DE762802C - Vorrichtung bei einer Brueckenschaltung - Google Patents

Vorrichtung bei einer Brueckenschaltung

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DE762802C
DE762802C DEA96333D DEA0096333D DE762802C DE 762802 C DE762802 C DE 762802C DE A96333 D DEA96333 D DE A96333D DE A0096333 D DEA0096333 D DE A0096333D DE 762802 C DE762802 C DE 762802C
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Germany
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bridge
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Expired
Application number
DEA96333D
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English (en)
Inventor
Erich Zachariae
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Askania Werke AG
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Askania Werke AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Slide Switches (AREA)

Description

  • Vorrichtung bei einer Brückenschaltung Die Erfindung bezieht sieh auf solche Brückenschaltungen, bei .denen sowohl zur Speisung.deir Brücke als auch zum Anschluß des Brückennullzweiges bewegliche Schleifer dienen, urnd isie betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung der an den S:dhleiifileontakten. Bei derartigen Brückenschaltungen entstehen unter Umständen. dIann Kontaktschwiervgkevben, wenn bei leichter Verstimmung .der Brücke an dem Schleifern des Nullzweiges nur ,eine sehr kleine Spannung liegt, welche bei schlechtem Kontakt nicht genügt, um einen Stromdurchgang einzuleiten. Auf .dieseWeis@e kann es vorkommen, daß die Schaltung @gelegentlich bei einer kleinen Verstimmung versagt oder erst verspätet .anspricht, wenn die an dien; Schleifern des Nullzweiges liegende Spannung größer geworden ist. Da an den Schleifern, die zur Speisung der Brücke dienen, die volle Betriebisepannun@g liegt, treten an den Speiseschleifern Kontaktschwierigkeiten praktitsch nicht :auf.
  • Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, bei Brückenschaltungen dier oben bezeichneten Arteine periodisch wIrkend@e Umschaltvorrichbung anzuordnen, .durch welche abwechselnd die Speiseschleifer an den Brückennullzweig und die Briiekennullzweigschleifer an die Speiseleitung; n angeschlossen werden. Die Umschaltvorrichtung bewirkt dann, daß Speiseschleifer und Diagonalenschleifer ständig ihre Rolle vertauschen, so, daß also die relativ hohe Speisespannung wechselweise in einem Augenblick an den Speiseschleifern und im nächsten an den Diagonalschleifern anliegt und dabei für einen einwandfreien Stromdurchgang sorgt.
  • Im folgenden sind zwei Ausführung sheispiele des Erfindungsgegenstandes an Hand von Schaltskizzen näher beschrieben.
  • Abb. i zeigt eine Brückenschaltung bekannter Art, bei der sowohl zur Speisung der Brücke als auch zum Anschluß des Brückennullzweiges bewegliche Schleifer dienen; Abb. 2 zeigt die gleiche Brückenschaltung wie in Abb. i mit einer Umschaltvorrichtung nach der Erfindung; Abb.3 zeigt eine Briickenschaltung zur Übertragung von Winkelstellungen, welche gleichfalls nach der Erfindung mit einer Umschaltvorrichtung versehen ist.
  • Abb. i zeigt einen in sich geschlossenen Widerstandsring i, dem über Speiseleitungen 2, 3 und bewegliche Schleifer 4, 5 von einer Gleich- oder Wechselstromquelle 6 eine Speisespannung zugeführt wird. Eine als Brückennullzweig dienende Leitung 7, 8 mit einem Anzeigeinstrument g ist über ein Paar beweglicher Schleifer io, i i an den Widerstandsring angeschlossen. Das Nullinstrument g spricht bei dieser Schaltung in bekannter Weise dann an, wenn -infolge einer Verstimmung der Brücke zwischen den Schleifern io und ii eine Spannungsdifferenz entstanden ist, welche genügend groß ist, um einen Stromübergang vom Widerstandsring i zu den Schleifern io und ii einzuleiten. Bei schlechtem Kontakt zwischen einem der Schleifer io, i i und dem stromführenden Ring i tritt ein solchcr Stro:inübergang erst ein, wenn die Fehlerspannung zwischen den Schleifern io und i i schon größer geworden ist, als im allgemeinen mit der Forderung nach einer empfindlichen Anzeige vereinbar ist.
  • Dieser Nachteil wird durch die Vo.rrichtung nach der Erfindung beseitigt durch eine Schaltung, wie sie beispielsweise in Abb-.2 dargestellt ist. Abb. 2 zeigt einen Ringwiderstand i, der über zwei Speiseschleifer 4, 5, zwei Kontakte 14, 15 und zwei Spe ise-Leitungen 2, 3 von einer Spannungsquelle 6 gespeist wird. Ein -Nullinstrument g ist über die Leistungen 7, 8, zwei weitere Kontakte 16, 17 und zwei Schleifer io, ii an den Mderstandsring i angeschlossen. Durch eine Umschaltvorrichtung, bestehend aus einem Relais 12, mit einem Anker 13, werden die vier Schalter 14, 15, 16, i7 gleichzeitig betätige Jeder der Schleifer 4, 5, io, i i besitzt zwe zuleitunb-e@n4#, 4#', 5', 5", IÖ, IÖ i von denen jeweils eine durch die Umschah vorrichtung an die Spannungsquelle 6 ode das Nullinstrument g angelegt ist.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung nacl Ab,b. 2 ist folgende: Es befinde sich zunächst wie in der Abbildung dargestellt, der Relais anker 13 in seiner oberen Stellung, so daE die Schalter 14, 15, 16, 17 die Leitungen 2, 3 u 7 8 ' den Schl#eiferzuführun,en4", 5", io Tl# nd ii verbinden. Dann wird den Schleifern 4, 5 .die Speisespannung von der Spannungs4uelle:6 zugeführt, während die um go' gegen die Speiseschleifer 4., 5 versetzten Schleifer io, ii auf gleichem Potential liegen. Das Instrument 9 zeigt daher keinen Ausschla- bis durch Verstellung eines der S chl#ei Mer zwischen Schleifer io und i i eine Potentialdifferenz entsteht, die genügt, um einen Stromübergang vom Ring i zu den Schleifern io, i i einzuleiten. Diese zur Stromeinleitung notwendige Potentialdifferenz ist abhängig von der Güte der Kontakte bei io und ii und in jedem Falle größer als wenn nur ein bereits vorhandener Strom aufrecht und zu erhalten wäre. Um ein möglichst empfindliches Ansprechen des Nullinstruments zu bekommen, wird die Ralle des Kontaktpaa.res io, ii und der des Kontaktpaares 4, 5, an welchem bereits ein Stromübergang (Speisestrom) stattfindet, vertauscht. Dies geschieht dadurch, daß der Relaisanker 13 in die untere Stellung gebracht wird und damit über die Kontakte 14, 15, 16, 17 die Schleifer io, i i mit der Spannungsquelle 6 und die Schleifer 4, 5 mit dem Nullinstrument g verbindet. Dadurch erreicht man in einfacher Weise, d'aß eine sehr geringe Verstimmung der Brücke, welche zur Einleitung eines Stromdurchgangs an den Schleifkontakten io, ii nicht reichen würde, über die bereits unter Strom stehenden Kontakte 4, 5 zur Anzeige gebracht wird. Die Umschaltung erfolgt dabei zweckmäßig periodisch mit einer Frequenz von einigen Hz oder technischen Frequenzen, indem man die Relaisspule 12 mit Wechselstrom oder zerhacktem Gleichstrom berschickt.
  • Abb. 3 zeigt als weiteres Beispiel für die Anwendung der Erfindung ein Winkelübertragu gssystem in Brückenschaltung mit einem Geberpotentiometer G und einem Empfängerpotentiometer E in Form zweier in sich geschlossener auf ringförmigen Trägern angeordneter Widerstandswicklungen, die an vier einander entsprechenden, um go° räumlich gegeneinander versetzten Anzapfpunkten durch Leitungen a, b, c, d miteinander verbunden sind. Die Speisung erfolgt über zwei Schleifer e, e am Geberpotentiometer G vom einer Gleich- oder Weohiselspannungsque,lle S aus. Der Empfänger E hat zwei entsprechende Schleifer f, f, welche iai der Sollstellung .an Punkten gileichen Potenbial,s, :d,. ,h. um go° gegen diie Gebersc!hdeifer versetzt stehen.
  • Bei Abweichungen von dieser Sollstellung entsteht zw,iischen den Schlfeifern f, f eine der Stellungsabweichung entsprechende Potentialdifferenz, welche einem Nachdreihmotor M speist. Dieser dreht die, Schleifer f, f wieder in :die Zwiee@hen :dem Nach:dr.ehmotor M und die Spannungsquelle S einerseits sowie die Svhle@iferzufü:hrun:gem g, g und h, h andererseits :ist eine Umschaltvorrichtung wie in A#bb. 2 eingeschaltet, durch welche periodisch wechselnd d!ie, Speiiseschleifer e, e an den Nach:drehmotor M und die Empfängerschleifer f, f an die SpeisespamnungS gelegt werden, und umgekehrt. Hierdurch wird ein Hängenbleiben der Nachdre!hvorricihtung infolge schlechter Kontaktgab-e an den normalerweise nur gering belasteten Empfängerschleifern f, f durch w:eohselwe:ise-s Anlegen der relativ hohen Speisespannung an die Schilei@fer e, e und f, f weitgehend vermieden und außerdem ein für diie Lebensdauer der ganzen Anlage günstiger Temperatur- und Belastungsausgleich erzielt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung bei einer BrückensIchaltung, bei der sowohl zur Speiisung der Brücke als auch zum Anschluß .des B,rürilce:nnu,llzweig,eis bewegliche Schleifer dienen, :dadiurch. gekennzeichnet, :daß eine perioidis@ch wirkende Umsohaltvorrichtun:g angeordnet Ist, dreh welche albwechselnd die Speiseschleifer an den B:rückennullzweig und die B@riickennuIllzweigschleifer an die Speiseleitungen a:nschaltbar sind.
  2. 2. Verwendung der Vorr,iöhtung nach Anspruch z für Winkelübertragungsanlagen in Brückenschaltung.
DEA96333D 1942-08-29 1942-08-29 Vorrichtung bei einer Brueckenschaltung Expired DE762802C (de)

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