Form, Breite und Abstand der Heizbänder zueinander können beliebig geändert «-erden und werden, so ausgeführt, daß sie eine genügende, Erwärmung des Glases sichern. Die Kontakte, die für die neuen Heizwiderstände bestimmt sind, können durch Stücke 1, 2 (Fig.14,15) gebildet werden, die mit denGlastafeln bei 5 und 6 durch auf den mit Metall überzogenen Teilen herges.tellteSchweißungen (Löturigen) verbunden werden. Hierdurch kann man gleichzeitig die feste Vereinigung der Kontakte mit dem Glasträger 4 und die elektrische Verbindung zwischen den Kontakten und den Widerständen 3 sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von bandförmig angeordneten elektrischen Widerstandsschichten, die einen bestimmten gewünschten Widerstandswert haben, auf Körpern glasartiger Natur oder mit verglaster Oberfläche durch Aufsprühen von in einer gasförmigen Atmosphäre di.spergierten geschmolzenen Metallen auf diese Körper, dadurch gekennzeichnet, daß als Metall Aluminium oder seine Legierungen verwendet werden und das. Aufsprühen derart erfolgt, daß zwischen Sprühdüse und Träger durch den Einfluß der gas.förmigen Atmosphäre ein Teil des Aluminiums in Oxyd übergeführt -wird-2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Träger aus gehärtetem Glas, begteht-3. Durch das Verfahren nach den Ansprüchen i und 2 hergestellter Heizkörper mit platten- oder rohrförmigen Trägern. 4. Heizkörper nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch senkrecht angeordnete, an beiden Enden offene Rohre, auf deren Außenmantel die Widerstandsschicht aufgetragen ist. 5. Anwendung von mit Widerstandsschichten ,gemäß den Ansprüchen i und 2 ausgerüsteten Scheiben für Fenster, insbesondere Fahrzeugfenster. 6. Scheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Windschutzscheibe für Fahrzeuge so kombiniert ist, daß sie beliebig an die Windschutzscheibe angelegt oder von ihr entfernt werden kann. 7. Kombinierte Windschutzscheibe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung des Widerstandes bei der Berührung mit der nicht unmittelbar beheizten Scheibe erfolgt. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungskontakte auf die Widerstandsschfcht aufgeschweißt oder aufgelötet sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden. Deutsche Patentschriften. Nr. 465 699, 5o6 362, 591 735 USA.-Patentschriften Nr. 617 375, 1 717 712; französische Patentschriften Nr. 426 882, 772 023; schweizerische Patentschrift Nr. 71 159.
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